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  1. #1
    Kapitänleutnant Avatar von Philibilli
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    Exclamation Anleitung: Wie testet man RAM-Riegel mit Memtest86+ V2.01/V4.00?

    1. Einleitung

    Hallo liebe Gemeinde!

    Nachdem ich ab und zu verschiedene Bluescreens unter Vista 64bit hatte, entschloss ich mich, mal meine beiden RAM-Riegel (siehe Signatur) durchzuchecken. Überall wurde mir dazu das bootfähige Programm Memtest86+ empfohlen. Ich habe es angewendet, doch konnte ich mit dem angezeigten Bildschirm kaum etwas anfangen. In diversen Foren gab es keine sinnvolle, verständliche und übersichtliche Erklärung, wie der Testprozess von Memtest86+ V2.01 überhaupt abläuft, weshalb ich mich recht umständlich selbst informieren musste. Um dies allen zukünftigen Memtest86-Anfängern zu ersparen, schreibe ich nun diesen Guide.
    Wem das zu simpel, überflüssig und blöd erscheint, der lese bitte einfach nicht weiter. Wer allerdings vor den selben Problemen bei der Interpretation von Memtest86+ steht, der erfreue sich an meinen Ausführungen.

    Noch eine Anmerkung: Häufig wird auch das Programm GoldMemory zum testen des RAMs empfohlen.

    Windows Vista besitzt außerdem selbst ein implementiertes Speicherdiagnosetool
    (unter Systemsteuerung [in "klassischer Ansicht"] -> Verwaltung -> Systemdiagnosetool).

    Beide Programme fanden einmal bei einem meiner RAM-Riegel keine Fehler, während die kostenlose Version Memtest 86+ V2.01 zahlreiche anzeigte. Ich persönlich gehe also davon aus, dass Memtest86+ das zuverlässigste der drei Programme ist und als letztes Mittel auch benutzt werden sollte. Wenn man auf Nummer sicher gehen möchte, testet man einfach mit allen drei Methoden.

    2. Download und Installation

    Das Programm Memtest86+ muss auf einen bootfähigen Datenträger kopiert/gebrannt werden, um sich dann bei einem Neustart noch vor dem Laden des Betriebssystems zu initialisieren.

    Dazu hat man mehrere Möglichkeiten.
    a) Entweder erstellt man eine Startdiskette (Floppy). Dazu lädt man unter
    diesem Download-Link für
    Version 2.01
    oder unter diesem für die aktuelle
    Version 4.00
    die gepackte Datei herunter, entpackt sie und erstellt die Diskette.
    Für nähere Infos zum Erstellen einer Bootdiskette bitte googlen.

    b) Oder man bootet das Programm von einem USB-Stick (mit Dateisystem "FAT 32") aus und findet die entsprechenden Dateien dazu unter diesem DL-Link für
    Version 2.01
    bzw. für die aktuelle
    Version 4.00
    Wie man einen USB-Stick bootfähig macht, wird hier sehr schön erklärt:
    http://www.pc-experience.de/wbb2/thr...threadid=27320

    c) Oder aber - und so habe ich es gemacht -, man brennt sich eine bootfähige CD (RW) oder DVD (RW), indem man diese Datei für
    Version 2.01
    bzw. diese für
    Version 4.00
    herunter lädt und nach dem Entpacken die Iso-Datei einfach auf eine leere Disk brennt.
    Wobei es zu beachten gilt, auch wirklich eine bootfähige Disk zu erstellen. Und das geht so:

    Bei Nero Burning Rom (von Version 5 bis zu Version 9) öffnet man das Hauptfenster und klickt oben unter "Rekorder" auf "Image brennen...".

    Es öffnet sich ein Browser-Fenster, in dem man nach der ISO-Datei sucht und diese doppelklickt. Alles weitere geschieht wie bekannt.

    Noch einfacher geht es für Nutzer von Windows 7. In das Betriebssystem ist ein "Windows-Brenner für Datenträgerabbilder" integriert.
    Um ihn zu starten, klickt man mit der rechten Maustaste auf die zu brennende ISO-Datei und dann auf "Öffnen mit".

    Sollte der Windows-Brenner nicht dort schon erscheinen, klickt man auf "Standardprogramm auswählen" und dann auf "Programm aus einer Liste installierter Programme auswählen".
    Spätestens im darauf erscheinenden Fenster sollte der Windows-Brenner mit aufgelistet werden, so dass man ihn auswählen kann.
    Anschließend muss man eigentlich nur noch auf "Brennen" klicken und los geht's.


    Wer weder Windows 7 noch Nero besitzt, kann auch zu Freeware-Programmen greifen, zum Beispiel:
    - ImgBurn
    - CDBurnerXP
    - Active ISO Bruner

    Es ist übrigens nicht von Belang, welches Betriebssystem man installiert hat (das Booten von Memtest86+ findet ja auch noch vor dem Booten des Betriebssystems statt), ich selbst habe es schon unter Windows XP (32-Bit), Windows Vista (64-Bit) und Windows 7 (64-Bit) verwendet.

