> > > > CES 2014: NVIDIA präsentiert den Tegra K1

CES 2014: NVIDIA präsentiert den Tegra K1

DruckenE-Mail
Erstellt am: von

nvidia 2013Die Pressekonferenz von NVIDIA auf der CES 2014 begann zunächst mit bereits bekannten Technologien, die für das Unternehmen derzeit aber im Fokus stehen. Zum ersten mal haben wir eine Live-Demo eines Livestreams von einem GRID-Server auf die NVIDIA Shield gesehen. Über eine Strecke von 6.000 km tauschen die Konsole in Las Vegas und der Server in Sofia, Frankreich, ihre Daten aus. Eingaben wurden innerhalb von 30 ms nach Sofia übertragen und der Video-Stream benötigte weitere 30 ms um von Sofia wieder auf der Shield angezeigt zu werden. Derzeit testet NVIDIA GameStream mit Nutzern, die in Kalifornien leben und auf Server in Paolo Alto zugreifen. Leider fehlt weiterhin ein Termin für die Einführung von Shield in Deutschland.

Die zweite Neuigkeit, wenn man diese als solche bezeichnen sollte, ist eine weitere Ankündigung zu G-SYNC. Entsprechende Monitore sollen in Größen von 24- und 27-Zoll bei 1.920x1.080 und 2.560x1.600 Pixel ab dem 2. Quartal 2014 erhältlich sein. Ursprünglich planten Hersteller wie ASUS, BenQ, Philips und Viewsonic die Einführung entsprechender Modelle noch im 1. Quartal.

NVIDIA Tegra K1

Zur ersten wirklichen Neuigkeit ist NVIDIA im Rahmen des Tegra-Portfolios gekommen. Nachfolger des aktuellen Tegra 4 soll der Tegra K1 werden. Die Parallelen bei der Namensgebung zum Tesla K1 ist dabei nicht ganz unbeabsichtigt. Mit Tegra K1 will NVIDIA den Workstation- und Desktop-Bereich mit der mobilen Sparte zusammenführen. Auf Level des Silizium bleibt es bei der Konfiguration bestehend aus vier ARM- und einen Companion-Core. Diesen CPU-Kernen zur Seite steht ein volles SMX-Cluster der "Kepler"-Architektur mit 192 CUDA-Kernen. Damit möglich soll auch die Ausführung der Unreal Engine 4 auf einer Tegra K1 SoC sein. In mehreren Demos wurde die Performance von Tegra K1 vorgeführt. In diesem stellte der SoC Technologien und Features wie HDR oder Global Illumination dar - bei einer Auflösung von 1.080p. Wir haben einige Szene des Demos in einem Video zusammengefasst.

Der Tegra K1 wird in zwei Versionen erscheinen. Dies wäre zum einen die bereits erwähnte Variante mit 4+1 ARM-Kernen. Ebenfalls erscheinen soll ein Modell mit den von NVIDIA entwickelten CPU-Kernen mit ARM-IP (ARMv8, 64 Bit). Genauer gesagt handelt es sich dabei um das seit Jahren in der Entwicklung befindliche Projekt "Denver". Gleich zwei dieser CPU-Kerne kommen zum Einsatz. Erstmals konnten wir also einen Blick auf ein Android werfen, dass auf einem 64-Bit-SoC ausgeführt wurde.

Tegra K1 soll aber nicht nur in Tablets verwendet werden, sondern soll die bereits bestehende Plattform auf 4,5 Millionen Autos mit Tegra-SoC erweitern und auch hier neue Möglichkeiten zugänglich machen. Immer mehr Sensoren und Eingaben durch den Fahrer müssen von der Elektronik verarbeitet werden. Die dazu notwendige Performance soll Tegra K1 bereitstellen können.

Social Links

Ihre Bewertung

Ø Bewertungen: 0

Tags

Kommentare (10)

#1
Registriert seit: 07.02.2005

Obergefreiter
Beiträge: 77
Zitat
Über eine Strecke von 6.000 km tauschen die Konsole in Las Vegas und der Server in Sofia, Frankreich, ihre Daten aus. Eingaben wurden innerhalb von 30 ms nach Sofia übertragen und der Video-Stream benötigte weitere 30 ms um von Sofia wieder auf der Shield angezeigt zu werden.

Ich wusste gar nicht, das nVidia Datenübertragung mit Überlichtgeschwindigkeit entwickelt hat....

Ihr seid Huang VOLL auf den Leim gegangen...

