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Zwei EasyAcc PowerBanks im Kurztest

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easyaccImmer mehr Hersteller tummeln sich mittlerweile auf dem Markt für externe Ladegeräte - das liegt sicherlich auch daran, dass immer mehr Smartphones fest verbaute Akkus besitzen und Gadgets per USB-Kabel aufgeladen werden können. Dann ist bei längeren Aufenthalten abseits einer Steckdose natürlich der Strom oft knapp. Die Lösung sind sogenannte Powerbanks, von denen wir bereits einige im Test hatten. Ein weiterer Vertreter auf dem Markt ist EasyAcc, die uns zwei ihrer aktuellen Produkte zum Test zur Verfügung gestellt haben: Die Powerbank PB10.000C mit 10000 mAh und die Powerbank ICHOC M5 mit 5.000 mAh.

Beide Gadgets zielen darauf ab, ihre gespeicherte Kapazität an andere USB-Geräte weiterzugeben, wobei die große Variante mit 10.000 mAh wohl eher für Extremnutzer bzw. den Besuch einer Messe oder ähnlichem gedacht ist. Die kleinere Variante ist hingegen recht portabel und somit durchaus für den Alltagseinsatz zu gebrauchen. Mit 23 (5.000 mAh) respektive 28 Euro (10.000 mAh) sind beide Geräte nicht unbedingt als teuer einzustufen. Die 10.000-mAh-Variante gehört sogar zu den günstigsten Vertretern dieser Klasse. 

EasyAcc PowerBank PB10000C

Die 10.000-mAh-Variante gehört wie bereits gesagt zu den günstigsten Vertretern mit dieser Kapazität und ist daher nicht verwunderlich bei Amazon weit oben in den Bestseller-Listen. Doch fangen wir von vorne an. Das Gadget kommt - wie auf dem unteren Foto zu sehen - gut verpackt beim Kunden an. Im Lieferumfang finden sich neben dem Akku selbst noch zwei microUSB-Kabel (1x 20cm; 1x 60 cm). Des Weiteren ist eine Kurzanleitung enthalten, die in wenigen Schritten alle wichtigen Informationen in verständlichem Deutsch oder Englisch bereithält.

 PB10000C

Der 133 x 71 x 16 mm große Akku ist nicht unbedingt sonderlich portabel, vor allem nicht bei 241 Gramm, die man neben dem Smartphone zusätzlich herumschleppen müsste. Dafür kann er mit seinen 10.000 mAh (das Handbuch gibt an dieser Stelle übrigens - anders als bei der Konkurrenz - keinen Hinweis auf die etwa 30% Verluste durch Umwandlung von 3,7 auf 5 V und Ladung) ein aktuelles Smartphone rund 2 bis 4 Mal komplett aufladen. Vier LEDs zeigen dafür den Ladestand in 25 Prozent Schritten an und blinken beim Aufladen entsprechend.

 PB10000C

Das sind alles keine sonderlich überraschenden oder pfiffigen Features, die EasyAcc seiner Powerbank hier verpasst hat - alles schon gesehen oder gehört. Wie üblich kann der Akku zwei Geräte gleichzeitig laden und dabei sowohl hungrige Geräte wie das iPad (2.1A Anschluss) als auch normale Smartphones (1.5A) laden. Etwas verwirrend an dieser Stelle: Die Kennzeichnung der Anschlüsse erfolgt durch ein bzw. zwei Blitzsymbole, wobei dies nur Anschluss 1 oder 2 bedeuten soll, denn der Anschluss mit den zwei Blitzsymbolen ist eben jener mit nur 1.5 A. 

 PB10000C

Nach 90 Sekunden ohne Zutun schaltet der Akku in den Deep Standby, um die Kapazität möglichst lange zu halten. Das hat in unserem Test über gut 3 Wochen auch problemlos geklappt. Der voll geladene Akku hat laut LED-Anzeige noch immer über 75 Prozent. Trotzdem erkennt der Akku das Anschließen eines USB-Gerätes sofort und fängt an, dieses zu laden. Das Design des Akkus, mattschwarz-orange, ist definitiv ein Eye-Catcher und auch die Verarbeitung spricht für das EasyAcc-Produkt. In unserem Test hat das Aufladen eines Lumia 920 (2000 mAh Akku) etwa dreimal vollständig geklappt. Beim vierten Versuch ging der Akku bei etwa 35% Ladestand des Lumias in den Schutzmodus, um eine Tiefenentladung zu verhindern.

