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  1. #1
    SM - SuperModerator
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    Avatar von Maddix
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    • Systeminfo
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      • Q6600
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      • Wasserkühlung
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      • Coolermaster ATCS Wavemaster
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      • Windows 7 Pro 64bit
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      • Nikon einstellig digital 11-200/2.8, Mamiya
      • Handy:
      • Motorola Milestone 2

    Standard LiquidLuxx Wakü FAQ | Madz' Beispiele für Wasserkühlungen in 3 Preisklassen









    1. Grundlagen
    1.01 Was sind die Vorteile/Nachteile einer WaKü?

    In Autos werden zumeist auch Wasserkühlungen eingesetzt. Sie dienen dazu, hohe Mengen an Wärme abzuführen, wenn es per Luftkühlung nicht mehr möglich ist, da entweder zu viel Wärme abgegeben wird, oder die Kühlfläche nicht vorhanden ist. Ein ähnliches Prinzip wird auch mit der Wasserkühlung im PC verfolgt. Durch das Wasser wird die Wärme zum Radiator transportiert, der eine viel größere Fläche hat als der Luftkühler auf der CPU/Grafikkarte etc. Es kann außerdem mehr Wärme abtransportiert werden, da Wasser eine höhere Wärmekapazität hat, als Luft.
    Ein Vorteil besteht nun natürlich darin, dass mehr Wärme abtransportiert und durch den großen Radiator abgegeben werden kann. Dadurch können weniger und auch langsam drehendere Lüfter eingesetzt werden.
    Mit einem großen Radiator steigt der Platzbedarf. Dazu kommen noch die Pumpe, Ausgleichsbehälter und Schläuche, die verlegt und plaziert werden müssen. All diese Komponenten brauchen nicht nur Platz, sondern kosten in der Anschaffung auch Geld. Dazu später in 1.04 mehr. Ein weiterer Nachteil liegt in der Flüssigkeit: Wasser leitet. Ein Leck im System kann zum Defekt der Komponenten führen, wenn das Wasser auf stromleitende Komponeten tropft oder fließt. Meist sind außerdem die Radiatoren außerhalb vom Gehäuse angebracht. Ein Transport der Wasserkühlung ist dann besonders heikel. Auch wenn alles intern verbaut ist, stellt ein Transport immer eine Gelegenheit dar, bei der sich der Schlauch vom Anschluss lösen kann und somit das ganze Wasser sich über der Hardware verteielt.


    1.02 Welche Gefahren bestehen bei einer WaKü?

    Wie schon erwähnt ist das größte Problem der Wakü das Wasser. Es ist leitend und hat in einem PC somit nicht viel zu suchen. Tritt Wasser aus der Kühlung aus, kann es zu Kurzschlüssen an den Komponeten kommen und erhebliche Schäden hervorrufen.


    1.03 Was brauche ich alles für eine WaKü?

    Pumpe, Radiator, Ausgleichsbehälter und Kühlkörper: Diese 4 Gegenstände bilden das Grundgerüst einer Wasserkühlung. Ohne eines dieser 4 Bauteile würde eine Wasserkühlung nicht funktionieren: Ohne die Pumpe fehlt im Kreislauf der Durchfluss und damit der Wärmeabtransport von den Kühlkörpern zum Radiator, ohne Radiator würde sich der Kreislauf binnen kurzer Zeit stark aufheizen bis zur Notabschaltung des Systems oder einem Defekt. Der Ausgleichsbehälter erleichtert einerseits das Befüllen des Kreislaufes, andererseits dient er dazu, Volumenschwankungen des Kühlwassers, beispielsweise durch Austreten von Luft aus dem Radiator auszugleichen. Die Kühlkörper, die auf der CPU, der GraKa oder anderen Bauteilen sitzen, nehmen die Wärme auf, welche dann durch das Wasser abtransportiert wird.


    1.04 Was kostet eine WaKü?

    Bei der Anschaffung einer Wasserkühlung ist natürlich der finanzielle Aspekt nicht zu vernachlässigen. Auf dem Markt findet man Wasserkühlungen für unter 100€, aber genauso auch Zusammenstellungen für ein paar 100€, nach oben gibt es da nahezu keine Grenzen. Wie schon im Punkt "Was brauche ich alles für eine WaKü ?" angesprochen, braucht jede Wasserkühlung einen Radiator, eine Pumpe, einen Ausgleichsbehälter und natürlich Kühler für die zu kühlende Hardware. Selbst mit den günstigsten Komponenten ist eine Zusammenstellung für unter 80€ nur schwer zu realisieren. Wir gehen hier vom Neupreis der Teile aus, mit gebrauchten WaKü-Komponenten lässt sich nochmal der ein oder andere Euro einsparen.

    Vor dem Kauf sollte immer die zu kühlende Hardware betrachtet werden, denn sie ist mit auschlaggebend für den Preis der Komponenten. So reicht für einen alten Sockel-A-Rechner, bei dem nur die CPU gekühlt werden soll, ein einzelner 120mm-Radiator aus. Ein übertaktetes i7-System, bei dem neben der CPU auch die Grafikkarte und das Board mitgekühlt werden, kommt dagegen mit der Kühlleistung eines einzelnen 120mm-Radiators nicht mehr aus. Dadurch ist auch die Dimensionierung der Wasserkühlung direkt mit dem Preis verbunden. Soll die Kühlleistung der Kühler besser sein, kommen nochmal einige Euro an Aufpreis dazu. Sind Kühler, Ausgleichsbehälter, Pumpe und Radiator ausgesucht, geht es an die Auswahl der Schläuche. Auch hier kann es enorme unterschiede geben. Der billige PVC Schlauch oder doch teurer Tygon? Reichen mir normale Tüllen mit Schlauchschellen oder müssen es edle Schraubverschlüsse sein?

    Wurden alle diese Sachen ausgewählt, sollte nicht das destilierte Wasser vergessen werden. Außerdem werden noch Zusätze gegen Korrosion oder für andere Farben benötigt.


    1.05 Was muss ich beim Zusammenbau einer WaKü beachten?

    Vor dem Zusammenbau einer Wakü sollte man sich mit dem Thema sehr gut auseinander setzten. Es gibt viele Tücken, die ein solches System in sich haben kann.
    So können verschiedene Anschlüsse, Kühler oder Radiatoren undicht sein. Passt der ausgesuchte Radiator auch wirklich in das Gehäuse? Kann der Schlauch an einer Stelle knicken? Welche Metalle habe ich im Kreislauf und wird unter Umständen ein Korosionsschutz dadurch nötig? Passen die Kühler auch auf den Sockel/das Mainboard/die Grafikkarte?


    1.06 Was soll man alles mit Wasser kühlen?

    Theoretisch kann man alles mit Wasser kühlen. CPU, Mainbordchipsatz, Spannungswandler, Grafikkarte, RAM, Festplatten, Netzteil, RAID Chipsätze auf Steckkarten und Regelungsmosfets von Lüftersteuerungen.
    Sinnvoll zu kühlen sind in heutigen System die CPU, Spannungswandler und Grafikkarten. Festplatten werden vor allem wegen der Dämmung sehr gerne gekühlt. Mit SSD's wird sich dieses Problem in ein paar Jahren jedoch von selbst erledigen. Netzteile, die speziell für Wasserkühlungen umgebaut sind, sind in den meisten Fällen exorbitant teuer und haben selten Kabelmanagement, womit sich eher der Umbau auf ein sehr leises Netzteil lohnt.

    1.07 In welcher Reihenfolge soll ich die WaKü verschlauchen?

    Es wird sehr gerne folgende Reihenfolge genutzt: Ausgleichsbehälter -> Pumpe -> CPU -> Chipsatz -> Grafikkarte -> Radiator -> Ausgleichsbehälter.
    Das ist jedoch keine nötige Verschlauchung. Es kann auch ein Radiator zwischen die verschiedenen zu kühlenden Komponenten geschalten werden. Auch muss der Ausgleichsbehälter nicht immer im Kreislauf vor der Pumpe sein. Das Befüllen des Kreislaufes wird aber einfacher, wenn man dieses Layout so beibehält.


    1.08 Wie gut sind WaKü-Fertig-Sets, All-in-One-Systeme und externe WaKü-Sets?

    Solche Wasserkühlungssets sind selten direkt auf die zu kühlenden Komponenten abgestimmt. Auch wenn eine universelle Lösung möglich scheint, wird in solchen Komplettsystemen immer ein Kompromiss eingegangen.
    Fertige Sets bestehen zumeist aus Komponenten, die schon im Shop erhältlich sind. Sie können auch so Stück für Stück im Shop bestellt werden. Als neuer Anwender haben sie den Vorteil, dass Schläuche und Anschlüsse schon komplett mit beigepackt werden und beim Zusammenbau keine bösen Überraschungen auftreten, weil eventuell ein Anschluss vergessen wurde. Lediglich die Schlauchlänge kann in manchen Systemen zu Problemen führen.
    All-in-One-Systeme sind meist geschlossene Systeme. Sie kommen sogar schon fertig befüllt zum Kunden, der sie nurnoch einbauen muss. Es ist also denkbar einfach, eine Wasserkühlung in den PC zu bauen. Damit der Versand dieser Systeme funktioniert, müssen sie natürlich entsprechend sicher Verbunden sein. Eine Erweiterung ist meist nicht, und wenn dann nur durch eine "Zerstörung" des Systemes, möglich. Aufgrund der Kompaktheit leiden natürlich auch die Kühlleistung und die Lautstärke des ganzen Systemes. Auf die zu verbauende Hardware sind außerdem selten direkt abgestimmt.
    Externe Wasserkühlungssets sind meist in Gehäusen untergebracht, die dann extern auf das Gehäuse oder daneben gestellt werden. Hersteller wie Watercool nutzen in dieses Systemen normale Komponenten, wie sie auch einzeln käuflich sind. Sie werden nur in einem schicken Gehäuse geliefert, was meist Radiator, Pumpe und Ausgleichsbehälter beherbergt. Die Kühlleistung dieser Systeme ist sehr unterschiedlich. Es können verschiedene Größen gekauft werden, somit ist eine Anpassung der Leistung auf die zu kühlenden Komponenten bis zu einem bestimmten Maß gegeben.


    1.09 Wie bekomme ich die Luft auf dem Kreislauf?

    Bevor in der Wasserkühlung Wasser ist, ist natürlich Luft da. Durch das Befüllen wird ein Großteil der Luft aus dem System verdrängt. Ist die Pumpe nicht stark genug, die gesamte Luft aus dem System zu drücken, oder das System so aufgebaut, dass der Radiator an der höchsten Stelle ist, kann ein Kippen des ganzen Systems helfen das Wasser in den Ausgleichsbehälter zu befördern. Natürlich sollte während des Entlüftens nur die Pumpe im System laufen!
    Luft sammelt sich oftmals in sehr feinen Kühlern und im Radiator. Durch Kippen oder schwenken wird sie von der Wasserströmung weiter gedrückt bis sie schlussendlich im Ausgleichsbehälter angekommen ist. Er ist ein Reservoir, der Luft aus dem System aufnimmt und sie durch Wasser ersetzt.


    1.10 Was tun bei einem Wasserschaden?

    Sollte vor dem eigentlichen Betrieb wie zum Beispiel beim Befüllen oder beim Transport des Systems Wasser auf die Hardware gekommen sein, ist die Hardware noch nicht unbedingt kaputt. Wichtig ist, dass kein Strom an den Komponenten anliegt. In einem solchen Fall das Leck suchen und abdichten. Außerdem sollte die Hardware getrocknet werden. Das kann durch Abföhnen, durch "backen" im Ofen, oder einfach Trocknen gemacht werden. Wichtig ist vor allem beim "backen" im Ofen nicht zu hohe Temperaturen zu wählen und zuvor die Batterie vom Mainboard zu entfernen.
    Ist beim Betrieb ein Leck aufgetreten und Wasser auf die Hardware getropft, sollte der PC sofort ausgeschaltet werden. Meist reagiert das Mainboard oder das Netzteil selbst, indem die Kurzschlussicherung aktiv wird. Wenn der PC aus ist, sollte wie im vorherigen Absatz vorgegangen werden. Im Betrieb muss nicht immer durch ein Leck ein Kurzschluss oder Schaden entstehen. Destilliertes Wasser, was für Wakü's verwendet wird, leitet nur bedingt und schwer. Wird das Problem also frühzeitig erkannt, kann ein Leck auch ohne einen Schaden enden.


