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XMG P406 Pro: Kompakter 14-Zoll-Bolide mit solider Spieleleistung im Test

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Seite 1: XMG P406 Pro: Kompakter 14-Zoll-Bolide mit solider Spieleleistung im Test

xmg p406 pro test teaserAuch wenn es Gaming-Notebooks längst mit schneller High-End-Hardware gibt, die ihren Desktop-Vertretern leistungsmäßig in nichts mehr nachstehen, eilt entsprechenden Geräten noch immer der Ruf voraus, richtige Klopper zu sein. Tatsächlich sind die aktuellen Flaggschiff-Modelle von MSI, ASUS oder Acer alles andere als portabel und eignen sich allenfals, um mal schnell auf die nächste LAN-Party mitgenommen zu werden. Deutlich kompakter, aber noch immer nicht langsam ist das XMG P406 Pro. Wie sich das 14-Zoll-Gerät mit seinem Skylake-Prozessor und seiner NVIDIA GeForce GTX 965M im Spieletest schlägt, erfährt man auf den nachfolgenden Seiten.

Schon seit einigen Jahren greifen Notebook-Hersteller gerne auf waschechte Desktop-Hardware zurück und beschleunigen ihre Geräte damit deutlich, sind die mobilen Prozessoren und Grafikkarten meist beschnitten, um der Abwärme in einem Notebook Herr zu werden oder aber die Leistungsaufnahme für den Akku-Betrieb zu drücken. Einen großen Sprung hat im letzten Jahr aber auch NVIDIA gemacht, als man bei seinem bisherigen Notebook-Flaggschiff das M aus dem Namen strich und eine vollwertige GeForce GTX 980 in das Notebook brachte. Damit brauchen sich entsprechend ausgerüstete Gaming-Notebooks endgültig nicht mehr vor einem Spiele-PC der Desktop-Klasse zu verstecken. Was aber bleibt, ist nicht nur ein saftiger Aufpreis, sondern vor allem eine deutlich eingeschränkte Mobilität, denn wirklich portabel sind solche Geräte nicht. Im Gegenteil: Sie sind vergleichsweise groß, dick und schwer.

Doch es geht im Gaming-Bereich mit kleineren Abstrichen auch anders. Notebooks mit einer Bildschirm-Diagonale von 14 Zoll sind deutlich kompakter, lassen sich inzwischen aber ebenfalls mit schneller Hardware ausrüsten, wenngleich man natürlich ein paar Abstriche im Vergleich zu den richtigen High-End-Geräten in Kauf nehmen muss. Schenker Technologies hält hier seine XMG-P406-Pro-Reihe bereit, welche kürzlich ein Update erfahren hat. 

Das XMG P406 Pro wird standardmäßig von einem Intel Core i7-6700HQ angetrieben, lässt sich gegen Aufpreis aber auch mit einem schnelleren Intel Core i7-6820HK bestücken. Letzterer mag zwar nur einen jeweils 100 MHz höheren Basis- und Boost-Takt besitzen, lässt sich dafür aber dank nach oben hin geöffneten Multiplikator besonders einfach übertakten. Dazu gibt es bis zu 32 GB DDR4-Arbeitsspeicher, eine schnelle SSD im M.2-Steckkartenformat mit einer Kapazität von bis zu 512 GB sowie eine zusätzliche Magnetspeicherfestplatte mit maximal 1 TB. Trotz der 14-Zoll-Ausrichtgung lässt sich sogar ein optisches Laufwerk nachrüsten. Für Spieler ausschlaggebend ist vor allem aber die Grafikkarte. Hier setzt Schenker Technologies in der Basis-Version auf die neue NVIDIA GeForce GTX 965M, welche erst vor wenigen Wochen auf einen kleineren Grafikchip umgestellt und leicht beschleunigt wurde. Wer noch höhere Bildraten haben möchte, kann das Clevo-Barebone mit einer NVIDIA GeForce GTX 970M bestücken lassen. Der Bildschirm misst 14 Zoll in seiner Diagonalen und arbeitet mit einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Bildpunkten. Sogar ein LTE-Modem lässt sich aufrüsten. Preislich werden für die Basis-Version 1.299 Euro fällig. Mit allen Extras versehen, werden sogar rund 2.500 Euro verlangt. 

Unsere Testversion konfigurierte man mit einem Intel Core i7-6700HQ, einer NVIDIA GeForce GTX 965M mit 2.048 MB GDDR5-Videospeicher, 16 GB DDR4-Arbeitsspeicher, einer 256-GB-SSD sowie mit einer 1-TB-Festplatte. Auf ein optisches Laufwerk hat man verzichtet, ebenso wie auf das LTE-Modem und die Upgrade-Option für Prozessor und Grafikkarte. Unsere Testversion ist so im Onlineshop des Herstellers ab 1.592 Euro zu haben.

