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Corsair Flash Voyager GTX 256 GB im Kurztest

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corsairflashvoyager logoDurch die Größe kann man alle kleinen, alten USB-Sticks einfach wegwerfen: Corsairs neuer Flash Voyager GTX verspricht SSD-Performance und ist dazu auch noch mit bis zu 256 GB Kapazität verfügbar. Ein Luxus-USB-Stick mit extremer Performance, der aufgrund seiner Größe sicherlich dazu geeignet ist, alle anderen USB-Sticks zu ersetzen. Wir haben uns die Leistung des Corsair-Sticks in einem Kurztest angesehen.

Corsairs High-End-USB-Sticks aus der Flash Voyager-Serie gibt es schon eine ganze Weile - der GTX ist die aktuelle Top-Version und kommt mit einem SSD-Controller und SSD-MLC-NAND-Flash. Aufgrund der USB-3.0-Geschwindigkeit ist er mit einem modernen Betriebssystem (z.B. Windows 8.1) in der Lage, eine richtig gute Performance zu erreichen. Wahrscheinlich - das können wir nur vermuten, da wir den Stick nicht aufbrechen wollten - ist ein Phison PS3109-S9-SSD-Controller verbaut, hinzu kommt ein Brückenchip für SATA auf USB 3.0. Interessant ist, dass Corsair angibt, dass auch SSD-Befehle wie TRIM und S.M.A.R.T. ordnungsgemäß funktionieren. Unter Windows 8.1 wird dies im Hintergrund schon automatisch vorgenommen, auch die S.M.A.R.T.-Daten konnten wir zuverlässig auslesen. Wichtig in dem Zusammenhang aufgrund der Haltbarkeit: Corsair gibt für den kompletten Stick fünf Jahre Garantie.

Der Stick ist mit 77 mm x 28 mm x 8 mm kein Mini-Stick, sondern hat in der Breite etwa die zweifache Größe eines USB-Sticks. Das führte bei uns zu ein paar Problemen, da z.B. an einem MacBook Pro ein eingestecktes Lightning-Kabel den Einsatz bei einem USB-Slot verhinderte. Vor dem Kauf des Sticks sollte man also die physikalischen Gegebenheiten seines Hauptrechners einmal prüfen, ob an den Wunsch-Ports auch genügend Platz vorhanden ist. Mit knapp 25 bis 30 Gramm ist er dafür aber superleicht.

Sehr hochwertig ist hingegen die Haptik des Sticks - er ist in einem schwarzen Metallgehäuse verpackt, das einen robusten Eindruck macht. Rote Plastikteile an den Ecken und dem Verschluss werten den Stick optisch auf. An einem roten Plastikteil lässt sich auch ein Ring für den Schlüsselanhänger oder ähnliches befestigen. Bei der Größe des Sticks ist das Risiko, ihn zu verlieren, aber sicherlich nicht gegeben. Auffällig war, dass das Metall im Betrieb bei unseren Benchmarks recht warm wurde - insofern scheint der Stick auch bei der Leistungsaufnahme vorne zu liegen, was bei USB-Sticks aber sicherlich zu vernachlässigen ist. 

Formatiert ist der Stick im Auslieferungszustand im FAT32-Format, aber natürlich lässt er sich auch auf andere Dateisysteme umformatieren. Software oder Beigaben werden nicht mitgeliefert. Unsere 256-GB-Variante ist momentan bei uns im Preisvergleich ab 200 Euro verfügbar, die kleinere 128-GB-Variante kostet etwas über 100 Euro

Natürlich haben wir den Stick auch durch einen kleinen Benchmarkparcours geschoben, wobei wir als Vergleichsstick einen der schnellsten bislang verfügbaren USB-Sticks verwendet haben, den Kingston DataTraveller HyperX 128 GB. Der Stick ist im Handel für knapp 90 Euro erhältlich. 

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Links: Corsair Flash Voyager GTX, rechts: Kingston DataTraveller HyperX 128GB

Im Crystaldiskmark 3.0.3. x64 unter Windows 8.1 erreicht der Corsair Voyager GTX 256 GB neue Rekordwerte. Mit 419,3 MB/s im sequenziellen Lesen ist er der schnellste USB-Stick, den wir bislang im Test haben. Die Schreibwerte sind mit 83 MB/s ebenso sehr gut, auch wenn Kingstons Stick hier bessere Werte liefern konnte. Sehr gut sind auch die Werte für die kleinen Dateien (4K), hier liegt der Stick um den Faktor 2 beim Lesen und 4 beim Schreiben vor dem Kingston-Stick.