Ein Signal, welches sich mit der Vakuumlichtgeschwindigkeit bewegt, braucht für die 6k Meilen schon 32ms in eine Richtung. Und da wir eben dank Routern und zu ganz kleinem Teil auch Medium langsaner sind, sinds nicht 30 (wir wollen ja mal nicht kleinlich sein und unterschlagen die 2ms), sondern so ~130ms von Deutschland aus. Von Frankreich aus wirds auch nicht kürzer sein. 60+ms bekommt man einfach schon wenn man den Atlantik EINFACH! quert über die Hochseekabel.

Der Lag wird daher bei deutlich >200 ms gelegen haben...
#2
customavatars/avatar3025_1.gif
Registriert seit: 06.10.2002

Korvettenkapitän
Beiträge: 2463
Oh man. HWL mal wieder. Zwischen Las Vegas und Sophia liegen etwa 6.000 Meilen nicht Kilometer. Sonst landet man im Ozean. :rolleyes:

@skysnake: Du kannst 6000 Meilen in etwa 8-10 Millisekunden mit einem elektrischen Signal überbrücken. Wo ist das Problem? Ich erreiche Server in den USA (Westküste!) mit ~60 ms mit meinem Notebook das per WLAN agiert.

[ATTACH=CONFIG]263754[/ATTACH]
#3
customavatars/avatar87597_1.gif
Registriert seit: 20.03.2008

Oberbootsmann
Beiträge: 928
da hat nvidia aber mal sowas von die bombe platzen lassen #nicht :D
#4
Registriert seit: 07.02.2005

Obergefreiter
Beiträge: 77
Zitat Hübie;21660775
Oh man. HWL mal wieder. Zwischen Las Vegas und Sophia liegen etwa 6.000 Meilen nicht Kilometer. Sonst landet man im Ozean. :rolleyes:

@skysnake: Du kannst 6000 Meilen in etwa 8-10 Millisekunden mit einem elektrischen Signal überbrücken. Wo ist das Problem? Ich erreiche Server in den USA (Westküste!) mit ~60 ms mit meinem Notebook das per WLAN agiert.

[ATTACH=CONFIG]263754[/ATTACH]


Ich habs dir schon im 3dCenter erklärt, aber damit der Schwachsinn nicht stehen bleibt, hier halt nochmal....

Du hast Google angepingt, und das Ding wurde wohl abgefangen von den Google-Servern.

Oder kannste deine Datenpakete schneller als mit Lichtgeschwindigkeit versenden? Wenn ja GZ

6000 Meilen = ~9656,06 km für dich sogar abgerundet!

Das sind 9.656.060 m wenn wir jetzt von der Vakuumlichtgeschwindigkeit von 299.792.458 m/s ausgehen, braucht dein elektrisches Signal EINFACH! 0,032209 s oder anders gesagt 32,209 ms...

Aber hey, dein Laptop ist wohl so gut, dass die Datenpakete sich schneller als Licht im Vakuum bewegen :rolleyes:
#5
customavatars/avatar3025_1.gif
Registriert seit: 06.10.2002

Korvettenkapitän
Beiträge: 2463
Bagatellfehler. 6000 Kilometer 8-10 Sekunden. Sorry. Aber wie du oben siehst sind das dennoch ca. 60 Millisekunden was eben nicht Überlichtgeschwindigkeit ist.
Und es sind 31,04706617520348 Millisekunden für 6000 Meilen. Stell mich bitte nicht so hin als sei ich blöde und könnte keinen Taschenrechner bedienen ;)

Edit: Vergiss den zweiten Satz.
#6
Registriert seit: 05.11.2007
Neckar-Odenwald Kreis
Fregattenkapitän
Beiträge: 2896
Das mit dem Taschenrechner musst du noch mal lernen ;)
6000 Meilen = 9 656.064 km / 299,792458 km/s = 0,032209 s -> 32,209ms

Dazu kommt, dass Licht in einer Glasfaser-Leitung 30% langsamer ist, im Glasfaserkabel bewegt sich der Lichtstrahl auch nicht gerade aus (-> noch längere Strecke). Außerdem wird die Strecke nicht in der Luftlinie überwunden, hier kommt auch noch einiges hinzu und das Signal wird zwischendurch noch verarbeitet (router, switches, ...).

Mit ganz viel Glück wirst du für eine Strecke dann 60ms (einfach wohlgemerkt) brauchen.


