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Corsair K65 im Kurztest : Kompakte Gaming-Tastatur im Vergleich mit der K70

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Corsair K65Man kennt es aus der Automobilbranche: Oft gibt es von verschiedenen Modellen auch eine kompakte Version. Käufer entscheiden sich oft dafür, weil sie nicht mehr Platz benötigen oder einfach etwas Geld sparen wollen. Warum sollten Hersteller nicht auch eine kompaktere Tastatur anbieten? Der Hersteller Corsair macht in diesem Sinne nichts anderes und bietet mit der K65 eine kompaktere Version der K70 an.

Erst vor Kurzem haben wir die mechanische Tastatur K70 von Corsair genauer unter die Lupe genommen. Mit den Cherry MX Red Switches und der sehr hohen Verarbeitungsqualität konnte uns die Tastatur durch die Bank ohne Beanstandungen überzeugen. Nun bietet Corsair mit der K65 das identische Modell, jedoch in der kompakten Ausführung, an. Hat der Käufer beispielsweise nicht so viel Platz auf dem Schreibtisch, benötigt nicht den Nummerblock oder möchte dieser etwas Geld sparen, so könnte die K65 die perfekte Wahl sein.

Natürlich sind die technischen Eigenschaften, aber auch die Optik, fast identisch, darum möchten wir unseren Lesern vorab den Artikel der K70 ans Herz legen. Wir werden in diesem Artikel nur kurz auf die Unterschiede im Vergleich zur großen Version eingehen. Die K65 unterscheidet sich zur K70 natürlich in der Größe aber auch im Lieferumfang.

Technische Details - Corsair Vengeance K65:

  • Switches: Cherry MX Red
  • Betätigungskraft: 45 Gramm
  • Druckpunkt: Nach 2 Millimeter
  • Gesamtweg: 4 Millimeter
  • Lebensdauer: 50 Millionen Anschläge
  • Beleuchtung: keine Beleuchtung
  • Beleuchtungsfeatures: keine
  • Zusätzliche Tasten: Mediatasten
  • Weitere Anschlüsse: keine
  • Kabel: Gesleevtes Kabel
  • Highlights: Aluminium Gehäuse, graue W-A-S-D Tasten
  • Abmessungen: 335 x 165 x 38 mm
  • Gewicht: 1,1 Kilogramm
  • Preis: ca. 80 Euro


Lieferumfang / Zubehör:

  • Corsair K70
  • Kurzanleitung

Im Lieferumfang ist diesmal keine zusätzliche Handballenauflage enthalten. Aber auch die austauschbaren W-A-S-D Tasten fehlen bei der kompakten Version. Ergo ist daher auch kein Montagewerkzeug nötig.

Verpackung und Design:

Corsair K65
Corsair K65

Bei der Verpackung gibt es fast keinen Unterschied. Diese wurde der geringeren Größe der K65 angepasst. Das Material und das Layout ist identisch zur K70.

Corsair K65

Man nehme die K70 und denke sich den Nummernblock weg und schon ist die K65 von Corsair fertig - zumindest fast.

Corsair K65

Da der Platz über dem Nummernblock natürlich auch wegfällt, muss der Nutzer auf das Scrollrad für die Lautstärkeregelung verzichten. Die zusätzlichen Mediatasten wurden ebenfalls entfernt, doch die gleichen Funktionen können die Tasten F9 bis F11 erfüllen.

Corsair K65

Beim großen Modell, der K70, haben alle Tasten dieselbe Farbe. Doch wenn der Nutzer möchte, kann er die Tasten W-A-S-D durch rote und strukturierte Tasten ersetzen. Bei der K65 hingegen besitzen schon im Vorfeld die vier "Gaming"-Tasten eine etwas andere Farbe. Auch die vier Pfeiltasten gestaltet der Hersteller in Grau. Doch anders als bei der K70 besitzen die Tasten die gleiche Form und Struktur wie auch die restlichen Tasten.

Corsair K65

Einen weiteren Unterschied gibt es jedoch: Bei der K70 war das Kabel fest an die Tastatur angebunden. Beim kompakten Modell wird das Kabel durch einen Mini-USB-Anschluss mit der Tastatur verbunden. Für den Transport, beispielsweise auf dem Weg zur Lan-Party, kann der Nutzer das Kabel abnehmen.

Fazit

Wir haben bereits am Anfang des Artikels das Review der K70 ans Herz gelegt. Es wird schnell deutlich, dass beide Modelle fast identisch sind. Die Switches von Cherry und das Gehäuse von Corsair in schicker Aluminiumoptik kommen bei beiden Versionen zum Einsatz. Mit der K65 liefert Corsair wirklich nur eine kompakte Version der K70. Die Red Switches von Cherry konnten uns natürlich auch bei der etwas kleineren K65 wieder überzeugen. Der quasi nicht vorhandene Druckpunkt lädt zum schnellen und präzisen Schreiben ein. Die Geräuschkulisse ist dabei auch bei der K65 wieder eher unauffällig.

