> > > > Arctic Accelero Xtreme IV im Test

Arctic Accelero Xtreme IV im Test

DruckenE-Mail
Erstellt am: von

Seite 1: Arctic Accelero Xtreme IV im Test

arctic-ax4-logoDie Grafikkarten-Hersteller geben sich mit jeder neuen GPU-Generation viel Mühe eine möglichst gute Kühlung zu realisieren. Dies beginnt bereits bei den Referenzlösungen von AMD und NVIDIA, die teilweise gute bis sehr gute Kühler entwickeln. Das Thema Kühlung einer Grafikkarte hat aber spätestens mit der Erfindung der Boost-Mechanismen, bei AMD PowerTune und bei NVIDIA GPU-Boost genannt, eine gewisse Komplexität erlangt, die über das einfache Abführen der Abwärme hinaus geht. Natürlich geht es immer noch darum die Abwärme möglichst gut in die Umgebungsluft zu transportieren, doch inzwischen hängt auch die Performance der Grafikkarten in weiten Teilen davon ab, wie gut der Kühler ist. Wer sich dabei nicht vollständig auf die Hersteller der Grafikkarten bzw. GPUs verlassen möchte, der hat auch noch die Wahl zu einem Kühler eines Drittherstellers zu greifen. Wir haben uns den Accelero Xtreme IV von Arctic einmal etwas genauer angeschaut und diesen auf eine Radeon R9 290X verpflanzt, die in der Referenzversion je nach Gehäusekühlung mit dem Temperaturlimit und einer daraus folgenden Drosselung zu kämpfen hat.

Wie der Name Accelero Xtreme IV bereits verrät, ist dies nicht der erste Kühler für Grafikkarten aus dem Hause Arctic. Auch hat man hier nicht nur dieses Modell, sondern zahlreiche weitere im Programm. Die Palette reicht dabei von einfachen Luftkühlern bis hin zu Hybrid-Lösungen mit einer Kombination aus Wasser- und Luftkühler. Der Accelero Xtreme IV ist direkt bei Arctic für 74,95 Euro im Shop zu finden, kostet laut unserem Preisvergleich aber teilweise auch deutlich weniger und ist bereits ab 60 Euro zu haben.

Arctic Accelero Xtreme IV
Arctic Accelero Xtreme IV

Im Lieferumfang des Arctic Accelero Xtreme IV befindet sich der eigentliche Kühler, ein Kühler für die Rückseite, der mehr sein soll als nur eine einfache Backplate sowie zahlreiches Zubehör, das benötigt wird, um weitere Komponenten der Karte zu schützen oder zu kühlen. Bis zu 300 Watt soll der Accelero Xtreme IV abführen können und damit deckt er alle aktuell erhältlichen Single-GPU-Grafikkarten ab.

Der Kühler selbst misst 288 x 104 mm und ist 54 mm hoch. Das Gegenstück für die Rückseite des PCBs misst 218 x 98 mm bei einer Dicke von 23 mm. Das Gewicht der gesamten Konstruktion liegt bei knapp unter einem Kilogramm (991 g laut Hersteller).

Arctic Accelero Xtreme IV
Arctic Accelero Xtreme IV

 

Kompatibel ist der Kühler auf Seiten von Karten aus dem Hause von NVIDIA mit folgenden Modellen: GeForce GTX Titan (Black), 780 (Ti), 770, 760, 750 (Ti), 680, 670, 660 (Ti), 650 (Ti,Ti boost), 580, 570, 560 (Ti,SE), 550 Ti, 480, 460(SE), GTS 450, 250 und 240. Bei Karten mit AMD-GPU sieht die Liste wie folgt aus: Radeon R9 290(X), 270(X), R7 265, HD 8870, 7870(XT, GHz), 7850, 6970, 6950, 6870, 6850, 6790, 5870, 5850, 5830, 4890, 4870, 4850, 4830, 3870, 3850 und 3690.

Durch die jeweils drei Bohrungen an den vier Ecken des Rahmens deckt Arctic die Abstände für die unterschiedlichen Bohrungen auf den zahlreichen Karten ab. Wie hier ebenfalls zu sehen ist, verwendet Arctic eine Bodenplatte aus Kupfer, durch die fünf Heatpipes geführt werden, welche die Abwärme dann in die Kühlkörper auf beiden Seiten abführen. Die Heatpipes haben einen Durchmesser von 6 mm. Arctic liefert keine Kühlleitpaste mit, sondern verstreicht diese ab Werk bereits auf dem Kühler. Sollte dieser noch einmal verbaut werden, sollte zuvor Leitpaste beschafft werden, da diese nicht wieder verwendet werden kann.

