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CES 2013: Erster DDR4-Arbeitsspeicher bei Crucial

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crucialFast Elf Jahre nach dem Start von DDR1 und fast sechs Jahre nach den ersten DDR3-Modulen nutzte Crucial im Rahmen der CES 2013 die Gelegenheit, die inzwischen vierte Generation zu anzukündigen. Demnach sollen die ersten DDR4-Riegel von Crucial getreu dem Motto „schneller, kleiner und sparsamer“ werden. Dank der weiter gesenkten Standardspannung auf etwa 1,2 Volt und der 30-nm-Technologie soll DDR4-Arbeitsspeicher eine geringere Leistungsaufnahme verfügen als die bisherigen Standards. Crucial verspricht hier Einsparungen von bis zu 20 Prozent. Gleichzeitig will man so die Lebensdauer verlängert und die Datendichte auf 8 Gigabits verdoppelt haben. Damit sind später 16-GB-Riegel denkbar. DDR4 soll im unteren Leistungssegment die gleichen Datenraten ermöglichen wie die schnellsten DDR3-Module – je nach Geschwindigkeit der Speicherchips aber natürlich auch schneller. Crucial spricht hier von einer Verdoppelung der Leistung. Von über 2,1 GHz ist die Rede.

ces-2013-crucial-ddr4-ram
Ende 2013 sollen die ersten DDR4-Module ausgeliefert werden

Weiter ins Detail bei seinem kommenden Ballistix-Speicher ging Crucial leider nicht. Die ersten DDR4-Module sollen Ende 2013 in den Handel kommen.

 Alle News zur CES 2013 finden sich auf unserer Übersichtsseite.

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Kommentare (24)

#15
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Stabsgefreiter
Beiträge: 264
Ich glaube auch das es vorrangig Marktwirtschaftliche Gründe hat. Der Markt ist gesättigt mit DDR3. Die Wirtschaf braucht immer etwas neues! BEstes Beispiel ist 4K bei Fernsehern. Sogut wie jeder hat heute einen Full HD Fernseher. Zeit für eine neue Technik mit der man neue Geräte an den Mann bringen kann. Natürlich bringen neue technologien Vorteile, aber der Motor dahinter ist immer die Wirtschaft. Das ist bei PCI 2 und 3 auch nicht anders.
#16
Registriert seit: 17.06.2010

Oberstabsgefreiter
Beiträge: 402
16GiB Riegel "denkbar"?

Man kann bereits heute 32GiB DDR3 Riegel kaufen...
#17
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Hamburg
Flottillenadmiral
Beiträge: 4378
Sprich die 2nd Sockel 1050 Generation wird auf DDR4 setzen. Das hört sich gut an.
#18
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Korvettenkapitän
Beiträge: 2463
Zitat Superwip;20018275
16GiB Riegel "denkbar"?

Man kann bereits heute 32GiB DDR3 Riegel kaufen...


Das ding is n Papiertiger und sauteuer. Von Latenzen und Kompatibilität reden wir mal nicht ;)
#19
Registriert seit: 13.06.2006
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Beiträge: 2931
Zitat Superwip;20018275
16GiB Riegel "denkbar"?

Man kann bereits heute 32GiB DDR3 Riegel kaufen...


16GB-Riegel für Consumerboards. Als ECC Reg wirds sicherlich auch besagte 32er, 64er und schätzungsweise 128er geben. Mit 32 oder gar 64 DIMM-Slots pro Server...:banana:
#20
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Märchenonkel
Jar Jar Bings
Beiträge: 21805
Zitat Bzzz;20022073
16GB-Riegel für Consumerboards. Als ECC Reg wirds sicherlich auch besagte 32er, 64er und schätzungsweise 128er geben. Mit 32 oder gar 64 DIMM-Slots pro Server...:banana:


Mit einem Riegel pro Kanal brauchst du da aber sehr breit angelegte Speichercontroller. :)
#21
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Weinböhla (Sachsen)
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Beiträge: 31960
Zitat Pickebuh;20017165
Das meinte ich doch mit "Fortschritt" anstatt alten Weil in neue Schläuche.
Was XDR2-Ram zu leisten vermag zeigt am besten eine kleine Grafik.
Vergleich mit wohlgemerkt GDDR5-Ram !
Nachzulesen hier: Rambus - XDR™2-Innovationen und hier: Rambus - XDR™2-Speicher versus GDDR5


du lässt dich von nakten Zahlen blenden... XDR2 ist wenn man den Meldungen glaubt vorzugsweise für HighEnd Grafikkarten entwickelt. Bzw. für den Server/Profibereich (auch GPGPU)
Das ist erstmal ne ganz andere Welt als normaler DDR3 RAM heute an fast jeder CPU.

