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Schenker Technologies Element im Test

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Seite 1: Schenker Technologies Element im Test

schenker-element-01-696x700Nur klassische Desktop- oder Notebook-Systeme im Angebot zu haben, reicht den meisten PC-Herstellern mittlerweile nicht mehr. Denn auf dem vergleichsweise jungen Tablet-Markt locken deutlich größere Wachstumsraten, von denen nun auch Schenker Technolgies mit seinem Erstling Element profitieren will. Dabei setzt man auf die dort derzeit am schnellsten wachsende Plattform: Windows 8.1.

Aber auch wenn das Element als Tablet angepriesen wird: Wie nahezu alle Windows-8-Modelle heißt der eigentliche Konkurrent nicht Android oder iOS, sondern Notebook. Denn spätestens mit dem für 30 Euro erhältlichen Tastatur-Dock verwandelt sich das Schenker-Tablet in eine Arbeitsmaschine - so zumindest dürfte der Wunsch des Herstellers lauten. Mit Dock erinnert auch die Optik des Element an einen mobilen PC, neben der Tastatur steht dann auch ein Touchpad zur Verfügung. Ein klarer Nachteil des Docks: Das Display kann nur in einem festen Winkel aufgestellt werden. Im Gegenzug fällt das „Scharnier“ so simpel wie zuverlässig aus, einfach die Rückseite falten und schon ist der Ständer fertig. Zumindest für kurze Zeit lässt sich mit dem Element dann bequem arbeiten, über einen längeren Zeitraum hinweg macht sich der Winkel jedoch negativ bemerkbar, man sitzt zu dicht vor dem Gerät.

Wenig überraschend dürfte sein, dass sich weder das Tablet allein noch im Gespann mit dem Dock optisch von der Masse der Mitbewerber abhebt. Beide Komponenten sind in klassischem Schwarz gehalten und verfügen über eine jeweils eigene Texturierung. Beim Dock erinnert sie leicht an Leder, das Element selbst ist an den Kanten sowie auf der Rückseite leicht gummiert. Das sorgt nicht nur für eine hochwertigere Optik, sondern auch für einen sicheren Halt in der Hand.

Gute Tastatur, schwaches Touchpad

Denn natürlich kann das sehr gut verarbeitete, 258,0 x 172,0 x 9,7 mm große und knapp 600 g leichte Gerät auch ohne Anstecktastatur genutzt werden, statt physischer Tastatur muss dann das bekannte Windows-Onscreen-Pendant genutzt werden. Hinsichtlich des Schreibkomforts bedeutet dies einen deutlichen Unterschied. Denn Schenker bietet mit seinem Dock eine beinahe ideale Tastatur. Sowohl Druckpunkt als auch Hub lassen keine Wünsche offen, lediglich die Anordnung einiger Elemente, das Fehlen bestimmter Funktionstasten und die - zumindest in den ersten Tagen - zu geringe Tastenfläche sorgen für Minuspunkte; die zur Verfügung stehende Grundfläche ist dabei keine Ausrede, einige Mitbewerber nutzen diese besser aus.

Die Tastatur überzeugt mit gutem Druckpunkt und Hub
Die Tastatur überzeugt mit gutem Druckpunkt und Hub

Keine Offenbarung ist hingegen das Touchpad, das mit etwa 70 x 40 mm nicht nur sehr klein ausfällt, sondern auch keinerlei Tasten bietet. Befehle können lediglich der Fingertipp erteilt werden, was den Komfort deutlich schmälert. Darüber hinaus werden Multitouch-Gesten nicht immer zuverlässig erkannt, weshalb man in der Praxis eher auf die Eingabe per Touchscreen zurückgreift.

Standardausstattung mit optionalem Bonus

Dem Standard entsprechend fällt hingegen die Schnittstellenbestückung aus. Am linken Rand versammelt sind ein Mini-HDMI-Ausgang, ein Headset-Anschluss, ein Micro-USB-Port sowie Slots für microSD- und Micro-SIM-Karten. Auf einen vollwertigen USB-Port muss man verzichten, immerhin liefert Schenker Technolgies einen entsprechenden Adapter mit. Hinzu kommen Bluetooth 4.0, Single-Band-WLAN nach n-Standard und im Falle des Topmodells - das für den Test zur Verfügung stand - ein HSPA-taugliches Mobilfunkmodem.

Versammelte Anschlüsse: Sim-Slot,, Netzteil, Micro-USB, microSD, Mini-HDMI und Audio
Versammelte Anschlüsse: Sim-Slot,, Netzteil, Micro-USB, microSD, Mini-HDMI und Audio

Komplettiert wird die Ausstattung von zwei Kameras mit jeweils 2 Megapixeln, die allenfalls für Video-Telefonate oder gelegentliche Schnappschüsse ausreichen.

 

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Kommentare (2)

#1
Registriert seit: 23.01.2008

Bootsmann
Beiträge: 672
Huch- bei mir fehlen einige Grafiken im Text und das Fazit.
#2
Registriert seit: 25.12.2012

Hauptgefreiter
Beiträge: 188
Schrott. Das kommt dabei heraus, wenn Zwerge mit den Grossen mitspielen wollen, aber nicht können. Aufkleber auf ein fremdentwickeltes Produkt bringt nicht viel.

Display-Auflös und und CPU entsprechen dem schon 2013 lieferbaren Dell Venue Pro 8. Ebenso die lahme CPU, welche dank D-Anhang zeigt,dass damit die Speicherbandbreite begrenzt wird

Teuer, lahm und es gibt haufenweise Alternativen. Und auch writaus schnellere CPUs wie dem Z3770 oder dem Z3795, welcher dann auch 4Gb RAM bietet.

Übrigens passen Atom CPUs und Performance nicht zusammen, wil es nur eine lahme Storage Anbindung gibt. Nix mit Sata3 oder m.2 PCIe.
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