    1.11 Brauche ich noch Lüfter im Rechner mit einer WaKü?

    Natürlich werden in einem Rechner mit Wasserkühlung noch Lüfter benötigt. Ein gewisser Luftstrom sollte im Gehäuse immer herschen, um Wärme die von nicht gekühlten Komponenten abgestrahlt wird abzuführen. Außerdem sollte der Radiator mit Lüftern bestückt werden. Diese können auch extrem langsam drehen um möglichst leise zu sein. Eine Ausnahme bilden hier große passive Radiatoren die dafür ausgelegt sind, bestimmte Verlustleistungen auch passiv und ohne zusätzlichen aktiven Luftstrom abzuführen.

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    2. Schläuche, Anschlüsse, Wasserzusätze
    2.01 Silikon, PVC, PUR oder Tygon?

    Die üblicherweise bei PC-Wasserkühlungen verwendeten Schläuche lassen sich in 3 Material-Gruppen einteilen: Es gibt Silikon-, PUR (Polyurethan)- und PVC (Polyvinylchlorid)-Schlauch, wobei wir hier Tygon-Schlauch auf Grund seiner besonderen Beschaffenheit einen eigenen Absatz widmen.

    Rund um den Silikon-Schlauch ist es in den letzten Jahren recht ruhig geworden. Zalman setzt beim Reserator 1 und 1Plus noch auf blauen Silikon-Schlauch, mittlerweile ist man aber auch dort auf PVC-Schlauch umgestiegen. Grund dafür ist einerseits der hohe Grad an Diffusion, das Ausdünsten von Kühlflüssgikeit durch die Schläuche, im Vergleich zu PUR und PVC-Schlauch. Andererseits ist auch die Verfügbarkeit von Silikon-Schlauch relativ gering.

    Der meistverbreitete Schlauch ist PVC-Schlauch und dies nicht ohne Grund: Grundsätzlich lässt sich nämlich sagen, dass PVC-Schlauch weich und biegsam ist und so enge Verlege-Radien erlaubt. Innerhalb der PVC-Schläuche gibt es nocheinmal große Unterschiede, so ist beispielsweise PVC-Schlauch aus dem Baumarkt für die interne Verschlauchung eher weniger geeignet, da er schneller und eher knickt, als hochwertiger PVC-Schlauch. Für die externe Verlegung, wo enge Radien nicht auftreten reicht günstiger PVC-Schlauch aber aus und so lässt sich nocheinmal der ein oder andere Euro sparen. PVC-Schlauch ist in sehr viele verschiedenen Farben, Größen und Wandstärken erhältlich. Die gängigsten Größen sind 11/8mm und 10/8mm (AD/ID). Seit einiger Zeit sind aber auch Schläuche mit einer Größe von bis zu 19/13mm (AD/IF) erhältlich.

    Neben dem PVC-Schlauch ist auch der PUR-Schlauch beliebt. Großer Vorteil dieses Schlauches ist die größere Auswahl und höhere Qualität an UV-Farben, als auch die Möglichkeit mit ihm P´n´C-Anschlüsse zu verwenden. Großer Nachteil von PUR ist dessen Steifigkeit im Vergleich zum PVC-Schlauch. Enge Radien sind mit PUR-Schlauch nicht möglich, daher braucht man bei der Verschlauchung mit PUR meist mehr Winkel-Anschlüsse als mit PVC- oder Tygon-Schlauch. Viele PUR-Benutzer greifen aber auf einen Trick zurück: Erwärmt man den Schlauch vorsichtig in heißem Wasser, in der Mikrowelle oder dem Föhn, so lässt er sich in eine gewünschte Form biegen und behält diese nach der Abkühlung bei.

    Zu guter Letzt kommen wir zum Tygon-Schlauch. Dieser Schlauch besteht auch aus PVC, ist aber deutlicher weicher als alle anderen üblichen PVC-Schläuche und erlaubt engste Radien. Der Tygon-Schlauch stammt aus dem Labor-Bereich und der 11/8er Tygon ist ab ~ 4,50€/m erhältlich. Tygon-Schlauch ist in verschiedensten Wandstärken und Durchmessern verfügbar, die meisten Shops bieten die Versionen 11,2/8mm, 14,3/11,1mm , 15,9/11,1mm und 19,1/12,7mm (AD/ID) an. Der Schlauch ist transparent, mitterweile ist er aber auch in schwarz erhältlich.

    Für Einsteiger empfehlen wir günstigen 11/8er PVC-Schlauch, erhältlich in Transparent, UV-Blau, UV-Rot und weiteren Farben. Mit normalen PVC-Schlauch sollte alle in normalen WaKüs benötigten Radien verschlaucht werden können. Sollte dies einmal nicht der Fall sein, so ist hier der Tygon-Schlauch die erste Wahl.


    2.02 Schraubanschlüsse, Plug´n´Cool oder Tüllen?

    Im Großen und Ganzen unterscheidet man bei Anschlüssen 3 verschiedene Typen. Die weitestverbreitete Art sind die Schraubanschlüsse, erhältlich bis 19/13er Größe und kleiner. Der Vorteil dieser Anschlüsse liegt in der einfachen und sicheren Handhabung: Auch WaKü-Neulinge ist es mit diesen Anschlüssen einfach möglich eine absolut dichte und sichere WaKü zu basteln. Schraubanschlüsse sind für alle Arten von Schlauch geeignet, wie z.Bsp. Silikon-, PVC- , PUR- und Tygon-Schlauch. Die Auswahl an Ausführungen reicht von den normalen geraden Anschlüssen bis hin zu drehbaren geraden Anschlüssen und 90°-Winkel, 45°-Winkel, 90°-Winkelverbinder, T-Stücken, Durchgangsverbindern.

    Eine weitere Anschlussart sind die Plug´n´Cool-Anschlüsse, auch P´n´C abgekürzt. Ihren Usprung haben diese Anschlüsse in der Pneumatik. Vorteil dieser Anschlüsse ist einfache Montage, der Schlauch muss einfach nur in den Anschluss eingesteckt werden und der Anschluss dichtet selbstständig ab. Nachteil bei dieser Anschlussart ist vor allem der Punkt, dass sie nur mit PUR-Schlauch verwendet werden dürfen, PVC-, Tygon- und Silicon-Schlauch ist einfach zu weich für die Anschlüsse und es würde zu Undichtigkeiten kommen. Was bei diesen Anschlüssen auch sehr wichtig ist, ist das absolut gerade Abschneiden der Schläuche, bei ungeradem Zuschnitt kann es auch zu Wasseraustritt kommen. Aufgrund der Verwendung in der Industrie ist die Auswahl an Ausführungen sehr groß. Neben den geraden, gewinkelten und drehbaren Ausführungen gibt es auch Y-Verbinder, 45°-Winkel, Verteiler und weitere Ausführungen.

    Die dritte Anschlussart, welche vor allem in letzter Zeit an Popularität gewonnen hat, sind die Tüllen. Diese Art der Anschlüsse findet vorwiegend Einsatz bei Schläuchen, deren Innendurchmesser größer als 8mm ist. Die Montage des Schlauches ist bei Tüllen relativ unkompliziert: Der Schlauch wird bis Anschlag auf die Tülle aufgeschoben und dann mindestens mit einem Kabelbinder, besser jedoch noch mit einer Schlauchschelle oder Ähnlichem gesichert. Je nach Art und Größe des Schlauches, der Tülle und der Pumpe müsste man den Schlauch nicht immer mit einem Kabelbinder oder Ähnlichem sichern, wir empfehlen dies aber trotzdem, denn schließlich will niemand Wasser auf seiner Hardware haben. Da die Montage nicht immer leicht vonstatten geht, empfehlen wir zudem, die Schläuche vor Montage der Kühler anzuschließen, um einem Hardware-Defekt vorzubeugen. Vor allem Chipsätze und Spannungswandler sind hier besonders häufig von betroffen. Der Frage welche Schlauch/Tüllen-Kombination am besten zueinander passt, widmen wir uns im Punkt "Welcher Schlauch passt auf welche Tüllen ?".


    2.03 Wieso dicke Schläuche?

    Noch vor einiger Zeit wurden dicken Schläuche, also Schläuche mit einem Durchmesser von über 11mm, wie sie vor allem bei Wasserkühlungen amerikanischer System vorkommen, belächelt und als "Würste" abgetan. Doch in letzter Zeit finden immer mehr Leute auch im deutsch-sprachigem Raum Gefallen an den dicken Schläuchen, vor allem aufgrund des Aspekts höheren Querschnittes und des daraus resultierenden, höheren Durchflusses.

    Eine kleine Rechnung mit den Schlauchinnendurchmessern 8mm, 10mm und 12mm macht deutlich, wie groß der Unterschied des Querschnittes der einzelnen Schlauchdurchmesser ist: (Kreisfläche: A = r²*π)
    ID(mm)/A(mm²)
    8/50,3
    10/78,5
    12/113,1

    Ein weiterer Vorteil der großen Schläuche besteht darin, dass sie meist mit sehr dicken Wänden ausgeliefert werden. Dadurch können viel engere Radien ohne Knicke gelegt werden.


    2.04 Welcher Schlauch passt auf welche Tüllen?

    Tüllen, auch Fittings genannt, finden sich in allen Variationen und Größen. Doch welcher Schlauch findet auf welcher Tülle den richtigen Sitz? Wir sollten hierbei beachten, das sich Schläuche wie Tygon und Masterkleer, besser dehnen lassen als PVC oder PUR. Ein paar Beispiele: wir verwenden eine Tülle mit einem Außendurchmesser von 12mm und dazu einen Schlauch der Marke Tygon mit einem Innendurchmesser von 11,1mm. Dieser Schlauch lässt dich gut dehnen, da er sehr weich ist und findet somit einen guten Halt auf den Tüllen mit 12mm Aussendurchmesser. Hätten wir anstelle der 12mm Tüllen nun eine 13mm Tülle, so bekämen wir Probleme. Der Schlauch lässt sich nur bis zu einem gewissen Grad weiten, andernfalls ist die Dichte und der korrekte Sitz nicht mehr gewährleistet. Bei diesen Tüllen (13mm) sollten wir auf Schlauch mit größerem ID (Innendurchmesser) zurückgreifen. Tygon ist auch mit 12,7mm ID verfügbar, aber auch PVC und Schlauch der Marke Clearflex finden sich mit 13mm ID.

    Allgemein: Alle Schläuche lassen sich dehnen. So sind bei Tygon ~0,9-1cm an Tüllenübermaß kein Problem. Bei härteren Schläuchen wie PVC oder PUR stellt sich das anders da. Diese sind aber zum Großteil in den passenden Tüllengrößen verfügbar. Sprich: 12mm AD Tülle und 12mm ID Schlauch. Bitte bei dieser Konfiguration beachten: Bei stärkeren Pumpen wie einer Laing Ultra oder eine Dual Laing sind Schlauchschellen unumgänglich. Lässt sich der Schlauch schwer auf die Tülle schieben, ist es sinnvoll, die Tülle in warmes wasser zu legen oder den Schlauch ein bisschen zu erwärmen. Dadurch lässt er sich nochmals leichter und weiter dehnen.


