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Samsung bringt größte SSD mit 16 TB auf den Markt

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samsung 2013Samsung hat damit begonnen, die bisher weltweit größte SSD PM1633a auszuliefern. Das Modell bietet eine Kapazität von bis zu 15,36 TB in einem 2,5-Zoll-Gehäuse und ist vor allem für den Einsatz in Servern konzipiert worden. Um die hohe Speicherkapazität zu erreichen, verbaut Samsung im Inneren mehrere Platinen. Diese Platinen werden mit der dritten Generation des 3D-V-NAND von Samsung ausgestattet. Die 32 verbauten TLC-Speicherchips verfügen jeweils über 48 Lagen. Die identischen Speicherbausteine kommen auch bei der erst kürzlich getesteten portablen Samsung SSD T3 zum Einsatz.

Angaben zum Controller gibt Samsung nicht heraus, allerdings dürfte es sich dabei um eine Eigenentwicklung des Unternehmens handeln. Der Controller wird im größten Modell von einem Cache mit 16 GB Größe unterstützt und soll eine maximale Geschwindigkeit von bis zu 1.200 MB/s beim Lesen und Schreiben erreichen können. Als Anschluss dient eine SAS-Schnittstelle mit bis zu 12 Gb/s und bei zufälligen 4K-Zugriffen sollen bis zu 200.000 IOPS lesend und 32.000 IOPS schreibend erreicht werden.

samsung ssd 16tb

Neben dem Modell mit 15,36 TB stehen noch weitere Ausbaustufen mit 7,68 sowie 3,84 und 1,92 TB zur Auswahl. Für die Zukunft seien auch Ableger der PM1633a mit 960 und 480 GB geplant. Bei der Robustheit wird während der Garantiezeit ein Drive Write per Day angegeben. Damit kann das Laufwerk jeden Tag einmal komplett mit 15,36 TB beschrieben werden, bevor es zu Fehlern kommt. Da solche SSDs nur in Server verbaut werden, nennt Samsung keine Verfügbarkeit oder Preis. Sie dürften aber in Kürze im Handel zu finden sein. Distributoren in den USA nennen dafür Preise von rund 3.300 US-Dollar.

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Kommentare (35)

#26
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Admiral
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Mit Hammer, Flex und reichlich Panzertape bekommen kann das sicher auch alles hin, ob es läuft sollte dann aber keine Rolle spielen ;)

Aber jetzt: :btt:
#27
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Soweit ich weiß liegt der 2,5er Standard bei 7mm/9,5mm. Eine 15mm 2,5er Platte passt in keinem 2,5er Consumergerät. Also muss Samsung das ganze auf 9,5mm pressen damit wir was davon haben. Server-Einsatz und TLC stehen im Widerspruch gibt kaum Erfahrungen damit was Haltbarkeit angeht, die Leistung ist ebenfalls schwach. Also Samsung nochmal nachbessern und Toshiba MLC verbauen. Preis eine 480GB mit MLC bekommt man von Sandisk für 109 Euro, wurde dann bei 16TB sagen wir mal 3.500 Euro bezahlen.
Da TLC drin ist, wäre sie in meinen Augen nach die hälfte Wert. Also 1.750 Euro.
#28
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Das ist 3D NAND, da hat das TLC der 850 Evo mit 3000 spezifizierten P/E Zyklen mehr als z.B. das planare 16nm MLC der Crucial BX100, für das in den S.M.A.R.T. Werten nur 2000 P/E Zyklen hinterlegt sind und es kann auch so schnell beschrieben werden wie aktuelle 15/16nm MLC NANDs. Das TLC nicht in Enteprise SSDs für Server passt, ist Blödsinn, zumal Samsung 1DWPD angibt und es eine Studie gibt nach der 2/3 der SSD in Entepriseanwendungen nicht einmal 0,1DWPD erleben, da ist also noch viel Luft bei der PM1633a und es gibt keinen Grund sich eine SSD mit viel zu viel Haltbarkeit zu kaufen, die nur unnötig teuer wäre.