    3. Booten des Programms

    Wenn man den bootfähigen Datenträger erstellt hat, belässt man ihn im entsprechenden Laufwerk/Slot und startet den PC neu. Entweder ist im BIOS dann bereits eingestellt, dass von diesem Datenträger gebootet werden soll und man gelangt direkt in das Programm Memtest86+, oder aber man startet noch einmal neu, betritt das BIOS (in meinem Falle durch Drücken von "Entf" während des Hochfahrens) und stellt dort unter dem Punkt "First boot device" das entsprechende Laufwerk/Slot ein (in meinem Falle also "First boot device: boot from CD/DVD"). Beim verlassen des BIOS nicht vergessen, die Änderungen zu speichern und dann abwarten, bis Memtest86+ geladen wurde.

    Noch einfacher machen es viele Mainboards, bei denen man mit der Taste "F8" während des POST-Screens, also ganz am Anfang, nachdem man am PC gerade den Powerknopf gedrückt hat, in einen Boot-Auswahlmodus kommt. Hier kann man dann einmalig wählen, von welcher Quelle gebootet werden soll. Der Vorteil: Man muss nicht erst ins BIOS und dort dauerhaft etwas umstellen, was man vielleicht zurück zu stellen vergisst.

    4. Interpretation der Programmoberfläche

    Nachdem Memtest86+ geladen wurde, beginnt es selbstständig und unverzüglich mit dem Testen des oder der RAM-Riegel(s). Es empfiehlt sich, wenn man es genau wissen will, jeweils nur einen Riegel auf dem Mainboard zu belassen und einzeln zu testen, um genau in Erfahrung zu bringen, welcher der Riegel unter Umständen der defekte ist.

    Das Programm beginnt nun, Daten auf den Riegel zu schreiben, wieder einzulesen und dann mit den originalen Daten zu vergleichen. Wenn dabei Differenzen auftreten, wird dies als Errors angezeigt.

    Hier ein Bild während eines Testlaufs ohne (bisherige) Errors:


    Es tut dies in mehreren Testvarianten, nämlich genau Acht. Bei welcher Testvariante sich das Programm gerade befindet, sieht man in der dritten Zeile (siehe gelbe Markierung auf dem Bild; dort führt Memtest86+ gerade den achten Test durch).
    Dabei besteht jeder der acht einzelnen Tests wiederum aus drei bis vier einzelnen Abläufen, deren jeweiliger Status in der zweiten Zeile angezeigt wird (siehe grüne Markierung; dort ist der aktuelle Ablauf in Testvariante acht gerade bei 84%).
    Der gesamte Fortschritt aller acht Testvarianten (inkl. der jeweiligen Abläufe) wird in der ersten Zeile angezeigt (siehe rote Markierung auf dem Bild; dort ist der Gesamtfortschritt gerade bei 98%).

    Sobald alle acht Testvarianten einmal komplett durchlaufen wurden, wird ganz unten auf dem Bildschirm "Pass complete..." (siehe schwarze Markierung im folgenden Bild) angezeigt.

    Hier ein Bild nach einem kompletten Testlauf ohne Errors:


    Das ganze hat bei mir mit 4GB Ram (auf zwei Riegeln) ca. 40 Minuten gedauert (siehe ganz links unter "...Time).

    Man kann dann mittels "Esc" das Programm beenden, entfernt den bootfähigen Datenträger und fährt den PC ganz normal hoch.
    Man kann allerdings auch einfach das Programm weiter laufen lassen, es beginnt einfach von vorn mit der Überprüfung des RAM, und zwar in einer Endlosschleife. Es heißt in den weiten Welten des World Wide Web, dass man das Programm ruhig einige Stunden laufen lassen sollte, um sichere Informationen über den "Gesundheitszustand" des Arbeitsspeichers zu erhalten. Mir persönlich reicht ein kompletter Durchlauf (erste Zeile: 100%), um mit meinen Riegeln glücklich zu sein.

    Zudem habe ich einmal einen kaputten RAM-Riegel mit Memtest86+ getestet und hatte ca. 700 Errors. Nachdem das Programm zum zweiten Mal getestet hatte, waren es dann schon über 1000. Ich bin mir zwar nicht sicher, aber mir scheint, die Errors des ersten, zweiten und x-ten Durchlaufs werden immer weiter addiert, was natürlich wenig sinnvoll ist, denn so bekommt jeder RAM-Riegel, bei dem nur ein Error nach einem Testlauf erschien, irgendwann mal 100.000 Errors unterstellt (nämlich nach 100.000 Testläufen).
    Ich bitte um Korrektur, falls ich mich in diesem Punkt irren sollte!