 

Arctic Accelero Xtreme IV
Arctic Accelero Xtreme IV

Die drei verbauten Lüfter haben einen Durchmesser von jeweils 92 mm und arbeiten mit Drehzahlen zwischen 900 und 2.000 Umdrehungen pro Minute. Die Lüfter arbeiten natürlich mit einer Temperaturregelung, die der Nutzer per Software (EVGA Precision, MSI Afterburner, ...) aber auch anpassen kann. Per Software haben wir dann auch mit den Lüfterdrehzahlen gespielt und sind auf ein Minimum von 580 Umdrehungen pro Minute und ein Maximum von 2.100 Umdrehen pro Minute gekommen. Die Herstellerangaben unterscheiden sich hier also etwas von den Praxiswerten.

Arctic Accelero Xtreme IV
Arctic Accelero Xtreme IV

Die Montage des Accelero Xtreme IV ist nicht sonderlich schwer und für jeden zu schaffen, der nicht gerade über zwei linke Hände verfügt. Wer den Kühler seiner Grafikkarte entfernt, sollte aber auch im Hinterkopf behalten, dass er damit in der Regel sämtliche Garantieansprüche gegenüber dem Hersteller verliert. Einige Hersteller erlauben des Entfernen, andere wiederum nicht. Aber selbst dies schützt natürlich nicht davor, dass bei unsachgemäßer Handhabung keinerlei Ansprüche mehr gestellt werden können.

Einige kleinere Hürden sind beim Accelero Xtreme IV für die Montage zu nehmen. So legt Arctic eine Folie bei, welche verhindern soll, dass ein Kontakt zwischen den Bauteilen und dem rückseitigen Kühler entsteht. Da Arctic den Kühler zu zahlreichen Karten kompatibel gemacht hat, muss diese Folien zunächst einmal an die jeweilige Karte angepasst werden. Hinzu kommt, dass Arctic Wärmeleitpads in Form von Schaumpads beilegt, die auf besonders heiße Komponenten geklebt werden sollten. Außerdem sollten diese dort eingesetzt, wo sich auf der Vorderseite besonders hitzige Komponenten befinden. Die Abwärme will Arctic über diese Pads an den rückseitigen Kühler führen. Nicht mit im Lieferumfang befinden sich somit kleine Kühler für die Speicherchips, die somit zunächst einmal ohne aktive Kühlung bzw. dem Luftstrom der Lüfter auskommen müssen.

Arctic Accelero Xtreme IV
Arctic Accelero Xtreme IV

Hier ist einmal sehr schön zu sehen, wie groß der Arctic Accelero Xtreme IV im Vergleich zu einer Radeon R9 290X im Referenzdesign ist und wie der rückseitige Kühler gleichzeitig auch als Gegenstück zum eigentlichen Kühler dient bzw. für den entsprechenden Halt sorgt.

Arctic Accelero Xtreme IV
Arctic Accelero Xtreme IV

Der Arctic Accelero Xtreme IV wirkt natürlich etwas "aufgesetzter" auf einer solchen Karte, als dies bei den meisten integrierten Lösungen der Hersteller der Fall ist. In den Messungen werden wir dann sehen, ob er sein opulentes Auftreten auch mit den entsprechenden Werten unterstreichen kann.

Arctic Accelero Xtreme IV
Arctic Accelero Xtreme IV

An dieser Stelle ist sehr schön zu sehen, dass der Kühler nur die GPU auf der Vorderseite des PCBs abdeckt. Die Speicherchips und einige weitere Komponenten der Strom- und Spannungsversorgung müssen mit dem kühlen Luftstrom auskommen, der durch die drei Lüfter erzeugt wird.

Arctic Accelero Xtreme IV
Arctic Accelero Xtreme IV

Da der rückseitige Kühler zunächst einmal nur über die vier Schrauben an der GPU gehalten wird, was im übrigen auch für den vorderseitigen Teil gilt, legt Arctic solche Klemmen bei, die mit ihrer gummierten Seite am PCB und über die Schrauben auf den Kühler selbst drücken und diese miteinander verbinden.