Und genau hier liegt der Knackpunkt, der Vergleich hinkt ;)
Warscheinlich würde XDR2 an einer CPU mit Steckbaren Modulen niemals die Leistung erreichen, wie sie die Bilder zeigen. Es hat schon seine Gründe, warum man im CPU Umfeld "nur" normalo DDR3 Speicher nimmt anstatt den speziellem Ableger GDDR5.
Bei 6Gbit/s GDDR5 Modulen bei 256Bit Interface (wie beim Sockel S2011) wären somit Bandbreiten von fast 200GB/sec drin.

Sicher wäre mit XDR2 mehr drin, aber es hängt noch 1:1 von der Busbreite ab. Was nutzt ein schneller Speicher, wenn man den Bus nicht breit genug auslegt. Bei 128Bit Busbreite und 12GBit/s XDR2 Modulen wäre man auch nicht schneller ;)

Der Vorteil bei DDR4 ist schlicht und einfach, das es was nagel neues ist. Es ist genau auf aktuelle Anforderungen hin entwickelt. Und wird die Leistung im Vergleich zu DDR3 auch weiter vorran treiben. In der Folie oben steht was von doppeltem Speed.
Ein möglicher GDDR6 Ableger auf DDR4 Basis (wie heute GDDR5 auf DDR3 Basis) würde dies analog dazu umsetzen können. Somit wären also ebenso 12GBit/s drin, wenn man es 1:1 durchziehen kann.

Zitat Superwip;20018275
16GiB Riegel "denkbar"?

Man kann bereits heute 32GiB DDR3 Riegel kaufen...


Da steht UDIMMs ;) Und es gibt heute schlicht keine non Reg. (sprich UDIMM) 16GB Module ;)
Mit DDR4 könnte dies der Fall werden und macht auch vollkommen Sinn hier weiter aufzubohren. Speziell auf die Dual Channel Controller in CPUs bezogen. ;)
#22
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Beiträge: 2931
Zitat pajaa;20054024
Mit einem Riegel pro Kanal brauchst du da aber sehr breit angelegte Speichercontroller. :)


Gibt auch Leute, die schlauer bestücken ;)
#23
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Jar Jar Bings
Beiträge: 21805
Kannst du das detaillierter ausführen?
DDR4 setzt ja auf eine direkte Verbindung jedes einzelnen Moduls mit einem Kanal des Speichercontrollers, wie beispielsweise PCIe oder auch SATA.
Okay, es ließe sich ein switch zwischen die Module und den Speichercontroller hängen...
#24
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Irgendsowas wirds geben müssen, wenn DDR4 tatsächlich in kleineren Häppchen angesprochen werden wird. Anders wird man der Kundschaft schwerlich ein dickes Serversystem verkaufen können, wenn die von zwei vollbestückten Quadchannel-Bänken her kommen, und dann künftig nur noch sagen wir 4 DIMMs pro Prozessor adressieren können. Tut bei SP-Systemen schon weh, aber haut bei 4-Way erst richtig böse rein.
Ich fantasiere mal, es läuft auf ne Beschränkung auf single-rank-Module hinaus, und ner Bündelung mehrerer DIMMs "vor Ort" in einen Kanal, den die CPU dann anspricht. Quasi LRDIMM mit wieder dummen Modulen und nem aufs Board ausgelagerten Chip pro Speichersockelgruppe, die dann ohne viel Aufwand und als großer homogener Block von der CPU angesprochen wird. Hätte so nette Nebeneffekte wie wesentlich einfacheres Routing trotz DIMM-Parallelisierung ähnlich Quadchannel und die Möglichkeit der Boardhersteller, über die Wahl des Chips die Speicheranbindung preislich und performancetechnisch optimieren zu können. Nachteil ist, dass damit zumindest Teile des Speichercontrollers wieder ausgelagert werden, der ja vor nicht soo langer Zeit erst in die CPU gewandert ist. Aber wie du sagtest, will man den Krempel alles einzeln anbinden, dann explodiert damit entweder die Pin-Anzahl der Prozessoren, oder die Anbindung schrumpelt erbärmlich zusammen. Will man schätzungsweise beides nicht.
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