    5. Anzeige der Errors

    Auf den zwei Bildern im letzten Punkt gab es keine Errors. Aber wo stehen die Errors eigentlich, wenn Fehler auftreten?

    Hier ein Bild während eines Testlaufs, der bei 19% Gesamtfortschritt bereits 62 Errors hervorbrachte:


    Die Gesamtzahl aller Errors wird unter "Errors" vermerkt (im Bild pink markiert).
    Genauere Informationen erscheinen im roten Feld unten. Wie die Meldungen dort zu interpretieren sind, weiß ich allerdings auch nicht. Man kann auch die Art der Fehleranzeige ändern, indem man mit "c" ein Menü öffnet und dort auswählt.

    Im Zweifelsfalle fotografiert man den Bildschirm nach 100% Durchlauf einfach ab und postet das Bild im Forum seines Vertrauens, um eventuell nähere Informationen zu den Errors zu erhalten.
    Immerhin weiß man nun, dass Fehler mit dem/den DIMM(s) auftreten, ob diese nun durch mangelnde Konfiguration des BIOS oder durch defekte Riegel hervorgerufen werden, steht auf einem anderen Blatt.

    In meinem Falle hatte ich ja ab und an verschiedene Bluescreens und hab daraufhin u.a. den Riegel getestet, dessen (unvollständiges) Memtest86-Ergebnis ihr auf dem letzten Bild seht. Ich hatte bis dahin die mit dem Mainboard gelieferte BIOS-Version in Benutzung. Nachdem ich mit dem mitgelieferten Gigabyte-Tool die aktuellste BIOS-Version für mein Mainboard heruntergeladen und installiert hatte (dann alle Werte im BIOS auf "default", also "Standard"), gab Memtest86+ für beide Riegel keine Errors mehr aus (die Bilder von diesem Testdurchlauf sind die beiden obigen). Ich hoffe nun, dass auch die Bluescreens zumindest seltener werden.



    Ich hoffe, mit dieser Anleitung einigen das Programm Memtest86+ in der Version 2.01 näher gebracht zu haben und keine Missgunst derer auf mich zu ziehen, die diesen Thread zu popelig finden. Es geht mir hier nicht um Selbstdarstellung, sondern darum, anderen die Diagnose mit Memtest86+ etwas zu erleichtern, da ich ja selbst spüren musste, wie blöd es ist, wenn einem nirgendwo klar erklärt werden kann, WAS das Programm macht, WO man sehen kann, was es macht und WIE man die Ergebnisse abzulesen hat.

    Mit freundlichem Gruß
    Philipp



    Update

    Die aktuelle Version trägt die Versionsnummer 4.00 und ist seit dem 22. September 2009 draußen.
    Hier kann man sie herunterladen:
    http://www.memtest.org/#downiso

    Verändert hat sich kaum etwas, hier ein Eindruck der Version 4.00:



    Update 2

    Seit Mai 2010 gibt es nun Version 4.10, die auch mit den jüngsten Chipsätzen und Prozessoren klarkommen sollte.
    Wie immer kann man sie auf der Homepage kostenlos herunterladen:
    http://memtest.org/#downiso
    Geändert von Philibilli (01.07.10 um 04:38 Uhr) Grund: Aktualisiert und Punkt 2 erweitert

  2. Die folgenden 15 User sagten Danke an Philibilli für diesen nützlichen Post:

    -= Berserker =- (17.06.09), emissary42 (24.06.14), ExtremeandCrazy (03.10.15), format c: (23.06.09), graebens (17.06.09), Grummel (19.02.10), HeinzNeu (28.10.15), Karamanga (12.10.09), Novize (08.03.15), OT71 (22.10.09), Stegan (02.07.09), stunned_guy (22.10.09), tabanakel (12.07.09), the_ButcheR (19.06.09), [TLR]Snoopy (13.07.09)

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  4. #2
    Flottillenadmiral Avatar von iNpaniC
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    Für overclocking "fehler" bzw instabilität eignet sich test 5-6 im loop (test 5 um die rams auf maximum aufzuheizen). An sonsten sicherlich für den ein oder anderen nicht übel.

  5. #3
    Kapitänleutnant Avatar von Philibilli
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    Lightbulb

    Die aktuellste Version von Memtest86+ trägt übrigens die Versionsnummer 2.11 und ist vom Dezember 2008.
    http://www.memtest.org/#downiso

    Große Veränderungen zu der Version 2.01 aus dem Guide wird es sicherlich nicht geben.
    Geändert von Philibilli (09.06.09 um 01:27 Uhr)

  6. #4
    Kapitänleutnant Avatar von Philibilli
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    Lightbulb Zusatz zum gezielten Testen

    Der User "MoggeleMuh" hat in einem anderen Thread verraten, wie man einzelne Testläufe - ganz im Sinne von "iNpaniC" - gezielt vornehmen kann.