EasyAcc PowerBank ICHOC M5

Ein ganz anderes Konzept vertritt der ICHOC M5, ein 5.000 mAh fassender Akku, dessen Lieferumfang nicht spartanischer sein könnte: Akku und Anleitung. Ende. Mehr braucht es aber auch nicht. Der Akku, der in einem mattschwarz-gummierten Gehäuse mit gelben Applikationen kommt (auch in weiß erhältlich), hat alles an Bord. Das integrierte microUSB-Kabel lässt eigentlich so gut wie jedes Android und Windows Phone Smartphone laden. Die deutlich kleineren Maße (131 x 70 x 8,5 mm) und das geringere Gewicht (128 g) lassen den ICHOC M5 auch im Alltag als ständigen Begleiter durchgehen.

 ICHOC M5

Dafür schafft er das Aufladen des Lumia 920 nicht einmal zweimal vollständig - er ist also wirklich nur etwas, um das Smartphone über längere Tage zu bringen, nicht, um das Gerät eine Woche ohne Steckdose zu betreiben. Zusätzlich zum integrierten Kabel findet sich beim ICHOC M5 noch eine LED-Lampe, die durch doppelten Druck auf die Power-Taste aktiviert wird. Wozu genau, wissen wir nicht - es scheint aber im Trend zu liegen, alles Mögliche in eine aktuelle Powerbank zu integrieren (siehe Produkte anderer Hersteller). Der zweite USB-Ausgang kann dafür genutzt werden, ein zweites Gerät mit beliebigem Kabel gleichzeitig zu laden. 

 ICHOC M5

Dabei sollte aber beachtet werden, dass der Akku maximal 2.5 A ausgeben kann, d.h. ein iPad und ein Smartphone gleichzeitig laden dann nur mit reduzierter Geschwindigkeit. Der Alltagstest zeigt, dass der ICHOC M5 nicht ganz so komfortabel ist wie sein großer Bruder. Zwar muss man durch das integrierte Kabel (Das im übrigen genau so lang dimensioniert wurde, dass es nicht in den microUSB-Port, der zum Aufladen gedacht ist, gesteckt werden kann) keine weiteren Kabel mitnehmen, dafür ist es ziemlich schwierig aus seiner "Garage" zu bekommen - ohne lange Fingernägel ist man aufgeschmissen. Der Akku erkennt zudem auch nicht automatisch, ob ein Gerät angeschlossen wurde. Vergisst man also nach Anschließen den Power-Button zu drücken, bleibt das Gerät leer.

 ICHOC M5

Zwar zeigen 4 LEDs auch hier die verbleibende Kapazität an, während des Ladens bleiben diese aus Spargründen jedoch ausgeschaltet, wodurch man - sofern das Smartphone keine eigene LED hat - nicht sieht, ob die Gadgets laden oder nicht. Hier hätte EasyAcc durchaus noch die Automatik spendieren können, zumal es sich nicht um den günstigsten respektive kleinsten Akku mit 5.000 mAh handelt.

Fazit

EasyAcc konnte zum ersten Mal bei uns zeigen, wie gut die eigenen Produkte sind. Der PB10000C konnte im Test auch durchaus überzeugen. Insgesamt hat man sich bei besonderen Features oder anderen Spielereien zurückgehalten und ein ordentliches Produkt zum günstigen Preis auf den Markt gebracht. Eine Preis-Leistungsempfehlung kann hier ohne Probleme ausgesprochen werden. Zu bekommen ist das Produkt für 28 Euro direkt bei Amazon.de.