    2.05 Was soll ich nehmen: Destilliertes, Demineralisiertes oder normales Wasser?

    Normales Wasser wie Leitungswasser eignet sich am geringsten als Kühlmittel in einer Wasserkühlung, da in ihm Salze gelöst sind und auch andere Verunreinigungen wie Mineralien vorkommen. Salze machen das Wasser aufgrund ihrer frei beweglichen Ionen elektrisch leitfähig und die Verunreinigungen können sich mit der Zeit an den Kühlern festsetzen. Neben dem optischen Aspekt könnte dies vor allem bei Düsenkühlern zu einer Verstopfung führen und erheblich den Durchfluss verringern. Destilliertes Wasser eignet sich am besten, da die Verunreinigungen entfernt wurden und fast keine Salze mehr gelöst sind. Da die Destillation ein recht energieaufwendiges und somit teures Verfahren ist, wird dies meist nur für medizinische, chemische oder biologische Zwecke genutzt, wo wirklich hochreines Wasser notwendig ist. Somit ist das was man im normalen Handel als destilliertes Wasser findet meist nur demineralisiertes Wasser, erkennbar an dem Aufdruck "entmineralisiert" bzw. "entionisiert" und "nicht für medizinische Zwecke geeignet". Für unsere Zwecke reicht auch demineralisiertes Wasser völlig aus, da auch hier nicht mehr viele Salze und Verunreinigungen vorhanden sind. Dennoch bleibt das Wasser zumindest geringfügig elektrisch leitfähig und wenn es zu einem Leck kommt sind Defekte nicht auszuschließen!


    2.06 Welche Zusätze brauche ich?

    Im allgemeinen sollte Korrosionsschutz gegen Algenbildung und Korrosion genutzt werden. Korrosion kann auftreten, wenn zwei verschiedene Metalle, wie zu Beispiel Kupfer und Aluminium im System genutzt werden. Es kommt zur Ionenwanderung über das Wasser und somit können die Kühler Schaden nehmen. Außerdem kann es in der Wasserkühlung zu Ablagerungen kommen. Zusätzlich können Wasserzusätze noch für die Schmierung der Pumpe verwendet werden. Einige Pumpenhersteller weisen jedoch explizit darauf hin, dass dies nicht unbedingt notwendig ist.


    2.07 Welche UV/Farb-Zusätze sind gut?

    Es gibt immer wieder verschiedene Zusätze, mit denen ein Farb- oder UV-Effekt erzeugt werden kann. Im Thread für Anschlüsse, Schläuche und Wasserzusätze können Beispielbilder und Erfahrungen zu aktuellen Wasserzusätzen gefunden werden.


    2.08 Was gegen Korrision in der WaKü tun?

    Gegen Korrosion kann, wie schon unter 2.06 geschrieben Korrosionsschutz genutzt werden. Außerdem sollte möglichst nur eine Sorte Metall (zum Beispiel nur Kupfer) im Kreislauf verwendet werden.


    2.09 Was gegen Algen in der WaKü tun?

    Auch gegen Algen sollte Korrosionsschutz genutzt werden. Dem Korrosionsschutz ist meist schon Schutz gegen Biologische Reaktionen zugesetzt.


    2.10 Wie stark bremsen Winkel den Durchfluss?

    n Wasserkühlungssystemen bremsen Winkel und führen somit zu einem Druckverlust. Das kommt vor allem dadurch zustande, dass das Wasser "um die Ecke" fließen muss und somit sich die Reibung zu den Wänden des Winkelstückes größer wird. Außerdem sind die Querschnitte dieser Winkel teilweise so gering, dass das Wasser stark abgebremst wird.
    Im normalen Schlauch sollte der Reibungsfaktor zu vernachlässigen sein. Ein 90° Winkel hat einen Reibungsfaktor von 60, ein 45° Winkel von 10. Umso kleiner der Faktor also ist, umso mehr Durchfluss hat der Winkel.
    Eine Lösung scheinen also 45° Winkel zu bringen, bei denen der Druckverlust geringer ist. Doch auch hier sollte auf die Art des Winkels geachtet werden. Laut Messungen können diese durch ihren geringeren Querschnitt den Durchfluss stärker bremsen als 90° Winkel.


    2.11 Gibt es Winkel für Tüllen?

    Ja, gibt es. Es gibt auch nur Winkelverbinder mit Tüllen. Diese sind meist aus Plastik und billiger als Schlauchverbindungen.


    2.12 Sind Knickschutzfedern gut?

    Knickschutzfedern helfen, engere Radien zu legen und eben Knicke im Schlauch dabei zu vermeiden. Es gab eine Zeit lang nur Knickschutzfedern aus Metall, die nicht jedermann Geschmack waren. zwischen sind diese Knickschutzfedern auch aus farbigem Plastik und teilweise sogar UV-Aktiv verfügbar. Um enge Radien mit Schläuchen ohne Knickschutzfedern oder Winkel realisieren zu können, können Schläuche auch gekocht werden. Mehr dazu im Kochkurs von Scamps.


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    3. Kühler
    3.01 Welche CPU-Kühler haben die beste Kühlleistung?

    Die Leistung der CPU Kühler für Wasser ändert sich, über kurze Zeiträume gesehen, nicht in sehr großen Abständen. Eher sind die Verbesserungsschritte sehr klein. Da dies eine universelle F.A.Q. rund um das Thema "Wasserkühlung" ist, sind hier nur die in Deutschland gängigsten Kühler beachtet worden. Habt ihr eine neue Nummer "1" für dieses Thema gefunden, dann schreibt einem der für dieses Forum zuständigen Moderatoren per PN euren Vorschlag mit möglichst einem Link zu einem seriösen Test.

    In einigen Tests haben sich folgende Kühler als besonders leistungsstark herrausgestellt:
    • Watercool Heatkiller 3.0
    • Swiftech Apogee XT
    • EK Supreme HF


    3.02 Welcher CPU-Kühler hat das beste P/L-Verhältniss?

    Nicht jeder will den Preis eines Heatkiller 3.0 zahlen, um seine CPU mit Wasser zu kühlen. Für solche Fälle gibt es unseren Preis/Leistungstip, der natürlich einen möglichst niedrigen Preis bei einer möglichst guten Leistung prämiert. Dabei sind auch wieder laut verschiedenen Tests, folgende Kühler besonders aufgefallen:
    • Watercool Heatkiller 3.0 LC
    • EK Supreme LT
    • Zern PQ Plus Pro
    Sie können eine CPU noch gut kühlen, da sie einfach nur "abgespeckte" Versionen ihrer sehr guten "Brüder" sind. Dabei wird entweder die Struktur der Boden- und/oder Düsenplatte geändert, oder auf andere Materialien gesetzt, die nicht ganz so teuer sind.


    3.03 Komplett- oder GPU-only-Kühler für meine GraKa?

    Bei Wasserkühlern für Grafikkarten unterscheidet man in Komplett-/Fullcover-Kühler und GPU-only-Kühler. Im Gegensatz zu einem GPU-Kühler kühlt ein Komplettkühlset neben der GPU auch noch den Grafikspeicher, Controller, Brücken und die Spannungswandler. Bei einem GPU-only-Kühler müssen diese Teile dann unter Umständen mit zusätzlichen Kühlkörpern passiv gekühlt werden, was eine gute Durchlüftung des Gehäuses, speziell unter der Grafikkarte, und somit mehr Lüfter zur Folge hat.
    Ein Komplettkühler hat wiederum den Nachteil, dass er viel wiegt, weil er meist komplett aus Kupfer gefertigt und somit teuer und schwer ist. Ein Fullcoverkühler kann teilweise die Grafikkarte verbiegen. Außerdem müssen sie spezifisch auf die Grafikkarte angepasst werden, da jede Karte ein anderes Layout hat. Wird die Karte gewechselt, muss meist auch der Kühler gewechselt werden, wenn es für ihn kein passendes Umbaukit gibt. Bei einem vergleichsweise einfachen GPU-Kühler braucht nur die Haltevorrichtung gewechselt werden.
    Im allgemeinen lässt sich sagen, dass sehr performante Karten am besten mit einem Komplettkühler gekühlt werden, damit auch die Wärme von Spannungswandlern und der VRAM abgeführt wird. Eher sparsamere Karten können auch mit einer GPU-only-Lösung gekühlt werden.


    3.04 Welche Kühler brauche ich für mein Board?

    Kühler für das Mainboard müssen meist speziell hergestellt werden, da jedes Boardlayout - schon von Reversion zu Reversion - unterschiedlich sein kann. Es gibt kleinere Hersteller, bei denen ein Board zum vermessen eingeschickt werden kann. Kühlen lassen sich vor allem die Spannungswandler und die North-/Southbridge. Die Spannungswandler sollten mit gekühlt werden, weil sie durch einen Wasserkühler auf der CPU keinen Luftstrom mehr bekommen, der die Wärme mit abführt - eine Überhitzung kann also vorkommen. North- und Southbridges werden gerne gekühlt, weil Hersteller kleine laute Lüfter verbauen. Außerdem sind sie in den Heatpipesystemen meist zusammen mit den Spannungswandlern eingebunden.


    3.05 Pads oder WLP unter die Spannungswandler?

    Es können sowohl Pads als auch Paste genutzt werden. Wegen der Haltbarkeit und auch zum Ausgleichen größerer Abstände sind jedoch Pads die bessere Wahl.


    3.06 Wie groß soll der Anpressdruck der Kühler sein?

    Jeder Kühler braucht einen eigenen Anpressdruck, den der Hersteller vorgibt. Viele Kühler werden mit Federn ausgeliefert. Sie sollten so angezogen werden, dass noch ein Federweg vorhanden ist und der Kühler somit optimal aufgedrückt wird. Einige Hersteller spezifieren diesen Druck genau in der Anleitung zum Kühler. Es können auch noch weitere Methoden genutzt werden, wie zum Beispiel einen Andruck durch eine Mittelschraube. Gerade für den Sockel 939 und Sockel A war diese Methode sehr beliebt.


    3.07 Ist ein Wasserkühler für die Spannungswandler sinnvoll?

    Wenn ein Wasserkühler auf der CPU verbaut ist, fehlt den Spannungswandlern der Luftstrom des Luftkühlers zum Abtransport der Wärme. Es kann dadurch zu einer Überhitzung und Instabilität des Systemes kommen. Asus lieferte eine Zeit lang genau deswegen einen zusätzlichen Lüfter für seine Mainboards mit, der auf die Spannungswandler bei der Nutzung einer Wasserkühlung montiert werden sollte. Die Bauteile selbst sind meist bis 80 und mehr Grad Celsius spezifiziert.
    Abschließend kann gesagt werden, dass eine Wasserkühlung sinnvoll, jedoch in vielen Fällen nicht unbedingt nötig ist.


    3.08 Sollte ich die Festplatten mit Wasser kühlen?
    Festplatten sollten bei bestimmten Temperaturen betrieben werden. Diese können teilweise nur mit einer aktiven Kühlung erreicht werden. Eine Kühlung per Wakü scheint also sinnvoll. Neuere Platten müssen aber nicht mehr zwangsweise aktiv gekühlt werden. Ein weiterer Grund für eine Kühlung ist eine gleichzeitige Dämmung. Festplatten lassen sich in Verbindnung mit einer Kühlung sehr einfach durch das Gewicht der Kühlblöcke dämmen. Das ist in sofern sinnvoll, wenn die HDD's akkustisch aus dem ganzen System heraus zu hören sind.


    3.09 Welche Materialien sind für Kühler sinnvoll?

    Der am meisten verwendete Stoff für hochwertige Wasserkühler ist Kupfer. Er bietet die beste Wärmeleitfähigkeit in Verbindung mit einem niedrigen Preis. Weitere Materialien sind Aluminium und auch Silber. Aluminium ist leichter als Kupfer, kann jedoch nicht so gut Wärme leiten. Silber leitet besser Wärme als Kupfer, ist aber natürlich teurer.
    Zur Abdeckung der Kühler können alle Stoffe theoretisch benutzt werden. In der Praxis wird meist Plexiglas, Kupfer oder Delrin genutzt. Gerade aber Plexiglas hat in den letzten Jahren Probleme mit Rissen an den Gewinden der Anschlüsse verursacht.


