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ZOTACs GeForce GTX 460 3DP für Betrieb mit vier Bildschirmen

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Erstellt am: von
Philipp Moosdorf

zotacNVIDIAs Boardpartner Zotac hat erst vor zwei Tagen eine GeForce GTX 460 mit 2 GB Videospeicher vorgestellt (wir berichteten). Doch jetzt kann das Unternehmen erneut mit einer neuen Modellvariante der GTX 460 aufwarten.

Die "GeForce GTX 460 3DP" bietet gleich drei DisplayPort-Anschlüsse. Zusammen mit einem Dual-Link-DVI-Anschluss stehen also vier Anschlüsse bereit, die den parallelen Betrieb von bis zu vier Monitoren an dieser Grafikkarte ermöglichen. Bei Nutzung der DisplayPort-Anschlüsse liegt die maximale Gesamtaufläsung bei 4800 x 1200, die kombinierte Auflösung bei Nutzung aller Ausgänge liegt bei 6400 x 1200. Laut Zotac ist die "GeForce GTX 460 3DP" die erste Fermi-Grafikkarte, die den parallelen Betrieb von vier Bildschirmen ermöglicht: “Quadruple-display computing is becoming more popular for gaming and office use. With the new ZOTAC GeForce® GTX 460 3DP we can deliver quadruple-display computing with NVIDIA® Fermi architecture from a single graphics card, a world’s first”. Die Taktraten wurden teilweise leicht angehoben: die GPU taktet mit 710 statt 675 MHz, die Shader mit 1420 statt 1350 MHz. Der Takt des 1 GB großen Speichers wurde hingegen bei 800 MHz belassen. Der Kühler ist bereits von bisherigen Zotac GeForce GTX 460 bekannt. Zotac bündelt die "GeForce GTX 460 3DP" mit dem Spiel "Prince of Persia: The Forgotten Sands".

Zu Preis und Verfügbarkeit der neuen GeForce GTX 460 mit vier Videoausgängen gibt es keine Angaben, in unserem Preisvergleich wird die neue Grafikkarte noch nicht gelistet.

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Kommentare (5)

#1
Registriert seit: 19.03.2010
Im Chillum
Kapitän zur See
Beiträge: 3486
Fürs Office sicher nicht schlecht u.a auch Photoshop etc aber Gaming unter der Auflösung..
#2
Registriert seit: 29.07.2005
Schweiz
Flottillenadmiral
Beiträge: 5307
Wie löst das Zotac? Haben die mehr Taktgeber auf die Karte gelötet? Die ATI-Karten haben ja auch vier Anschlüsse, aber können nur drei Bildschirme ansteuern. Ansonsten halte ich es für ein Gerücht, dass ein Quadhead \"more popular\" wird. Zum Gamen brauchts ein Triplehead, nicht mehr und nicht weniger. Selbst mit 5 Screens im Pivot sind die Kompromisse zu gross. Vier TFTs sind nur zum Arbeiten gut.
#3
Registriert seit: 29.07.2005
Schweiz
Flottillenadmiral
Beiträge: 5307
..und dafür langen ein oder zwei Office-Grakas.
#4
Registriert seit: 11.05.2006

Bootsmann
Beiträge: 767
bassmecke: Wie löst das Zotac? Haben die mehr Taktgeber auf die Karte gelötet? Die ATI-Karten haben ja auch vier Anschlüsse, aber können nur drei Bildschirme ansteuern.


Das hat mit den Taktgebern rein gar nichts zu tun, da drei der Anschlüsse über DP erfolgen und für diese braucht man keine Taktgeber.

Das eigentliche Problemm liegt ganz woanders, nämlich bei den Display Pipelines. Diese bestimmen die Anzahl der Bildschirme, die eine [B]GPU[/B] nativ ansteuern kann. AMD hat mit der HD 5000 die Pipelines verdreifacht, von zwei auf sechs, Nvidia blieb dagegen auch den 400er weiterhin bei den üblichen zwei.
Deshalb kann auch die GF104 GPU dieser 460 nativ nur zwei Monitore befeuern. Zotac hat eine dieser Pipelines auf den DVI-Anschluss gelegt und die andere auf die drei Display Ports [I]aufgespalten[/I]. Im Prinzip hat man also eine Matrox TripleHead2Go DP Edition mit auf das Board gelötet. Das führt auch zu der stark begrenzten Auflösung der drei Display Ports, nur drei mal 1600x1200 (wer nutzt eigentlich noch 4:3 Monitore?).
#5
Registriert seit: 29.07.2005
Schweiz
Flottillenadmiral
Beiträge: 5307
Danke für die umfangreiche Aufklärung! :-)
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