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ausgepackt & angefasst: Edelgehäuse IN WIN 904

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inwin

Anfang November hat IN WIN mit dem 904 ein außergewöhnliches ATX-Gehäuse vorgestellt. Der Midi-Tower wird nicht etwa aus dünnem Stahlblech, sondern aus dickwandigem Aluminium gefertigt. Auch ein übliches Kunststoff-Window sucht man vergeblich, denn die Seitenteile bestehen gleich vollständig aus Hartglas. Die Hardwareluxxredaktion konnte sich jetzt selbst ein Bild von diesem Gehäuse machen und zeigt das 904 in einem ausgepackt & angefasst-Video.

Auf den ersten Blick wirken die Spezifikationen des IN WIN 904 wenig spektakulär. Das Gehäuse wird ohne Lüfter ausgeliefert und bietet auch nur Platz für einen 120/140- und einen 92-mm-Lüfter. Limitierend wirkt sich auch die geringe Breite aus, die maximal die Unterbringung eines 14,5 cm hohen Prozessorkühlers ermöglicht. Etwas unterdurchschnittlich erscheint schließlich die Zahl der Laufwerksplätze. Doch die drei Laufwerkseinschübe im HDD/SSD-Käfig glänzen mit Easy Swap-Fähigkeit. Zusätzlich gibt es zwei separate 2,5-Zoll-Montageplätze und einen ungewöhnlich gelösten 5,25-Zoll-Montageplatz unterhalb des Netzteils.

Was den Verkaufspreis von 179,90 Euro für das IN WIN 904 rechtfertigt, sind Material, Verarbeitungsqualität und Design des in Taiwan gefertigten Gehäuses. Deckel, Front und Boden bestehen aus einem einzigen, dickwandigen Stück Aluminium. Nur ein weiß beleuchteter IN WIN-Schriftzug durchbricht diese durchgehende Aluminiumfläche. Die seitliche Perspektive wird von den Seitenteilen aus getöntem Hartglas bestimmt. Für optische Auflockerung sorgt ein Durchbruch im Gehäuse, der die Erreichbarkeit des optischen Laufwerks ermöglicht und als Lufteinlass dient. Oberhalb des Durchbruchs sitzen außerdem der Powertaster und das gut bestückte I/O-Panel mit je zweimal USB 2.0 und USB 3.0 sowie den Audiobuchsen.

Anschaulicher als jeder Text ist jedoch das ausgepackt & angefasst-Video. Der ausführliche Test von IN WINs Edelgehäuse wird demnächst auf dieser Seite erscheinen.  

Eckdaten: IN WIN 904
Bezeichnung: IN WIN 904
Material: Aluminium, Hartglas
Maße: 192 x 490 x 490 mm (B x H x T)
Formfaktor: ATX, Micro-ATX
Laufwerke: 1x 5,25 Zoll (extern), 3x 2,5/3,5 Zoll, 2x 2,5 Zoll
Lüfter: 1x 92 mm (Rückseite, optional), 1x 120/140 mm (I/O-Panel, optional)
Gewicht: rund 12,3 kg
Preis: 179,90 Euro

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Kommentare (8)

#1
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Registriert seit: 06.03.2009
Hannover
Korvettenkapitän
Beiträge: 2077
Hätte ich kein TJ07 und wäre zufrieden damit, würde ich mir dieses Gehäuse holen. Extremst lecker imo.
#2
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Registriert seit: 30.08.2005
Hamm
[printed]-Redakteur
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Optisch wirklich schick! :)
#3
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Registriert seit: 20.06.2010

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1378
Optischer Leckerbissen, kennt man von In Win ja gar nicht!
Könnte mir das Gerät sehr gut für Leute vorstellen, die den Rechner neben sich auf dem Schreibtisch stehen haben.

Was aber imo gar nicht geht, ist das Kühlsystem. Ein einzelner 92mm Outtake? Das grenzt schon an Lächerlichkeit. Schreit aber nach einem WaKü-Mod.
#4
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Kapitänleutnant
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Ich finde auch sie hätten das Gehäuse lieber ein bisschen breiter machen und ihm dafür wenigstens einen 120er hinten verpassen sollen.
So ist es leider aufgrund des mangelnden Platzes für ordentliche Towerkühler für mich völlig uninteressant.
Vielleicht bringt In Win ja noch eine ordentliche BigTower-Variante auf den Markt.
#5
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Leipzig
[online]-Redakteur
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Zum Kühlsystem noch eine Ergänzung - an der rückseitigen Alublende lässt sich laut IN WIN auf Höhe der quadratischen Luftlöcher ein 120- oder 140-mm-Radiator montieren.
#6
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Registriert seit: 27.03.2008

Vizeadmiral
Beiträge: 7593
Hi,

thermisch ist das Gehäuse mit Sicherheit eine Katastrophe im vergleich zu gut belüfteten Gehäusen, allerdings gibt es mehr Möglichkeiten seine Hardware zu kühlen als gedacht.