Positive Aspekte des EasyAcc PowerBank PB10000C:

  • gute Verarbeitung
  • schicke Optik
  • mitgelieferte Kabel
  • automatischer Ladestart
  • Preis

Negative Aspekte des EasyAcc PowerBank PB10000C:

  • -

 

Wer nicht so viel mit sich herumschleppen will, sollte einen Blick auf den ICHOC M5 werfen. Halbe Kapazität, halbes Gewicht, halbe Dicke - und trotzdem eine LED und ein Kabel integriert. Dafür musste die Erkennungsautomatik weichen, bei der der Akku durch angeschlossene Geräte automatisch den Ladevorgang gestartet hat. Und das, obwohl der Akku mit 22 Euro (Amazon.de) nicht unbedingt der günstigste Vertreter dieser Klasse ist. Direkte Konkurrenz: Der etwas teurere, aber besser verarbeitete und komfortabler zu bedienende Anker Astro Slim3.


 ICHOC M5

Positive Aspekte des EasyAcc PowerBank ICHOC M5:

  • schicke Optik
  • Verarbeitung gut
  • integriertes Kabel

Negative Aspekte des EasyAcc PowerBank ICHOC M5:

  • kein automatischer Ladestart
  • Kabelentnahme "fummelig"

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Kommentare (5)

#1
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Registriert seit: 03.02.2008
Stuttgart
Bootsmann
Beiträge: 594
Habe das vorgänger Modell vom PB10000C und bin sehr zufrieden damit.
#2
Registriert seit: 04.09.2012

Bootsmann
Beiträge: 539
Des EasyAcc mit 10.000 mAh oder den Anker Astro 3 Triple kaufen?
Was meint ihr?
#3
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Registriert seit: 26.08.2012
Bayern
Korvettenkapitän
Beiträge: 2394
Anker ;) Ein integriertes Kabel wäre nichts für mich, so kann ich ein beliebiges benutzen und bin damit viel flexibler. Oft hab ich meine Powerbank in der Tasche die am Boden steht und kann mein Smartphone dann trotzdem nutzen.
#4
Registriert seit: 16.02.2015

Matrose
Beiträge: 2
Hatte davor auch das Vorgängermodell und vor einigen Tagen habe ich mir das neuere Modell geholt, bin von der Preisleistung sehr angetan. Kann auch andere starke Powerbanks empfehlen die durchaus in der Konkurrenz mit dem EasyAcc mithalten können: http://www.derneuemann.net/iphone-ladegeraete-power-bank/3856
Aber mit dem EasyAcc ist man gut beraten.
Gruß
#5
customavatars/avatar129573_1.gif
Registriert seit: 14.02.2010
Lüneburg & Wunstorf (Nds.)
Hauptgefreiter
Beiträge: 251
Mir ist schon klar, dass dieser Beitrag als Kurztest gedacht war. Dennoch kann man eine PowerBank meiner Meinung nach nur beurteilen, wenn man sie öffnet. Als Taschenlampen-Narr weiß ich nunmal um die Gefahren und Risiken von LiIon-Akkus, insbesondere von den oft verwendeten 18650-Zellen (wen es interessiert, einfach mal google anschmeißen, zum Beispiel im Taschenlampen-Forum findet mehr mehr als genug zu dem Thema..) Daher finde ich es besonders wichtig, im Rahmen der Sicherheit zu gucken, welche Akkuzellen verbaut wurden (Panasonic, Sanyo, SOny, LG, Samsung, Ultrafire, etc.) und ob die Powerbank selbst mit ausreichend Schutzschaltungen gegen Tiefentladung, Überladung, Überspannung etc. geschützt ist. Julian Illett tut das z.B. immer mal wieder auf Youtube. Auch die Abwärme finde ich immer ein recht interessantes Thema.

Einfach zu sagen"sie hat nicht viele Features, aber kostet ja auch nicht viel und die Verarbeitung ist wirklich nicht schlecht" finde ich wenig hilfreich, das kann man auch in jeder besseren Amazon-Rezension nachlesen..

Sorry, wenn das hier jetzt so negativ klang, der Bericht ist ja auch echt nett zu lesen, nur *etwas* kritischer kann man vielleicht schon an die Sache herangehen. :)
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