Arctic Accelero Xtreme IV
Arctic Accelero Xtreme IV

Das Gewicht von einem Kilogramm sollte nicht nur über den PCI-Express-Steckplatz gehalten werden, weswegen Arctic einige der oben erwähnten Klemmen mit einer weiteren Schraube versieht, über welche ein spezieller Halterahmen an der Karte bzw. dem Kühler befestigt werden kann. Dieser wiederum kann mit dem PC-Gehäuse verschraubt werden.

Einige Worte möchten wir noch zur Kompatibilität des Accelero Xtreme IV zu dem jeweils verwendeten Mainboard und Gehäuse verlieren. Die Abmessungen von 288 mm in der Länge und 54 mm in der Höhe klingen zunächst einmal nicht sonderlich schwerwiegend, dennoch sollte man vorher überprüfen, ob die Karte mit montiertem Kühler wieder in das Gehäuse passt. Teilweise müssen Laufwerkskäfige ausgebaut werden, was noch der geringste Aufwand ist. Sollten sich aber der Accelero Xtreme IV und der CPU-Kühler in die Quere kommen oder der passive Kühler des Chipsatzes steht im Wege, wird es schon etwas komplizierter.

 

Social Links

Seitenübersicht

Ihre Bewertung

Ø Bewertungen: 1.5

Tags

Kommentare (24)

#15
customavatars/avatar167361_1.gif
Registriert seit: 31.12.2011
München
Flottillenadmiral
Beiträge: 4371
Ein Arctic ist bei 1400rpm sofern du beim zocken den Ton (Boxen, beim Headset sowieso) normal laut einstellst noch immer unhörbar ;)

Gesendet von meinem LG-P880 mit der Hardwareluxx App
#16
customavatars/avatar88089_1.gif
Registriert seit: 27.03.2008

Vizeadmiral
Beiträge: 7526
@Robo,

nun, man wird die Karte sicherlich auch mit 1000rpm betreiben können, was immer noch leise, aber nicht lautlos ist, selbst wenn man ohne Sound zockt und der Rechner auf dem Tisch steht, wie bei mir. Die Spannungswandler dürften dann immer noch innerhalb der Spezifikationen laufen.

Nachteilig für die CPU ist es sicherlich um ein paar C°, aber nichts was weh tun dürfte, man bekommt selbst eine CPU mit 4.5Ghz, sofern es Intel ist, locker gekühlt, wenn man ein geräumiges Gehäuse besitzt. Bei mITX&Co dürfte das natürlich schwierig werden, ohne AiO.

Ich besitze als Case z.B. ein Corsair 540, um Airflow muss ich mir wahrlich keine Sorgen machen (11 Lüfter sind verbaut, 3 davon auf der CPU), 13 die beiden auf meiner Grafikkarte mitgezählt. Und selbst 1450rpm sind bei 92mm großen Lüfter immer noch verhältnismäßig leise, da sie nicht soviel schaufeln können wie 120mm Lüfter.

Die AC IV wird mit das Beste sein, dass man sich für eine Grafikkarte kaufen kann, selbst wenn SLI/CF betrieben werden sollte, da es immer noch leiser ist als Axial/Radiallösungen am Markt. Selbst die iChill ist vermutlich schlechter. Aber es gab vor den div. Tests auch div. Berichte von leuten, die große Probleme mit der AC IV hatten, ob Installationsfehler, oder Gehäuse/Belüftungsproblem, sei mal dahingestellt, keine Ahnung.
#17
customavatars/avatar74327_1.gif
Registriert seit: 06.10.2007

Oberbootsmann
Beiträge: 938
Ohne die Spannungswandler-Temperaturen zu messen ist der Test quasi sinnfrei, da in der Kühlung dieser Bauteile die Neuerung des AC Extreme IV gegenüber dem Vorgänger liegt.
#18
customavatars/avatar55164_1.gif
Registriert seit: 06.01.2007

Flottillenadmiral
Beiträge: 5619
Wenn die Karte eine Frontplatte hat, die Vram und Spawas bedeckt, kann man dann die Rückplatte weglassen?
#19
Registriert seit: 30.10.2006
Oberhausen
Oberbootsmann
Beiträge: 801
Zitat meckswell;24590846
Wenn die Karte eine Frontplatte hat, die Vram und Spawas bedeckt, kann man dann die Rückplatte weglassen?