    3.10 Welche Arten von Wasserkühlern gibt es?

    Es gibt mehrere Konzepte, einen Wasserkühler zu bauen: Düsenkühler, Feinstrukturkühler, Kernkühler, Kanalkühler und Gleitschichtkühler.
    Ein Gleitschichtkühler ist hierbei eigentlich nur eine Platte, die vom Wasser überflossen wird. Ein Kanalkühler fügt dem Gleitschichtkühler noch Kanäle hinzu, durch die das Wasser geleitet wird, um eine größere Fläche zu erzeugen. Beim Kernkühler wird die Wärme auf einen Kern aus wärmeleitenden Material übertragen, der dann von Wasser umflossen wird. Ein Beispiel dafür sind Kernkühler von Cape. Feinstrukturkühler bestehen aus einer sehr feinen Struktur, die die Kühlfläche erheblich vergrößert. Die Kanäle für das Wasser werden jedoch kleiner und somit wird auch der Durchfluss geringer. Heute werden immer mehr Düsenkühler eingesetzt. Sie besitzen eine Bodenplatte mit einer feinen Struktur von Kühlfinnen. Diese werden vom Wasser, das durch eine Art Loch- oder Schlitzplatte gedrückt wird, durchflossen. Durch die "Düsen" erhöht sich die Durchflussgeschwindigkeit des Wassers, jedoch veringert sich durch den erhöhten Widerstand auch der gesamte Durchfluss im Kreislauf.

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    4. Radiatoren
    4.01 Welcher ist der beste Radiator für mein System?

    Das lässt sich pauschal nicht sagen. Ein Radiator sollte immer an die Leistung der zu kühlenden Komponenten angepasst ausgesucht werden. Grundsätzlich kann man zwischen Single, Dual, Triple, Quad und komplett passiven Radiatoren wählen. Inzwischen sind sie auch in Größen von 40mm bis 200mm verfügbar.
    Single: Ein Single Radiator reicht für kleinere CPU's. Mehr als eine Komponente lässt sich mit ihm jedoch nicht effektiv kühlen. Auf ihm sollte auf jeden Fall ein Lüfter verbaut werden.
    Dual: Ein Dual kann schon 2 Komponenten, wie zum Beispiel eine kleine CPU und Grafikkarte kühlen. Effektiv ist er auch noch mit einer CPU und Grafikkarte ausgelastet, die sehr viel Wärme abgeben. Auch bei einem Dual Radiator sind Lüfter, je nach Auslastung des Radiator, Pflichtprogramm.
    Triple: Mit einem Tripleradiator können komplette Systeme gekühlt werden. CPU, Grafikkarte, Chipsatz, Spannungswandler usw. stellen für diesen Radiator kein Problem dar. Sogar passiv kann er genutzt werden, wenn nicht das ganze System in den Kreislauf eingebunden wurde. Eine Vollbestückung mit Lüftern ist bei einem Tripple Radiator nicht zwingend notwendig.
    Quad: Ein Quad kann, genauso wie der Triple, auch ein komplettes System kühlen. Dabei bietet er die Möglichkeit noch langsam drehendere Lüfter zu verwenden.
    Passiv: ein passiver Radiator braucht keinen Lüfter. Er ist so groß gebaut, dass er vom normalen Luftstrom im Zimmer oder am Gehäuse seine Wärme abgeben kann. Dazu braucht er sehr viel Platz, weswegen er in den meisten Fällen extern verbaut werden muss. Je nachdem, wie effizient der Radiator arbeitet, kann selbst ein ganzes System mit ihm gekühlt werden. Eine Notbelüftung für heiße Sommertage ist aber immer zu empfehlen.


    4.02 Passiv oder Aktiv?

    Eine pauschale Lösung kann es für diese Frage nicht geben. Jeder User hat seine Vorlieben und legt entweder auf ein sehr leises oder doch auf ein sehr kühles System wert.

    Ein passiver Radiator hat gegenüber einem aktiven immer den Vorteil der geringeren Lautstärke. Wo kein Lüfter dreht, kann auch kein Geräusch entstehen. Der Luftstrom und kalte Luft muss für einen passiven Radiator aber immer noch gewährleistet sein. Wird der PC im Sommer auf dem Dachboden betrieben, kann ein passiver Radiator unter Umständen die Wärme nicht mehr an die Umgebungsluft abgeben. Somit wird die Wassertemperatur enorm ansteigen und das System nicht mehr optimal gekühlt.

    Als Gegenstück dazu kann man einen Radiator immer aktiv kühlen. Diese Lösung bringt natürlich eine höhere Lautstärke, aber durch einen besseren und stärkeren Luftstrom meist auch niedrigere Temperaturen mit sich. Der aktiv belüftete Radiator kann selbst im Sommer noch ein System ausreichend kühlen, vorrausgesetzt, er ist groß genug dimensioniert.

    Was ist nun die optimale Lösung für mich? Mit der Zeit haben Hersteller immer größere Radiatoren für immer größere Lüfter entwickelt. Konnten anfänglich auf einen Radiator nur zwei 80mm Lüfter verbaut werden, so können nun bis zu 9x 120mm oder 4x 180mm Lüfter auf einen Radiator geschraubt werden. Größere Lüfter bringen enorme Vorteile: sie können mit weniger Spannung betrieben werden, wodurch sie sich langsamer drehen. Dabei fördern sie noch genau so viel Luft wie kleinere Lüfter - jedoch mit einem viel geringeren Geräuschpegel. Eine optimale Lösung, die Vorteile beider Konzepte verbindet, stellt also ein Radiator dar, der groß ist, aber mit langsam drehenden Lüftern betrieben wird und somit gleichzeitig leise ist, aber das System selbst an heißen Sommertagen noch gut kühlt.

    4.03 Welche Lüfter für welchen Radiator?

    Lüfter sind heute in allen möglichen Größen erhältlich. Mit der Zeit haben Hersteller nicht nur die Größen, sondern auch die Drehzahlen von Modell zu Modell angepasst. So kann es heute von einem Lüfter drei oder mehr verschiedene Modelle mit unterschiedlichen Drehzahlen geben. Mit steigender Drehzahl steigt natürlich auch der Lärmpegel, den ein Lüfter verursacht. Also sind eigentlich so langsam drehende Lüfter wie nur möglich optimal. Mit der Drehzahl steigt aber auch der Luftdruck und die Fördermenge, die der Lüfter liefert. Genau wie bei Wasser sinkt mit dem Querschnitt, den die Luft durchströmen kann, auch der Druck. Sind die Finnen eines Radiators also sehr eng aneinander geordnet, muss die Luft mit sehr hohem Druck durch sie gedrückt werden. Es sollte also ein schneller drehender Lüfter genutzt werden. Bei Finnen, die weit auseinander liegen, wird im Umkehrschluss ein Lüfter mit langsamer Drehzahl und somit geringerer Fördermenge eingesetzt werden können.


    4.04 Was ist ein Shroud und welche Vorteile bringt es?

    Eine Shroud ist eine Vorkammer vor dem eigentlichen Radiator. Durch den zusätzlichen Abstand zwischen Lüfter und wird der Totpunkt über der Lüfternabe vermieden. Durch eine Shroud verwirbelt die Luft und wird überall gleichmäßig durch den Radiator geleitet. Die Kühlleistung kann bis zu 15% gesteigert werden.

    4.05 Wie rum sollte ich die Lüfter auf dem Radi anbringen?

    Mit dieser Frage haben sich schon sehr viele Wasserkühlungsnutzer auseinandergesetzt. In dem ein oder anderen Test wurden schon Varianten getestet und gegeneinander aufgestellt. Fakt ist, dass sich nicht allgemeingültig für jedes System sagen lässt, welche Positionierung der Lüfter zu bevorzugen ist. Handelt es sich um ein kleines System, in dem die Radiatorlüfter mit zur Gehäusebelüftung genutzt werden, oder doch eher um einen Radiator, der extern verbaut ist?
    Bei saugenden Lüfter sind diese so angebracht, dass sie die Luft durch den Radiator ansaugen. Damit wird durch den Lüfter die warme Luft abgeführt und es steht im Radiator ein "Sog". Dieser Variante wird nachgesagt, am leisesten und effektivsten zu sein.
    Sind die Lüfter blasend verbaut, blasen sie die Luft direkt in den Radiator. Sie bauen also einen Luftdruck im Radiator auf.
    Jeder User sollte experimentieren, mit welcher Konfiguration er bessere Temperaturen erreichen kann.


    4.06 Was sind die Vor- und Nachteile von Netz- und Rohr-Radiatoren?

    Die ersten Wasserkühlungsradiatoren waren Rohrradiatoren. Ein typisches Beispiel für diesen Typ von Radiator ist die MoRa2. Bei ihm fließt das Wasser durch Rohre und wird dann durch aufgebrachte Lamellen gekühlt. Mit mehreren Rohren wird die Fläche nochmals erhöht, ähnlich wie mit den Lamellen. Für ein besseres Verständnis sollte man sich die Rohrradiatoren wie in Schlaufen gelegten Wasserkühlungsschlauch vorstellen.

    Eine neuere Entwicklung sind Netzradiatoren. Auch bei ihnen wird das Wasser durch Rohre geleitet. Es gibt jedoch nun mehrere Rohre, an die die Lamellen zur Kühlung angelötet sind. Sie werden gleichzeitig vom Wasser durchflossen. Diese Art von Radiator besteht meist komplett aus Kupfer und kann vor allem durch hohen Durchfluss punkten.

    Inzwischen sind Rohrradiatoren bis auf wenige Ausnahmen wie die MoRa 2 nicht mehr zu finden.


    4.07 Welcher Radiator passt wo rein? Beliebte Gehäuse/Radi's als Beispiel

    Das ist von Gehäuse zu Gehäuse unterschiedlich. Der User ping hat einen Thread für eine Wakü Case-Liste zusammengestellt. Er ist hier zu finden.


    4.08 Sollte ich den Radiator extern oder intern verbauen?

    Wenn der Radiator zu groß ist um im Gehäuse Platz zu finden, ist es sinnvoll ihn extern zu verbauen. Dabei wird ein Großteil der Wärme aus dem Gehäuse abgeführt. Außerdem muss keine aufgewärmte Gehäuseluft zum Kühlen des Radiator genutzt werden, sondern es kann frische Luft aus dem Zimmer zur Kühlung verwendet werden. Ist der Radiator extern angebracht, stellt er ein weiteres Element am Gehäuse da. Falls er festgeschraubt ist, lässt sich das Gehäuse noch transportieren - jedoch nur eingeschränkt. Wird er nur neben das Gehäuse gestellt kann er nur bedingt transportiert werden. Schnellkupplungen, die unter Umständen den Durchfluss bremsen, ermöglichen einen besseren Transport von Radiator und Gehäuse.

    Ist der Radiator klein genug, kann er auch intern verbaut werden. Vorteile bestehen natürlich in der Kompaktheit des ganzen Gehäuses - es gibt keine weiteren Anbauteile. Außerdem können die Lüfter des Radiators mit in den Luftstrom im Gehäuse einbezogen werden. Somit fallen zusätzliche Lüfter für einen Luftstrom weg. Außerdem sind die Lüfter im Gehäuse verbaut, was eine zusätzliche Dämmung der Lüftergeräusche bewirkt.

    4.09 Wo positioniere ich den Radiator am besten im Kreislauf?

    Viele haben den Radiator direkt hinter die Wärmequelle im Kreislauf geschaltet, da er dort am wirksamsten das Wasser kühlen kann. Aufgrund der Mischtemperatur im Wasserkreislauf ist es aber eigentlich egal, wo der Radiator positioniert wird. Nach Messungen ist das Wasser nachdem es durch einen Radiator geflossen ist nur marginal kälter. Wenn mehrere Komponenten gekühlt werden, ist es somit auch nicht sinnvoll, zwischen einzelne Komponenten Radiatoren zu schalten. Es wird sich immer wieder eine Mischtemperatur im gesamten Kreislauf einstellen. Durch einen zusätzlichen Radiator wird nur die Wassertemperatur im ganzen Kreislauf gesenkt, weil mehr Abgabefläche für die Wärme vorhanden ist.