    Zitat Zitat von MoggeleMuh
    Lass mal memtest86+ nur mit Test 5 in Endlosschleife laufen, geht glaube ich mit Tasten "c", "3", "5", "Return" 0

    c für config
    3 select Test
    5 für Test 5
    Return zum Bestätigen
    0 zum weiter laufen lassen
    Quelle:
    Memtest86 läuft 5x ohne Fehler durch, dann 1x mit fehler und dann wieder ohne Fehler

  7. #5
    Flottillenadmiral
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    Zitat Zitat von iNpaniC Beitrag anzeigen
    Für overclocking "fehler" bzw instabilität eignet sich test 5-6 im loop (test 5 um die rams auf maximum aufzuheizen). An sonsten sicherlich für den ein oder anderen nicht übel.
    Wie macht man das mit Test 5 und 6.

    Wenn ich von CD starte fängt Memtest ja gleich mit den Test an.

  8. #6
    Admiral Avatar von ColeTrickle
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    Zitat Zitat von H5N1 Virus Beitrag anzeigen
    Wie macht man das mit Test 5 und 6.

    Wenn ich von CD starte fängt Memtest ja gleich mit den Test an.
    musst c drücken,dann 1,dann 3 und dann die nummer für denn test,also z.b 5

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  9. #7
    Admiral Avatar von Scrush
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    habe eben memtest auf dvd gebrannt mit nero und bootfähige cd ausgewählt. im bios eingestellt das er von cd booten soll aber nigs passiert.

    ich habs damals schon net hinbekommen -.-

    weis einer wie das mit usb stick geht. hier das gleie problem. fat 32 formatiert. draufgezogen und nigs passiert^^

  10. #8
    Oberbootsmann Avatar von Inf.
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    bzgl. memtest per USB-Stick.
    Dieser Thread erklärt das sehr ausfürlich und du findest alles, was du dazu brauchst:
    USB-Stick Bootfähig machen !!!

    edit: Was nicht aus dem Thread hervorgeht, aber bei mir immer notwenidig war, ist, dass man um memtest zu starten ''mt211'' (211 steht für die jeweilige versionsnummer)eingeben musste, dann lief es

    mfg
    Geändert von Inf. (18.06.09 um 16:46 Uhr)

  11. #9
    Flottillenadmiral
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    Zitat Zitat von iNpaniC Beitrag anzeigen
    Für overclocking "fehler" bzw instabilität eignet sich test 5-6 im loop (test 5 um die rams auf maximum aufzuheizen). An sonsten sicherlich für den ein oder anderen nicht übel.
    Test 5 um die Rams aufzuheizen OK und wofür ist Test 6

    und wie macht man endlos schleife ?



    Danke für Infos und erläuterung.



    Echt klase wie fragen beantwortet werden
    Geändert von H5N1 Virus (27.06.09 um 10:45 Uhr)

  12. #10
    Kapitänleutnant Avatar von Philibilli
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    Zitat Zitat von H5N1 Virus Beitrag anzeigen
    und wie macht man endlos schleife ?
    Die Endlosschleife dürfte sich automatisch ergeben, wenn du einen speziellen Test anwählst. Dann wird bis zum Abbruch immer und immer wieder dieser eine Test durchgeführt.

  13. #11
    Flottillenadmiral Avatar von iNpaniC
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    Zitat Zitat von H5N1 Virus Beitrag anzeigen
    Test 5 um die Rams aufzuheizen OK und wofür ist Test 6

    und wie macht man endlos schleife ?



    Danke für Infos und erläuterung.



    Echt klase wie fragen beantwortet werden
    Test 6 deswegen weil diese 2 tests bei mir immer fehler angezeigt haben, im gegensatz zu den anderen (mal abgesehen davon das die rams defekt waren) kam nie ein einziger fehler!

  14. #12
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    Standard Bräuchte dringend Hilfe

    Ich wollte nicht extra ein Thread aufmachen und da ich aufgrund meines Problems grade mit MemTest86+ hantiere, füg ich mein Anliegen mal hier an.

    Seit 2 Tagen häufen sich bei Abstürze bei immer mehr Programmen. Der Rechner läuft in der Regel nach einem Programmabsturz weiter. Also die typische Windows-Absturzmeldung. Bluescreen kam aber nur 2 mal vor. Heute ist es aber so extrem geworden, dass an normales Arbeiten nicht mehr zu denken ist.
    Daraufhin habe ich MemTest86+ angeschmissen (neuste Version, läuft grad noch) und was ich da zu sehen bekomme, sieht, zumindest nach der Erläuterung hier im Thread auf der ersten Seite, nicht sehr positiv aus.
    Aktueller Stand:
    Pass(dass ganz oben vom Test) ~50%
    !!Pass: 0, Errors ~440000 sau schnell steigend!!!

    Die roten Zeilen fliegen nur so durch.