Corsair K65

Ein paar kleine Details unterscheiden die beiden dennoch. Der Nummernblock und die Mediatasten darüber wurden weggelassen. Werden diese vom Nutzer ohnehin nicht genutzt, so ist die K65 eine ausgezeichnete Wahl. Im Lieferumfang hat Corsair auch etwas gespart. Wir hätten uns dennoch bei einer Gamingtastatur dieser Klasse die austauschbaren W-A-S-D Tasten gewünscht. Dass der Hersteller das Kabel nun unter der Tastatur mittels Mini USB verbindet, hat sicherlich technische aber vielleicht auch optische Gründe, bringt jedoch keinen Unterschied in der Funktion mit sich.

Summa sumarum ist natürlich auch die kompakte Version wieder eine ausgezeichnete Tastatur ohne Mängel. Derzeit geht die K65 für ca. 80 Euro über die Ladentheke. Im Vergleich zur K70 ist das ein Unterschied von knapp 50 Euro. Erscheint einem die kompakte Version als völlig ausreichend, so lässt sich zudem deutlich Geld sparen. 

Positive Eigenschaften der Corsair K65:

  • Gutes Tippverhalten
  • Gute Switches
  • Kompakte Buaform

Negative Eigenschaften der Corsair K65:

  • W-A-S-D-Tasten nicht austauschbar

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Kommentare (5)

#1
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Registriert seit: 27.04.2008
AGBurg
Oberbootsmann
Beiträge: 937
Das einzige was ich an der k70 und ich sehe gerade auch an der k65 auszusetzen habe is die linke shift taste, is mir irgendwie zu klein und ich erwisch immer die ober feststell oder wie sie heißt deswegen hab ich mir abgewöhnt groß und klein zu schreiben is zwar ne notlösung aber die tastatur is einfach zu gut als das ich sie deswegen wieder her gib ausser es kommt noch eine mit etwas größeren Tastenabständen, sind echt nur mm an den es scheitert aber sonst top
#2
Registriert seit: 25.08.2004
AT - NÖ
Bootsmann
Beiträge: 754
Jop, dafür is die rechte Shift etwas zu groß ;)
#3
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Registriert seit: 19.02.2010

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1530
@ Muxxer ... linke shift taste grad mal verglichen mit meiner uralt logitech ... da ist die auch so klein und ich hab keinerlei probleme damit ... 10finger system und so ... ist sicher nur ne gewöhnungs-/übungssache

fehlende handballenauflage bei der k65 find ich als nogo und kann man auch nicht mit platz sparen rechtfertigen ... die handballenauflage ist ja so oder so optional aber wer sie verwenden will tut das aus nem bestimmten grund ... diese hier wegzulassen kann ich nicht nachvollziehen ...
#4
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Oberleutnant zur See
Beiträge: 1456
Sehr schade. Während ich den Wegfall des Numblocks eigentlich begrüße (brauche ich eigentlich nur im Büro, selbst da kaum), wie auch den angemesseneren Preis im Vergleich zur K70, wirkt die K65 doch in vielerlei Hinsicht wie eine billig-Version.

Die fehlende Handballenauflage, das fehlen der roten Spezialtasten ist eine Sache.

Dass die hässlichen grauen Tasten aber vorgegeben sind geht IMHO gar nicht! Für manch einen sind vielleicht ESDF statt WASD die Gaming-Tasten.
Auch sieht der Aufdruck der Tasten im Vergleich zur K70 sehr billig und sicher nicht besonders langlebig aus.

Und eine Doppelbelegung mit FN-Tasten (bei dem man immer Verrenkungen mit mehreren Fingern machen muss) ist bei weitem nicht so praktisch wie dedizierte Mediatasten. Dafür wäre auf der anderen Seite des Corsair-Logos noch mehr als genug Platz gewesen.
#5
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Registriert seit: 23.08.2005

Bootsmann
Beiträge: 764
Zitat Muxxer;21193062
Das einzige was ich an der k70 und ich sehe gerade auch an der k65 auszusetzen habe is die linke shift taste, is mir irgendwie zu klein und ich erwisch immer die ober feststell oder wie sie heißt deswegen hab ich mir abgewöhnt groß und klein zu schreiben is zwar ne notlösung aber die tastatur is einfach zu gut als das ich sie deswegen wieder her gib ausser es kommt noch eine mit etwas größeren Tastenabständen, sind echt nur mm an den es scheitert aber sonst top


Aber die Taste mit dem Punkt funktioniert? ;)
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