Ja.
Mit der Backplate kann man vll aber noch die Kühlleistung erhöhen.
#20
customavatars/avatar21196_1.gif
Registriert seit: 26.03.2005

Korvettenkapitän
Beiträge: 2069
Vorgestern auf eine GTX1080 geschnallt und muss sagen so einen Mist tut man sich kein zweites mal an :)

Erstmal das Positive:
-Er kühlt sehr gut (Max Temp bei 2050MHZ 62Grad)
-Nix is kaputt gegangen

Jetzt aber die Kritikpunkte mit Erklärung Schritt für Schritt, würde ich den Kühler ein zweites mal einbauen würde ich es definitiv anders machen :)

1. Originalkühler abbauen, ist noch das einfachste, magnetischer Schraubendreher, entsprechendes Werkzeug wie Cutter/Folienstift/6 Kant für die neuen Originalschrauben, alles in allem kein Problem.
2. Reste von der Wärmeleitpaste entfernen, schauen das keine Wärmeleitpads mehr auf der Karte kleben
3. Nun wird die Karte mit Prozessor nach unten gedreht und man versucht die zu kühlenden Teile von der Rückseite mit den beiliegenden Wärmeleitpads zu bedecken. Hierzu am besten erst einmal den originalen Kühler zu Hilfe nehmen und schauen wo dort die PAD's angebracht sind. Jetzt am besten nicht die neuen PAD's aufkleben sondern erst einmal die Folie auflegen, die Bereiche anzeichnen und ausschneiden. Ansonsten passiert es das wenn man die Folie anlegt diese ggf. an den Pad's kleben bleibt wenn es nicht zu 100% passend ist. Für das zuschneiden am besten ein Skalpell nehmen, die Folie ist doch recht stark und nur schwer zuzuschneiden, ansonsten neue Klinge im Cuttermesser.
*Wichtig* Es ist unbedingt darauf zu achten das die Folie Deckungsgleich mit der Backplate ist damit keinerlei Bauteile berührt werden.
Die Backplate ist zwar beschichtet und leitet nicht, ist die Beschichtung aber beschädigt, so kann es zu einem Kurzschluss kommen.
Würde hier empfehlen die Folie oben unten am Rand auszurichten, dann jeweils links und rechts noch einen Streifen Isolierband zu verwenden, so ist man auf der sicheren Seite.
Kleiner Tipp, jeweils in die Ecken der Backplate 2-3 alte Wärmeleitpads anbringen, das verhindert das beim festziehen die Karte sich verbiegen kann und Kontakt von Platine und Backplate entstehen kann.
4. Hat man nun die Folie angebracht in die Auschnitte die Wärmeleitpads anbringen, diese haben beidseitig eine Schutzfolie, vorher abziehen nicht vergessen.
5. Ist dies erledigt schrauben wir die 4 Abstandshalter jeweils in die entsprechenden Löcher am Kühler(Plastikschutz muss dazu entfernt werden so das die bereits ab Werk vorhandene Wärmeleitpaste offen liegt), am besten mit einer Zange vorsichtig an der Mutter festziehen, so das diese bündig mit der Befestigungsplatte abschliesst.
6. Jetzt schauen wir welche Unterlegscheiben wir benötigen, die Angaben 1mm bzw. 1.5mm bezieht sich hier auf die Höhe, für die
GTX1080 wird 1mm benötigt. Also die 4 Unterlegscheiben auf die Abstandshalter stecken und den Kühler mit den Lüftern nach unten auf den Tisch legen.
7. Jetzt legen wir die Grafikkarte mit der Rückseite nach oben entsprechend auf den Kühler, hierzu von oben durch die 4 Löcher schauen damit man mit den Schrauben nichts beschädigt.
8. Jetzt die 4 Plastikhülsen auf die Abstandshalter setzen und die Backplate ein letztes mal ausrichten.
9. Die quadratischen Unterlegscheiben auf die Abstandshalter stecken und die 4 Schrauben leicht mit der Hand befestigen.
Wir prüfen nun noch einmal ob die Backplate nicht verrutscht ist, ziehen dann über Kreuz jeweils mit einer viertel Drehung die Schrauben fest. ACHTUNG! Nicht übertreiben mit dem festziehen, der Kühlkörper liegt direkt auf der CPU und kann diese beschädigen wenn man die Schrauben zu fest anzieht.
10. Nun kommen wir zu den Haltern die die Backplate mit dem Kühler verbindet. Hier haben 3 jeweils 2 Schrauben, weitere 3 nur eine Schraube. Die Halter mit einer Schraube kommen an die Unterseite zum Steckplatz zeigend, die mit 2 Schrauben an die Oberseite da hier dann der zusätzliche Slotblendenhalter angebracht wird.
WICHTIG! Achtet darauf das ihr die Halter nicht dort anbringt wo Bauteile sich befinden, dies ist nicht ganz leicht, bei der GTX1080 fast unmöglich alle Halter zu benutzen. Die unteren Halter könnten ggf. mit PCI-Sicherungshebel oder Kühlkörper kollidieren. Also am besten vorher sich die Positionen sich ansehen, den Slotblendenhalter am besten anlegen und die möglichen Positionen anzeichnen.
Letztendlich konnte ich diesen nur mit 2 Schrauben befestigen.
Die Halter auch nicht unbedingt weit in den Ecken plazieren, ansonsten wird die Platine ggf. gebogen wenn man die Schrauben anzieht.
Der Abstand der Backplate zur Platine sollte final möglichst gleichmäßig aussehen.
Sind alle Abstandshalter angebracht, über Kreuz vorsichtig festziehen, hier wie oben geschrieben auf den Abstand der Backplate zur Platine achten, die Schrauben müssen nicht "fest" angezogen werden, kann man diese mit der Hand nicht mehr bewegen reicht dies absolut aus, man sieht auch das die Wärmeleitpads nun gut Kontakt haben.
11. Den Lüfteranschluss nicht vergessen, je nach Karte ggf. vorher anschliessen, bei maximaler Kühlleitung kann man auch mit dem beiliegenden Adapter direkt ans Netzteil gehen.
12. Hat man nun alles zusammengebaut und genug Platz im Gehäuse Karte einbauen, vorher alle Schrauben der Slotblenden
lösen und mit diesen den Slotblendenhalter final befestigen. Den Slotblendenhalter dann mit den 3 Haltern(Wenn möglich) verschrauben.
13. Strom an Grafikkarte, PC einschalten und schauen ob nichts raucht und die Lüfter sich drehen :)
14. Tool installieren (GPU-Z/Afterburner) und Temperaturen im Auge behalten.

