> > > > Details zu Intels SSD 710 und 720 aufgetaucht

Details zu Intels SSD 710 und 720 aufgetaucht

DruckenE-Mail
Erstellt am: von

intel3Mit der Serie 710 und 720 wird Intel bald neue SSDs für den Enterprise-Markt einführen. Bisher waren über diese beiden neuen Modellreihen noch nicht viele Informationen bekannt, aber nun sind doch einige Details durchgesickert. So wird die 710-Serie im 2,5-Zoll-Format gefertigt und über eine SATA-Schnittstelle mit 3 Gb/s verfügen. Der verbaute Speicher wird ein MLC-Flash-Speicher bilden, welcher in der Strukturbreite von 25 Nanometern hergestellt wurde. Des Weiteren wird ein 64 MB Cache-DRAM aufgelötet sein und es werden die Kapazität von 100, 200 und 300 GB angeboten. Die Transferraten werden mit 270 MB/s beim Lesen und 210 MB/S beim Schreiben angegeben. Bei 4K Random Zugriffen liegen die IOPS bei 36.000 respektive 2400.

Die Ausdauer der SSD wird von Intel mit 500 TB bei der 100-GB-Version und die 200-GB-Variante soll bis zu 1024 TB Daten verarbeiten können, bevor es zu Problemen kommen kann. Sollten die Unternehmen aber 20 Prozent der SSD freilassen, werden 900 TB beziehungsweise 1330 TB angegeben. Zum Vergleich: Die aktuelle 120-GB-Version aus der 320-Serie von Intel soll bis zu 15 TB Daten verarbeiten können.

Die 720-Serie hingegen wird auf eine PCI-Express-Schnittstelle zugreifen und mit einem 34-nm-SLC-Flash ausgestattet sein. Der DRAM wurde vergrößert und besitzt nun eine Kapazität von 512 MB und die Transferraten sollen bei 2200 MB/s beim Lesen und 1800 MB/s beim Schreiben liegen. Die IOPS wurden ebenfalls gesteigert, auf 180.000 respektive 56.000. Bei dieser Serie kann das 100-GB-Modell bis zu 18 PB (Petabyte entspricht 1024 TB) und die 200-GB-Variante bis zu 36 PB Daten verarbeiten.

Weiterführende Links:

Social Links

Ihre Bewertung

Ø Bewertungen: 0

Tags

Kommentare (6)

#1
customavatars/avatar106293_1.gif
Registriert seit: 11.01.2009
Gelnhausen/Hanau
Kapitänleutnant
Beiträge: 1958
oha die 720er ist ja mal ne hausnummer was die transferraten angeht:asthanos:
#2
Registriert seit: 05.04.2005

Fregattenkapitän
Beiträge: 2868
War ja klar das etwas gegen die Vertex 3 kommt, blöd das die Speicherchips so teuer sind, die 300gb kostet sicher über 400€.
#3
customavatars/avatar153159_1.gif
Registriert seit: 09.04.2011

Bootsmann
Beiträge: 553
Die 710er sollen doch die X25-E ersetzen oder? Ich würde mich nicht wundern wenn die 300GB deutlich über 1000 kosten werden. Die Preise der 720 werden sicher jenseits von Gut und Böse liegen.
#4
customavatars/avatar7658_1.gif
Registriert seit: 26.10.2003
Allgäu
Admiral
Beiträge: 10543
Zitat F_L_a_S_H;17029755
War ja klar das etwas gegen die Vertex 3 kommt, blöd das die Speicherchips so teuer sind, die 300gb kostet sicher über 400€.