    Ist MemTest zuverlässig oder gibt es noch ein anders Programm um die (offensichtlichen) RAM Fehler nocheinmal gegenzuchecken?

    Mein PC inkl. RAM ist eigentlich recht neu, etwa 4 Monate. Ist es da nicht untypisch das von einem auf den anderen Tag der Ram kaputt geht?

    RAM kommt von OCZ Platinum 1066 5-5-5-18 bei 2.1 bis 2.2 Volt.
    läuft (lief) bei mir mit 1035 5-5-5-18 bei 2.0 Volt. Das ist das gängige 4GB Kit das vor ein paar Monaten noch im Preisvergleich ganz oben stand.

    Wie ich grad sehe, steigen die Errors seit er ungefähr über 50% (konstant 448512) ist nicht mehr. Ist das ein HInweis auf nur einen defekten RAM Riegel?

    Beide Module werden bei mir auch extrem heiß. Hätte nicht gedacht, dass dort so hohe Temps im Spiel sind. ein möglicher Grund für das frühe Ableben des RAMs?


    GRuß


    EDIT:
    Die Module sind selbst 5 Minuten nach dem Ausschalten noch so heiß das man sie nicht Anfassen kann. Teste jetzt grade nur ein Riegel und bislang kein einziger Error
    Geändert von RunnY (11.07.09 um 23:46 Uhr)

  15. #13
    Kapitänleutnant Avatar von Philibilli
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    Also, der Reihe nach:

    1.) Teste sie einzeln durch.
    Wenn das fehlerlos klappt, kann das mehrere Gründe haben:
    a) Du betreibst den Riegel gerade über eine funktionierende RAM-Bank, während die andere defekt ist. Deshalb also danach den selben Riegel auf anderer RAM-Bank testen.
    b) Du betreibst gerade einen funktionierenden Riegel, während der andere defekt ist. Also beide einzeln durchchecken.
    c) Es gelangt mehr Frischluft an den einzelnen Riegel, so dass er nicht so heiß wird, dass es zu Fehlern kommt (sofern Hitze die Ursache ist).
    Das kann ich mir allerdings kaum vorstellen, weil du die Riegel ja sicher im Dual-Channel-Modus betreibst, wodurch sie weit genug voneinander entfernt sitzen sollten, um sich nicht gegenseitig aufzuheizen.

    2.) Ich zitiere mich mal selbst, was die Alternativen zu Memtest86 betrifft:
    Zitat Zitat von Phili
    Noch eine Anmerkung: Häufig wird auch das Programm GoldMemory zum testen des RAMs empfohlen.

    Auch Vista selbst besitzt ein implementiertes Speicherdiagnosetool
    (unter Systemsteuerung [in "klassischer Ansicht"] -> Verwaltung -> Systemdiagnosetool).
    3.) Dass nach 50% des Tests keine Fehler mehr kommen, deutet nicht auf nur einen defekten Riegel hin. Die Riegel werden nicht nacheinander belastet, sondern simultan in jedem Testabschnitt.

    4.) Sehr warm könnten die Riegel schon werden, aber richtig heiß - und das noch nach fünf Minuten - ist verdächtig.
    Ich nutze gerade exakt die selben Riegel, allerdings bei 1000 MHz 5-5-5-15 und 1,9 Volt.
    Je höher die Spannung, umso mehr Hitze. Doch 0,1 V mehr bei dir können ja nicht den Unterschied von warm (bei mir) zu heiß (bei dir) erklären.
    Ich nehme an, du hast eine normale Belüftung in deinem Gehäuse? Oder ist es allgemein schon sehr warm darin?

    Ich hatte eine zeitlang meine alten 800-er und die 1066-er gemeinsam bei 800 MHz laufen. Dabei sitzen jeweils zwei Riegel auf dem Mainboard so nah beisammen, dass sie praktisch jeweils nur nach einer Seite Hitze abgeben können. Das machte sich auch dadurch bemerkbar, dass sie so heiß wurden, dass man sie kaum berühren konnte. Ein langsam drehender 80mm-Lüfter auf die Speicherbänke half. Störte allerdings den Gesamtluftstrom.