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    5. Pumpen & Ausgleichsbehälter
    5.01 230V- oder 12V-Pumpe?

    Pumpen für Wasserkühlungen lassen sich in zwei Gruppen einteilen. Auf der einen Seite gibt es die 12V-Pumpen, auf der anderen Seite die 230V-Pumpen.

    230V-Pumpen müssen über die Steckdose mit Strom versorgt werden, eine 12V-Pumpe kann man intern über einen 4-Pin Molex-Anschluss des Netzteiles betreiben, man braucht also keine Strom-Zuleitung von Außen ins Gehäuse führen. Mittlerweile gibt es zwar Platinen, die einen internen Anschluss einer 230V-Pumpe erlauben, jedoch raten wir davon ab, da nur Fachleute mit 230V-Wechselstrom hantieren sollten.

    Ein Nachteil der 12V-Pumpen liegt darin, dass das Netzteil kurzgeschlossen werden muss um die Pumpe beim ersten Befüllen zu starten. Abhilfe kann hier aber ein zweites System oder ein altes Netzteil schaffen. Bei 230V-Pumpen fällt das Befüllen etwas leichter.

    Ein Vorteil einer 12V Pumpe ist das evtl. vorhandene Tachosignal, welches Informationen über die Pumpe an das Mainboard oder eine Steuerung ausgibt und im Falle eines Ausfalls den Rechner vor einem Defekt schützen kann. Ein weiterer Vorteil dieser Pumpen ist das ruhigere Laufgeräusch. Viele User berichten über das sogenannte "50Hz-Brummen", das von Trafos und Netzteilen bekannt sein sollte. Zudem vibriert z. Bsp. eine Eheim 1048 deutlich stärker als eine Laing DDC Pro, obwohl Letztere eine höhere Leistung bietet.

    230V-Pumpen sind meist günstiger als die 12V-Pumpen. Sehr oft verwendet werden die Pumpen der Firma Eheim, z. Bsp. die Eheim 1046 oder 1048. Um diese Pumpen in den Kreislauf einbinden zu können, braucht man Adapter, die in den einschlägigen WaKü-Shops erhältlich sind.


    5.02 Für was brauche ich überhaupt einen AGB?

    Bereits die Bezeichnung verrät schon einen Teil der Funktionen eines Ausgleichsbehälters: Ein AGB dient zum Ausgleich von Volumenschwankungen im Kreislauf. Vor allem bei einem Dauerbetrieb über Monate sinkt der Wasserpegel stetig, wenn aber auch nicht dramatisch. Um sicher zu gehen, dass keine Luft in die Pumpe gelangt, setzt man einen AGB ein, da er Wasser ohne Luft bereits enthält und die Luft dort am einfachsten aus dem Wasser entweichen kann.

    Einen weiteren großen Vorteil bringt die Verwendung eines AGB beim Befüllen eines Kreislaufes. Es lässt sich einfach Wasser in das Reservoir einfüllen, um es dann in den Kreislauf pumpen zu lassen. Dabei kann der AGB auch befüllt werden wenn die Pumpe läuft, da er einen Puffer bietet. Außerdem lässt sich der Kreislauf damit besser entlüften. Luft, die im Kreislauf eingeschlossen war benötigt Volumen. Entweicht sie in den AGB gibt sie damit Platz für Wasser frei, welches aus dem AGB nachströmt.


    5.03 Welche Pumpe soll ich nehmen?

    Da die Pumpe das Herzstück des Kreislaufes ist, sollte sie natürlich möglichst stark sein. Doch können auch andere Faktoren als die Stärke eine Rolle spielen. So sollte die Pumpe natürlich auch möglichst klein sein, leise sein, sich gut regeln lassen, bezahlbar bleiben und auch einen 12V Anschluss haben. Somit ist nicht immer eine Laing D5, die mit die stärkste Pumpe auf dem Markt darstellt, die optimalste Wahl. Auch eine Eheim könnte wegen ihrem 230V Anschluss schnell ausscheiden. Desweiteren braucht nicht jeder Kreislauf den Druck, den eine Laing liefert. Es ist also immer eine individuelle Entscheidung, die getroffen werden muss. Im allgemeinen lassen sich aber die allgemein üblichen Pumpenmodelle so charakterisieren:

    Laing DDC:
    + kompakt
    + 12V Anschluss
    + Tachosignal
    + hoher Durchfluss
    - starke Vibrationen
    - hohe Anschaffungskosten

    Aquastream XT:
    + 12V Anschluss
    + Tachosignal
    + durch Aquaero exzellent regelbar
    + hoher Durchfluss
    + wenige Vibrationen
    - hohe Anschaffungskosten
    - größer als vergleichbar starke Pumpen

    Innovatek HPPS+
    + 12V Anschluss
    + auf interner Platine regelbar durch Lötbrücken
    + hoher Durchfluss
    + wenige Vibrationen
    - hohe Anschaffungskosten
    - größer als vergleichbar starke Pumpen

    Alphacool Eheim 600 Station II
    + 12V Anschluss
    + wird schon im AGB geliefert
    + Pumpe schon im Gehäuse geringfügig entkoppelt
    - nur geringe Leistung
    - sehr große Abmessungen durch AGB

    XSPC X2O 450
    + 12V Anschluss
    + Pumpe inkl. AGB
    - geringe Leistung


    5.04 Welchen AGB für meine Pumpe?

    In der Theorie kann jeder Behälter, solange er nicht direkt an die Pumpe anzubringen ist, mit jeder Pumpe genutzt werden. Wie unter 5.06 noch beschrieben wird, sollte ein AGB aber immer an die Pumpleistung der Pumpe und an die Größe des Kreislaufes angepasst werden. Eine starke Laing Ultra wird in einem kleinen AGB starke Verwirbelungen verursachen und immer wieder Luft ansaugen.


    5.05 Meine Pumpe pumpt nicht, woran kann das liegen?

    Eine Pumpe braucht als erstes Strom. Pumpt sie selbst mit angeschlossenem Strom nicht, dann kann es daran liegen, dass sie kein Wasser bekommt. Wasserkühlungspumpen, wie sie in PC's verwendet werden, sind keine ansaugenden Pumpen. Ihnen muss also immer Wasser zugeführt werden, welches sie dann durch den Kreislauf pumpen können. Genau deswegen wird oftmals der AGB als Reservoir über oder direkt am Einlass der Pumpe angebracht. Läuft eine Pumpe trocken - also ohne, dass sie Wasser pumpt, kann es zu Beschädigungen kommen.


    5.06 Was bringt ein größerer Ausgleichsbehälter?

    Wie schon im Punkt "Brauche ich einen AGB und welche Funktion hat ein AGB ?" besprochen, hat der AGB zwei Aufgaben: Er soll einerseits das Befüllen des Kreislaufes erleichtern und andererseits dient er zum Ausgleich von Volumenschwankungen innerhalb des Kreislaufes.

    Vor allem bei starken Pumpen, wie einer Laing Ultra und einem Kreislauf mit niedrigem Widerstand, kann ein kleiner AGB schnell für Probleme sorgen: Durch den hohen Durchfluss wird das Wasser im AGB so stark aufgewirbelt, dass die Pumpe nicht nur Wasser sondern auch Luft "ansaugt" und es zu Geräuschen kommt. Umso größer ein AGB ist, umso geringer ist die Gefahr, dass die Pumpe Luft aus dem AGB abbekommt. Grundlegend lassen sich aber auch HighFlow-Kreisläufe, also WaKüs mit geringem Widerstand und hohem Durchfluss, mit einem kleinen AGB verwirklichen, jedoch muss hier eine gute Kombination des Einlasses und des Auslasses gefunden werden. Auch helfen grobmaschige Schwämme im AGB selbst eine Laing Ultra zu bändigen und machen es möglich bei dieser starken Pumpe den optionalen Aufsatz-AGB zu verwenden.

    Zu einem anderem Problem mit einem zu kleinen AGB kann es kommen, wenn sich noch viel Luft im Kreislauf befindet. Vor allem großflächige Radiatoren können große Mengen Luft im Vergleich zum ganzen Volumen des Kreislaufes enthalten. Entweichen diese dann im Betrieb, beispielsweise durch das Anheben des Rechners inklusive Radiator, so können sich diese Luftblasen lösen und durch den Kreislauf bis hin zum AGB gelangen. Handelt es sich um einen sehr kleinen oder einen nur niedrig gefüllten AGB, so kann es passieren dass dieser sich entleert und die Pumpe nun nicht mehr mit Wasser versorgen kann, ergo der Durchfluss im Kreislauf stoppt. Daher ist es sehr wichtig, vor dem dauerhaften Betrieb des WaKü-Systems den Kreislauf gut zu entlüften und darauf zu achten, dass der AGB gut gefüllt ist.


    5.07 Wie entkopple und dämme ich am besten meine Pumpe?

    Da eine Pumpe Vibrationen und durch ihren Motor auch ein Geräusch erzeugt, liegt es nahe sie zu enkoppeln oder zu dämmen. Mit der Zeit haben sich verschiedene Varianten zur Geräuschdämmung entwickelt. Für Laing und Eheim Pumpen gibt es ganze Gehäuse, in die die Pumpe eingebaut wird. Sie sind außen aus Aluminium gefertigt und innen mit Dämmmatten ausgekleidet. Durch ein Gewicht, mit dem das ganze Gehäuse verschraubt wird, wird die Vibration der Pumpe zusätzlich absorbiert. Wer seine Pumpe nicht unbedingt in einem Gehäuse verstecken will, kann sie auch mit Schwämmen oder Matten entkoppelt auf den Gehäuseboden stellen. Eine weitere Methode zum entkoppeln besteht im "Aufhängen" der Pumpe an Gummis in einem Laufwerksschacht. Ähnlich wie Lüfter kann eine Pumpe auch mit Gummipuffern vom Gehäuse entkoppelt werden. Diese Variante ist jedoch am schlechtesten zum entkoppeln von allen hier genannten geeignet.


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    6. Fragen zu weiterem Zubehör
    6.01 Für was brauche ich einen Durchflussmesser?

    In einer Wasserkühlung muss immer ein gewisser Durchfluss herrschen. Anhand eines Durchflussmessers kann ich den aktuellen Fluss des Wassers messen und somit Aussagen über die Effizienz eines Kreislaufes machen. Sinkt der Durchfluss in einem System, dann steigen auch meist die Temperaturen der Komponenten an. Brauche ich somit vielleicht eine stärkere Pumpe? Außerdem kann ein Durchflusssensor mit Hilfe eines Steuergerätes als Überwachungseinheit dienen. Versagt die Pumpe, wird es keinen Durchfluss mehr im System geben. Das Steuergerät erkennt das und schaltet das System aus, bevor durch Überhitzung Schäden auftreten können.


    6.02 Welche Temperatur-Sensoren sind gut?

    Jeder In-Line Temperatursensor ist für eine Wasserkühlung geeignet. Gab es zuerst nur Sensoren, die nur über einen freien Anschluss in den Kreislauf "gehängt" wurden, so gibt es inzwischen auch Sensoren, die direkt vom Wasser durchflossen werden. An sie werden links und rechts Anschlüsse angeschlossen, die mit dem Schlauch verbunden werden. Es ist somit eine Messung direkt am strömenden Wasser und nicht wie bei T Stücken oder am Rand eines Ausgleichsbehälters in Totwasserbereichen möglich.


    6.03 Was brauche ich alles zum Auslesen der Durchflussmenge und der Temperaturen?

    Zum Auslesen der Temperaturen und des Durchflusses im System werden Temperatursensor(en) zum Einschrauben in den Kreislauf (per G1/4" Gewinde), Durchflussmesser und Steuergerät mit passender Software benötigt. Hat das Steuergerät ein eigenes Display, so ist eine Software nicht zwingend nötig.


