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CES: Intel deckt auf - "Sandy Bridge" offiziell vorgestellt

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Ende 2008 stellte Intel seine neue Core-i-Serie, basierend auf der "Nehalem"-Mikroarchitektur, vor. Fast zwei Jahre später steht nun der nächste Architektursprung an, denn nur wenige Stunden vor dem Start der CES in Las Vegas stellte man jetzt den Nachfolger "Sandy Bridge" offiziell vor. Im Gegensatz zur Vorgängerarchitektur, die zum größten Teil in 45 nm gefertigt wurde, schwenkte Intel mit "Sandy Bridge" nun komplett auf das nächst kleinere Fertigungsverfahren um. Alle neuen Prozessoren werden damit im 32-nm-Verfahren vom Band laufen. Mit der neuen Prozessorgeneration hat Intel einige Verbesserungen und vor allem Neuheiten angekündigt. So sollen die "Sandy Bridge"-Prozessoren unter anderem über ein hardwaregestütztes Videoencoding verfügen. Besonders betont hat Intel außerdem immer wieder die schnelle Grafikeinheit in den CPUs, welche nun standardmäßig in allen neuen CPUs vertreten sein wird. Bisher kannte man dieses Feature nur von "Clarkdale". Intel bewegt sich damit eigenen Angaben zufolge auf dem Niveau aktueller Einsteiger-Grafikkarten, die auf DirectX 10 setzen. Einige der neuen Modelle bieten natürlich wieder SMT (Hyperthreading), um noch mehr Performance herauszuholen. Nach einem Benchmark des Chipriesen sollen bis zu 36 Frames mehr möglich werden. Darin wurde ein Intes Core i5-661 mit einem Core-i5-2500 Prozessor, die beide mit 3,33 GHz zu Gange sind, verglichen.

Wie bereits bekannt, führt Intel mit "Sandy Bridge" auch einen neuen Sockel ein. Der Sockel LGA1155 soll die neuen Rechenkünstler in die heimischen PCs bringen. Außerdem wird es vier neue Chipsätze geben. Entsprechende Mainboards sind schon seit einiger Zeit in Deutschland im Handel erhältlich. Bisher fehlten nur die passenden CPUs, was sich in den nächsten Tagen jedoch schlagartig ändern dürfte. Erscheinen werden die Prozessoren nun in den fünf bereits existierende Serien: -Core i7, -Core i5, -Core i3, Pentium und Celeron. All diejenigen, die eine neue Plattform zum Übertakten suchen, sollten sich zudem an dem Zusatz "K" hinter dem Prozessornamen orientieren. Diese Modelle verfügen über einen frei einstellbaren Multiplikator, was bisher nur den Extreme-Series vorbehalten war.

In unserer kommenden Ausgabe der Hardwareluxx [printed] haben wir ein 22-Seiten starkes Special über Intels "Sandy Bridge" vorbereitet. Dort erfährt man alle Einzelheiten zur neuen Architektur im Details. Wer nicht länger warten möchte, kann auch gerne einen Blick in unser Forum werfen. Dort ist inzwischen eine große Sammlung an Informationen rund um Sandy Bridge zusammengetragen worden - sogar ein User-Test findet sich dort.

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