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ASRock H87 Performance im Test

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Seite 1: ASRock H87 Performance im Test

IMG 4 logoZur Abwechslung werfen wir einmal einen Blick auf ein aktuelles Mainboard mit Intels H87-Chipsatz. Auch die Mainboards mit dem Mainstream-Chipsatz sind teilweise angemessen ausgestattet und reichen dem Großteil der heutigen Userschaft absolut aus. Neuerdings sind einige Mainboard-Hersteller sogar mit ihren Gaming-Modellen in den H87- und teilweise auch in den B85-Bereich vorgedrungen, die bisher nur mit dem Z87-PCH angeboten wurden. Wir haben von ASRock ein H87 Performance aus der Fatal1ty-Serie erhalten, welches wir uns einmal genauer anschauen möchten.

Schaut man sich aktuell in den Zusammenstellungs-Foren um, stellt man fest, dass im Bereich um 200 Euro eine bestimmte CPU ganz besonders gern empfohlen wird: Der Intel Xeon E3-1230v3. Für diesen Preis erhält der Käufer einen leistungsstarken Prozessor auf Haswell-Basis mit vier Kernen und zusätzlichem Hyper-Threading-Feature. Einziger Haken an der Sache, das erweiterte Overclocking fällt definitiv flach! Aus diesem Grund ist es eigentlich nahezu unnötig, für einen Prozessor ohne frei wählbaren Multiplikator ein Mainboard mit Intels Z87-Chipsatz auszuwählen. Stattdessen kann beruhigt zu einem H87- oder B85-Modell gegriffen werden, wodurch gleichzeitig meistens auch noch Geld gespart werden kann.

Ein Beispiel ist das heutige Testobjekt, das ASRock H87 Performance aus der Fatal1ty-Serie. Das Board besitzt zwei mechanische PCIe-x16-Slots, einer in der Revision 3.0 und der andere in der Revision 2.0. Dazu haben die Taiwaner intern sechs SATA-6G-Ports verlötet und stellen obendrauf insgesamt sechs USB-3.0-Anschlüsse und weitere acht USB-2.0-Schnittstellen zur Verfügung. Für die nötige Packung Sound hält sich der Realtek ALC1150 zusammen mit dem Texas Instruments NE5532 bereit. Sämtliche Netzwerkaufgaben stemmt dagegen der Intel I217-V, der jedoch eigentlich nicht ganz zum Thema "Gaming" passt - schnell ist er aber trotzdem. Das ASRock H87 Performance ist bereits ab ca. 90 Euro über Amazon zu haben. Über unseren Preisvergleich ist das H87 Performance sogar ab knapp 80 Euro zu ergattern.

img_5.jpg
Das ASRock (Fatal1ty) H87 Performance in der Übersicht.

Wie bei fast allen aktuellen Platinen von ASRock ist das PCB selbst schwarz. Lediglich die zahlreichen Leiterbahnen sind braun, sodass die PCB-Farbe auf dem ersten Blick ebenfalls in Braun schimmert. Abseits davon herrschen die beiden Farben Rot und Schwarz vor, was typisch für die Fatal1ty-Serie ist. Platztechnisch muss beachtet werden, dass mindestens ein ATX-Gehäuse nötig wird, wenn das H87 Performance ausgewählt wird.

Die Spezifikationen

Das sind die technischen Eigenschaften:

Die Daten des ASRock H87 Performance in der Übersicht
Mainboard-Format ATX
Hersteller und
Bezeichnung
ASRock
H87 Performance
CPU-Sockel LGA1150
Straßenpreis ca. 90 Euro
Homepage http://www.asrock.com/index.de.asp
Northbridge-/CPU-Features
Chipsatz Intel H87 Express Chipsatz
Speicherbänke und Typ 4x DDR3 (Dual-Channel)
Speicherausbau max. 32 GB (mit 8-GB-DIMMs)
SLI / CrossFire CrossFireX (2-Way)
Onboard-Features
PCI-Express

