> > > > Seagate testet erste Festplatten mit 8 TB

Seagate testet erste Festplatten mit 8 TB

DruckenE-Mail
Erstellt am: von

seagateBereits Anfang Mai ließ Seagate-CEO Stephen J. Luczo verlauten, dass man im Hintergrund längst mit der Entwicklung von Festplatten mit einer Kapazität von acht bis zehn Terabyte arbeiten würde. Wenige Wochen später gibt der Konzern bekannt, die ersten Festplatten dieser Speichergröße zum Test ausgeliefert zu haben. Das gab Seagate nun im Rahmen einer Telekonferenz mit seinen Investoren bekannt.

Demnach soll Seagate bereits einige seiner Kunden und Partner mit 8-TB-Festplatten als „Customer Development Units“ beliefert haben, damit diese in der Praxis getestet werden können. Zu den Unternehmen sollen vor allem Anbieter von Cloudspeicher-Diensten zählen. Erste Rückmeldungen sollen ein positives Feedback beinhalten. Angaben zu den technischen Daten machte man allerdings nicht. Unklar ist auch, wann der Marktstart entsprechender Magnetspeicherfestplatten erfolgen soll.

Erst im April hatte Seagate mit Auslieferung der „Capacity 3.5 HDD v4“ begonnen. Die neue Enterprise-Festplatte soll zu den schnellsten HDDs mit einem Speichervolumen von 6 TB zählen und gegenüber vergleichbaren Modellen eine um 25 Prozent gesteigerte Leistung ermöglichen.

facebook buy button test k
Bislang gibt es von Seagate Festplatten mit einer Kapazität von sechs Terabyte zu kaufen - das könnte sich demnächst ändern.

Social Links

Ihre Bewertung

Ø Bewertungen: 0

Tags

Kommentare (15)

#6
Registriert seit: 14.08.2007

Kapitänleutnant
Beiträge: 1906
Nie? Für die Hersteller ergeben sich bisher wohl kaum Gründe, solche Platte für den Heimgebrauch zu vermarkten, dafür ist der Nachfrage vermutlich viel zu gering.
Den meisten Nutzern kriegen doch nicht einmal ihre 4 TB Platte voll und man muss es ja nicht nur bei einer belassen.
Desweiteren wird vieles in die Cloud ausgelagert und gestreamt. Mit Watchever, Amazon Prime, co muss man doch keine Filme und Serien mehr abspeichern.
Zuletzt bleibt noch der Faktor, dass sich die meisten jetzt lieber SSDs anschaffen wollen.
Viele haben entweder noch keine oder warten noch auf den Preisfall bei großen Modellen mit 500GB-1000GB.
Die Zukunft gehört sowieso den SSDs, bis dahin müssen sie aber noch deutlich zuverlässiger und robuster als jetzt werden. Der Preis wird automatisch fallen, wenn die Hersteller meinen, dass der Markt jetzt mit xy großen Speichern gesättigt ist.
#7
Registriert seit: 10.12.2009
Schweiz
Kapitän zur See
Beiträge: 3811
Stimmt... auf SSDs passen auch soviele 4K Filme. Selbst mit reinen BDs braucht man dutzende SSDs.

Und Watchever, Amazon Prime und die restlichen VOD und Streaming Dienste sind nur für Leute, welche keinen Wert auf Qualität legen. Die kommen natürlich auch mit einer 2TB Platte aus (passen ja auch 1000 Filme totkomprimiert drauf).

Speichert man alles in angemessener Qualität braucht man ja nur schon für 300 BDs mindestens 9TB. Leute, die gerne die ISOs behalten, sind dann eher bei 15TB. Und 300 BDs sind wirklich nicht viel.
#8
Registriert seit: 05.03.2007

Kapitän zur See
Beiträge: 3311
8 TB für 200 € - da muss einer Kopfschmerzen haben - ach nee Dummheit tut ja nicht weh.
Dieses Jahrzehnt wird es definitv nix, im nächsten sieht es auch nicht gut aus.
#9
customavatars/avatar121633_1.gif
Registriert seit: 19.10.2009
Schweiz
Bootsmann
Beiträge: 753
Man soll ja nicht von sich aus auf andere schliessen, coolnik. Nur weil du nur 5GB MP3 und 1000 Bilder vom Smartphone und 3000 Bilder von der Digicam auf deinem Datengrab hast?

