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SanDisk Extreme 500 im Kurztest

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sandisk extreme500 teaserEin schickes und vor allem robustes Gehäuse, gepaart mit einer reinrassigen Performance, das soll aktuell die SanDisk Extreme 500 bieten. Ob es dem rechteckigen USB-3.0-Gerät dabei gelingt die Herzen eines jeden Enthusiasten höher schlagen zu lassen, klären wir im Folgenden.

Geht es um mobile Speicherlösungen findet aktuell ein Umdenkprozess statt - im High-End-Segment werden USB-Sticks oder klassische externe Festplatten zusehends von reinrassigen SSDs im extrem kompakten Format abgelöst. Anwender, die Wert auf eine maximale Leistung legen oder legen müssen, gleichzeitig aber aber nicht riesige Lösungen mit sich herumtragen wollen, freut das. Nachdem Samsung mit der T-1 bereits eine entsprechende Lösung am Markt etabliert hat, legt nun SanDisk mit seiner Extreme 500 nach und bietet ein waschechte SSD-Lösung im portablen Gehäuse.

Dass es sich bei der Extreme 500 um eine SSD handelt, merkt man aber auch am Preis, denn mit 85 Euro überbietet man sogar Desktop-SSD-Lösungen - von USB-Sticks müssen wir da gar nicht erst anfangen. Gleichzeitig gilt aber, dass der Preis verpflichtet, denn wer mehr als 100 Euro für einen externen Speicher mit 128 GB ausgibt, der kann auch etwas erwarten. Als Dreingabe gibt es darüber hinaus mit SanDisk SecureAccess ein rudimentäres Programm um den Inhalt der SSD zu verschlüsseln. Die beiliegende Grundversion lässt sich leicht bedienen, besitzt aber nur einen eingeschränkten Funktionsumfang. Die AES-Verschlüsselung erfolgt beispielsweise nur mit 128 Bit.

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SanDisk Extreme 500

Für die Extreme 500 soll einerseits das Gehäuse sprechen. Sandisk setzt auf eine Kunststoff-Lösung, die 76 x 76 mm misst und es in der Höhe auf rund 10 mm bringt. In Kombination mit einem Gewicht von 78 g ist die kleine SSD extrem portabel und fällt in einer Notebook-Tasche nicht weiter auf. Etwas anders sieht es aus, wenn die SSD in der Hosentasche transportiert werden soll. Dann ist SanDisks Lösung ein wenig zu groß - was übrigens auch für die Samsung T-1 gilt.

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SanDisk Extreme 500

Die Verarbeitungsqualität des Gehäuses ist sehr gut. SanDisk fasst das Kunststoff-Gehäuse mit einem schmalen Gummi-Rahmen ein, der dabei helfen soll, wenn die SSD einmal herunterfällt. Da der Rahmen aber nicht die volle Höhe der SSD einnimmt, kann man hier getrost von einer Lösung sprechen, die in erster Linie die Optik betrifft. An einem Eck hat SanDisk die Möglichkeit integriert, die Extreme 500 an einem Schlüsselbund zu befestigen - aufgrund ihrer Größe wird das aber in den seltensten Fällen wirklich umgesetzt werden. Auf der gegenüberliegenden Seite wurde der USB-3.0-Anschluss integriert. Wie es beim 3.0-Standard üblich ist, fällt der Anschluss größer aus, als dies den meisten Nutzern lieb ist. Wir freuen uns schon jetzt auf eine 3.1-Version mit einem Typ-C-Anschluss. Mit von der Partie ist aber natürlich auch ein passendes Kabel. Das fällt mit einer Länge von rund 20 cm leider nicht allzu lang aus, für den normalen Einsatz als „schneller USB-Stick“ sollte das aber reichen. Störender ist da schon, dass das Kabel extrem unflexibel ist.

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SanDisk Extreme 500

Wer sich für ein Laufwerk wie die SanDisk Extreme 500 interessiert, dem kommt es natürlich in erster auf die Geschwindigkeit an. Unser 128 GB-Modell konnte in dieser Disziplin überzeugen und verweist gewöhnliche USB-Sticks ohne größere Probleme auf die Plätze. Angeschlossen an ein MacBookPro mit Retina Display liefert die Extreme 500 im Aja System Test 345 MB/s schreibend, während lesend 426 MB/s möglich waren. In Kombination mit einem Dell XPS 13 büßte die Extreme 500 etwas an Leistung ein. Sequentiell waren es im AS SSD-Benchmark noch rund 382 bzw. 186 MB/s. Bei kleinen Dateien büßt die Extreme 500 deutlich an Leistung ein. Mit knapp 17 MB/s lesend und 3,61 MB/s schreibend ist die externe SSD aber auch hier noch schneller als USB-Sticks.

asssd
SanDisk Extreme 500
aja test
SanDisk Extreme 500

Fazit

SanDisk adressiert mit der Extreme 500 in erster Linie professionelle Anwender. Gerade bei großen Datenmengen kann die externe SSD mit einer exzellenten Leistung aufwarten und steht internen Laufwerken in kaum etwas nach. Wer also die Speicherkapazität seines Notebooks erweitern will, da große Videoschnitt-Projekte viel Platz einnehmen, ist hier gut aufgehoben. Gleichzeitig soll sich die Extreme 500 als recht robust erweisen, konkrete IP-Zertifizierungen bleibt SanDisk aber schuldig. Leider dringt SanDisk auch beim Preis in Profi-Regionen vor - wer mit einer Extreme 500 liebäugelt, sollte also einen entsprechenden Anwendungszweck im Hinterkopf haben.

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Kommentare (2)

#1
customavatars/avatar57237_1.gif
Registriert seit: 02.02.2007
Aschaffenburg
Hauptgefreiter
Beiträge: 156
Wie ist das denn mit dem trim befehl und USB?! Wird dieser ordnungsgemäß durchgereicht?
#2
customavatars/avatar134374_1.gif
Registriert seit: 10.05.2010

Oberbootsmann
Beiträge: 940
Hm... ich hab neulich für knapp 120€ ein Lexar Workflow DD512 erworben. Das ist ähnlich schnell, vom Prinzip dasselbe (eigentlich noch weiter durchdacht wenn man die Dockingstation, kompatible Reader etc betrachtet), nur etwas klobiger. Dafür aber mit dem großen USB3 Anschluss, der viel robuster ist.

http://www.eteknix.com/lexar-workflow-dd512-usb3-solid-state-drive-review/5/


http://www.cdrinfo.com/Sections/Reviews/Print.aspx?ArticleId=42196


Was macht Sandisk da jetzt anders/besser als für ein schnuckeligeres Gehäuse einen deutlich höheren Preis aufzurufen?
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