Dafür darfst se mal angucken, mehr aber auch nicht.
fang schonmal an zu sparen, ne 240 GB Intel 510 kostet ja schon 460€ und die ist nicht für den Enterprise-Markt gedacht, wie kommst du überhaupt auf den trichter das diese gegen die Sandforce2281 angesetzt sind ?
Die sind für den Enterprise-Markt gedacht, nicht Consumer wie zb die Vertex3 und co somit sind se preislich wie auch leistungstechnisch nicht vergleichbar und was die haltbarkeit angeht schon erst recht nicht
#5
customavatars/avatar153159_1.gif
Registriert seit: 09.04.2011

Bootsmann
Beiträge: 553
Die 710er nützen MLC HET. Aber keine Ahnung wie es da mit den Preisen aussieht, da diese aber viel mehr P/E-Zyklen verkraften und die 710 für Enterprise-Einsätze gedacht ist, werden die sicher nicht billig.
#6
Registriert seit: 06.06.2009

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1465
Auf den ersten Blick sind die 710er nicht interessant. Für X25-E Besitzer kein Grund umzusteigen. Schlechtere Haltbarkeit und etwa gleiche Performance.
Ein Argument könnte aber die TRIM-Fähigkeit sein, was die X25-E nicht kann.

Bei der 720er wäre interessant zu wissen, ob man davon booten kann.
Um Kommentare schreiben zu können, musst Du eingeloggt sein!

Das könnte Sie auch interessieren:

Samsung SSD 750 EVO im Test - die neue Einsteiger-Klasse?

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/SAMSUNG-750-EVO/TEASER

Samsung gehört zu den Standardempfehlungen, wenn es um SSDs geht, sowohl im Highend-Bereich mit der Samsung SSD 950 PRO als auch im Mainstream-Bereich mit der 850 EVO. Letztere hat vor kurzem ein Upgrade erfahren, dabei wurde der 3D-Speicher durch eine neue Version mit nunmehr 48 statt 32... [mehr]

Crucial MX300 SSD mit 750 GB und 3D-NAND im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/CRUCIAL-MX300-750GB/TEASER

Crucial meldet sich zurück und packt mit der MX300 aktuelle Speichertechnologie in ein 2,5-Zoll-Laufwerk. Den Anfang macht dabei ein einziges Modell mit einer ungewöhnlichen Speicherkapazität von 750 GB, das gegen die Samsung SSD 850 EVO und andere Mainstream-Laufwerke bestehen soll. Die... [mehr]

Samsung SSD 850 EVO mit neuem 48 Layer 3D-NAND im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/SAMSUNG-850EVO-48/TEASER

Bereits vor einiger Zeit hat Samsung den nächsten Schritt in der Fertigung von NAND-Speicher angekündigt, nämlich die Produktion von 3D-NAND mit 48 Layern. Dieser soll jetzt in der Samsung SSD 850 EVO zum Einsatz kommen, wobei sich der Produktname nicht ändert, die Bestände werden also nach... [mehr]

OCZ Trion 150 SSD mit 240 GB im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/OCZ-TRION-150/TEASER

Letztes Jahr hat OCZ mit der Trion 100 eine SSD auf TLC-Basis für preisbewusste Käufer auf den Markt gebracht. Nach etwas über einem halben Jahr erfährt die Trion nun ein Update in Form der OCZ Trion 150, bei der weiterhin TLC-Speicher von Toshiba zum Einsatz kommt, der jetzt allerdings in 15... [mehr]

NVMe-SSD Samsung 960 PRO mit 512 GB und 2 TB im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/SAMSUNG-960-PRO/TEASER

Die Samsung SSD 950 PRO hat bis heute unsere Benchmark-Tabelle als schnellste SSD angeführt. Konkurrenz bekommt sie jetzt aus eigenem Haus in Form des Nachfolgers 960 PRO. Dabei handelt es sich um mehr als ein kosmetisches Update, denn Samsungs neuste M.2-SSD mit NVMe-Interface ist insbesondere... [mehr]

Toshiba OCZ RD400 SSD mit NVMe im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/TOSHIBA-OCZ-RD400/TEASER

Auch Toshiba steigt jetzt mit der OCZ RD400 SSD in die Königsklasse der schnellen Halbleiter-Laufwerke mit NVMe-Interface ein. Mit einem PCI-Express-Interface der dritten Generation und vier Lanes verspricht Toshiba eine Performance von bis zu 2.600 MB/s beim Lesen und 1.600 MB/s beim Schreiben,... [mehr]