Mit dem Vorschlag an Samsung Toshiba MLC NAND zu verbauen, machst Du Dich ja nur noch lächerlich, die haben selbst sehr gute MLC NANDs, aber die Enterprise SSD mit dem MLC sind die SMxxx Modelle, die kosten dann auch entsprechend mehr!

In Notebooks oder eine PS4 wird die PM1633a schon nicht passen, weil es eine SAS SSD ist, von das Bauhöhe mal ganz abgesehen.
#29
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Trotzdem ist die SSD für den Serverbereich mit MLC besser, da habe ich deutliche bessere 4K-Werte. 32K ist ein Witz, schafft heute fast jede Wald-Wiesen SSD mit MLC. Keine Endkundengarantie, verbessert das vertrauen in die SSD auch nicht. Keine TBW Angabe, was soll der Müll bitte.

Da wäre man bei der 950er besser aufgehoben, klare Angaben. Bessere Leistung. 155TBW oder 5 Jahre Garantie.

Meine Intel G2 160GB hat noch 100% und 50TBW geschrieben. !
#30
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Was auch immer die Profis dazu sagen, für mich als relativ amateurhaften Enduser, ist es einfach nur ein Zeichen: Der Kram wird immer günstiger! Und ich kann die nächsten 12 Monate meine übrigen 4 HDDs mit SSDs ersetzen, und dann bald komplett bewegungslose Datensicherung betreiben! Juhuuu!
#31
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Zitat Zidane;24390275
Trotzdem ist die SSD für den Serverbereich mit MLC besser, da habe ich deutliche bessere 4K-Werte. 32K ist ein Witz, schafft heute fast jede Wald-Wiesen SSD mit MLC.
Nein, denn die Angabe der IOPS Schreibend ist bei Enterprise SSDs immer im Steady State und bei den Consumer, oder wie Du sagst Wald-Wiesen SSDs bei leerer SSD im Neuzustand und mit Tools wie IOMeter oder AS-SSD über wenige GB Adressraum ermittelt. Schau Dir mal bei Anandtechs SSD Reviews an, wie viele oder besser wenige IOPS die Consumer SSDs denn gewöhnlich im Steady State so schaffen, dagegen sind 32k viel!



Wobei das ohne extra OP ist, weshalb die mit mehr OP ab Werk da auch besser abschneiden, eine 850 Pro schafft bei 25% nämlich um die 40k IOPS im Steady State, was aber immer noch weniger als die Hälfte der Werksangabe ist. Die IOPS Angaben von Consumer- und Enterprise SSDs kann man einfach nicht vergleichen. Schau mal was Intel für die 750er angibt und vergleiche es mit den Werten für deren Enterprise Geschwister DC P3xxx, vor allem der DC P3700 Reihe. Die 750er ist aber im Steady State eben viel langsamer als die Enterprise SSD, da kommt sie nur auf 22.725 IOPS:


Im Datenblatt hat die Intel 750 1.2TB aber 290.000 IOPS schreibend, davon bleiben dann aber eben im Steady State nicht so viele übrig, was ja bei Consumer SSDs und die 750er ist eine, eben normal ist.

Die DC P3700 1.6TB schafft über 100.000 IOPS schreibend im Steady State, bei der stehen up to 150.000 im Datenblatt.

Zitat Zidane;24390275
Keine Endkundengarantie, verbessert das vertrauen in die SSD auch nicht.
Das ist eine Enterprise SSD, die ist nicht für private Endkunden gedacht, die sind OEM Ware und daher bekommst Du oder ich keine Garantie, aber Dell, HP oder IBM bekommen sie sehr wohl.
Zitat Zidane;24390275
Keine TBW Angabe, was soll der Müll bitte.
Die ist bei Enterprise SSDs auch nicht üblich, da wir die DWPD (Drive Writes Per Day) verwendet, statt TDP Angaben zu machen. Die beziehen sich dann entweder auf JEDEC Workloads oder auf den Steady State, also zufällige 4k Schreibzugriffe auf die volle SSDs über den ganzen Adressraum. Letzteres ist bei anderen Samsung Enterprise SSDs üblich.