1x PCIe 3.0 x16 (x16)
1x PCIe 2.0 x16 (x4)
2x PCIe 2.0 x1

PCI 3x PCI
Serial-ATA-, SAS- und 
ATA-Controller

6x SATA 6G mit RAID 0, 1, 5, 10 über Intel H87

USB 6x USB 3.0 über Intel H87 (4x am I/O-Panel, 2x über Header)
8x USB 2.0 über Intel H87 (4x am I/O-Panel, 4x über Header)
Grafikschnittstellen 1x HDMI-out 1.4a, 1x HDMI-in
WLAN / Bluetooth -
Thunderbolt -
LAN

1x Intel I217-V Gigabit-LAN

Audio 8-Channel Realtek ALC1150 + TI NE5532 Audio Codec

Die optische Aufmachung der Verpackung entspricht exakt dem von der ASRock Z87 Professional-Platine. Oben das ASRock-Logo, mittig das Fatal1ty-Logo und unten die Modellbezeichnung. Farblich wurde ein dunkles Rot und Schwarz miteinander vermischt.

Das mitgelieferte Zubehör

Innerhalb des Kartons fanden wir folgendes Mitbringsel:

  • I/O-Blende
  • Mainboard-Handbuch inkl. Treiber- und Software-DVD
  • Software Setup Guide
  • zwei SATA-Kabel
img_5.jpg

Von den üblichen Beigaben, wie die I/O-Blende, Mainboard-Handbuch inkl. DVD-Datenträger und dem Software Setup Guide einmal abgesehen, lagen lediglich zwei SATA-Kabel im Karton. Ein Blick auf die ASRock-Webseite verrät, dass hier auch kein Fehler vorliegt. Bei einem H87-Mainboard muss natürlich etwas gespart werden, wenn man es für 90 Euro anbieten möchte - bei den Kabeln und Zugaben ist dies am einfachsten.

 

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Kommentare (11)

#2
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Registriert seit: 24.04.2010

Korvettenkapitän
Beiträge: 2357
So ein Quatsch. Mainboards in ganz anderen Preisregionen haben einen CMOS Jumper. Auf die kann man sich wenigstens verlassen.
#3
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Registriert seit: 15.01.2007
Niedersachsen
Redakteur
Serial-Killer
Beiträge: 13145
Hinzu kommt, dass irgendwo auch Abstriche gemacht werden müssen. Für mehr Komfort zahlt man in der Regel auch mehr. ;)
#4
Registriert seit: 26.08.2011
in Pommän
Hauptgefreiter
Beiträge: 144
Schönes Board, nur ein Displayport hätte ich besser gefunden, als den HDMI-in. Was kann man denn mit dem anfangen?

Die Formulierung im Fazit: "Die Taiwaner beschränken sich ansonsten auf die maximale Anschlussvielfalt" ist inhaltlich nicht logisch. ich kann mich nicht auf ein Maximum beschränken. Das ergibt keinen Sinn.
#5
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Registriert seit: 15.01.2007
Niedersachsen
Redakteur
Serial-Killer
Beiträge: 13145
Zitat Peter Ebdon;22010459
Die Formulierung im Fazit: "Die Taiwaner beschränken sich ansonsten auf die maximale Anschlussvielfalt" ist inhaltlich nicht logisch. ich kann mich nicht auf ein Maximum beschränken. Das ergibt keinen Sinn.


Da stand noch dahinter, dass es sich auf den H87-Chipsatz bezieht. ;) Ich habe den Satz dennoch angepasst.
#6
Registriert seit: 26.08.2011
in Pommän
Hauptgefreiter
Beiträge: 144
Zitat FM4E;22010538
Da stand noch dahinter, dass es sich auf den H87-Chipsatz bezieht. ;) Ich habe den Satz dennoch angepasst.


Ahhh, Danke! Jetzt habe selbst ich es verstanden. :wink::haha:
#7
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Registriert seit: 29.05.2001
Dortmund
Flottillenadmiral
Beiträge: 4530
Für das Geld bekommt man halt auch schon "echte" Z87 Boards wie z.B. das ASRock Z87 Pro4
#8
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Registriert seit: 30.06.2013

Fregattenkapitän
Beiträge: 2560
Das ASRock Z87 Pro4 hat halt nur ALC892 Onboard Sound, während dieses H87 Board den abgeschirmten ALC1150 Onboard Sound mit TI NE5532 Kopfhörerverstärker hat.

