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- 30.01.11, 21:29 #1
Klimatisierung des Rechenzentrums
Workstation: 2x Intel Woodcrest Xeon 5160@3560,03MHz (WR) | Tyan Tempest i5000XL | 2x1+2x4GB Kingston Value FB-Dimm DDR2-667 CL5 | PoV GF465@470GTX 1280MB@750/1550MHz@1,1V | Audigy 2 ZS | HPT RocketRaid 2300 | 1x160GB Samsung SATA; 2x320GB WD SATA non Raid; 4x500GB WD RE SATA@Raid5 | Windows 7 Prof. 64Bit
ESX Server: 2x Intel Woodcrest Xeon 5150@2660MHz | Intel S5000PSL SATA | 6x1+2x1GB Samsung/Kingston FB-Dimm DDR2-667 CL5 | Nvidia Quadro NVS 280 | 1x120GB Samsung SATA; 1x1TB Hitatchi SATA | ESXi 4.0.0
Fileserver: 1xPentium 4 3,0GHz | Asus P4C800 Deluxe | 1x512MB Corsair DDR333 CL2 | Asus Geforce 4 TI 4200 64MB | 1x160GB Samsung SATA; 2x160GB Maxtor IDE non Raid; 1x250GB Seagate IDE; 2x320GB WD SATA non Raid; 1x500GB Seagate SATA | Windows Server 2003 R2 32Bit Standard
- 30.01.11, 22:34 #2
- 30.01.11, 22:39 #3Stabsgefreiter
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Naja ich kenne beide extreme. Zu feucht ist erst böse wenn es schon fast anfängt zu regnen, aber das ist eigentlich gut über entfeuchter zu regeln wenn nötig.
Zu trocken macht mir eher sorgen. In den Wassergekühlten Schränken kondensiert es am Wärmetauscher und fließt ab. Die Feuchtigkeit sinkt dann langsam. Und unter 20% ist auf dauer nicht gesund für die Hardware.
Mich interessiert wie das beim kalt/warmgang so läuft weil ja eigentlich die Luft irgendwo wieder gemischt werden kann, also nicht zwingend 40° warme Luft am 12° Wärmetauscher vorbeiziehen muss. Könnte klimatechnisch etwas stabiler sein, dafür ist der Wirkungsgrad mit wassergekühlten Racks kaum zu schlagen wenn man sie sinvoll bestückt.
Hab schon Notabschaltungen mit über 80 und unter 10 Prozent Luftfeuchtigkeit in den Schränken erlebt da war die Regelung noch nicht optimal.Geändert von Fr@ddy (30.01.11 um 22:42 Uhr)
- 30.01.11, 22:41 #4
Sollten idR so um die 30% sein...
Aber das ist soweit alles im Rahmen unserer Technik... Die HP Geschichten gehen von 10-90%
Jein, also 80-90% Luftfeuchtigkeit ist schon auf Dauer ziemlich heftig. Da bildet sich so ein weißer "Schmadder" über die Monate an den Leiterplatten. Und die Kontakte fangen an zu korrodieren usw. Das ist unschön
Zum anderen, also wir haben ne Klima mit ner Außeneinheit als Wärmetauscher. Sprich es wird nie mit der "Abluft" aus dem Raum gearbeitet, sondern immer mit Frischluft.Geändert von fdsonne (30.01.11 um 22:47 Uhr)
Workstation: 2x Intel Woodcrest Xeon 5160@3560,03MHz (WR) | Tyan Tempest i5000XL | 2x1+2x4GB Kingston Value FB-Dimm DDR2-667 CL5 | PoV GF465@470GTX 1280MB@750/1550MHz@1,1V | Audigy 2 ZS | HPT RocketRaid 2300 | 1x160GB Samsung SATA; 2x320GB WD SATA non Raid; 4x500GB WD RE SATA@Raid5 | Windows 7 Prof. 64Bit
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- 30.01.11, 23:13 #5SuperModerator
Mr. Alzheimer
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Zur Kalt- und Warmganggeschichte, das ist nen bisschen vom RZ abhängig.
Bei kleinen RZs kann sich die Luft natürlich schon vermischen ist aber auch nicht weiter schlimm.
Der Beste weg ist eigentlich, wenn man sowas gut plant und auch baut, dass man das alles abschottet, bzw die Kältesachen abschottet, so dass der restliche Raum quasi nur noch Warmgang ist. Auch hier ist das wieder etwas von der Größe abhängig.
Sowas ist in der Regel bei sehr sehr großen RZs schon ein sehr großer Kostenfaktor, zusätzlich zu der eigentlichen Kühlung.
Für kleine RZ bietet sich eigentlich nen inRack cooling an. Wenn man hier alles schön abdichtet kühlt man auch nicht den Raum und das Mauerwerk mit. Sprich, man kann bei normalen Temps im Raum arbeiten und die Rechner haben es trotzdem schön kalt.
Außerdem ist so nen inRack cooling um einiges flexibler, weil man das RZ nach bedarf wachsen lassen kann. Wenn man so ne abgeschottete Ganggeschichte hat, dann muß man jedes Mal umbauen, wenn was neues kommt. Dafür gibt es aber auch Klimaanlagen die in Rackformkommen. Die machen also genau das Gegenteil von den Rechnerracks. Sprich, die saugen im Warmgang und blasen nach Kalt.
Spannende Sache.
