Ergebnis 1 bis 12 von 12
  1. #1
    Kapitänleutnant Avatar von m0rf
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    Standard DropBox auf eigenem Server -> iFolder

    Das Konzept: Einer oder mehrere Ordner die sich per Software auf X verschiedenen Computern synchron halten.

    Für diesen Service gibt es mittlerweile diverse Anbieter, leider haben fast alle folgendes gemeinsam:

    • Die Daten liegen irgendwo in der "Cloud", man verliert die Kontrolle über seine Daten.
    • Kostenpflichtig.

    Nach etwas Recherche bin ich auf iFolder von Novell gestoßen. Es gibt Clients für Windows, Linux und Mac OS X. Der Server läuft auf openSUSE, es gibt aber auch Pakete beispielsweise für Ubuntu.

    Die Konfiguration unter openSUSE 11.4 verlief etwas haarig und da ich mich eher bei debian heimisch fühle, habe ich heute kurzerhand mal einen iFolder Server unter Ubuntu aufgesetzt.

    Man kann sich hierbei ganz gut an diesem HowTo orientieren. SSL für apache2 lief bei mir nicht out of the box, daher sei jedem noch das hier ans Herz gelegt.

    Meine ersten Eindrücke:
    Ich bin gerade dabei die ersten Testläufe erfolgreich abzuschließen. Die Konfiguration des Servers könnte einfacher sein, lässt sich aber mit etwas Arbeit gut bewerkstelligen. Leider ist die nachträgliche Konfiguration des Pfades für die Daten auf dem Server nicht möglich. Per default werden alle Daten in "/var/lib/simias/xxx" abgelegt. Wer hier viel Platz benötigt, der sollte am besten /var von Anfang an auf einer seperaten Partition mounten.

    Die Administrationsoberfläche des Servers per https ist ziemlich träge und zieht einiges an Ressourcen. Da man hier vermutlich nicht mehr so oft unterwegs ist, wenn der Server richtig läuft ist das noch vertretbar.

    Die ersten Tests der Clients unter Debian Squeeze und Windows 7 verliefen problemlos, wenn auch etwas langsam. Die Datenrate schwankt so zwischen 500Kbit/s bei vielen sehr kleinen Dateien mit Verschlüsselung und 120MBit/s bei mittelgroßen Dateien (ca. 2-7MByte Dateigröße) ohne Verschlüsselung. Größere Files habe ich bisher noch nicht getestet, da diese ohnehin auf dem Server gehalten werden.

    Ich denke diese Datenraten sind für die meisten vertretbar, da ohnehin nur Traffic anfällt, wenn sich an den Dateien etwas ändert.

    Ich bin bisher ganz zufrieden mit dem System und werde es auf jeden Fall ausführlich weiter testen.

    Gibt es hier noch andere User, die ein iFolder Server/Client System betreiben, oder betrieben haben? Wie sind eure Eindrücke? Gibt es gute Alternativen?

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  3. #2
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    Ich benutze http://www.sparkleshare.org/ , ist aber noch in der Beta. Es baut auf git auf und man hat alle Vorteile von git. Man braucht also nur ein git-Server und verbindet sich einfach per ssh.

  4. #3
    Kapitänleutnant Avatar von m0rf
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    Das Projekt ist echt interessant, danke. Leider gibt es bisher noch keinen Client für Windows und so wie es aussieht wird das wohl auch noch einige Monate so bleiben.

  5. #4
    Vizeadmiral Avatar von herrhannes
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    Man kann auch einfach nen GIT-Server und zB. Tortoise-GIT für Windows nehmen.
    Wieso nicht so?

  6. #5
    Kapitänleutnant Avatar von m0rf
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    Weil man sich dann mit git herumschlagen muss. Ziel der Aktion ist es ein System aufzubauen um das man sich nicht mehr kümmern muss sobald es konfiguriert ist. Das erfüllt sparkleshare ja soweit auch, aber bisher eben nur für Linux und OS X.
    Ich habe mir mal die Linux Sourcen geladen und schaue gerade, wie hoch der Aufwand für die Portierung ist. Ganz dreckig sollte man das innerhalb von Tagen dank mono zum laufen bekommen. Ob man dann seine wichtigen Daten damit synchronisieren will ist dann natürlich die Frage.

  7. #6
    Fregattenkapitän
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    Dieses Sparkleshare klingt ja echt sehr sexy, danke für den Link! :-)

    Bevor ich das aber echt einsetze, sollte ein (simpel zu bedienender!) Windows-Client da sein... sonst kommen mir die Leute wieder mit "Ist ja nett, dass man da mehr Platz als mit DB hat, aber das ist mir viel zu komplex, das Ganze!"

    Vielleicht magst du dich ja wirklich mal dransetzen und das "dreckig" portieren, um einen gewissen Anstoß zu bieten, damit man sich dran macht Bugs zu fixen statt daran zu scheitern über die "uuuuh, da muss man ja von 0 anfangen"-Hürde zu hopsen.

  8. #7
    Kapitän zur See Avatar von NiclasM
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    Also evtl hab ich das auch Falsch verstanden, aber ich handle das mit meinen Dokuemten so:

    Liegen auf einem Server wo ich per SSH zugreifen kann ( Expan Drive wird als Netzlaufwerk in Windows angezeigt) und per rsync wirds mit mehreren anderen Servern gesynct
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  9. #8
    Matrose
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    kurze info dazu:

    das verlegen des Speicherordners ist eigentlich sehr einfach möglich und zwar mit bind. mithilfe von bind kannst du einen ordner sozusagen in einen anderen mounten.

    also apache beenden, inhalt des ordners in einen anderen ordner verschieben und dann mit bind:

    sudo --bind /ordner1 /ordner2

    oder direkt in der fstab damits beim start erledigt wird:

    /ordner1 /ordner2 auto bind

    mfg chalblog

  10. #9
    Kapitänleutnant Avatar von e.v.o
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    Windows Live Mesh?

  11. #10
    Fregattenkapitän
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    Inwieweit unterstützt Windows Live Mesh Benutzerrechte/Shared folders?

    z.B. ein Mesh aus den Computern von Alice, Bob und Carl. Alice und Bob sollen den Ordner "Carl's Secrets" aber nicht zu Gesicht bekommen... geht das, oder ist das eher nur für einen einzigen Benutzer mit mehreren Geräten?

  12. #11
    Oberleutnant zur See Avatar von -->Andy<--
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    Wie schlägt sich den SparkleShare mit vielen Daten ? Musik, Dokumente,... > 100 GB

  13. #12
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    Sparkleshare hat die selben "Einschränkung" wie git. Ich glaube git hat damit kein Problem...

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