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SanDisk: Ab 2016 bieten SSDs bis zu 8 TB Speicherkapzität

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sandisk logoSpeicherspezialist SanDisk hat mit der Optimus-MAX-Baureihe bereits SSDs mit bis zu 4 TB Speicherkapazität im Angebot und möchte laut eigenen Angaben zufolge im nächsten Jahr die Kapazität noch weiter nach oben schrauben. Demnach plant das Unternehmen im Jahr 2016 weitere Modelle mit 6 und sogar 8 TB Speicherkapazität auf den Markt zu bringen. Während die ersten Modelle noch mit MLC-Speicherbausteine ausgestattet sein sollen, sollen die Speicherchips zu einem späteren Zeitpunkt durch 3D-V-NAND ersetzt werden. Durch 3D-NAND werden die einzelnen Schichten gestapelt, sodass pro Chip eine höhere Speicherdichte möglich ist und damit die Produktionskosten geringer ausfallen.

sandisk ssd trends

Neben einer immer höheren Speicherdichte spricht SanDisk auch davon, dass die Preise von SSDs und Festplatten ab 2017 sich immer mehr annähern sollen. Ermöglicht wird dies durch die Senkung der Produktionskosten von Speicherbausteinen. Dadurch werden die Laufwerke entsprechend günstiger im Handel zu finden sein. Aktuell kostet das 4-TB-Modell von SanDisk mit einem 12-GB/s-SAS-Anschluss rund 5.800 Euro. Im Vergleich zur klassischen Festplatten muss der Käufer somit aktuell für die schnellere und neuere Technik mit identischer Speicherkapazität deutlich tiefer in die Tasche greifen. Dies soll sich aber laut Ansicht von SanDisk in den kommenden Jahren zur Freude der Kunden ändern.

sandisk ssd trends 1

Ob die klassische Festplatte jedoch komplett von der SSD abgelöst wird, kann noch nicht vorhergesagt werden. Schließlich bieten Festplatten auch heute noch eine deutlich höhere Ausdauer, wobei bei SSDs im Gegensatz keine Mechanik ausfallen kann.

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Kommentare (19)

#10
Registriert seit: 12.01.2013

Bootsmann
Beiträge: 606
2TB SSD für 100 Euro und ich brauch keine HDD mehr.

Vorteil bei meine HDDs die ich hatte war das die immer ihren Tot vor her angekündigt hat.
Somit konnte ich immer noch die Daten runter holen.
Ja ich weiß mann sollte sowieso ein Backup haben.

Bei SSDs fehlt die ToT Ankündigung.
#11
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Registriert seit: 15.02.2010

Fregattenkapitän
Beiträge: 2845
so schön wie das wäre, ich sehen nicht das SSDs 2017 pro TB genauso Günstig sind wie HHDs, diesen Grafen von SanDisk kann man für SAS Profi Platten hernehmen da wird es wohl eine Gleichstand geben,

aber eine 2,5" 1TB SSD für ~60-70€ sehe ich noch nicht, so wie sich die Preise im Moment entwickeln, denn da herrscht ja praktisch Stillstand.

aber ich lasse mich gerne Überraschen, gerade für Games könnte ich noch eine günstige SDD gebrauchen, bei dem was Games heute so an Platz brauchen :hmm:
#12
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Registriert seit: 02.08.2011
Österreich/Steiermark
Kapitänleutnant
Beiträge: 1586
SAS-Disks werden in den nächsten Jahren sicher verschwinden, da einfach kein Platz für drei Speichermedien am Markt ist und der Preis jetzt schon fast gleich ist. Aber bis SSDs den Preis von normalen HDDs erreichen, werden sicher noch einige Jahre vergehen.
#13
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Registriert seit: 15.02.2010

Fregattenkapitän
Beiträge: 2845
SAS war ja auch nur als Beispiel gedacht,
#14
Registriert seit: 02.09.2009

Flottillenadmiral
Beiträge: 4425
Zitat P4LL3R;23717420
SAS-Disks werden in den nächsten Jahren sicher verschwinden, da einfach kein Platz für drei Speichermedien am Markt ist und der Preis jetzt schon fast gleich ist. Aber bis SSDs den Preis von normalen HDDs erreichen, werden sicher noch einige Jahre vergehen.

Du vergisst, daß SAS im Gegensatz zu SATA Features hat, die SATA nicht hat.
- Dual Host Anbindung
- erweiterte ECC Fehlererkennung durch 520 oder 528 Byte/Sektor statt 512 Byte/Sektor