    6.04 Wie gut sind WaKü-Netzteile?

    Verschiedene Hersteller haben sich auf Wasserkühlungsnetzteile spezialisiert. So gibt es von Innovatek, Koolance und Silentmaxx Wasserkühlungsnetzteile. Diese sind jedoch nur schwer erhältlich und haben teilweise sehr hohe Preise. Dafür sind sie jedoch "nur" mit der Möglichkeit der Wasserkühlung ausgestattet. Sie sind weder besonders effizient, haben Kabelmanagement, noch sind sie in den meisten Fällen sehr performant. Ein Umstieg auf ein Wasserkühlungsnetzteil ist also nur bedingt zu empfehlen. Ein sehr leises - wenn nicht sogar passives - Netzteil ist sicherlich angebrachter.


    6.05 Lohnen sich Filter für die Wasserkühlung?

    Filter für Wasserkühlungen sind auf den ersten Blick sinnvoll. Werden die Komponenten vor dem Einbau jedoch ordentlich gespült und das Wasser regelmäßig gewechselt, ist ein Filter nicht sinnvoll. Ältere Filter bremsen den Durchfluss im Kreislauf teilweise erheblich. Inzwischen gibt es Filter, die den Durchfluss nur gering bremsen.


    6.06 Sind Schnellkupplungen Durchflusshemmer?

    Wie bei Filtern gilt hier: ältere Kupplungen bremsen den Durchfluss. Sie wurden meist aus dem Sanitärbereich adaptiert, wo andere Drücke und Durchflusswerte herrschen. Neuere Kupplungen sind extra für Wasserkühlungssysteme entwickelt und hindern den Fluss im Kreislauf nicht mehr so stark. Eine Restriktion des Durchflusses findet jedoch immernoch statt.


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    Vorlage von MFloX
    Vielen Dank für die Rechtschreibkontrolle an: Stony

    Der hier geschriebene Text unterliegt dem alleinigen Copyright des Verfassers (MFloX/Maddix) und dessen Urheberrechtes.
    Falls Fehler vorliegen sollten, bitte per PM mir melden. Diese FAQ wird stetig erweitert.
    Maddix
    Geändert von Maddix (13.04.10 um 22:30 Uhr)

  2. Die folgenden 37 User sagten Danke an Maddix für diesen nützlichen Post:

    Andreoid (08.07.10), asrock_FAN (13.04.10), Ber (13.04.10), Cool4Top (08.05.10), dbenji01 (15.05.10), dixonan (19.07.10), Dr.Akula (09.04.10), Dungeonlord (12.03.11), Fetzencommander (13.04.10), Finsk (13.04.10), Flecker (23.07.10), Gewebekomplex (08.04.10), gldeltaforce (14.01.11), GregoryHouse (08.06.10), HW-Mann (01.10.10), Hypocrisy (08.04.10), klippenkuckuck (19.02.11), Lutze (06.09.10), Lötbert (20.04.10), m0rf (06.10.10), Maeximum30 (16.03.11), ManuelB (03.08.10), Neo11 (04.08.10), newAtioc (27.03.11), pixelflat (28.12.10), Prodafix (11.06.10), Raceface (27.10.10), scamps (13.04.10), Sheemie Ruiz (07.05.10), Skillar (02.01.11), Stealth117 (04.06.10), T@nk (13.04.10), TheSavior (05.05.10), tYP (07.04.10), v351b (27.12.10), V8Actros (05.12.10), waci (27.08.10), yale (10.04.10)

  3. #2
    Soundfanatiker Avatar von Madz
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      • Ek/Magicool Wakü intern
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      • LianLi V350
      • RAM:
      • Corsair XMS2 4 gb DDR 1333
      • Grafik:
      • Palit GTX 580@ Ek Waterblocks
      • Storage:
      • 10 tb auf 5 HDDS, Intel Postville 80 gb
      • Monitor:
      • Samsung 245b 24" TFT
      • Sound:
      • Onkyo TX Sr608, AKG K601@Essence STX,Nubox 681
      • Netzteil:
      • Corsair HX 520
      • Betriebssystem:
      • Windows 7 Professionell
      • Notebook:
      • Samsung Aura X420
      • Photoequipment:
      • Canon Eos 400D und diverse Objektive
      • Handy:
      • Samsung Galaxy 2S SCL

    Standard

    Beispiele für Wasserkühlungen in drei Preisklassen



    Da immer wieder Fragen wie „Welche Wakü bis 150?“ oder „Welche Wakü für mein System?“ auftauchen, dachte ich mir ich erstelle mal einfach drei Beispielsysteme, in unterschiedlichen Preisklassen:


    Übersicht(klickbar)








    Mit dieser FAQ möchte ich Denjenigen die anfangen sich mit dem Thema "Wasser im PC" zu beschäftigen, einen Leitfaden zur Auswahl der richtigen Komponenten an die Hand geben. Bevor man sich als Einsteiger Gedanken über einzelne Teile macht, gilt es theoretische Grundlagen zu schaffen. Mehr dazu in der Meisterkühler.de Wakü-FAQ.
    Bevor es jetzt losgeht möchte ich eins gerne noch klarstellen:
    Natürlich hat jeder ein anderes Gehäuse, ergo auch andere Platzverhältnisse und vor allem andere Hardware. Deshalb sollen die zusammengestellten Systeme nur als grobe Orientierung dienen
    Darum lasse ich interne Ausgleichsbehälter die direkt auf der Pumpe sitzen auch außer Acht. Wer um die 250-300€ oder auch mehr für eine Wasserkühlung investiert, wird sich in den meisten Fällen sowieso einen separaten Behälter anschaffen.
    Solche Lösungen verkomplizieren ein späteres Nachfüllen, das besonders beim Verwendung von PVC Schlauch, aufgrund der minimal höheren Verdunstung, gelegentlich von Nöten ist. Die eindeutig bessere Wahl: Produkte von EK-Waterblocks, Magicool, Aquacomputer oder Wenn der finanzielle Spielraum, die optischen Vorlieben und der Platz es zulassen, tut man sich mit einem separaten Behälter einen großen Gefallen.
    Wichtig:

    Radiatoren die für den Betrieb mit einem 120mm oder 80mm Lüfter(n) konzipiert sind finden ebenso keine Beachtung, da diese nicht genug Reserven haben um später eventuell noch eine Grafikkarte und/oder den Chipsatz zu kühlen.
    Je nach verwendeter CPU, Grafikkarte oder Chipsatz ändert sich die Konfiguration geringfügig, indem man den jeweiligen Kühler mit anderer Halteklammer bestellt.
    Ebenso ist es bei Boards mit Heatpipe Kühlung des Chipsatzes zwingend erforderlich, entweder das Board ebenfalls mit Wasser zu kühlen oder einen Lüfter davor zu montieren, da die Heatpipe sonst nur schlecht funktioniert. Zumindest ein Auge auf den Boardtemperaturen kann in den ersten Betriebsstunden nicht schaden. Bei der Kühlung der Grafikkarte ist es mittlerweile üblich geworden einen Komplettkühler zu verwenden.
    Zum Schluss möchte ich nochmals eindringlich vor Kauf von Thermaltake Wasserkühlungsprodukten abraten. Mario190 hat dazu einen sehr detaillierten Erfahrungsbericht verfasst:

    Thermaltake Tribe Erfahrungsbericht


    Lange Rede kurzer Sinn, nun geht es los (unterstrichene Produktnamen sind klickbare Links):


    10 Wakü Gebote

    1.Du sollst niemals eine TT Wakü kaufen ( Wakü-Trabbi-Marke und das ist noch "nett" gesagt)
    2.Du sollst niemals ein Set kaufen. Diese erwuchsen aus schlechter Saat. Oder huldigst beim Kauf deines Rechenknechts den Götzen des Blöd-Markts?
    3. Du sollst deine Komponenten selbst zusammenstellen.
    4. Du sollst dich von erfahrenen Usern ausführlich leiten lassen, diese sind meist sehr weise und hilfsbereit.
    5. Du sollst keiner Werbeaussage Glauben schenken, sie Verbreiten Satans Lehre.
    6. Du sollst den Herstellerdaten von Lüftern grundsätzlich skeptisch gegenüberstehen und auf Usermeinungen vertrauen (es gibt keine standardisierten Messverfahren)
    7. Du sollst wissen: Es gibt keine dummen Fragen, nur dumme Antworten
    8. Du sollst trotzdem die glibbrige Masse, die dir dein Gott hoffentlich in ausreichender Menge in den Schädel pflanzte aktiveren und zu deinem Erfolg nutzen.
    9. Du sollst das Wasser heiligen, denn es ist besser als Luft
    10. Du sollst den anderen Usern nach Fertigstellung deiner Wakü ein Feedback geben, auf das sie sich über das Ergebnis ihrer Hilfe freuen.












    1. Budget

    Komponenten:









    Zusammen: 164,41€ exkl.

    Zusammenfassung:
    Mit dieser günstigen, aber kompletten Zusammenstellung hat man alles was man braucht um den Einstieg in die Welt der Flüssigkühlsysteme zu meistern.
    Der Radiator bietet noch genug Luft nach oben, um später eventuell noch eine Mittelklassegrafikkarte und auch den Chipsatz zu kühlen oder im passiven Betrieb nur den Prozessor. Selbst wenn man eine Steigerung des Takts anstrebt wird er noch zuverlässig seinen Dienst verrichten. Allerdings sollte man bei einem übertakteten QuadCore mindestens einen Magicool Slim 360 oder einen Magicool SLim 240 + Magicool Single 120 verwenden
    Der verwendete Cpu Kühler bietet solide Leistung auf Dual- , wie auch auf Quadcore, die kleine XSPC Pumpe offeriert dank Integration in einen Ausgleichsbehälter gute Leistung zum zu einem angenehmen Preis.


    Einsparmöglichkeiten:

    Wem das Set immer noch zu teuer ist, der kann nochmal ~15€ sparen, wenn er sich bei Ebay nach einem Zern PQ+ umsieht. Als Alternative zu G48 aus dem Autofachhandel bietet sich Inno-Protect Konzentrat an.









    33,
    2. Midrange

    Komponenten:










    Zusammen: ca. 254€ exkl.


    Optional:

    Grafikkartenkühlung mit einem der weiter unten im Text behandelten Kühler oder Kühlung des Mainboard.
    Da jedes Mainboard andere Kühler benötigt, würde eine Aufzählung dieser den Rahmen sprengen. Empfehlenswert sind Produkte von www.Mips-Computer.de und Watercool



    Zusammenfassung:
    Im Großen und Ganzen ein ähnliches System wie das vorherige.
    Den signifikantesten Unterschied machen hier wohl die verwendete Pumpe, die [i]Aquastream XT Standard/I und der potentere Radiator aus. Bei der Pumpe handelt es sich um eines der besten momentan erhältlichen Modelle.
    Sie satte Leistung, bei hoher Laufruhe und langer Lebensdauer, enorm viele Einstellmöglichkeiten, die bei der Laing nur teuer durch Zusatzgeräte erkauft werden und eine nahezu identische Leistung.
    Wer nicht den Platz für die Aquastream XT hat, dem sei trotzdem die kompaktere Laing empfohlen. Als Wasserzusatz empfiehlt sich G48 aus dem Autofachhandel oder Inno-Protect Konzentrat



    Einsparmöglichkeiten:

    Wem das Set noch zu teuer ist, der kann nochmal ~15€ sparen, wenn er sich bei Ebay nach dem Zern PQ+ als CPU Kühler umsieht. Dieser Kühler ist zwar schon etwas betagter, offeriert trotzdem eine solide Leistung.










    3. High-End



    Komponenten:






    Zusammen: 410-430€



    Optional:


    Als Alternative zu zum Watercool Heatkiller 3.0 lt gibt es folgende Kühler:

    • Alphacool Yellowstone 70€



    Diesen Kühler findet man bei Aquatuning.de in vielen verschiedene Farben




    • Aquacomputer Cuplex HD 48€







    Die aufgezählten Kühler zählen zum Besten zurzeit auf dem Markt erhältlichen


    Wichtig!!!:


    Auf keinen Fall verschiedene Schlauchdurchmesser in einem Kreislauf mischen!



