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Test: Samsung Galaxy Note 8.0 - 8 Zoll und Stiftbedienung

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Seite 1: Test: Samsung Galaxy Note 8.0 - 8 Zoll und Stiftbedienung

Samsung Galaxy Note 8.0 LogoSamsungs Galaxy Note-Reihe ist fest etabliert. Das Galaxy Note 2 ist ein beliebtes, großformatiges Smartphone mit Stiftbedienung und mit dem Galaxy Note 10.1 gibt es ein großformatiges Tablet mit S Pen. Die Lücke zwischen dem 5,5-Zoll-Phablet und dem großen Tablet schließt seit kurzer Zeit das 8-Zoll-Tablet Galaxy Note 8.0. Wir haben ein Sample zum Test erhalten und wollen herausfinden, ob auch dieses handliche Tablet ein überzeugendes Galaxy Note-Produkt ist.

Das ursprüngliche Galaxy Note wurde von vielen Seiten kritisch beäugt. Eine Displaygröße von über 5 Zoll schien zu groß für ein Smartphone, der Nutzen der Stiftbedienung fraglich. Doch der Verkaufserfolg des Phablets hat Samsung dazu ermutigt, die Galaxy Note-Reihe auszubauen. Neben dem Galaxy Note 2 (zu unserem Test) wurde mit dem 10,1 Zoll großen Galaxy Note 10.1 (zu unserem Test) ein erstes Note-Tablet auf den Markt gebracht. Gerade unter den Androidtablets ist aber klar ein Trend zu kleineren Geräten erkennbar, die handlicher und meist auch günstiger sind. Dieser Entwicklung trägt Samsung mit dem Galaxy Note 8.0 Rechnung.

Als 8-Zoll-Tablet ist es deutlich handlicher als das Galaxy Note 10.1. Trotz des kleinen Formats hat Samsung aber keine Abstriche bei der Ausstattung gemacht. Das Display löst mit 1280 x 800 Pixeln genauso hoch auf wie beim großen Note-Tablet, der eingesetzte Exynos Quad-Core des Galaxy Note 8.0 taktet mit 1,6 GHz sogar 200 MHz höher. Beide Note-Tablets können zwei Kameras vorweisen und ermöglichen eine einfache Speichererweiterung per microSD-Kartenslot. Eine Parallele gibt es auch bei den angebotenen Ausstattungsvarianten: Sowohl das Galaxy Note 10.1 als auch das Galaxy Note 8.0 können als W-LAN- oder als W-LAN + 3G-Modell geordert werden. Bei der Anschlussbestückung gibt es aber auch ein Manko, das sich beide Tablets teilen: Ein (micro)HDMI-Ausgang fehlt. Mit dem Samsung HDMI-Adapter ET-H10FAUWEGWW wird zwar eine Adapterlösung angeboten, die verursacht aber zusätzliche Kosten. Knapp 30 Euro müssen derzeit dafür eingeplant werden.

Beim Betriebssystem bleibt sich Samsung treu und setzt auf Android (4.1 Jelly Bean), kombiniert das Google-OS aber wie gewohnt mit der eigenen TouchWiz-Oberfläche. Dieses GUI (Graphical User Interface) unterscheidet sich deutlich von Stock-Android. Das südkoreanische Unternehmen passt nicht nur die Oberfläche an, sondern liefert das Galaxy Note 8.0 auch mit einem umfangreichen App-Angebot aus. Zu den regulären Google-Apps kommen sowohl einige 3rd-Party-Apps als auch einige eigenentwickelte Apps hinzu. Unter den Samsung-Apps sind vor allem die bemerkenswert, die für die Nutzung des S Pen optimiert wurden.

Für eine Überraschung sorgte Samsung, als bei der Produktvorstellung des Galaxy Note 8.0 ein vergleichsweise hoher Verkaufspreis angegeben wurde. Die UVP für das W-LAN-Modell mit 16 GB Speicher (GT-N5110) liegt bei 499 Euro, die Variante mit 3G (GT-N5100) sollte gar 599 Euro kosten. Selbstbewusst haben die Südkoreaner ihr 8-Zoll-Tablet deutlich teurer als Apples iPad mini gemacht: Das 7,9-Zoll-Tablet mit iOS gibt es regulär bereits ab 329 Euro. Dem iPad mini fehlt aber nicht nur die Stiftbedienung, auch bei den technischen Daten bietet Samsung mehr. Vor allem die höhere Displayauflösung macht sich positiv bemerkbar (1280 x 800 statt 1024 x 768 Pixel). Dass Samsung einen Prozessor mit vier ARM Cortex-A9-Kernen verbaut, sollte außerdem für eine bessere Performance sorgen. Das iPad mini muss mit einem Apple A5-Prozessor auskommen, der nur zwei Cortex-A9-Kerne bietet.

