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Test: Sony Xperia Go (inkl. Video)

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Seite 1: Test: Sony Xperia Go (inkl. Video)

sonyMit dem Xperia Go kommt ein weiteres Outdoor-Phone auf den Markt. Eröffnet hatte den Markt im Bereich der Smartphones zu seiner Zeit Motorola mit dem Defy. Auch andere Hersteller zogen nach. Sony möchte hier nun ebenfalls mitmischen und bringt das besagte Smartphone auf den Markt. Deutlich bessere Hardware und ein etwas gefälligeres Design sollen auch "Normalnutzer" ansprechen. Ob das klappt, haben wir im Test geklärt.

Wir bedanken uns bei 'getgoods.de' für die problemlose Bereitstellung des Testsamples.

Einen ausführlichen Blick auf das äußere Erscheinungsbild, die Verarbeitungsqualität sowie die installierte Software bieten wir im obigen Videoreview - sowie direkt bei hardwareclips.de und auch auf unserem YouTube-Channel.

Wie schon im Video erwähnt, ist Sony sehr zurückhaltend mit den Aussagen über die Haltbarkeit. Es soll ein Gerät für den Alltag sein - von "unzerstörbar" ist dort weniger die Rede. Ob das Handy, das deutlich zarter aussieht, als bspw. das Motorola Defy, auch wirklich nicht so viel aushält, klären wir später noch. Zunächst schauen wir uns das Gerät im Allgemeinen etwas genauer an.

Schickes Design und schlanke Formen: Das Go kann seine Outdoor-Qualitäten gut verstecken.

Auf den ersten Blick fällt nicht wirklich auf, dass es sich beim Xperia Go um ein Outdoor-Gerät handelt. Lediglich die raue Plastikschale ist nicht ganz so edel, wie man es von anderen Geräten mit Hochglanz-Kunststoff oder mattem Finish gewohnt ist. Ansonsten sieht das Sony-Smartphone aus wie viele andere: Display, Android-Buttons und ein schwarzer Rahmen drumherum. Wo also verrät sich das Gerät?

Die Anschlüsse sind abgedeckt, damit kein Wasser eindringen kann.

Genau! An den Seiten. Denn die Anschlüsse sind abgedeckt damit kein Wasser oder Staub eindringen kann. Aber Sony hat noch weiter gedacht: nutzt man die Anschlüsse und zieht die Kabel ab, warnt das Gerät softwareseitig vor Verlust des Schutzes, wenn die Klappen nicht wieder vollständig geschlossen werden.

Ansonsten ist auch hier wenig Spektakuläres zu entdecken: Lautstärkewippe, auf der gegenüberliegenden Seite noch ein 3,5-mm-Klinke-Anschluss und auf der Oberseite ein Power-Button. Nicht zu sehen und auch nicht vorhanden ist eine Frontkamera - Videochats kann man mit dem Gerät also leider nicht machen.

Die Rückseite ist zwar abnehmbar - dahinter ist aber alles verschlossen. Der Akku ist also nicht entnehmbar.

Die Rückseite ist - wie schon oben erwähnt - strukturiert und fühlt sich sehr rau an. Ob einem das gefällt oder ob es eher billig wirkt, sollte man wohl selbst "erfühlen". Die Rückseite kann man abnehmen - das bringt aber nur microSD- und SIM-Slot zum Vorschein.

Insgesamt ist das Xperia Go also nur an wenigen Stellen als Outdoor-Gerät zu überführen - und das ist eine angenehme Abwechslung. Denn nur weil ein Gerät robust ist, muss es für viele nicht gleich so aussehen. So könnte das neue Sony Smartphone auch für anspruchsvolle (oder schusselige) Normalnutzer eine Alternative darstellen.