Hat nun alles geklappt, so habt ihr kein Platz mehr im Gehäuse aber eine super Kühlung, aufgrund der Kühlung einiger Bauteile von der Rückseite auf genügend Luftstrom im Gehäuse achten! Ggf. noch einen Lüfter über die Rückseite blasen lassen.

Generell funktioniert diese Kühlung, auch um die Spannungswandler muss man sich keine Gedanken machen, würde aber dazu raten das man den Lüfter nicht bei geringer Drehzahl betreibt um unnötige Aufheizung zu verhindert.
Wärmebilder unter Last sowie Messungen bestätigen dies, habe aus diesem Grund die Lüfter auf 60% festgesetzt da hier die beste Kühlung aller Komponenten gewährleistet ist. Generell ist der Kühler auch bei 60% sehr leise und in einem geschlossenen Gehäuse kaum wahrnehmbar.

Hoffe dieser kleine Erfahrungsbericht hilft dem einen oder anderen in seiner Entscheidung, das Ergebnis schliesslich belohnt einen für die Arbeit, alles in allem hat die Installation 2 Stunden benötigt.

Bei Fragen einfach melden :)

Gruss,
#21
Registriert seit: 06.05.2014

Stabsgefreiter
Beiträge: 312
Mal ne Frage, so generell:

Brauche ich denn die Kühlung auf der Rückseite überhaupt, wenn ich nicht übertakte?
Die alten Arctic hatten dort ja auch keine Kühlung. Ebenso hat der Referenzkühler dort keine Kühlelemente. Auch hat kein mir bekannter Custom-Kühler der Hersteller dort Kühlelemente.
#22
customavatars/avatar21196_1.gif
Registriert seit: 26.03.2005

Korvettenkapitän
Beiträge: 2069
Beim Vorgänger des Arctic wurden extra Kühlkörper mitgeliefert die dann von vorne auf die Bauteile geklebt wurden.
Dies ist beim IV nun nicht mehr nötig.
Ganz ohne Kühlung geht es nicht, ganz flache Kühlkörper würden ggf. unter den IV passen so könnte man die Backplate weglassen.
(Einwenig basteln, dann geht das sicherlich) Die Lüfter sollten dann aber auch mit ausreichender Drehzahl laufen um die Wärme weg zu transportieren.