PS: Für 6km brauchst du im Vakuum ~20ms ;)
PPS: komme auf einen Ping von 180 bei ~5800mi bei der seite: http://www.pingtest.net/
#7
customavatars/avatar3025_1.gif
Registriert seit: 06.10.2002

Korvettenkapitän
Beiträge: 2463
Ich habe nicht so viele Nachkommastellen bei der Umrechnung zur Verfügung gehabt. Ich bitte dies zu entschuldigen.
Und oben hab ich mich nun echt blamiert :D Ich meinte nicht mal Sekunden sondern Millisekunden. Wie ich jetzt aber darauf kam dass man für 6000 Kilometer 8-10 Millisekunden bräuchte kann ich jetzt auch nicht mehr zurück rechnen. Danke für die Korrektur. Das sind (theoretisch) 20,01384571188912 Millisekunden.
Zu meiner Verteidigung: Bin Papa geworden und leide unter Schlafmangel *hust*
#8
customavatars/avatar108709_1.gif
Registriert seit: 17.02.2009
Sachsen, Brandis b. Leipzig
Admiral
Beiträge: 16812
Nen PC aber nich so viele Nachkommastellen? :vrizz:

Nuja...


Auf jeden Fall ziemlich lustige Sache die Huang da fabriziert hat... aber wenns funktioniert... :shot:


lg

Marti
#9
customavatars/avatar3025_1.gif
Registriert seit: 06.10.2002

Korvettenkapitän
Beiträge: 2463
Smartphone und per App. Jetzt sitz ich aber am Notebook. Schnauze voll vom touch-scheiß.
#10
Registriert seit: 05.11.2007
Neckar-Odenwald Kreis
Fregattenkapitän
Beiträge: 2896
Zitat Pirate85;21671043

Auf jeden Fall ziemlich lustige Sache die Huang da fabriziert hat... aber wenns funktioniert... :shot:


die kamen auch fast mit einer zersägten Grafikkarte durch :D
Um Kommentare schreiben zu können, musst Du eingeloggt sein!

Das könnte Sie auch interessieren:

Core i7-6950X im Test: Dicker Motor, alte Karosse

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/6950X/6950X-LOGO

Intels letzter CPU-Launch ist schon eine Weile her - Ende Oktober 2015 testeten wir den Xeon E5-1230v5 auf Skylake-Basis, seitdem war zumindest im Desktop-Bereich nichts neues mehr vom Marktführer zu hören. Am heutigen Tag aktualisiert Intel endlich die High-End-Plattform und bringt mit dem Core... [mehr]

So schnell ist Kaby Lake: Erste eigene Benchmarks zum i7-7500U

Logo von IMAGES/STORIES/REVIEW_TEASER/INTEL_KABY_LAKE

Offiziell vorgestellt hat Intel die 7. Generation der Core-Prozessoren bereits Ende August, doch erst jetzt ist Kaby Lake in Form des ersten Notebooks verfüg- und damit testbar. Dabei handelt es sich um das Medion Akoya S3409 MD60226, in dem ein Core i7-7500U verbaut wird. Während das Notebook... [mehr]

Intel 'Kaby Lake': Die siebte Core-Generation im Detail vorgestellt

Logo von IMAGES/STORIES/LOGOS-2016/INTEL_7TH_CORE_GEN

Im Zuge der kommenden "Kaby Lake"-Plattform, deren breite Verfügbarkeit für das erste Quartal 2017 erwartet wird, nutzt Intel heute die Gelegenheit, die siebte Core-Generation offiziell im Detail vorzustellen und bereits ein paar Prozessoren auf den Markt zu bringen. Wir konnten uns bereits vor... [mehr]

Delid Die Mate im Test

Logo von IMAGES/STORIES/IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/2016/DDM/DDM

Seit der Ivy-Bridge-Generation verlötet Intel Die und Heatspreader nicht mehr miteinander, was leider in deutlich schlechteren Kern-Temperaturen resultiert. Abhilfe dagegen schafft nur das Delidding (das sogenannte „Köpfen“) der CPU sowie der anschließende Austausch der Wärmeleitpaste durch... [mehr]

Intel Core i7-7700K (Kaby Lake) nun ebenfalls in Benchmark gesichtet

Logo von IMAGES/STORIES/LOGOS-2015/INTEL3

Mittlerweile sind die ersten Benchmarks zum kommenden Intel Core i7-7700K (Kaby Lake) aufgetaucht und ergänzen damit die Werte zum Core i7-7500U. Die Ergebnisse wirken durchaus sehr glaubhaft, denn sie sind in der offiziellen Datenbank von Geekbench 4 zu finden. Getestet wurde der neue Prozessor... [mehr]

AMD nennt architektonische Details zu Zen - Summit Ridge mit Broadwell-E...

Logo von IMAGES/STORIES/LOGOS-2016/AMD-ZEN

Alle Journalisten, die von Intel auf das IDF eingeladen wurden, bekamen von AMD eine Einladung für ein eigenes Event im Hotel gegenüber. Also machte sich der Tross auf den Weg, um in einer Pressekonferenz neue Details über AMDs kommende Zen-Architektur und die Prozessoren zu erfahren. Erstmals... [mehr]