Und was soll das heissen, dass SSDs zuverlässiger und robuster werden sollen? Also ich hatte mit meinen 2 SSDs von Intel und 4 SSDs von Samsung noch nie Probleme. Du musst halt auch nicht sowas wie eine OCZ Petrol, Octane oder Vertex II kaufen ;)


Edit:
und der fehlende Glaube an die Zukunft und Preiszerfall von Snake7 ist ja ... mit eigenen Worten: "Dummheit"?
#10
customavatars/avatar51109_1.gif
Registriert seit: 08.11.2006
Hannover
Moderator
BIOS Bernhard
Lutz
Beiträge: 33768
Zitat Snake7;22441617
8 TB für 200 € - da muss einer Kopfschmerzen haben - ach nee Dummheit tut ja nicht weh.
Dieses Jahrzehnt wird es definitv nix, im nächsten sieht es auch nicht gut aus.


in den nächsten 5 1/2 bzw 15 1/2 jahren soll es keine 8tb für unter 200€ geben? Momentan gehen 4tb ab 117€ los: http://geizhals.at/de/?cat=hde7s&xf=1080_SATA+1.5Gb%2Fs~1080_SATA+3Gb%2Fs~1080_SATA+6Gb%2Fs~3772_3.5~958_4000#xf_top

von daher behaupte ich, dass man im laufe des nächsten Jahres auch die ersten 8tb hdd für um die 200€ bekommen kann. In 15 Jahren verbaut sich niemand mehr 8tb hdds
#11
Registriert seit: 05.07.2010

Admiral
Beiträge: 12072
Mich würde mal interessieren, wie Seagate diese Kapazitäten realisiert hat, ob also Seagate Shingled Magnetic Recording (SMR) verwendet wurde oder man es wirklich geschafft hat auch ohne diesen Trick die Datendichte zu steigern, denn 8 oder gar 10 Plattern dürften schwer zu realisieren sein, zumindest so lange man die Bauhöhe nicht steigert.
#12
customavatars/avatar121633_1.gif
Registriert seit: 19.10.2009
Schweiz
Bootsmann
Beiträge: 753
Oder statt Luft Helium drin hat, hehe. Aber ja, würde mich auch interessieren.
#13
Registriert seit: 05.07.2010

Admiral
Beiträge: 12072
Laut der News über die WD Red mit 6TB (mit 6TB ist es dann ja keine Pro, da ist die Überschrift irreführend bis schlciht falsch), hat WD die Datenrate auf 1.2TB pro Plattern gesteigert. Da Seagate sicher ein Patent auf sein SMR hat und die Technik die Schreibrate ja nach Region stark im Mitleidenschaft reissen würde, würde ich da einen anderen Weg vermuten. Es hieß zwar damals bei der Vorstellung von SMR, dass man die Schreibköpfe nicht mehr weiter verkleinern und daher die Datendichte nicht mehr weiter steigern könnte, zumindest ohne Trick wie eben gerade SMR, aber offenbar hat man doch einen anderen Weg gefunden die alten Grenze von 1TB pro Plattern zu überwinden. Immerhin gibt WD für die Red mit 5 und 6TB eine interne Datenübertragungsrate von 170 bzw 175MB/s an, während anderen 3.5" Red nur 147 oder 150MB/s bieten. Das wären auch ein Hinweis auf enger gepackte Bits, könnte aber auch bedeuten, dass IntelliPower nun nicht mehr nur 5400rpm bedeuten, wie es sonst üblich ist.