Schade nur, dass die Leiterbahnen braun und nicht schwarz sind. :(
#9
Registriert seit: 17.04.2005

Korvettenkapitän
Beiträge: 2339
Zitat FM4E;22010440
Hinzu kommt, dass irgendwo auch Abstriche gemacht werden müssen. Für mehr Komfort zahlt man in der Regel auch mehr. ;)


hab mal wo anders gelesen, dass die billigeren AS Rock Boards an der Platinendicke sparen, was allerdings nur für Grobmotoriker ein Problem darstellen sollte. Könnt ihr da vielleicht auch mal was dazu sagen, vielleicht im Vergleich zu den teureren Brettern anderer Hersteller?
#10
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Registriert seit: 08.03.2013
Kernelbasis
Oberbootsmann
Beiträge: 894
Zitat Ra1St;22009435
So ein Quatsch. Mainboards in ganz anderen Preisregionen haben einen CMOS Jumper. Auf die kann man sich wenigstens verlassen.


ich war derletzt ganz froh das mein z87 oc formula nen jumper hatte ;)

das board habe ich bereits in dem rechner eines kumpels verbaut - machte nen schicken eindruck. habe auch nichts negatives über das ding berichtet bekommen.
#11
Registriert seit: 20.06.2014

Matrose
Beiträge: 1
KAUFT DIESES BOARD NICHT !!!!!!!!!

Also tut das nicht, wenn ihr mit dem PC spielen wollt oder mal größere Downloads habt. Wenn ihr aber nur ein paar Word-Dokumente schreibt und ab und an mal eine Webseite aufruft, geht das mit diesem Board. Aber darüber hinaus sind keine sinnvollen Tätigkeiten möglich.

Die USB-Ports schmieren alle Nase lang ab, so dass die Maus alle 3 bis 4 Minuten einfriert. Windows erkennt die Maus nach einigen Sekunden automatisch wieder - da muss man also nur warten, bis die Maus wieder reagiert. (Wenn ihr Online-Spiele spielt, werdet ihr in dieser Zeitspanne natürlich verprügelt, weil ihr nichts mehr machen könnt.) Unter Linux allerdings müsst ihr die Maus einmal abziehen und wieder reinstecken, so dass Linux diese wiedererkennt (Distro Manjaro). Zuerst bin ich immer hinter den Schreibtisch gekrochen, um die Maus neu anzustöpseln. Da man dabei aber wahnsinnig wird, müssen Linux-User die Maus am Front-Panel anbringen, damit das wenigstens schneller geht.

Das ist schon extrem ärgerlich. Aber jetzt kommt ein absolutes No-Go, dass dieses Board total unbrauchbar macht:

Neben den USB-Ports schmiert außerdem ca. alle 3 bis 4 Minuten der Ethernet-Port ab, so dass ihr alle 3 bis 4 Minuten für 30 bis 60 Sekunden die Internet-Verbindung verliert. Das macht Online-Spielen zum Schmerz und teilweise unmöglich. Downloads von größeren Dateien sind damit nur noch mit smartem Download-Manager möglich.

Frage 1 : Vielleicht liegt es am Betriebssystem?

NEIN, ich nutze das Board unter Windows 7.1 (64) UND Linux (Manjaro). Das Problem ist bei beiden Betriebssystemen das gleiche (Maus und Ethernet). Es muss die Hardware sein.

Frage 2: Vielleicht liegt es an deinem Internet-Provider?

NEIN, wir sind zwar bei einem sehr schlechten Anbieter (1&1), aber die Probleme gibt es in unserem Haushalt nur auf diesem Rechner (mit ASRock H87 Performance). Weder ein ausgedienter PC (Windows) von mir hat solche Verbindungsabbrüche, noch der Mac meiner Mitbewohnerin, noch ihr Smartphone (W-LAN).

Frage 3: Vielleicht hast du zu viel stromsaugende Peripherie an den USB-Ports, die das System instabil macht?

NEIN, die USB-Ports sind alle frei, bis auf zwei für Maus und Keyboard. Das sollte ja wohl kein Problem sein.

Fazit: Das Board ASRock H87 Performance ist de facto nicht nutzbar und gehört von ASRock aus dem Verkehr gezogen mit einer Erstattung an alle Käufer.

KAUFT DIESES BOARD NICHT !!!!!!!!!
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