Gutes Metallgehäuse

Bei seinem XMG P406 Pro setzt Schenker Technologies auf das P640RE-Barebone von Clevo, rüstet es mit der gewünschten Hardware-Ausstattung seiner Kunden aus und verpasst dem Gerät ein kleines Facelifting. Den Bildschirm-Deckel ziert ein schwarzes XMG-Logo, direkt unter dem Bildschirm ist ebenfalls ein Hersteller-Logo zu finden. Metall kommt jedoch nur beim Topcase und dem Bildschirm-Deckel zum Einsatz. Die Geräte-Unterseite sowie die Bildschirmränder sind aus Kunststoff gefertigt. Der guten Verarbeitung tut dies allerdings keinen Abbruch. Das Gehäuse gibt an keiner Stelle nach, störende Spaltmaße konnten wir nicht ausfindig machen, einzig die Scharniere des Displays könnten stabiler sein – dafür lässt sich das Notebook aber problemlos mit nur einer Hand öffnen. 

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XMG P406 Pro

Das Design ist sehr schlicht, dank vieler Ecken und Kanten aber durchaus sehr modern. Die Aluminium-Oberfläche ist allerdings ein wahrer Magnet für Fingerabdrücke. Schon nach kurzer Zeit ist das XMG P406 Pro verdappt. Insgesamt bringt es das Gerät auf Abmessungen von 349,0 x 247,0 x 25,4 mm und bringt knapp über 2 kg auf die Waage.

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XMG P406 Pro

Die Tastatur ist hintergrundbeleuchtet und zählt insgesamt 87 Tasten, die in der Regel eine Fläche von 15 x 15 mm besitzen und im Abstand von etwa 3 mm angebracht sind. Einen Nummernblock gibt es nicht – dafür war schlichtweg kein Platz im Gehäuse.

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XMG P406 Pro

Die Tastatur hinterlässt einen sehr guten Eindruck. Die Tasten besitzen allesamt einen guten Druckpunkt bei einem mittleren Hub. Das ermöglicht schnelles und sicheres Schreiben auch von längeren Texten. Dass es sich aber um ein Gaming-Notebook handelt, zeigen die farblichen Hervorhebungen an den für Spieler wichtigen WASD-Tasten. Makro-Tasten, die sich mithilfe einer Software beliebig belegen lassen würden, gibt es beim XMG P406 Pro jedoch nicht. Viel Software gibt Schenker Technologies aber ohnehin nicht mit. Auf unnütze Demo-Programme oder gar Bloatware verzichtet man gänzlich. Lobenswert!

Gutes Touchpad, moderne Anschlüsse

Ebenfalls zu gefallen weiß das Touchpad. Dieses ist mit Abmessungen von 108 x 62 mm zwar nicht wirklich groß, dafür sind die beiden Tasten für den linken und rechten Mausklick dediziert ausgegeben. Sie verfügen ebenfalls über einen guten Druckpunkt, sind allerdings etwas zu leichtgängig. Das Touchpad selbst besitzt sehr gute Gleiteigenschaften und ist für einen sicheren Halt leicht angeraut. Echte Hardcore-Gamer dürften aber ohnehin eine Gaming-Maus per USB anschließen. 

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XMG P406 Pro

Davon gibt es beim XMG P406 Pro einen Port weniger. Dafür ist die vierte USB-3.0-Schnittstelle bei der neuen Generation einer modernen USB-3.1-Buchse nach Typ-C gewichen. Sie erlaubt deutlich höhere Übertragungsraten.

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XMG P406 Pro

Für die Videoausgabe stehen außerdem zwei Mini-DisplayPorts und ein HDMI-Port bereit. Headsets oder andere Audio-Lösungen lassen sich hingegegen über drei 3,5-mm-Klinkenstecker anschließen.

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XMG P406 Pro

Die Gigabit-Ethernet-Schnittstelle ist auf der rechten Geräte-Seite ganz hinten angebracht, was das Kabelmanagement auf dem Schreibtisch vereinfacht. Direkt daneben gibt es zwei USB-3.0-Ports sowie einen MMC- und SD-Kartenslot. Lobenswert: Kleinere microSD-Karten lassen sich ohne Adapter direkt einlesen. Ansonsten ist an dieser Stelle nur noch ein Kensington-Lock untergebracht.