Ob's SSDs mit SAS Schnittstelle und diesen Features gibt, entzieht sich meiner Kenntnis.
Da Enterprise SSDs aber einen nochmals deutlich höhreren Preis haben, als die Consumer SSDs, müssten die Preise für SSDs um mindestens 70-80% fallen, um überhaupt in die Nähe der HDD Preise zu kommen - gemessen am günstigstem Preis pro TB.
(Eine 500 GB HDD kostet ja fast genausoviel wie eine 2 TB HDD).
#15
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Registriert seit: 02.08.2011
Österreich/Steiermark
Kapitänleutnant
Beiträge: 1586
Ich war erst vor ca. zwei Wochen bei einem Vortrag von einem der führenden Herstellern für Storage-Systeme und dort wurde uns schon gesagt, dass man SAS-Disks in 2-3 Jahren kaum mehr einsetzen wird, da die Entwicklung von Flash-Speichern so rasant voranschreitet und der Preisunterschied immer kleiner wird und die Datendichte höher. SAS-Disks gibt es bis 600GB, Enterprise-SSDs sind derzeit bei ca. 2TB.
#16
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Registriert seit: 11.08.2014
Erde, Deutschland
Kapitän zur See
Beiträge: 3715
Eine SSD kaufe ich mir nur, wenn meine Festplatte den Geist aufgibt... Dann aber bitte 1TB für max. 100 Euro! :D
#17
Registriert seit: 01.05.2007

Korvettenkapitän
Beiträge: 2190
Zitat P4LL3R;23717637
SAS-Disks gibt es bis 600GB, Enterprise-SSDs sind derzeit bei ca. 2TB.


SAS gibts z.B. bei Seagate bis 1,8 TB, nämlich die ST1800MM0078 oder die ST1800MM0038.
Bei WD gibts SAS-Platten bis zu 4 TB. Z.B. die WD4001FYYG.

SAS bietet gegenüber SATA noch diverse andere Vorteile.
- SAS arbeitet vollduplex, SATA nur halbduplex. Schon alleine dadurch ist SAS bei gleicher Schnittstellengeschwindigkeit schneller.
- SAS ermöglicht Port Aggregation, dadurch kann die Schnittstellengeschwindigkeit verdoppelt werden.
- SAS ermöglicht Dual-Porting. Dadurch kann eine Festplatte an 2 verschiedene Systeme angeschlossen werden und beide Systeme können gleichzeitig auf die Festplatte zugreifen.
- SAS hat höhere Spanungen auf den Datenleitungen und ist daher robuster gegenüber Einstreuungen ins Kabel.

Was die Anzahl der Platter in einer Festplatte angeht:
Früher, insbesondere bei den 3,5"-Disks, waren Festplatten mit nur 1 Platter die absolute Ausnahme. 2 oder 3 Platter waren Standard.
Ich habe hier noch eine uralte 3 GB SCSI-Platte, die sogar 7 Platter hat.
Das Ding hat einmal 1500,- DM gekostet.
#18
Registriert seit: 01.11.2004
Bärlin
Super Moderator
Mr. Alzheimer
Beiträge: 17863
Leute, ihr müsst mal Schnittstelle (SAS) vom Gerät (HDD) trennen.

Wenn ein Storagehersteller sagt, dass SAS Disks verschwinden, dann meint er, dass HDDs im Bereich Anwendungsstorage verschwinden werden. Nicht dass SAS verschwindet.

SAS wird also beibehalten werden, da nur SAS eben bestimmte Vorteile hat. (gegenüber SATA, NGG, PCIe, etc)
Wenn man also mit SAS Disk HDDs meint, dann stimmt das so. Wenn man allerdings mit SAS Disks allgemein schnellwechselfähige Medien meint (und darunter fallen dann auch 2,5" und 3,5" SSDs) dann stimmt das nunmal nicht.

Nicht alles glauben, was einer mal unüberlegt in die Welt bläst.
#19
Registriert seit: 05.07.2010

Admiral
Beiträge: 12093
Zitat T1000101;23716802
Vorteil bei meine HDDs die ich hatte war das die immer ihren Tot vor her angekündigt hat.
Das muss auch nicht immer und wenn eine HDD mal runterfällt, dann entfällt z.B. auch jede Vorwarnung. Du hattest Glück behältst deshalb wohl Dein bzgl. Datensicherheit riskantes Verhalten weiterhin bei, aber das Glück kann einen auch mal verlassen und bei vielen Problemen sind auch nicht mehr alle Daten zu retten.
Zitat T1000101;23716802
Bei SSDs fehlt die ToT Ankündigung.
Auch das stimmt so nicht, aber dann sind es meist welche wo die NANDs schon ausgenudelt sind, was bei miesen NAND Qualitäten oder Controller die im Idle mächtig P/E Zyklen verbraten wie dem alten Barefoot, natürlich schon mal passieren.