    Aber du hast ja nur zwei Riegel, die dürften eigentlich nicht so heiß sein. Und mit 2,0 V betreibst du sie auch absolut im Rahmen.
    Dennoch könntest du versuchen, das Gehäuse offen zu lassen und einen Lüfter/Ventilator (z.B. vorsichtig auf die GraKa gestellt) dicht vor die Riegel zu platzieren, so dass dieser diese direkt von der Seite anpustet. Dann Memtest machen und gleichzeitig mit der Hand immer mal nachfühlen, ob die Riegel noch kühl sind. Wenn dabei keine Fehler auftreten, weißt du schonmal, dass es an der Hitzeentwicklung liegt. Dann kannst du dir entsprechend weitere Gedanken machen.
    Geändert von Philibilli (12.07.09 um 17:34 Uhr)

  16. #14
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    Erstmal vielen Dank für die ausführliche Antwort. Ich werde morgen mal beide Speicherriegel und Slots testen. Momentan läufts immer noch einwandfrei mit einem.
    Deine Vermutung mit einer unterschiedlichen Luftzirkulation an den beiden Modulen stimmt. Das verbleibende funktionierende Modul steckt direkt neben dem CPU-Lüfter (Top-Down-Modell), wohingegen das andere kaum Luft abbekommt.
    Viel Belüftung hab ich nicht im Gehäuse, aber die Temps von CPU, Grafik und HDD sind trotzdem recht niedrig. Das Alu-Gehäuse bleibt auch kühl. Wenn die RAMs trotz einer normalen Temperatur im Gehäuse so heiß werden, dass sie nicht mehr korrekt arbeiten oder gar kaputt gehen, stimmt doch was mit deren (Kühl-)Konstruktion nicht.

    Was mir aber aufgefallen ist, da ich mir in der Taskleiste durchgehend die GPU und die CPU anzeigen lassen, ist eine seit etwa 3 Wochen gestiegene Temperatur vom CPU. Bei der Grafikkarte meine ich auch einen Anstieg festgestellt zu haben. In konkreten Zahlen waren das vor den drei Wochen beim CPU ~25° im idle. Dann stiegs ohne erkennbaren Grund auf ~32°. Jetzt, wo ein RAM Modul raus ist, sinds wieder ~27°.

  17. #15
    Kapitänleutnant Avatar von Philibilli
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    Das passt auf den ersten Blick natürlich alles zusammen.

    Dein RAM wurde bisher zu heiß.
    Möglicherweise dermaßen heiß, dass er nicht nur Fehler verursachte, sondern sogar das gesamte PCB erwärmte. Dadurch wiederum wurde auch die CPU massiv erwärmt. Und 7° sind schon eine ganze Stange.
    Ich kann das natürlich nur mutmaßen. Bei mir wurden die 4 x 2 GB damals zwar auch ziemlich heiß, aber einen signifikanten Temperatur-Anstieg der CPU habe ich nicht festgestellt. Was daran liegen kann, dass dein RAM einfach abartig heiß wird, im Gegensatz zu meinem damals.

    Um uns einen besseren Eindruck zu vermitteln, wie's in deinem PC aussieht, solltest du mal ein Bild hochladen und unten an einen Beitrag anhängen - ich kann's mir gerade nämlich noch nicht ganz vorstellen.

    Aber so oder so: Wenn du beide Riegel in jedem der vier Steckplätze durchprobiert hast, wirst du klüger sein.
    Wird nur genau der eine Riegel zu heiß? Wird er nur in diesem einen Platz zu heiß oder in jedem? Usw.

    Möglich wäre, dass der Heatspreader eines der beiden Riegel nicht mehr richtig auf dem PCB des Riegels sitzt - warum auch immer. Dadurch würde sich die enorme Hitze erklären.
    Denkbar wäre aber auch, dass vielleicht ein RAM-Steckplatz zu viel Volt abgibt und dadurch den Riegel so zum Schwitzen bringt. Ich weiß allerdings nicht, ob das technisch wahrscheinlich ist.

  18. #16
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    Anbei mal ein Bild meines PC. Ist ein mATX Gehäuse. der 60x60 Lüfter hinten ist nicht in Betrieb.

    Bin grad noch am Testen. Beide Module geben unter MemTest im Ram-Slot 1 keine Fehler aus.



    EDIT:

    Beide Riegel werden so heiß, dass man sich die Fingerverbrennt wenn man sie kurz nach dem Betrieb anfasst. Der Ram-Slot 1 liegt aber definitiv besser im Luftzug als der Slot 3. Die gefühlte Temperatur beider Riegel unterscheidet sich jedoch kaum.

    Teste jetzt das erste Modul im Slot 3 und bekomme schon die ersten Fehler. 12 Errors bei 25% des Tests (Die Errors kamen alle direkt am Anfang des Test, danach nicht mehr, alle sind offensichtlich bei Test 4 entstanden). Wenn ich mich richtig entsinne, wird aber auch im Handbuch des BOard daraufhingewiesen, dass man ein Modul nur im Slot 1 betreiben soll. Oder dürfte das trotzdem kein Grund für die Fehler sein.

    Test in Slot 3 mit dem ersten MOdul fertig. Es ist bei den 12 Errors geblieben die alle am Anfang (TEst 4) entstanden sind.

    Hab direkt im Anschluss ohne Unterbrechung ein zweites Mal MemTest durchlaufen lassen. Diesmal ohne(!) einen einzigen Fehler. Auch beim dritten Durchlauf von Test 4 keine weiteren Fehler. Würde es mit den Temperaturen zusammen hängen, hatte ich zumindest auf eine steigende Fehleranzahl im Laufe der Zeit getippt.