1. Das Netzteil wird mit dem Lüfter nach oben gerichtet verbaut, was ein wenig Abwärme abzieht, theoretisch, doch entspricht dies nicht dem Konzept der heißen aufsteigenden Luft und könnte der Grafikkarte kühle Luft abgrasen
2. nutzen einige wohlmöglich einen AiO Kühler an der Rückseite im 120/104mm Format und durch den größeren Zwischenraum dürfte die Leistung bedeutend besser als bei normalen Aufbauten sein, zumal der Radiator direkt der Umgebungsluft ausgesetzt wird
3. gibt es noch ein Front Intake, jedoch versteckt über dem Front Panel zu finden inkl. magnetisch angebrachtem Staubschutz

Die Frage bleibt also, wie sich das Case mit einem normalem Luftkühler und/oder AiO Kühler und einem Axialprinzip bedingten High End Custom GPU Kühler in dem Gehäuse mit 1x 92x + 1x 120/140mm Lüfter schlägt.

Wäre ich der Designer gewesen, hätte ich das Gehäuse
- um weitere 2-3cm in der Höhe vergrößert und ein Mesh Gitter aus Hartglas+Lüfteraufnahme geschaffen (2x 120mm) um bei der Glasoptik zu bleiben
- über dem Netzteil, damit es keine heiße Innenluft zur Lüftung verwendet, eine Art 2cm. großen Luftschacht zur Gehäuserückseite geschaffen, also eine Art Luftkanal um von außen kühle Luft zur Kühlung zu nutzen, nicht dass das Netzteil am Ende zu warm wird, darüber hinaus stiehlt es somit der Grafikkarte keine Luft, was für unnötige Luftverwirbelungen sorgen würde
- die 2x 2.5" Festplattenanbringung für die Front hätte ich weggelassen und die Front um einen weiteren 1cm verlängert und links/rechts ein Meshgitter eingelassen, worüber die Lüfter im Innenraum, wieder 2x 120mm Frischluft ansaugen können udn den Lüfterintakt von unten hätte ich verbannt

Mit diesen eher kleinen Modifikationen hätte mir das Gehäuse deutlich besser gefallen und wäre kühltechnisch sicherlich auf Augenhöhe mit vielen anderen normalen Gehäusen, da wir am Ende 1x 92mm und 4x 120mm zur Verfügung hätten inkl. Luftkanal für das Netzteil. Würde ich weitergehen, hätte ich selbst für die Grafikkarte eine Art Luftkanal, also einen eigenen Raum geschaffen, mit der Möglichkeit durch Kabeldürchführungen immer noch entsprechende Kabel befestigen zu können.

Das Gehäuse ist wunderschön und ich denke tatsächlich über einen Kauf nach, aber vorerst möchte ich ein paar echte Reviews sehen, welche die Leistungsfähigkeit mit Nutzung von 2 Referenzkühler für Intake+Abluft die thermische Entwicklung mit anderen Gehäusen vergleicht. Liegt die Differenz nur bei 10C° über Normallevel, wäre es durchaus einen Blick wert, liegt die Differenz allerdings bei 15-20C° wäre das zu viel bzw. wäre dann nur noch sehr moderates OC möglich und der Verbrauch würde ebenfalls ansteigen.
#7
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Wann erscheint denn der Test? :)
#8
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Ich warte auch auf den Test! ^^
Gefällt mir sehr gut. Da sehen Lian Lis schon fast wieder gewöhnlich aus dagegen.

Ich würde in das 904 ein Maximus VI Formula mit 4770K, eine Matrix 7970 P, eine Phoebus und ein Dark Power Pro 550W stecken.
Liegt hier alles und wartet nur noch auf ein Gehäuse und einen passenden Kühler.
Netzteil und Grafikkarte könnten knapp werden. Das DPP ist 18 cm lang und die Matrix ist auch ziemlich breit.
Dürften aber gerade noch passen.
Als Kühler hätt ich gern einen Noctua NH-C12P SE14. Natürlich plus 2 passende Noctuas als Gehäuselüfter.
Groß Übertakten hab ich nicht vor.

Für mich wäre interessant ob das thermisch noch in Ordnung geht oder ob doch eine AIO hinten nötig ist.
Oder ob die Matrix nicht generell zu viel heizt für das Gehäuse.
Dann bliebe mir nur zu hoffen, dass sie vielleicht noch bald eine luftigere Variante bringen.
Zumindest eine für ITX scheint ja noch zu kommen.
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