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Neuer iMac setzt auf Intels Z68 Chipsatz

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Gestern hat Apple die neuen iMacs mit Sandy-Bridge-Prozessoren von Intel vorgestellt. iFixit hat sich das 21,5" Einsteigermodell geschnappt und in seine Einzelteile zerlegt. Der 2,5 GHz schnelle Intel Core i5-2500S und einige weitere Komponenten wie der WLAN-Chip und Audio-Controller brachten keinerlei Überraschung mit sich. Doch offenbar basiert das Mainboard auf der Intel BD82Z68 Plattform und damit auf dem Z68-Chipsatz. Dieser sollte eigentlich erst am 11. Mai offiziell vorgestellt werden. Der Intel Z68-Chipsatz bietet neben den für den iMac eher uninteressanten Features wie SLI- und CrossFire-Unterstützung auch noch ein SSD-Caching namens "Smart Response Technology". Dabei wird eine SSD für das Caching der Daten einer HDD verwendet. In der Vergangenheit haben einige Festplattenhersteller bereits versucht eine Art Hybrid-Festplatte zu entwickeln, welche die Vorteile von Flash-Speicher und der drehenden Scheibe vereint - bisher allerdings ohne durchschlagenden Erfolg.

iMac-early2011-pcb-rs

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Der Z68-Chipsatz soll über die "Smart Response Technology" eigenständig eine zur Verfügung stehende SSD und HDD zusammenführen können bzw. zusammenarbeiten lassen. Ob Apple dieses Features auch direkt nutzen wird ist nicht bekannt. Die ersten Käufer eines neuen iMac mit SSD werden diesen erst in 2-3 Wochen erhalten. Denkbar ist auch eine Integration in das nächste Mac OS X 10.7 "Lion".

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Kommentare (8)

#1
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Registriert seit: 26.09.2007

Fregattenkapitän
Beiträge: 2694
Das klingt ja mal ganz interessant, wobei HDD + SSD für den kleinen iMac ja keine Option ist und für den 27"er ziemlich kostspielig. Daher habe ich so meine Zweifel daran, dass so eine Option extra für die paar 27er raus kommt, die sowohl SSD auch als HDD haben. Dann würde sich Apple auch mit der Frage auseinandersetzen müssen, ob man wirklich so große SSDs braucht, wenn doch hauptsächlich kurzzeitig wichtige Daten auf die SSD gepackt werden. Ich verbleibe skeptisch.

// kleine Anmerkung: der 2,5 GHz schnelle i5 heißt 2400S, nicht 2500S. Der 2500S ist die 2,7 GHz Version.
#2
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Registriert seit: 09.11.2009
(Nord-)Baden
Kapitänleutnant
Beiträge: 1593
Sieht auf den Bildern von iFixit ja wie eine gesockelte CPU aus, das wäre wirklich interessant.
Auch die MXM Grafikkarte ist sicherlich ein cooles feature.
Mal sehen, wann die ersten diese Teile upzugraden versuchen.
#3
Registriert seit: 20.03.2006

Kapitän zur See
Beiträge: 3335
Vergiss es die Grafikkarten in imacs entsprechen nicht der mxm Norm ;)

CPU update könnte aber klappen, vorausgesetzt Apple verhindert das nicht mittels BIOS / efi.
#4
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Registriert seit: 15.11.2002
www.twitter.com/aschilling
[printed]-Redakteur
Tweety
Beiträge: 29102
Es ist aber auch viel zu aufwendig da etwas zu tauschen. Egal ob jetzt MXM oder gesockelte CPU. Das dürften eine hand voll Leute in Angriff nehmen und das war es dann.
#5
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Registriert seit: 09.01.2002
Geboren in Nepal, Wohnhaft in HH-Altona
Admiral
Beiträge: 15294
wenn ich mir das Mobo so angucken dann frage ich mich -> warum braucht ein "großer" PC mit ähnlichen Komponenten ein "dickes" Netzteil und der iMac nicht.

Auch der Mac Pro kommt irgenwie mit einem kl. Netzteil und da Werkelt ein Xeon drinn. Aber mein Xeon-System braucht ein "dickes" mhh. Ich glaube ich muss mal ein Mac Pro auseinander nehmen. Im Studio stehen ja 2 :)

ODER kann es sein das Apple die Hardware "drosselt" ..??.. weil es ist auch merkwürdig, das ein ähnlich aufgebautes System (Xeon-Basis und co) schneller ist als ein Mac Pro.
#6
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Registriert seit: 14.10.2010
twitter.com/schneiderinho
Bootsmann
Beiträge: 661
Ich würde schlicht und einfach behaupten, dass das Netzteil des iMacs genau an die Hardware angepasst ist. Die wissen genau wie hoch StandBy, Normal und der Maximal Verbrauch sind, dementsprechend kann das perfekt angepasst werden.

Es müssen keine Stecker für verschiedene CPU's, mehr als drei Laufwerke (DVD und 2x HDD), große Grafikkarten oder sonstige Sachen angepasst werden.
Auch brauch das Logicboard kein Strom für 8 USB Stecker, 3 Ethernet Anschlüsse oder extra PCI Karten.
Und auch der Mac Pro ist ja nun nicht in dem Maße erweiterbar wie es ein normaler Desktop ist.
Desweiteren kommt noch die vorgegebene Form hinzu und die nur teilweise errechenbare Kühlleistung durch die die Hersteller lieber mehr Sicherheiten einbauen.
#7
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Registriert seit: 26.09.2007

Fregattenkapitän
Beiträge: 2694
Naja also als klein würde ich das Mac Pro Netzteil nicht unbedingt bezeichnen, weder in Größe noch in Leistung. Das Teil hat immerhin 980 Watt
#8
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Registriert seit: 09.01.2002
Geboren in Nepal, Wohnhaft in HH-Altona
Admiral
Beiträge: 15294
mhh das klingt interessant, naja auch egal, da ich kein Mac mehr mir anschaffe in Zukunft entfällt das NT und ähnliche bei mir.
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