Zitat Zidane;24390275
Da wäre man bei der 950er besser aufgehoben, klare Angaben. Bessere Leistung. 155TBW oder 5 Jahre Garantie.
Das ist ja aber auch eine ganze andere SSD für einen ganz andere Einsatzzweck die sich an eine ganz andere Zielgruppe richtet. Es wird wohl niemand vor der Entscheidung stehen ob er sich eine Samsung 950 oder eine PM1633a kaufen soll.

Zitat Zidane;24390275
Meine Intel G2 160GB hat noch 100% und 50TBW geschrieben. !
Welches Tool gibt denn die 100% an? CrystalDiskInfo vermutlich und das nimmt dann bei der SSD eben nicht den Media Wear Indikator für diese Anzeige, sondern z.B. die verfügbaren Reservesektoren, wie es das auch bei den Samsung SSDs macht. Damit sind die Prozentangaben von CDI sowieso nicht vergleichbar und auch nicht aussagekräftig. Von den spezifizierten P/E Zyklen Deiner Postville sind mit Sicherheit schon ein gewisser Teil verbraucht, davon sind keine 100% mehr nach 50TBW übrig und wenn dann nur noch 60% in der Anzeigen stehen würde, wäre es auch egal, solange die SSD funktioniert und noch genug spezifizierte P/E Zyklen übrig sind. Selbst danach halten die NANDs guter SSDs i.d.R. noch ein Vielfaches mehr als die spezifizierten P/E Zyklen durch, bevor sie wirklich hin sind.
#32
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Dazu sag ich mal das vom Endkunden unabhängig ob Firma oder User nicht erwartet werden kann, die Unterschiede von Consumer und Enterprise SSD zu kennen, da sollte man sich auf einen Standard halten damit man überhaupt vergleichen kann.

Aber gut nun bin ich etwas schlauer.

Was die G2 angeht, zeigen mir CDI und SSD-Life die gleichen Werte an, ich glaube den Werten mal da die SSD gebraucht erworben hatte und sie im Server gelaufen ist, sprich hat +10K Stunden runter und dafür weit unter 1000 Ein/Ausschaltungen.
#33
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Wenn ein Kunden die Unterschiede nicht kennt, sollte er zumindest nicht für ein Unternehmen die Einkaufsentscheidungen für SSDs treffen, sonst ist er auf dem Job eine Fehlbesetzung und die können Unternehmen teuer zu stehen kommen. Außerdem solltest Du gerade bei Consumer SSD nicht erwarten, diese alleine aufgrund irgendwelcher Angaben des Herstellers wirklich vergleichen zu können, dass sollte Dir doch spätestens nach dem Lesen des 3. Reviews über unterschiedliche SSDs klar werden.

Was Deine Postville angeht, poste doch mal den Screenshot von CrystalDiskInfo, aber bitte mit allen Attributen und den vollständigen Rohwerten darauf.
#34
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Das habe ich z.t bei den alten SSDs gemacht, darum damals die M4 für mein aktuelles AMD-System besorgt, die G2 für den T60 lohnt keine neue SSD/HDD und wird selten benutzt, und die Samsung 830 für mein 2 System da diese ohne Mucken am [email protected] Konverter
läuft im Gegensatz zur Intel und Crucial. Liegt wohl an der Kommunikation der verwendeten Controller zueinander.

Oder das Samsung mit N-Force Chipsätzen nicht harmoniert, sollte ich so ein System noch damit aufrüsten.

Ich weis nur das ich mir keine TLC SSDs kaufe, der Rest ergibt sich dann.

[ATTACH=CONFIG]354336[/ATTACH]
#35
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Admiral
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Also Qualität des Images ist aber sehr bescheiden, aber man erkennt das der Media Wear Indicator, also Attribut E9 auf 94 steht, würde CDI den Wert für die Prozentangabe verwenden wie es bei vielen anderen SSDs der Fall ist, wäre da also 94% oben in der Anzeigen. Es dürfte aber wohl den Aktuellen Wert von Attribut E8 für die Prozentangabe nehmen, was auch Sinn macht, aber eben eine andere Aussage beinhaltet. Die Prozentangabe ist eben nicht einheitlich und man sollte da nicht viel Wert drauf legen.
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