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Test: 12-GB-Kits - G.Skill Ripjaws DDR3-1600 C9

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Seite 2: SPD-EEPROM und Besonderheiten

Optisch hat das Ripjaws-Modul sicherlich nicht so viel zu bieten wie die Corsair Dominator-Module, auf die sich auch ein AirFlow-Pro-Memory-Display aufstecken lässt. Dafür können sie bei der Spannung punkten. 1,5 V sind bei 1600 MHz keine Selbstverständlichkeit, da viele ICs bereits 1,65 V benötigen, um bei der hohen Frequenz stabil zu laufen. Insgesamt kann G.Skill dadurch quasi auch die Low-Voltage-Schiene abdecken. Da heutzutage alle Boards eine Umstellung der Dimm-Spannung auf 1,65 V unterstützen, ist die Standardspannung aber lange nicht mehr so wichtig, wie noch vor ein paar Jahren.

Bei der SPD-Programmierung ist zu sehen, dass G.Skill hier auch die Spannung entsprechend hinterlegt:

gskillspd

Das Kit besitzt durchgehend Spannungseinstellungen von 1,5 V, auch für den Betrieb bei 1600 MHz mit dem hinterlegten XMP-Profil. Hier hat man aber wohl aus Sicherheitsgründen eine Command Rate von 2t hinterlegt. In unseren Tests lief das Kit ausschließlich im 1t-Betrieb und auch mit schnellen Timings und Frequenzen ohne Probleme. Aus diesem Grund ist dies wohl nur aus Kompatibilitätsgründen im SPD-EEPROM einprogrammiert, nicht aber aus Gründen der Stabilität. Das XMP-Profil wird so allerdings leider etwas unnütz, da man durch eine Command Rate von 2t etwas Performance verliert. Als kleiner Schönheitsfehler darf die tRAS angesehen werden, die hier bei 25 hinterlegt ist, aber in den Spezifikationen mit 24 Zyklen angegeben wurde.

Die hinterlegten JEDEC-Frequenzen garantieren, dass das Modul auch bei Auto-Settings im BIOS in jedem Board anspringt. Wir haben wieder einmal ein paar Mainboards zur Überprüfung der Kompatibilität herangezogen, alle booteten mit dem Kit ohne Probleme.

Sämtliche anderen Kennzeichen im SPD-EEPROM sind gut programmiert, unter anderem die Part-Nummer und Hersteller-ID. Es fehlt - wie so oft bei Testsamples - die Seriennummer, da es sich meistens um Module handelt, die kurz vor der Serienfertigung bereits an die Redaktionen verschickt werden.

Auf der nächsten Seite werfen wir einen Blick auf die Performance der Module.