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Test: Call of Juarez: The Cartel

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Seite 1: Test: Call of Juarez: The Cartel

Die bekcoj_cartannte Western-Reihe Call of Juarez geht in die dritte Runde. Dieses Mal entschied sich der polnische Entwickler Techland nicht für das typische Szenario mit Kutschen und Revolvern, sondern für moderne Fahrzeuge und Drogen. Geht das Vorhaben, frischen Wind in die Reihe zu bringen auf? Kann The Cartel als würdiger Nachfolger der Call of Juarez-Reihe bezeichnet werden? Dies und vieles mehr wollen wir in diesem Test klären.

 

Hersteller und Bezeichnung Call of Juarez: The Cartel
Straßenpreis 26,73 Euro
Homepage http://callofjuarez.ubi.com/the-cartel/en-GB/home/
Mindestanforderungen
Prozessor
Intel Core 2 Duo 2 Ghz, AMD Athlon 64 X2 2 GHz Prozessor
Betriebssystem Windows XP (SP3), Windows Vista, Windows 7
Festplatte 8 GB freier Festplattenspeicher
Grafikkarte nVidia GeForce 8600 GT / ATI Radeon HD 3850 series
Audio DirectX 9.0c -kompatibel

Erinnern wir uns doch einmal an den Geschichtsunterricht in der Schule zurück – Cortés, Montezuma, Spanien. Irgendwo schlummert doch noch ein wenig von dem Wissen in der hinterletzten Ecke des Kopfes. Und was genau passierte da noch mal? Eine Legende erzählt, dass irgendwann um das 15. Jahrhundert herum die Azteken von den Spaniern angegriffen wurden. Der Herrscher der Azteken wurde als Geisel festgenommen. Nachdem die Stadt geplündert war, fehlte jegliche Spur des sagenumwobenen Schatzes. Dieser sollte sich angeblich in der Nähe der Stadt Juarez befinden. Alle, die auf der Suche nach diesem Schatz sind, werden schließlich ins Verderben stürzen und mit einem Fluch belegt. Die Einheimischen nennen ihn den „Call of Juarez“.

 

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Mit dem gleichnamigen Titel brachte der polnische Entwickler Techland im Jahr 2006 den bekannten Western-Shooter auf den Markt. Als eines der ersten Spiele, die überhaupt die neue Direct-X Schnittstelle in der Version 10 unterstützten, zauberte der erste Teil der Call of Juarez-Reihe ein wahres Feuerwerk auf den Bildschirm. Die Grafikkarten wurden an ihre Grenzen gebracht.  Für diejenigen, die sich nur noch ganz dunkel an diesen Shooter erinnern, hier noch einmal die Geschichte in Kürze: In einer Westernstadt namens Hope herrscht schon seit einigen Jahren Gesetzlosigkeit. Keiner geht in die Kirche zum Reverend Ray McCall, die Stadt ist zu einer glatten Lasterhöhle verkommen – bis zum Tag, an dem McCalls Bruder und dessen Frau ermordet werden. Selbst der Sheriff unternimmt nichts! Da reicht es dem Geistlichen endgültig. Nach knapp zwei Dekaden Kirchendienst nimmt der alte Mann seinen Revolver und sorgt für Gerechtigkeit.

Drei Jahre später veröffentlichte der polnische Entwickler den zweiten Teil des Western-Shooters, Call of Juraez: Bound in Blood. Dieser Nachfolger machte auch alles richtig und erzählte die Geschichte um die McCall-Brüder weiter – vielmehr glich es einem regelrechten Abenteuer, einer spannenden aber kurzen Achterbahnfahrt. Auf einem Planwagen mit einer Gatling-Gun Indianer abzuwehren oder sich in klassischer Manier zu duellieren, auch hier war wieder alles mit von der Partie.

 

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Am 15. September erschienen, macht der jüngste Sprössling aus dem Hause Techland, nämlich Call of Juarez: The Cartel, die dritte Runde. Wie der Name schon vermuten lässt, spielen Drogen und Kartelle bzw. kriminelle Machenschaften hier eine zentrale Rolle. Und wie soll das mit dem alten Western-Shooter vereinbar sein? Drogen waren damals im Wilden Westen jedenfalls nicht das Problem Nummer eins. Techland verlässt die typische Western-Kulisse und wendet sich einem neuen Szenario zu. Ein gewagter Schritt, ob er auch gelingt, klären wir auf den folgenden Seiten.

 

Für den Test von Call of Juarez: The Cartel darf es natürlich nicht an der Hardwareausstattung mangeln. Was nützt ein Western-Shooter, wenn permanente Ruckelorgien sämtlichen Spielspaß schon im Keim ersticken? Kernbestandteil unseres Rechners sind ein Intel Xeon W3540 und eine NVIDIA GeForce GTX 580.

Eckdaten Testsystem
Prozessor Intel Xeon W3540 @ 2,93 GHz bei 1,072V
Prozessorkühler: Aquacomputer Kryos XT
Mainboard: Gigabyte X58A-UD7
Arbeitsspeicher: 3 x 2 GB DDR3 Mushkin, 1600 MHz und CL6 bei 1,650 V
Festplatte: OCZ SSD 120GB
Grafikkarte: EVGA GTX 580 @ 1000MHz
Netzteil: Corsair HX750W
Betriebssystem: Windows 7 Ultimate 64 bit
Gehäuse: LianLi X500

Mit den verwendeten Komponenten lief Call of Juarez: The Cartel mit maximalen Details absolut flüssig.

 

Testsystem

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