    Zweite Modul in Slot 3 keine Fehler

    Beide Module zusammen werfen sofort wieder Unmengen an Fehler aus.

    Hab grad im Bios die RAM-Spannung kontrolliert. Waren 2.1V. Hab jetzt mal 2.0V einstellt. Die Fehler in MemTest scheinen jetzt deutlich langsamer zu steigen, und stagnieren sehr schnell (momentan bei 100). Test ich jetzt mal genauer.

    Änderungen an der Spannung scheinen doch nichts zu ändern. Hab jetzt wieder haufenweise Fehler.

    Auch bei nur einem Modul im Slot 1 gibts jetzt wieder laufend Errors. Hab mal einen 14cm Lüfter mit 1000rpm vorgehängt. Ändert nichts an den Fehlern.

    Die Frage ist nur was jetzt genau kaputt ist. Der Speicher oder das Board

    Wo es jetzt auch nicht mehr mit einem Modul läuft, startet der Rechner auch nur noch mit einem Bluescreen. Kein Wunder, da ja auch MemTest nur Fehler liefert
    Geändert von RunnY (13.07.09 um 18:23 Uhr)

  19. #17
    Admiral Avatar von [TLR]Snoopy
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    Danke für den Guide. Habe diesen Guide in meinen AMD AM3 CPUs Sammelthread verlinkt.

    http://www.hardwareluxx.de/community...3#post12138673

    Herzlichen Glückwunsch zum Gewinn

  20. #18
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    Hallo Philibilli!
    Vielen Dank für den ausführlichen Thread.
    Aber kannst Du oder irgendwer anders mir noch erklären, was memtest auf den ersten beiden Bildern (ohne Errors) an Informationen anzeigt?
    Was ist L1 Cache, L2 Cache und Memory? Ist Memory etwa der vorhandene Arbeitsspeicher? Da steht bei mir nämlich 16M 700MB/s. Ist schon ein älterer Rechner, bisher lief Windows XP allerdings stabil, jetzt läßt es sich nicht mehr starten, geändert habe ich nix. Habe memtest ca. 3 Stunden ca. 90(?) mal durchlaufen lassen, keine Errors.
    Gruß Melora

  21. #19
    Kapitänleutnant Avatar von Philibilli
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    Hi Melora,

    also die
    - erste Zeile auf der linken Seite zeigt dir an, welchen Prozessor du ungefähr hast. Bei mir ist es ein Intel Core 2 mit - im Normalfall - 3000 MHz. Die exakte Bezeichnung "Intel E8400" zeigt das Programm nicht an, aber das lässt sich ja auch in Windows schnell rausbekommen. In der
    - zweiten Zeile wird die Größe des so genannten L(evel)1 Caches, in der dritten die des L(evel)2 Caches angezeigt. Alle aktuelleren Prozessoren von Intel oder AMD besitzen mindestens einen L1 und einen L2 Cache. Wenn man nur auf entweder Intel oder AMD schaut, könnte man ganz einfach sagen: Je größer der Cache, desto besser. Man darf nur beide Hersteller nicht untereinander bezüglich der Cache-Größe vergleichen, weil die Systeme ganz unterschiedlich konstruiert sind. Dass ein AMD-Prozessor also keine 6 MB L2-Cache hat, ist nicht automatisch ein Nachteil für ihn. Daneben steht jeweils die Geschwindigkeit, mit welcher der Cache an die Northbridge des Motherboards angebunden ist. Je größer, desto besser. In der
    - vierten Zeile siehst du unter Memory tatsächlich die Größe des Arbeitsspeichers. Auf meinen ersten beiden Bildern sind es noch 4 GB, weil ich beide 2-GB-Riegel beim Testen drin hatte. Auf dem dritten Bild hatte ich nur den einen fehlerhaften 2 GB großen Riegel drin. Auch hier ganz rechts die Anbindungsbandbreite. In
    - Zeile fünf steht dann der Name des Mainboard-Chipsatzes. In meinem Falle heißt der Chipsatz P35. Dann kommt noch, ob Mainboard und RAM-Riegel die ECC-Funktion (Error Correction Code) unterstützen bzw. ob diese eingestellt ist. Bei mir nicht. Außerdem kommt dann die Taktfrequenz des Front Side Bus, in meinem Falle 333 MHz, und dann noch welche Art von Arbeitsspeicher auf dem Board betrieben wird, nämlich bei mir DDR2-RAM. In der
    - sechsten Zeile kann man ablesen, mit welchem Takt der Arbeitsspeicher läuft (hier 400 MHz, das entspricht einer D[ouble] D[ata] R[ate] von 800 MHz). Danach werden unter "CAS" die wichtigsten Latenzen des RAM angezeigt und ganz hinten sieht man, ob der Speicher im Single Channel (ein Riegel) oder im Double Channel (je zwei Riegel in einer zusammengehörigen Bank) betrieben wird. Dual Channel ist dabei schneller.