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XMG P406 Pro

Um den flotten Skylake-Prozessor und die NVIDIA GeForce GTX 965M der gehobenen Mittelklasse mit ausreichend Frischluft versorgen zu können, sind direkt hinter dem Bildschirmdeckel zahlreiche Lüftungsschlitze angebracht. Ein Netzteil-Stecker ist dort ebenfalls zu finden.

 

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Kommentare (8)

#1
Registriert seit: 01.08.2011
Wien
Oberstabsgefreiter
Beiträge: 432
für mich stimmt einfach die Leistung nicht für den Preis, das sind immerhin 1600Euro, aber das ist irgendwie ein Phänomen quer durch die Bank in letzter Zeit
#2
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Registriert seit: 31.01.2006
Jena / Thüringen
Moderator
HWLUXX OC-Team
TeamMUTTI
Beiträge: 11734
Man kann auch das gleiche Geld für weit weniger Ausstattung ausgeben, dafür aber ein solides Gehäuses, was ein paar Jahre hält. Ein ordentliches Dell oder Lenovo kostet auch seine 1600€, allerdings mit i5 und IGP. Dafür sind die Gehäuse aus Titan/Magnesium und die Scharniere halten 5 Jahre im harten Businesseinsatz.
Man muss Preis/Leistung also nicht nur über Benchmarks definieren :wink:
#3
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Registriert seit: 11.04.2014

Bootsmann
Beiträge: 581
Schade, kein TB3. Aber ansonsten eine solide Vorstellung.
#4
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Registriert seit: 14.02.2010
Lüneburg & Wunstorf (Nds.)
Hauptgefreiter
Beiträge: 251
@loopy83
Wer die Entwicklung der Lenovo Modelle der letzen Jahre verfolgt hat, wird festgestellt haben, dass die lange nicht mehr die alte IBM Verarbeitung haben. So groß ist der Unterschied zu den XMG vielleicht gar nicht mehr, das hängt vom verwendeten Barebone beim XMG ab.
#5
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Registriert seit: 24.04.2016

Hauptgefreiter
Beiträge: 207
14 Zoll ist auch nichts halbes oder ganzes,
entweder man nimmt gleich 15,6 Zoll oder z.b. das Alienware mit 13,3? Zoll


1600 euro sind recht viel für eine 965M,
bei Msi bekommt man (15,6) ab 1300 die 970M
#6
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Registriert seit: 11.04.2014

Bootsmann
Beiträge: 581
Das Alienware 13 hat aber keine vernünftige GPU und vor allem keinen Quad-Core. 14 Zoll ist der beste Kompromiss zwischen Leistung und Größe/Mobilität. Muss man dann natürlich auch bezahlen, klar im 15 Zoll Segment bei MSI und Medion gibt es die 970M mit Quad-Core auch ab ~1200€.
#7
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Registriert seit: 24.04.2016

Hauptgefreiter
Beiträge: 207
Ein "gut gebauter" 15,6er ist nicht viel größer als ein 14er,
z.b. das Yoga 14 gibt sich mit dem 15,6er Acer meines Vaters nicht viel.

Alienware hat für mich den besten Kompromiss,
Dualcre U und 950M (750ti)



Für was einen Quadcore bei einer 965m bzw. 960,
klar der Dual U vom Alienware ist auch nicht so toll.

Aber beim Alienware hat man die Möglichkeit eine externe Gpu zu verwenden,
dann rennt das Ding trotz U Cpu dem XMG davon.
#8
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Registriert seit: 11.04.2014

Bootsmann
Beiträge: 581
Zitat Chilimhhh;24532355
Ein "gut gebauter" 15,6er ist nicht viel größer als ein 14er

Bei Mobilität kommt es auf jede 100g und jeden Zentimeter an. Was irgendwelche Acers wiegen ist doch wurscht, die 14' Gaming Kisten sind bei ~1,7-2kg (Clevo/MSI/Aorus/Gigabyte), die 15 Zöller starten ab 2,4 bis 3,4 oder so. Das ist ein gewaltiger Unterschied. Das Alienware ist übrigens nicht groß mobiler, da es 2,1kg wiegt.

Von daher haben die 14 Zöller auf jeden Fall eine Daseinsberechtigung, auch wenn sie anscheinend nicht deine Geräte sind.
Zitat Chilimhhh;24532355

Aber beim Alienware hat man die Möglichkeit eine externe Gpu zu verwenden,
dann rennt das Ding trotz U Cpu dem XMG davon.

Ist leider Anhand von Benchmarks schwer einzuschätzen, was besser ist - U-CPU + Desktop GPU oder HQ-CPU + 970M. Externe GPU verfälscht natürlich diese Sache grundsätzlich, da man da nochmal ~500€ drauf zahlt und nicht mehr so mobil ist.
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