    Zusammenfassung:
    Wie zu erwarten reißt eine wirkliche High-End Wasserkühlung kein Loch, sondern einen regelrechten Krater ins Portmonee.
    Kompromisslose Leistung ist das Credo, das Beste ist gerade gut genug. Der XSPC RX 360, repräsentiert das absolute Optimum im Segment der intern zu verbauenden Triple Radiatoren.
    Übertroffen wird dies nur von den gro0en Brüdern, den 480er Magicool, XSPC und Feser.
    Besser ist nur der Mora2 oder der, wegen der nicht notwendigen, 30€ teuren Lüfterblende günstiger Airplex 1080. Letztgenannte entfalten ihr Potential erst mit neun langsam drehenden Lüftern.
    Leider kann man diese Giganten nicht mehr intern verbauen, sondern muss sie an die Seitenwand des Gehäuses bauen.
    Solche Riesen fühlen nur bei einem extrem umfangreichen System, in dem wirklich alles gekühlt werden soll, also CPU (lohnt vor allem bei Quad Core), Graka, das komplette Board vielleicht sogar ein SLI/Crossfire System und die HDDS richtig wohl.
    Einzig der Feser Xchanger Triple Radiator 360l (und der schlechter verarbeitete Thermochill Pa- 120.X) besitzen (ähnlich eines Autoradiators) ein Entlüftungsventil, das lästiges hin - und her Kippen des Gehäuses beim Entlüften entfällt. Zusätzlich liefert Feser drei Entkopplungsgummis zur schwingungsfreien Lüftermontage mit, testet jeden Radi per Hand auf Leckagefreiheit und versieht jedes Produkt mit einer Serienummer. Als zusätzliches, eigentlich selbstverständliches Feature stattet Feser (im Gegensatz zu Thermochill) den Radi ab Werk mit M3 Gewinden aus.
    Für Fesers Wärmetauscher sind in Kürze Lüftervorkammern, so genannte Shrouds erhältlich, diese vergrößern den Abstand des Radiators zu den Lüftern und eliminieren somit den toten Punkt, unter der Nabe des Lüfters, wirken sich daher sehr positiv auf Geräusch –und Temperaturentwicklung aus.




    Einsparmöglichkeiten:

    Statt Feser Triple Radi einen MagiCool XTREME TRIPLE 360 Radiator mit HTF 360 Blende ohne Vorkammer – 32€
    Als Alternative zu G48 aus dem Autofachhandel bietet sich Inno-Protect Konzentrat an.













    4.Optional für alle Systeme

    Andere Beispiele für AGB'S

    Aquacomputer aquatube G1/4" silber (42,49€)[/
    Edelstahl Blende für die Montage des Aquatube, wahlweise auch in schwarzem oder silbernem Aluminium (9,46€)






    Die Anzahl an verwendbaren Verschraubungen lässt noch Luft für die Installation von Temperaturfühlern oder auch eines Beleuchtungsmoduls.
    Beim Kauf bitte nicht die passende Einbaublende vergessen!
    Leider ist die Entlüftung beim Einsatz einer starken problematisch, dies lässt sich aber durch ein simples T-Stück umgehen.
    Mehr dazu in Radical's Wakü Optimierungstread

    XSPC 5,25" Bay Reservoir Black



    Dieser schicke Plexiglasbehälter lässt sich bequem in einen 5,25“ Schacht montieren und durch herausziehen ebenso leicht befüllen.









    Grafikkartenkühlung

    Bei der Planung einer Wasserkühlung verfolgen die meisten das Ziel der Geräuschminimierung bei maximaler Leistung. Da sich dies nicht nur auf die CPU beschränkt, möchte ich hier den besten Kühler für die aktuelle Nvidia Serie vorstellen. Die Empfehlung lässt sich problemlos auf das entsprechende ATI Produkt übertragen:


    Watercool HEATKILLER® GPU-X² GTX285






    Einige werden sich sicher fragen, wieso ich nur Watercool empfehle. Die Gründe liegen in der beste Kühlleistung, der überragenden Verarbeitung, dem zweitbesten Durchfluss (nur Ek-Waterblocks ist hier besser) und der einzigartigen Bauweise, die es erlaubt, den Kühler auf eine neue Grafikartengeneration zu portieren.
    Jedes andere Produkt bindet den Käufer an die aktuelle Generation und zwingt zum Kauf eines neuen Kühlers. Watercool hingegen bietet einen Umrüstsatz an, mit dem ein Umbau für 30-40€ ermöglicht wird.

    Wichtig:

    Sowohl ATI, als auch Nvidia fertigen ihre Karten in unterschiedlichen Layouts. Es ist unbedingt darauf zu achten, den richtigen Kühler zu bestellen und eine Karte im Referenzdesign, die nicht vom Hersteller modifiziert wurde, zu erwerben.








    5.Weitere Tips:


    Wer gerne bastelt, kann sich einen Shroud auch sehr einfach selbst herstellen, dafür benötigt man je, nach verbautem Radiator 1-3 ausgediente 120mm Lüfter oder wegen des günstigen Preises, auch Yate Loons, entfernt die Streben entgratet die Schnittstellen, e’ voila’ fertig ist der Shroud.
    Beim montieren ist auf Absolute Dichtigkeit zu achten, da sonst nicht der gewünschte Effekt erzielt wird.
    Hierfür eignen sich die in diversen Onlineshops erhältlichen 120mm Silikon-Lüfterentkopplungen.
    Lässt man die Lüfter auf dem Radiator, unter Verwendung einer Lüftersteuerung, auf 7 Volt laufen, wirkt sich das auf die Leistung nur minimal aus und senkt den Lärmpegel. Wem dies zu teuer ist, besorgt sich einfach Y-Kabel und 12V>5V Adapter und schliesst sie ans Netzteil an.


    Als Kühlmittel kommt destilliertes Wasser in Verbindung mit einem Korrosionsschutz zum Einsatz.
    Viele Shops bieten zwar ihre eigenen Mittelchen an, jedoch zu einem unverhältnismäßig hohen Preis.
    Eine bessere, günstigere und leistungsfähigere Alternative bietet sich in dem von BASF hergestellten Glysantin 48 aus dem Autofachhandel.
    Zu Dosierung:
    Man braucht ungefähr 10ml/Liter. Um die Menge korrekt zu dosieren, empfiehlt es sich eine Spritze aus der Apotheke zu kaufen oder ein Schnapsglas zu Hilfe zu nehmen

    Prinzipiell ist es nur zu Geräuschreduktion, bei starker Erhöhung der Chipsatzspannung oder bei montierter Heatpipe in Verbindung mit einer wassergekühlten CPU , sinnvoll den Chipsatz mit Wasser zu kühlen.
    Bei neueren Boards ist oftmals ratsam, ein auf das Board zugeschnittenes Set Wasserkühler für anzuschaffen. (Spannungswandler und Chipsatz)
    Im Falle der Heatpipe reicht es aber aus, einen zusätzlichen 120mm Lüfter auf den Chipsatz Lüfter blasen zu lassen.
    mips-computer.de bietet für die gängigsten Boards zugeschnittene Kühlersets für Chipsatz und Spannungswandler an.

    Bei einer Laing ist es sehr empfehlenswert, immer alle drei Anschlüsse auf der Pumpe zu verwenden, dies verringert die Blasenbildung und erhöht den Durchfluss leicht .








    6. Werte verschiedener Radis:

    (Quelle: Radicals Radiator Test aus der [printed], Text von xtremesystems.org)




    Vorweg muss gesagt werden, daß der Cootek in der neuen Revision nicht mehr der Version der unten gezeigten Werte entspricht. Deshalb kann für ihn keine Empfehlung ausgesprochen werden.


    Performance order (best to worst) based on final coolant temp, cooled with YateLoon 120mm fan - lower the "k" figure (difference between coolant temp and air temp), cooler the coolant, therefore better the performance...

    At 600rpm:

    Thermochill PA120.3 - 7k (wurde mittlerweile vom Feser 360 verdrängt)
    Watercool HTSF - 8k
    Watercool HTSF3-x - 8.4k
    Cooltek Maxistream / Swiftech MCR - 8.4k
    Black Ice GT - 9.2k
    Black Ice Extreme - 11k
    Alphacool NexXxos Pro - 11.2k
    Black Ice GT X-Flow - 12.1k
    Black Ice Extreme X-Flow - 12.3k
    Alphacool NexXxos Extreme - 14k


    At 900rpm:

    TThermochill PA120.3 - 6.2k (wurde mittlerweile vom Feser 360 verdrängt)
    Cooltek - 6.9k
    BIGT - 7.2k
    WC HTSF - 7.3k
    BIGT-XFlow - 7.3k
    WC HTSF3-x - 7.4k
    NexXxos Pro - 7.5k
    BIX - 8.5k
    NexXxos Extreme - 8.5k
    BIX-XFlow - 9.5k


    At 1200rpm:

    ThermoChill - 4.2k (wurde mittlerweile vom Feser 360 verdrängt)
    Cooltek - 5.6k
    BIGT - 5.7k
    BIGT-XFlow - 5.9k
    BIX - 5.9k
    NexXxos Pro - 6.1k
    NexXxos Extreme - 6.1k
    HTF3-x - 6.3k
    HTSF - 6.3k
    BIX-XFlow - 6.6k

    The rad with the lowest delta (k) can also (because it is returning the coolant to a lower temperature) handle more heat at the same temp as another brand rad... eg: You could shift 500w with Brand X at 1200rpm. With ThermoChill at 1200rpm you could shift MORE than 500w - more cooling power for the same noise level... or you could shift 500w on it's own at LOWER than 1200rpm, therefore same cooling power, but less noise.

    Couple the fact that ThermoChill PA Series is FAR less restrictive to head pressure than any other rad, AS WELL as the fact that it outperforms all the rest at every fan speed tested, with it's lead increasing the quieter the fan... and the results are obvious. One family of radiators out there will always beat all the rest (and I'm glad someone finally tested all those out there to allow me to actually say this with some proof to back it up!) - the lower pressure drop alone will mean better performance out of EVERY block in your system, as you'll have better pressure thru-out the entire setup.

    Note, these results are from independant testing by HardwareLuxx Magazine in Germany, and were published in May 2006 in their magazine in a head to head shootout of the top 10 Triple-120mm radiators available today. The original article in German is available to download from http://www.thermochill.com/pa1203.php, and since it's publication, we've seen ThermoChill sales to the German market soar, to the point that big name companies over there who currently rely on the chinese-clone rads as their main rad (ie: XSPC rads, AlphaCool rads) are beginning to switch over to using ThermoChill products instead...

    These results also highlight the fact that singlepass rads on the market currently, which are all a dualpass with tanks knocked off and singlepass tanks slapped on, perform worse than their dualpass counterparts, and offer no benefits when it comes to pressure drop (the entire black ice range, whether dualpass or singlepass, still poses a 17% restriction). Other than the ThermoChill PA160 which was designed from the ground up as Singlepass...

    So, if you're using silent low airflow fans, depending on your current rad, you could be seeing coolant temps upto 7 degrees cooler from a ThermoChill rad over another brand. The higher the airflow, the smaller the difference (eg: 2.4 degrees at 1200rpm rather than 7 degrees at 600rpm)... but in this day and age where everyone wants as quiet as possible... the PA series is the best choice.


    ADDENDUM - OCTOBER 2006 - Further independant comparative results vs other rads - Testing Performed by Radical_53 - Germany

    ThermoChill PA120.2 vs Swiftech MCR320
    PA120.2 fitted with shroud and 2x YateLoon D12-SL fans, Swiftech MCR320 fitted with 3x of the same...





    As you can see from the above figures, the PA120.2 with shroud manages to effectively match the Swiftech MCR320, with less noise due to fewer fans in play...