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Links: Corsair Flash Voyager GTX, rechts: Kingston DataTraveller HyperX 128GB

Auch ATTO Disk Benchmark haben wir verwendet, hier liegt der Corsair-Stick ebenso weit vorne. Mit 460 MB/s liegt er dabei noch ein Stückchen höher als im Crystaldiskmark. Auch die Schreibwerte sind hier hervorragend mit 135 MB/s. Kingstons auch schon schneller USB-Stick kann nur halb so schnelle Werte liefern.

Unser Fazit: 

Klare Sache: Der Corsair Voyager GTX ist von der Performance her der King am USB-Port. Genauso königlich ist natürlich auch der Preis des USB-Sticks. Eine 256-GB-SSD gibt es heute schon für knapp 120 Euro, mit einem externen USB3.0-Laufwerk und einem guten Controller kommt man also etwas günstiger weg. Wenn man die extreme Performance aber in kompakter Form haben möchte, ist der Corsair Voyager GTX aber der perfekte Begleiter. 

eh corsair voyager gtx 

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Kommentare (3)

#1
Registriert seit: 05.07.2010

Admiral
Beiträge: 10361
Habt hier den mal mit extrem, mittelmäßig und nicht komprimierbaren Daten getestet? Bei legitreviews.com habe sie das gemacht, da kommt bei 4k Lesend bei AS-SSD 20,3MB/s raus, bei Anvils Benchmark mit 46% Komprimierbarkeit kommen 20,5MB/s (bzw. 21.5MB/s mit ASUS USB 3.0 Boost) bei 4k Lesend zustande und bei CrystalDiskMark dann 21,7MB/s bei nicht komprimierbaren Daten und 40,5MB/s bei komprimierbaren Daten.

Das ist schon auffällig und verhält sich aber auch wieder anders als die klassische Datenkompression wie der SF sie hat, denn dann müsste der Wert bei Anvils Benchmarks ja höher als bei AS-SSD oder CDM mit gar nicht komprimierbaren Daten liegen, was aber so nur bei der Schreibrate (58 bei AS-SSD, 63,6 CDM nicht komprimierbar, 88,6MB/s Anvil und 144,3MB/s CDM 0x00Fill, jeweils ohne ASUS USB 3.0 Boost) zeigt. Das kann aber auch andere Ursache haben, sind doch die Schreibzugriffe bei den Benchmarks unterschiedlich lang, aber 4k sind 4k und beim Lesen hilft auch kein Schreibcache.

Möglicherweise ist der Kompressionsalgorithmus bei Phison simpler und kann die Komprimierbarkeit bei Anvils Testdaten nicht nutzen oder speichert komprimierte Daten dann immer noch in einer Page ab, selbst wenn sie nur eine halbe belegen und kann daher bei nur 4k nicht von der Komprimierbarkeit bei Anvils Test profitieren. Auf jeden Fall zeigen aber die Werte von CDM deutlich, dass der irgendeine Kompression haben muss. Das ist mir auch schon in anderen Reviews eines SSD mit dem Phison 3108 aufgefallen, aber da hätte es auch ein Performanceverlust über die verschiedenen Benchmarks hinweg sein könnten, wie ihn der alte Phison 3105 ja massiv hatte.

Wenn ihr den Stick nicht habt, könntest ihr bitte dem den Kompressionstest von AS-SSD drüber laufen lassen und den Screenshot posten? vielleicht sieht man dort mehr.
#2
customavatars/avatar4438_1.gif
Registriert seit: 05.02.2003
Braunschweig, Tangermünde
BadBoy
Beiträge: 15565
Mich würde bei zukünftigen Tests von USB-Sticks zudem auch die Alltagsleistung beim Kopieren von Daten verschiedener Größe, so wie es bei SSDs und HDDs auch immer noch zusätzlich getestet wird, interessieren.
#3
customavatars/avatar16803_1.gif
Registriert seit: 25.12.2004
Bärlin
Kapitän zur See
Beiträge: 3882
Zitat Blade007;22583700
Mich würde bei zukünftigen Tests von USB-Sticks zudem auch die Alltagsleistung beim Kopieren von Daten verschiedener Größe, so wie es bei SSDs und HDDs auch immer noch zusätzlich getestet wird, interessieren.


Kann man HIER ganz gut nachlesen.
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