Die Leistungsaufnahme von bis zu 5.3W gegenüber maximal 4.5W bei der 4TB Red könnte darauf hindeuten, aber im Leerlauf ist der Unterschied mit 0.1W sehr gering und die Angaben zur Lautstärke sind mit denen der 4TB Red identisch, aber der Gewicht ist mit 750g zu 680g fast 10% höher, aber da gönnt sich WD eine Toleranz von +-10%, so dass nur eine Messung Klarheit geben kann.
#14
customavatars/avatar75780_1.gif
Registriert seit: 28.10.2007

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1365
Na die 170MB/s der WD Red 6TB sind aber laut Test von anandtech die maximale Lesegeschwindigkeit. Die durchschnittliche Lesegeschwindigkeit von 126MB/s sind da schon ne andere Hausnummer...
#15
Registriert seit: 05.07.2010

Admiral
Beiträge: 12072
Das ist doch immer so, da auf die äußeren Zylindern etwa doppelt so viel Sektoren passen ist wie auf den inneren, erreicht man dort auch etwa die doppelten Transferraten. Der Mittelwert ergibt sich dann automatisch daraus und liegt über dem arithemtischen Mittel, weil ja mehr Daten auf der äußeren Hälft als auf der inneren Hälfte der Scheibe stehen.
Um Kommentare schreiben zu können, musst Du eingeloggt sein!

Das könnte Sie auch interessieren:

Samsung SSD 750 EVO im Test - die neue Einsteiger-Klasse?

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/SAMSUNG-750-EVO/TEASER

Samsung gehört zu den Standardempfehlungen, wenn es um SSDs geht, sowohl im Highend-Bereich mit der Samsung SSD 950 PRO als auch im Mainstream-Bereich mit der 850 EVO. Letztere hat vor kurzem ein Upgrade erfahren, dabei wurde der 3D-Speicher durch eine neue Version mit nunmehr 48 statt 32... [mehr]

Crucial MX300 SSD mit 750 GB und 3D-NAND im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/CRUCIAL-MX300-750GB/TEASER

Crucial meldet sich zurück und packt mit der MX300 aktuelle Speichertechnologie in ein 2,5-Zoll-Laufwerk. Den Anfang macht dabei ein einziges Modell mit einer ungewöhnlichen Speicherkapazität von 750 GB, das gegen die Samsung SSD 850 EVO und andere Mainstream-Laufwerke bestehen soll. Die... [mehr]

Samsung SSD 850 EVO mit neuem 48 Layer 3D-NAND im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/SAMSUNG-850EVO-48/TEASER

Bereits vor einiger Zeit hat Samsung den nächsten Schritt in der Fertigung von NAND-Speicher angekündigt, nämlich die Produktion von 3D-NAND mit 48 Layern. Dieser soll jetzt in der Samsung SSD 850 EVO zum Einsatz kommen, wobei sich der Produktname nicht ändert, die Bestände werden also nach... [mehr]

OCZ Trion 150 SSD mit 240 GB im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/OCZ-TRION-150/TEASER

Letztes Jahr hat OCZ mit der Trion 100 eine SSD auf TLC-Basis für preisbewusste Käufer auf den Markt gebracht. Nach etwas über einem halben Jahr erfährt die Trion nun ein Update in Form der OCZ Trion 150, bei der weiterhin TLC-Speicher von Toshiba zum Einsatz kommt, der jetzt allerdings in 15... [mehr]

NVMe-SSD Samsung 960 PRO mit 512 GB und 2 TB im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/SAMSUNG-960-PRO/TEASER

Die Samsung SSD 950 PRO hat bis heute unsere Benchmark-Tabelle als schnellste SSD angeführt. Konkurrenz bekommt sie jetzt aus eigenem Haus in Form des Nachfolgers 960 PRO. Dabei handelt es sich um mehr als ein kosmetisches Update, denn Samsungs neuste M.2-SSD mit NVMe-Interface ist insbesondere... [mehr]

Toshiba OCZ RD400 SSD mit NVMe im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/TOSHIBA-OCZ-RD400/TEASER

Auch Toshiba steigt jetzt mit der OCZ RD400 SSD in die Königsklasse der schnellen Halbleiter-Laufwerke mit NVMe-Interface ein. Mit einem PCI-Express-Interface der dritten Generation und vier Lanes verspricht Toshiba eine Performance von bis zu 2.600 MB/s beim Lesen und 1.600 MB/s beim Schreiben,... [mehr]