    ADDENDUM - JANUARY 2007 - Further independant comparative results vs other rads, and complete curves for ENTIRE PA Series Published - Testing Performed by Bill Adams - (Formerly of Thermal-Management-Testing, Swiftech, and CoolingWorks)
    See http://www.thermochill.com/PATesting/ for full test results. Test rig specified here: http://thermal-management-testing.co...pment_list.htm - Methodology specified here:










    7.Bezugsquellen






    8.Weitere Faqs zum Thema Wakü















    So, das wärs, ich hoffe die Lektüre hat Spaß gemacht und war hilfreich, wenns gefiel klickt bitte auf den „Danke“ Button.
    Kritik, Verbesserungsvorschläge, Anregungen und vielleicht auch das eine oder andere Lob einfach unten posten.
    Zum Schluss möchte mich noch bei VDC bedanken, das er mir die Die Übersicht und die Links gecodet hat. Mir qualmte der Schädel.




    Geändert von Madz (08.04.10 um 08:11 Uhr)
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  4. #3
    tYP
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    Allesfahrer Avatar von tYP
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  5. #4
    Hauptgefreiter Avatar von GTACRFreak
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    also cann ich das radiator nicht draußen stehen lassen :S
    hmmm....
    sry für mein schlechtes deutsch seit 2,5 jahren in deutschland

    zu allen beiträgen: MFG Carlos und danke an eure untertützung =)

  6. #5
    Soundfanatiker Avatar von Madz
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    Nochmal auf Deutsch?
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  7. #6
    Leutnant zur See Avatar von Finsk
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    Habe ich übersehen was so eine Pumpe an Leistung vom Netzteil verlangt oder steht das nicht drin?
    Fände ich zumindest interessant zu wissen.

    Trotzdem super FAQ.

    Bin noch am überlegen ob ich demnächst mal auf WaKü umbaue oder bei LuKü bleibe.
    Geändert von Finsk (13.04.10 um 08:54 Uhr)


  8. #7
    Das Bastelorakel ! Avatar von bundymania
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    Der Koolance CPU-360 ist nach meiner Erfahrung gleichauf mit dem HK 3.0 in der Kühhleistung und gehört daher mit rein.
    Ich finde, wenn man bei den CPU Kühlern die 3 besten nennt, sollte man dies auch bei Radis tun.

  9. #8
    Kapitänleutnant Avatar von Nickel020
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    Die Rangfolge der Kühler ist auch genau falsch rum. Und wenn es keine Rangfolge sein soll kommt es trotzdem wie eine rüber...

    @Finsk

    Die Leistungsaufnahme der Pumpe hängt zu sehr davon ab, wie restriktiv dein System ist. Selbst Richtwerte sind damit ziemlich nutzlos. Der Graph hier illustriert das sehr schön.

    PS: Sehr schöne Arbeit, wie schon erwähnt gibt es ein paar verbesserungswürdige Details, sieht aber schon jetzt sehr gut aus!
    Geändert von Nickel020 (13.04.10 um 10:31 Uhr)

  10. #9
    Kapitän zur See Avatar von Fetzencommander
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    wow danke das nen ich mal wieder nen ordentliches FAQ, ein muss wen man auf Wakü umsteigen will

    sry für mein schlechtes deutsch seit 1 jahr in deutschland
    Das zum Thema integration.. sorry ist nicht böse gemeint musste aber sein
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  11. #10
    Leutnant zur See Avatar von Finsk
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    Zitat Zitat von Nickel020 Beitrag anzeigen

    @Finsk

    Die Leistungsaufnahme der Pumpe hängt zu sehr davon ab, wie restriktiv dein System ist. Selbst Richtwerte sind damit ziemlich nutzlos. Der Graph hier illustriert das sehr schön.
    Achso, ok, naja mal sehen, ich will mir jetzt mal zum testen ein kleines System zusammenbasteln.

    Eine Frage hätte ich doch noch, woran erkennt man als Laie eine möglichst gute Leistung der Wasserpumpe? Hohe Pumpenleistung(Liter pro Stunde)?
    Geändert von Finsk (13.04.10 um 18:10 Uhr)


  12. #11
    Kapitänleutnant Avatar von Nickel020
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    Der maximale Durchfluss sagt nicht viel aus, wichtig ist eigentlich nur die Förderhöhe.

  13. #12
    Leutnant zur See Avatar von Finsk
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    Kann man da sagen Förderhöhe = Förderweg? Oder so änlich?


  14. #13
    Baschtelwaschtel Avatar von scamps
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    sehr gute Arbeit!

  15. #14
    Kapitänleutnant Avatar von Nickel020
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    Zitat Zitat von Finsk Beitrag anzeigen
    Kann man da sagen Förderhöhe = Förderweg? Oder so änlich?
    Ne, absolut nicht, der Förderweg hat nur ganz am Rande was mit der Stärke der Pumpe zu tun. Im Endeffekt kannst du mit der Förderhöhe nur die relative Pumpenperformance schätzen. Im Endeffekt schafft jede verfügbare Pumpe es Wasser durch den Kreislauf zu pumpen, die Frage ist halt nur wie viel. Kühler-Performance skaliert mit dem Durchfluss, allerdings gibt es abnehmende Erträge, d.h. je mehr Durchfluss du schon hast desto weniger bringt es den Durchfluss weiter zu steigern.
    Das Diagramm hier zeigt schön wie CPU-Kühler mit dem Durchfluss skalieren:


    1GPM ~ 230 l/h



    Aber solche Fragen gehören wohl eigentlich eher in den Quatsch Thread, hier geht es wohl eher um Anregungen & Korrekturen zum Guide. Vielleicht kann das ein Mod verschieben?
    Geändert von Nickel020 (13.04.10 um 21:28 Uhr)

  16. #15
    SM - SuperModerator
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    Avatar von Maddix
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    Zitat Zitat von bundymania Beitrag anzeigen
    Der Koolance CPU-360 ist nach meiner Erfahrung gleichauf mit dem HK 3.0 in der Kühhleistung und gehört daher mit rein.
    Ich hatte ihn schon mit auf der Liste. Habe ihn dann aber eigentlich nur aus dem Grund wieder gestrichen, weil ich nur einen Test gefunden hatte. Und somit sich nicht mehrere Ergebnisse decken (wie das bei den anderen 3 Kühlern ist).
    Zitat Zitat von bundymania Beitrag anzeigen
    Ich finde, wenn man bei den CPU Kühlern die 3 besten nennt, sollte man dies auch bei Radis tun.
    Ist eine gute Idee und kommt mit auf die ToDo.

    Die Rangfolge der Kühler ist auch genau falsch rum. Und wenn es keine Rangfolge sein soll kommt es trotzdem wie eine rüber...
    Warum ist die genau falschrum? Nach den Tests, die ich ausgewertet habe, stellt sich diese Reinfolge ein. Klar ist natürlich, dass es da die Unterschiede recht gering sind.
    Zitat Zitat von Finsk Beitrag anzeigen
    Habe ich übersehen was so eine Pumpe an Leistung vom Netzteil verlangt oder steht das nicht drin?
    Fände ich zumindest interessant zu wissen.
    Ok, werde mir das nochmal durch den Kopf gehen lassen, wie ich das am besten einbringen könnte.
    Zitat Zitat von scamps Beitrag anzeigen
    sehr gute Arbeit!
    Danke

    @Nickel: nehm bitte den Hotlink in deinem Beitrag raus!
    Geändert von Maddix (13.04.10 um 21:19 Uhr)

  17. #16
    Kapitänleutnant Avatar von Nickel020
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    Bei SkinneeLabs und Awardfabrik führt der Supreme HF vor dem Apogee XT und dann kommt der HK 3.0. Bundy sieht den Apogeee XT vor dem HK 3.0.

  18. #17
    Das Bastelorakel ! Avatar von bundymania
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    Wo viele Tests, da viele Ergebnisse und Abweichungen Ich würde vorschlagen, das man in jeder Sparte einige gute Komponenten (empfehlenswerte Produkte) aufführt, ohne eine explizite Wertung zu ergänzen. So wird man den Tests und ihren unterschiedlichen Ergebnissen gerecht und der geneigte Interessent kann nach Preis und Optik, oder auch Leistung selbst entscheiden. Einige Tests könnte man entsprechend zum Vergleich verlinken.

    Die Zusammenstellungen von Madz sollten auch mal erneuert werden, z.B. bei Schläuchen gibts nun den empfehlenswerten Primochill und bei einem High End Set kommt es auf ein paar Euro für einen Wasserzusatz nicht an

    Preise der Kühler sind teils nicht mehr aktuell und einige Produkte wurden durch Nachfolgemodelle ersetzt (Beispiel: XSPC AGB)
    Eine gute FAQ sollte laufend gepflegt werden.

  19. #18
    Fregattenkapitän Avatar von xandrus
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    [...]und bei einem High End Set kommt es auf ein paar Euro für einen Wasserzusatz nicht an
    Wobei das dann irgendwie dein Eindruck erwecken könnte, dass G48 schlechter ist als ein anderer Wasserzusatz.
    Das stiftet dann nur mehr Verwirrung als das es hilft denk ich.
    Normalerweise würde man ja sogar nur mit destilliertem Wasser auskommen

  20. #19
    Soundfanatiker Avatar von Madz
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    Die Zusammenstellungen von Madz sollten auch mal erneuert werden, z.B. bei Schläuchen gibts nun den empfehlenswerten Primochill und bei einem High End Set kommt es auf ein paar Euro für einen Wasserzusatz nicht an
    Ich weiss, aber keine Zeit, da ich seit heute einen neuen Brötchengeber habe. (Vollzeit und Überstunden sind eher die Regel)
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  21. #20
    SM - SuperModerator
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    Zitat Zitat von bundymania Beitrag anzeigen
    Eine gute FAQ sollte laufend gepflegt werden.
    Bundy, die FAQ ist doch gerade mal 6 Tage alt. Immer schön langsam mit den Pferden.

    Deine Vorschläge in allen Ehren - aber für jeden Punkt in der FAQ entsprechende Hardware zu nennen halte ich nicht für die Aufgaben des Beitrages. Madz Kaufberatung und Beispielkonfigurationen erfüllen die Funktion da in meinen Augen viel besser.

  22. #21
    Das Bastelorakel ! Avatar von bundymania
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    Dafür, das die FAQ zuvor 3 oder mehr Jahre nicht gepflegt wurde, ist das schon ganz ordentlich für den Anfang, also schön weiter so

    @madz: das Gröbste ist in max. 15 Min. erledigt

  23. #22
    Stabsgefreiter Avatar von Hawking
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    Habe mal ne Frage ich habe ein Cosair 800D Case mit einer Kmplett set einer wasserkühlung von thermaltake ich habe oben ein 360 radiator drinne darunter 3 lüfter geschraubt.

    nun habe ich das bild gesehn.



    warum muss oben die luft ausm case gepustet werden dan puste ich doch meine warme luft in den radiator ?

  24. #23
    Soundfanatiker Avatar von Madz
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    Weil die Thermik so besser ist.

    Abgesehen davon würde ich den Thermaltake Müll keine drei Sekunden in meinem Rechner lassen, sondern ausbaue und wegwerfen. Ja, du hast richtig gelesen. Wegwerfen nicht verkaufen.

    Das Zeug ist so schlecht, dass es mir peinlich wäre, es jemand anderem anzutun.


    Vor die Wahl zwischen einem High-End Lüfter und einer TT Wakü gestellt, würde ich immer den High-end Luftkühler nehmen. Wer mich kennt, der weiss was das bedeutet.
    "Wir stehen vor der Wahl zwischen Sklaverei und Freiheit!
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  25. #24
    Stabsgefreiter Avatar von Hawking
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    okay !

    was wehre den so für mich angemessen an pumpe ausgleichsbehälter und cpu kühler ?

    ist so ne investition besser ? oder einfach alles wegschmeissen. habe davon noch nicht so viel ahnung.

  26. #25
    Soundfanatiker Avatar von Madz
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    Wieviel kannst du denn ausgeben? Alleine der Tausch des Radiators hat einem User um die 10° bessere Temps gebracht.
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