Zitat Digi-Quick;23717562
Du vergisst, daß SAS im Gegensatz zu SATA Features hat, die SATA nicht hat.
Und Du hast übersehen, dass es P4LL3R um HDDs ging und zwar die mit 10.000 bis 15.000rpm die heute für Mission Critical Anwendungen genutzt werden. Außerdem geht es hier um SSDs mit SAS Anschluss:
Die Graphik unten ist übrigens falsch, demnach wären einfach Storage HDDs (keine Ahnung ob Consumer oder Cloud Storage gemeint war, also die 180TB im Jahr Klasse) ja viel teurer als die die Server-HDDs (also Nearline, 550TB im Jahr Klasse) und die wieder teurer als die Mission critical und Business critical, wobei ich jetzt diese Mission und Business critical Unterscheidung so nicht kennen, vielleicht meinen sie damit noch mal FC statt SAS? Jedenfalls ist es ja genau umgekehrt, die Reihenfolge wurde also genau auf den Kopf gestellt:




Zitat Digi-Quick;23717562
- Dual Host Anbindung
- erweiterte ECC Fehlererkennung durch 520 oder 528 Byte/Sektor statt 512 Byte/Sektor
Das wichtigste vergisst Du: Full Duplex statt nur Half Duplex bei SATA!
Aber das hat mit der Frage ob man nun eine SAS HDD oder eine SAS SSD verwendet, nichts zu tun, die SAS SSDs können das auch alles, auch wenn sie keine zweite sync Marke in den Userdaten brauchen, wie es SAS HDDs haben :cool:
Zitat Digi-Quick;23717562
Ob's SSDs mit SAS Schnittstelle und diesen Features gibt, entzieht sich meiner Kenntnis.
Einfach mal die News lesen die man kommentiert, denn vielleicht man nach dem Datenblatt der SanDisk Optimus-MAX-Baureihe suchen dort findest Du die Antwort:"Interface Ports: Dual" und "Sector Sizes: 512, 520 byte"

Mal ehrlich, in der Zeit wo Du das hier geschrieben hast, hättest Du die Antwort doch auch selbst gefunden, oder?
Zitat Digi-Quick;23717562
müssten die Preise für SSDs um mindestens 70-80% fallen, um überhaupt in die Nähe der HDD Preise zu kommen - gemessen am günstigstem Preis pro TB.
Ja, aber so schnell werden sie das nicht, aber schau Dir die die Preise von 2.5" HDDs mit 15.000rpm mal an, das sind 550 bis 750€/TB und es gibt maximal 600GB pro Platte, eine entsprechende SSD mit 4TB ersetzt also über 6 HDDs und jeder Platz für eine Platte im Storage kostet auch Geld, für den Port, die Einbauplatz, Stromversorgungen, Kühlung, etc. Das interessiert den Heimanwender mit seine normalerweise 6 SATA Ports und mehr oder weniger ebenso vielen Einbauplätzen und Steckern am Netzteil für HDDs weniger, das spielt bei den kosten eines großen Storages aber schon eine nicht zu unterschätzende Rolle.
Zitat passat3233;23718170
SAS gibts z.B. bei Seagate bis 1,8 TB, nämlich die ST1800MM0078 oder die ST1800MM0038.
Das sind aber nur 10k rpm HDDs, die sind weniger leistungsstark, die werden etwas später von den SSDs verdrängt als die mit 15k rpm.
Zitat passat3233;23718170
Bei WD gibts SAS-Platten bis zu 4 TB. Z.B. die WD4001FYYG.
Und das ist Nearline Speicher, der ist nicht für Mission Critical Anwendungen gedacht, die treten nicht wirklich in Konkurrenz zu den kleinen 2.5" mit 10k rpm oder 15k rpm, aber auch denen rücken dann SSDs irgendwann auf die Pelle.

Zitat passat3233;23718170
SAS bietet gegenüber SATA noch diverse andere Vorteile.
- SAS arbeitet vollduplex, SATA nur halbduplex. Schon alleine dadurch ist SAS bei gleicher Schnittstellengeschwindigkeit schneller.
Das bringt bei einer HDD aber so ungefähr gar nichts, das bringt aber einer SSD gewaltig was. SAS bietet diese Feature aber, weil bei SATA sehr oft Expander eingesetzt werden um mehrere Platten über einen Port zu betreiben und dann macht das schon einen Unterschied. SATA Multuplayer sind dagegen dann schon sehr selten zu finden.

Zitat passat3233;23718170
- SAS ermöglicht Port Aggregation, dadurch kann die Schnittstellengeschwindigkeit verdoppelt werden.
Auch das ist natürlich für SSDs nett und bei HDDs nur im Zusammenhang mit dem Expandern wichtig.
Zitat passat3233;23718170
- SAS ermöglicht Dual-Porting. Dadurch kann eine Festplatte an 2 verschiedene Systeme angeschlossen werden und beide Systeme können gleichzeitig auf die Festplatte zugreifen.
Das ginge mit einem SATA Interposer auch, aber wer das braucht, der nimmt sowieso SAS oder FC, aber es auch wieder nichts mit der Frage ob HDD oder SSD zu tun.
Zitat passat3233;23718170
Ich habe hier noch eine uralte 3 GB SCSI-Platte, die sogar 7 Platter hat.
Das Ding hat einmal 1500,- DM gekostet.
Die dürfte aber auch noch nicht "Low Profile" also 26,1mm hoch, sondern noch die halbe Bauhöhe von 41,4 mm haben. Bei dem heute nur noch verwendeten "Low Profile" mit 26,1mm Bauhöhe sind 7 Plattern ohne He-Füllung meines Wissens nie realisiert worden.
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