Aber ist das nicht etwas OT Jungs? Kann ja mal wer nen CPU Mod fragen, ob das nicht etwas für den Multiservertreff ist. @fdsonne?Geändert von underclocker2k4 (30.01.11 um 23:14 Uhr)
- 30.01.11, 23:39 #6
wäre auch für einen neuen Thread ab Beitrag 41, da ist es eine klare Trennung.
weil da kann ich gleich mal fragen, gibt es überhaupt zu trocken? Weil hab mir noch nie einen Kopf gemacht ob es zu trocken sein kann in einem RZ. Da aber unsere Klimatechniker da keine Befeuchter eingebaut haben geh ich davon aus das ist wohl ok so. Weil in einem RZ wird es ja automatisch extrem trocken durch die Klima. Also 15-20% ist Regelfall im Winter. Im Sommer mit hoher Luftfeuchte der Außenluft wird es dann etwas mehr.Geändert von Poison Nuke (30.01.11 um 23:40 Uhr)
- 31.01.11, 12:27 #7
Ich bin schon seit Jahren ein Fan der Solaren Kühlung. Ist ein wirklich Interessantes Konzept. Bei einer RZ Klimatisierung ist ja der Stromanteil auch nicht gerade Gering.
Heizen braucht man in einem RZ (zumindest in unseren Breitengraden nicht) d.h. finde ich die Idee mit Sonnenergie statt Brauchwasser zu eräwrmen und die Bude zu kühlen außergewöhnlich gut.
Energieeffiziente und solare Kühlung — Fraunhofer ISE
Hat jemand von eucht schon mal sowas in einem RZ gesehen (Eine nahegelegene Druckerei kühlt so ihren gesamten Produktionsbetrieb und die Hallen mit den Druckmaschienen im Sommer)?
- 31.01.11, 13:06 #8
Das soll richtig gut funktionieren... Aber scheint für kleinere Umgebungen aufgrund sehr hoher Anschaffungskosten ziemlich ungeeignet zu sein.
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- 31.01.11, 13:13 #9SuperModerator
Mr. Alzheimer
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Naja, das ist wohl eine Frage der Möglichkeiten. Wenn ich da an RZs denke die zB ne 180kW Klima haben, da mußt du erstmal 180kW (und zum Teil auch mehr) aufs Dach stellen.
Letztendlich ist das nichts anderes als normale solare Stromerzeugung. Grob überschlagen bist du da bei runden 0,5M EUR für so ne Anlage und wie gesagt, du brauchst auch den Platz dazu, zusätzlich zu den Klimageräten die zB auch auf dem Dach stehen.
Das Konzept ist also keine Revolution. Das ist das selbe als wenn ich den Strom einfach ins Hausnetz einspeise und nicht explizit für die Klima nutze, auch das ist eine "solare Kühlung".
Du bist also nen Fan von Solarstrom, mehr nicht.
EDIT:
ÖkoEnergieerzeugung ist immer ne feine Sache, da kann ich aber zB auch nen Windrad nehmen. Der Punkt an der Sache ist ja auch einfach der, dass die IT "sinnlos" Strom verbrät ohne davon was zu haben.
Was ich auch ganz gut finde, wenn man mit der Abwärme heizt, was bei den angeschlossenen Bürotrakten für die Damen ^^ auch net verkehrt ist. (also ich heize zB hier
)
EDIT:
Und das Verdunstungskühlen ist auch etwas "kritisch". Da sind wieder nen haufen Chemiesachen dabei, weiß nicht so recht ob man das so ohne weiteres empfehlen kann.Geändert von underclocker2k4 (31.01.11 um 13:19 Uhr)
- 31.01.11, 22:15 #10Stabsgefreiter
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Ich denke das verlagern in einen neuen Thread ist ganz Sinvoll.
Solange man mit Wasser kühlt kann man alles mögliche nutzen um die Kühlung effizienter zu machen. Freikühlung auf dem Dach z.B. können in den kalten Jahreszeiten ganz gut was bringen.
Solar-kühllösungen klingen ganz nett, sind aber denke ich bei > 100 kw nicht unbedingt die optimale Lösung, man muss ja auch nachts kühlen...
Freiluft+Solar klingt schon wieder nach einer vernünftigeren Kombination. Aber am Ende muss man halt doch immer wieder genügend Kältetechnik vorätig halten, dass man im Notfall ohne Solar und Freikühler die Temperaturen halten kann. Im Notfall abschalten ist meist einfach zu teuer.
Zu trocken gibts tatsächlich. Unter 10% relativer Luftfeuchtigkeit können einzelne Materialien die beim Platinenbau verwendet werden plötzlich noch feuchte abgeben und sich minimal zusammenziehen/Ausdehnen dabei können Leiterbahnen beschädigt werden. Daher steht auch auf vielen Geräten 10-90% Feuchtigkeit als zulässige Betriebsumgebung.
Unter 10% ist aber schon extremes Klima auch die eigene Haut trocknet da extrem schnell. Man kann das schon nach 2 Minuten deutlich merken.
Über 80-90% kann sich wie schon beschrieben ein feuchter Film bilden, irgendwann fängts auch an zu regnen... gesund ist das für die Hardware ganz sicher nicht.
Wir haben Notabschaltungen in dne Schränken bei 10% und 80% gemessen in der 20° Zone. Dazu sollte es eigentlich nicht mehr kommen, seitdem wir Be- und Entfeuchter haben, die anspringen wenn die Luftfeuchte im Raum unter 30% fällt bzw. über 65 % steigt.
Aber wenn ich das richtig rausgehört habe hat man die Probleme bei Raumkühlung oder Kalt/Warmgang eher nicht.

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