Der Markt hat dafür gesorgt, dass die Verkaufspreise für die einzelnen Varianten des Galaxy Note 8.0 deutlich gesunken sind. Das W-LAN-Modell ist aktuell für 369 Euro zu haben, das 3G-Modell kostet 463,99 Euro. Zu diesen Preisen ist das Samsungtablet schon deutlich konkurrenzfähiger - die Frage nach dem Preis-Leistungs-Verhältnis stellt sich aber trotzdem.

Prozessor Samsung Exynos 4412, Quad-Core mit 1,6 GHz (ARM Cortex-A9)
Display 8 Zoll (1280 x 800 px)
Akku Li-Ion, 4600 mAh
Kamera (vorne) 1,3 MP-Kamera (1280 x 960 Pixel)
Kamera (hinten) 5 MP-Kamera (2560 x 1920 Pixel)
Speicher 16 GB; per microSD um bis zu 64 GB erweiterbar
Maße / Gewicht 211 x 136 x 7,95 mm; 340 g

Die komplette Feature-Liste gibt es auf der letzten Seite des Testberichts.

Im Vorfeld unseres Tests haben wir das Samsung Galaxy Note 8.0 bereits in einem ausgepackt & angefasst-Video vorgestellt. Bevor wir uns das Tablet auf den nächsten Seiten weiter im Detail ansehen, binden wir dieses Video noch einmal ein:

Alternativ bieten wir auch eine YouTube-Version des Videos an.

 

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Kommentare (8)

#1
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Registriert seit: 31.12.2011
München
Flottillenadmiral
Beiträge: 4375
Sollte man da nicht einen etwas größeren Akku verwenden können?
#2
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Registriert seit: 05.08.2012

Oberbootsmann
Beiträge: 900
DA hört man doch soviel interessantes was neue Akkutechniken angeht, aber keine einzige wird verwendet
#3
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Registriert seit: 20.02.2006

Kapitänleutnant
Beiträge: 2047
Handhabungg... da is wohl etwas zuviel.
Und was habt ihr euch bei dem Benchmark gedacht, wenn DAS Referenz-Tablet nicht dabei ist, das Nexus 7.
#4
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Registriert seit: 02.12.2004
Leipzig
[online]-Redakteur
Beiträge: 3676
@nice: Danke für den Korrekturhinweis.
Das Nexus 7 ist bei den Androidbenchmarks mit drin. Bei den Browserbenchmarks fiel es raus, weil jeweils nur die letzten zehn Testergebnisse berüchsichtigt werden bzw. beim Test vom Nexus 7 nur die erste Browermarkversion verfügbar war.
#5
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Registriert seit: 06.04.2013
anywhere
Oberbootsmann
Beiträge: 829
also es ist schon witzig wie ich das so mitbekommen hab:

früher haben viele Handys mit touchSC. primär auf stift eingabe gesetzt,
dann kam das i-phone und es ging genau in die andere Richtung.

und das note naja verbindet billige-Toch Technologie, mit frechen preisen.
#6
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Registriert seit: 24.02.2005

Moderator
Luft statt Wasser
Beiträge: 22556
Wieso billige Touch-Technologie? Für die Eingabe mit dem Stift/Stylus kommt Technik von Wacom zum Einsatz und die sind nun mal Marktführer in diesem Bereich.
Wenn der Stift 12mm über dem Display sich befindet, wird der kapazitive Touchscreen ausgeschalten, um Fehleingaben durch eine aufliegende Hand & Co. zu vermeiden. Ich finde das schon top.
#7
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Registriert seit: 23.01.2012
Dromund Kaas
Kapitän zur See
Beiträge: 3258
Ok ich meckere zwar sonst nicht über das Plaste Design von Samsung,
aber das sieht mal echt hässlich aus.
#8
customavatars/avatar50343_1.gif
Registriert seit: 28.10.2006

Vizeadmiral
Beiträge: 6778
Zitat MrAnon;20661602
also es ist schon witzig wie ich das so mitbekommen hab:

früher haben viele Handys mit touchSC. primär auf stift eingabe gesetzt,
dann kam das i-phone und es ging genau in die andere Richtung.

und das note naja verbindet billige-Toch Technologie, mit frechen preisen.


Da hast du mal wieder nichts verstanden.
Weil dein tolles iPhone das nicht hat, ist es also schlecht?
Mal langsam zum Mitdenken: Das Note hat auch weiterhin einen kapazitiven Touchscreen. Darfst es also weiterhin mit deinen Griffeln malträtieren.
Die von dir angesprochene Stiftbedienung basierte auf resistiven Touchscreens, die tatsächlich nicht der Hammer für ein Smartphone sind. Einen solchen hat das Note nicht.
Hier kommt ein Digitizer zum Einsatz, wodurch auch berührungslos die Position des Stifts festgestellt werden kann und außerdem Druckstufen etc. erkannt werden können.
Mach das mal mit deinem EiPhone nach.
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