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Kurztest: BookBook für das iPhone 4

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Seite 2: Fazit

twelvesouth hat einen ehrenhaften Versuch mit dem BookBook für das iPhone 4 gewagt. Ob das iPhone eine Hülle benötigt oder nicht, sieht jeder anders. Die einen, darin eingeschlossen auch der Redakteur dieses Artikels, hält Hüllen nicht für sonderlich sinnvoll. Die Hersteller geben sich große Mühe ein Design zu erstellen und wenn dies dann auch noch die persönlichen Vorlieben trifft, dann will man die Hardware auch nicht in einer plumpen Hülle verstecken. Die Antennen-Problematik des iPhone 4 lässt so manchem Anwender allerdings auch keine andere Wahl als eine Hülle zu verwenden. Hierzu bietet Apple allerdings mit den Bumpern eine gute Lösung. Hin und wieder ist von verkratzen Rahmen zu lesen - sicher auch ein Grund nach einer Alternative zu suchen.

Die BookBook für das iPhone 4 hat auf der Habenseite sicher die edle Optik. Auch diese muss erst einmal gefallen. Wer sich allerdings auf die Retro-Optik einlassen kann, dem sind bestimmt die ein oder anderen Hingucker sicher. Um zusätzlich zum Schutz einen gewissen Mehrwert zu bieten, versieht twelvesouth die Hülle mit drei Einschubfächern. Sie bieten Platz für allerlei Bezahlmittel aus Plastik oder aber den Führerschein oder den neuen Personalausweis. Etwas Bargeld in Form einiger Scheine lässt sich auch noch unterbringen. Viel mehr allerdings auch nicht. Wer ohnehin mit einer minimalistischen Geldbörse unterwegs ist, bekommt diese auch im BookBook für das iPhone 4 unter.

Im Praxistest stören allerdings auch einige Punkte. So muss die linke Seite der Hülle komplett umgeschlagen werden, um nicht auf dem rechten Auge blind zu sein während man telefoniert. Linkshänder decken sich damit dann den Hinterkopf ab - sicherlich auch nicht die ideale Lösung. Von selbst gehalten wir die linke Seite allerdings auch nicht. Ein Magnet in die jeweiligen Außenseiten eingearbeitet könnte hier Abhilfe schaffen. Dass im geöffneten Zustand die Innenseite und damit auch die dortigen Informationen auf den Karten nach Außen zeigen, sei nur nebenbei erwähnt.

Gar nicht gefallen hat uns die Handhabung um ein Foto zu machen, denn ganz so leicht wie im obigen Video von twelvesouth geht es leider nicht. Eine Aussparung für die Kameralinse und den Blitz hätte uns hier weitaus besser gefallen. Alle weiteren Bedienelemente und Funktionen des iPhones bleiben allerdings erhalten.

Das Leder und die Konstruktion der Hülle "vergrößern" das iPhone 4 in Höhe und Breite um einen halben bzw. ganzen Zentimeter. Sie machen es auch doppelt so dick, dann allerdings schon mit Karten und Bargeld bestückt. Es einfach in die vordere Hosentasche zu stecken ist nicht mehr so leicht möglich. Die hintere Hosentasche ist auch nicht immer eine Alternative, vor allem wenn man sich auf das iPhone setzen sollte. Ein weiterer Nachteil ist sicherlich die Tatsache, dass auch eventuell darin verstautes Bargeld und Geld- bzw. Kreditkarten weg sind, wenn das BookBook samt iPhone abhandenkommt.

Der Preis von 59 US-Dollar für eine Echtlederhülle ist fair. Derzeit einfach noch zu hoch sind die Versandkosten nach Deutschland - zumal diese fast an den eigentlichen Kaufpreis des Produktes heranreichen. Sobald die Hülle von deutschen Händlern verfügbar ist, sollte sich dies allerdings relativieren.

Positive Aspekte der BookBook für das iPhone 4:

  • schickes Design
  • kompakte Kombination aus iPhone-Hülle und Geldbörse
Negative Aspekte der BookBook für das iPhone 4:
  • derzeit hohe Versandkosten nach Deutschland
  • keine Aussparung für rückseitige Kamera - Fotos nur umständlich möglich
  • Innenseite wird für das Telefonieren nach Außen geklappt

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