Gruss,
#23
Registriert seit: 06.05.2014

Stabsgefreiter
Beiträge: 312
Das heißt diese ganzen kleinen Kühler die ich auf den Ram usw basteln musste fallen nun weg? Wegen der Backplate?
#24
customavatars/avatar21196_1.gif
Registriert seit: 26.03.2005

Korvettenkapitän
Beiträge: 2069
Genau so ist es.
Daher ist es auch kein Problem den Kühler im RMA Fall ohne Rückstände wieder abzubauen.
Leistungstechnisch sind V3/V4 nahezu identisch.(Bei Tests mit 290x verglichen)

Gruss,
Um Kommentare schreiben zu können, musst Du eingeloggt sein!

Das könnte Sie auch interessieren:

Dual-Tower-Riese Alpenföhn Olymp im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/ALPENFöHN_OLYMP/ALPENFöHN_OLYMP_LOGO

Große Dual-Tower-Kühler sind die Königsklasse der Luftkühler. Doch gerade in dieser Klasse klaffte bei Alpenföhn eine Lücke. Sie wird jetzt mit dem Premium-Kühler Olymp geschlossen. Kann dieser Neuling vielleicht gar den Kühlleistungs-Olymp erklimmen? Es ist schon auffällig, dass... [mehr]

Erweiterbare AiO-Kühlung Alphacool Eisbaer 240 im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/ALPHACOOL_EISBAER_240/ALPHACOOL_EISBAER_240_LOGO

Die Vorteile von AiO-Kühlungen und Eigenbaulösungen miteinander verbinden, aber die jeweiligen Nachteile eliminieren - das soll Alphacools erweiterbare AiO-Kühlung Eisbaer leisten. Wir testen direkt zum Launch die Eisbaer 240 und wollen herausfinden, ob Alphacool dieses Ziel erreichen kann. Wer... [mehr]

Der hochkompatible Noctua NH-D15S im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/NOCTUA_NH-D15S/NOCTUA_NH-D15S_LOGO

Noctuas NH-D15 ist der Premiumkühler schlechthin. Das Flaggschiff des österreichischen Kühlerspezialisten kann als wuchtiger Dual-Tower-Kühler allerdings zu Kompatibilitätsproblemen führen. Deshalb hat Noctua ihm mit dem NH-D15S ein asymmetrisch gestaltetes Geschwistermodell zur Seite... [mehr]

Cryorig A40 Ultimate Wasserkühlung mit VRM-Lüfter im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/CRYORIG_A40_ULTIMATE/CRYORIG_A40_ULTIMATE_LOGO

Anders als Luftkühler kühlen typische Wasserkühlungen das Areal um den Prozessorsockel nicht direkt. Mit den ersten eigenen AiO-Kühlungen will Cryorig dieses Problem lösen. Anhand der A40 Ultimate wollen wir herausfinden, welche Auswirkungen das "Hybrid Liquid Cooling" hat.  So kurz... [mehr]

Cooler Master MasterLiquid Pro 240 im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/COOLER_MASTER_MASTERLIQUID_PRO_240/COOLER_MASTER_MASTERLIQUID_PRO_240_LOGO

Die neue MasterLiquid Pro-Serie soll durch einen holistischen, also ganzheitlichen Ansatz bei der Entwicklung profitieren. Im Test der MasterLiquid Pro 240 wollen wir herausfinden, was genau Cooler Master damit meint - und ob es die AiO-Kühlung besser macht.  Cooler Master konnte schon... [mehr]

Cryorig H7 im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/CRYORIG_H7/CRYORIG_H7_LOGO

Mit dem H7 deckt Cryorig das wichtige Mittelklassesegment ab. Der Single-Tower soll bei einem Preis von rund 35 Euro eine gute Kühlleistung mit hoher Kompatibilität und einfacher Montage verbinden. Ist der H7 damit das ideale Rundum-Sorglos-Paket für den Durchschnitts-PC? Vor reichlich einem... [mehr]