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Anker Astro Slim3 und Astro3 Triple-USB im Test

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Seite 3: Anker Astro Slim3 (6.000 mAh)

Der zweite Akku im Test ist der Slim3 mit 6.000 mAh, der bislang noch nicht bei Amazon.de gelistet ist. Lediglich der kleinere Slim2 (4.500 mAh) ist gelistet - beim Vergleich der UK-Preise ist eine dem aktuellen Wechselkurs entsprechende Umrechnung erkennbar. Demnach dürfte der Slim3, sobald er in Deutschland verfügbar ist, rund 30 Euro kosten. In diesem Preissegment gibt es schon deutlich potentere Akkus, zumal es sich beim Slim3 noch um einen mit geringerer Effizienz handelt. Dennoch: auch bei diesem Produkt versucht Anker den Preis über intelligente Lösungen, eine gute Verarbeitung und ein besonders flaches Design zu rechtfertigen.

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Optik, Funktionen und Zubehör

Der Slim3 hält, was er verspricht. Deutlich dünner kommt dieses Akku-Pack zum Kunden – dafür fällt die Kapazität jedoch auch deutlich geringer aus. Nur 6000 mAh und die alte Technik mit einer Effizienz von rund 70 Prozent. Das macht rein rechnerisch eine nutzbare Kapazität von 4200 mAh. Das ist ausreichend für kleinere Geräte oder für Leute, die den Akku wirklich nur als Notreserve sehen.

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Optisch kann der Astro Slim3 jedoch absolut überzeugen. Die Soft-Touch-Oberfläche, wie sie bei der zweiten Generation der „Großen“ verbaut wurde, findet sich auch hier. Zudem gibt es vier Status-LEDs, die die verbleibende Kapazität des Akkus angeben. Das ist natürlich deutlich unpräziser als der neuartige LED-Ring. Der Verzicht auf „Innovationen“ wird sich aber wohl auch im Preis widerspiegeln.

Nichtsdestotrotz will Anker den Slim3 durch andere Features interessant machen. Beispielsweise durch ein integriertes Micro-USB-Kabel, das zeitgleich den Ladeanschluss verschließt und beim Herausnehmen den Akku aus dem Standby holt. Zudem gibt es eine zweite, vollwertige USB-Buchse, an der prinzipiell alle Geräte mit USB-Kabel geladen werden können. Dafür liegt ein weiteres microUSB-Kabel bei (das zeitgleich auch als Auflade-Kabel dienen kann), das über einen kleinen Umstecker zu dem „alten“ 30-pin-Dock-Connector von Apple umgerüstet werden kann. Ein Ladegerät liegt auch dieser Version nicht bei. Zudem fehlt die Tasche, die sonst bei den Anker-Akkus mitgeliefert wird.

Der Lade- und Entladetest

Dieser Akku hat es zwar nicht mit auf die IFA geschafft, konnte aber unter eigenen Bedingungen sein Können zeigen. Für ein Nokia Lumia 620 (1200 mAh Akku) wird es ein ständiger Begleiter sein. Dank des recht kleinen Akkus des 620 ist der Zusatzakku wie für das Gerät gemacht. Die „theoretische“ Kapazität von 4200 mAh bestätigte sich in unserem Test. Drei vollständige Ladungen waren kein Problem für den Slim3, bei der Vierten war hingegen bei etwa 25 Prozent Schluss. Die Ladegeschwindigkeit konnte mit der des mitgelieferten USB-Netzteils von Nokia mithalten. Ein testweise angeschlossenes iPad wurde geladen, dies dauerte jedoch deutlich länger als mit dem von Apple beigelegten Ladegerät.

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Kommentare (4)

#1
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Registriert seit: 25.03.2012
Düsseldorf
Oberleutnant zur See
Beiträge: 1377
Ich selber würde mir lieber einen Zweit-Akku anschaffen, und immer, bei Bedarf diesen wechseln. Ist meiner Meinung nach platzsparender :)
#2
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Registriert seit: 12.07.2009
Bonn
Moderator
A very special one
Kölsche Würmche
Tupper-Tussie
Beiträge: 7145
Dann probier das mal bei nem XperiaZ oder nem iPhone... auch Nokia setzt doch afaik auf feste Akkus?
#3
Registriert seit: 04.09.2012

Bootsmann
Beiträge: 539
Und wenn du mehrere Geräte laden willst (ob auf einmal oder nacheinander), kannst du es so mit einem Geräte tun, ansonsten brauchst du für jedes einen eigenen 2. Akku.
#4
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Registriert seit: 10.10.2003
Berlin
Kapitän zur See
Beiträge: 3160
Zitat
Genau - der Ladevorgang wird durch einfaches Schütteln des Akkus begonnen.


Also das kann ich nicht bestätigen, denn ich hab mein SGS2 einfach angeschlossen und der Ladevorgang begann sofort wo beide Verbunden waren.
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