    --------------------------------

    Theoretisch solltest du also 16 MB Arbeitsspeicher haben, der mit einer Geschwindigkeit von 700 MB pro Sekunde mit der Northbridge (wo quasi alles von den einzelnen Rechen-Komponenten zusammenläuft) kommuniziert.
    Klingt zwar wenig, aber je nachdem, wie alt dein Rechner ist, sind 16 MB vielleicht denkbar - wenn auch schwer.
    Eigentlich würde ich bei (einstmals) funktionierendem XP-Betrieb schon von mindestens 256 MB RAM ausgehen.
    Könnte also sein, dass Memtest86+ deine Daten nicht richtig ausliest. Dann wäre auch das fehlerfreie Ergebnis nicht zuverlässig.
    Du kannst mal im BIOS nach der größe deines Arbeitsspeichers suchen. Und du kannst parallel zu Memtest auch mal GoldMemory googlen und damit eine Analyse versuchen.

    Ansonsten rate ich dir, einen neuen Thread hier im Forum aufzumachen, dem du einen aussagekräftigen Titel gibst und in dem du neben deiner Problembeschreibung noch ein abfotografiertes Bild von Memtest bei der Arbeit postest. Denn dadurch, dass ja oben links alle wesentlichen Daten zu deinem PC-System stehen, können speziell dazu Kundige dir vielleicht weiter helfen.

    Zitat Zitat von [TLR
    Snoopy]Danke für den Guide. Habe diesen Guide in meinen AMD AM3 CPUs Sammelthread verlinkt.

    http://www.hardwareluxx.de/community...3#post12138673

    Herzlichen Glückwunsch zum Gewinn
    Vielen Dank, sehr nett von dir!

  22. #20
    Matrose
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    Standard jetzt wundert mich gar nix mehr

    @ Philibilli
    Vielen lieben Dank für die ausführliche Erklärung, hast Dir ja echt viel Arbeit gemacht!
    Also bei 16 MB Arbeitsspeicher kann das ja nicht funzen, das ist zu wenig.
    Das erklärt auch die Fehlermeldung, die ich beim starten von CD bekommen habe, da hiess es auch zu wenig Arbeitsspeicher, ich wusste nur nicht, wie verlässlich diese Meldung ist.
    Also hab ich den Kasten mal aufgeschraubt und 1 Riegel Arbeitsspeicher 512 MB gefunden, völlig verstaubt. Sauber gemacht, wieder eingesetzt: Jetzt lief gar nichts mehr - Bildschirm blieb schwarz.
    Speicher in den anderen Slot gesteckt - siehe da: Windows lässt sich zumindest im abgesicherten Modus starten und Memtest zeigt mir bei memory jetzt 512 M an.
    Das bringt mich schon mal einen großen Schritt weiter...
    Also, vielen Dank nochmal
    Gruß Melora

  23. #21
    Kapitänleutnant Avatar von Philibilli
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    Schön, sehr schön!
    Jetzt kannst du ruhig mal alle Slots nacheinander durchprobieren, um sicher zu wissen, dass es an dem einen Slot liegt. Vielleicht hast du ja auch Angst, jetzt wo es läuft, überhaupt nochmal irgendwas zu berühren, aber ich persönlich würde es ganz genau wissen wollen. Sonst funktionierts vielleicht in einer Woche schon wieder nicht.

    Aber wenn es tatsächlich nur ein defekter RAM-Slot an deinem ohnehin älteren Board ist, dann kannst du ja sehr zufrieden sein.

    Und du kannst ja ab und zu mal im Gehäuse saugen, das mag die Hardware.

  24. #22
    Matrose
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    Ich werde das mit den Slots mal im Auge behalten, aber den Rechner lass ich erst mal zu, es sei denn er macht wieder Zicken.
    (Window fährt jetzt auch "normal" wieder hoch.)
    Aber das mit dem staubsaugen ist `n guter Tipp. Hatte mal nen Rechner, wo die Kühlrippen hinter dem Lüfterrad völlig zusaßen, ist mir öfters abgeschmiert, einmal sogar beim neuinstallieren von Windows - war nicht lustig!
    Seitdem gucke ich da auch ab und zu mal nach...
    Gruß Melora

  25. #23
    Korvettenkapitän Avatar von RAPSTAR
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  26. #24
    Kapitänleutnant Avatar von Philibilli
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    Stimmt, danke. Ich hab das mal oben ergänzt.

  27. #25
    Kapitänleutnant Avatar von Philibilli
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    Die aktuelle Version von Memtest86+ ist seit dem 22. September 2009 draußen und trägt die Versionsnummer 4.00 (Vorgänger war 2.11).

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