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Test: Acer Aspire 5750G: i7-2630QM und GT 540M für unter 1000 Euro

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Seite 2: Die Hardware

Acers 5750G kratzt in der uns vorliegenden Ausstattung an der 1000-Euro-Marke. Wer ein wenig Leistung einsparen möchte, kann eine Menge Geld sparen, denn angeboten wird das gute Stück bereits ab 500 Euro, dann aber nur mit einem kleinen Dualcore und ohne dedizierte Grafik.

 

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Den Start in das Sandy-Bridge-Zeitalter machen die i7-Quadcore-Modelle, bis es die kostengünstigeren und damit insbesondere für die Consumer-Riege interessanten i5- und i3-CPUs geben wird, dauert es noch etwas. Acer hat sich beim 5950G für einen i7-2630QM entschieden, bei dem es sich aktuell um das kleinste Quadcore-Modell der neuen Generation handelt. Gefertigt wird die CPU wie alle Sandy-Bridge-Modelle in 32 nm. Die vier Kerne werden mit 2,0 GHz getaktet. Der maximale Takt bei der Auslastung nur eines Kerns liegt bei 2,9 GHz. Bei zwei genutzten Kernen kann die CPU kurzzeitig auf 2,8 GHz beschleunigt werden und bei allen vier Kernen bleiben noch 2,6 GHz übrig. Wie bei Sandy Bridge üblich, ist in Form der Intel HD Graphics 3000 auch eine GPU integriert. Diese besitzt einen Kerntakt von 650 MHz, der Speicher wird mit 1100 MHz betrieben. Interessanterweise gibt es zudem das Modell i7-2635QM, das sich lediglich im Speichertakt der GPU um 100 MHz vom hier genutzten i7-2630QM unterscheidet – ob es da wirklich ein weiteres Modell gebraucht hätte? Die TDP der CPU beträgt 45 Watt, was der Standard bei den 4-Kernern ist (einzig die Extreme Edition verpulvert noch einmal zehn zusätzliche Watt).

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Die zum Einsatz kommende GPU stellt eine alte Bekannte dar, denn bislang wurde ein Großteil der neuen Sandy-Bridge-Designs mit NVIDIAs GT540M ausgestattet – dank der Optimus-Technik harmoniert die Grafik-Lösung in unserem Testmuster bestens mit der in der CPU integrierten GPU. Im Grunde genommen handelt es sich hierbei aber nicht um eine neue Grafik-Lösung, sondern lediglich um ein flott vor dem Sandy-Bridge-Launch vorgestelltes, passendes Modell, denn die GT 540M basiert noch immer auf der GF108-GPU – und die wurde bekanntlich schon bei der GT 435M genutzt. Die GPU besitzt 96 Pipelines, der Takt beläuft sich dabei 672 MHz, der Shadertakt auf 1344 MHz. Der 1,5 GB fassende DDR5-RAM wird mit 900 MHz betrieben aber nur über ein 128 Bit breites Interface angeboten. Laut NVIDIA besitzt die im 40-nm-Verfahren produzierte eine TDP von ebenfalls 35 Watt.

Trotz des vergleichsweise niedrigen Preises müssen auch bei der Speicher-Ausstattung keine Abstriche akzeptiert werden, vielmehr kann sich das 5750G sogar angenehm von der Masse abheben. So wird mit einer 750 GB fassenden HDD eines der größten aktuell am Markt verfügbaren Laufwerke geboten. Die Platter rotieren zwar nur mit einer Geschwindigkeit von 5400 rpm, wirklich stören dürfte das aber nur die wenigsten Anwender. Damit nicht genug, geht Acer auch beim flüchtigen Speicher in die Vollen und verbaut direkt 8 GB. Damit werden auch für die Bild- oder Video-Bearbeitung zunächst genügend Reserven geboten. Zum Standard in der Sub-1000-Euro-Klasse gehört das ganz sicher noch nicht. Schlussendlich heißt es für Acer auch beim optischen Laufwerk offensichtlich „nicht kleckern, sondern klotzen“, denn es wird direkt ein Blu-ray-Player verbaut. Viel besser könnte die Speicher-Sektion auch bei einem teureren Gerät nicht ausfallen, einzig eine SSD könnte in der Luxus-Klasse geboten werden – daran wollen wir in der Sub-1000-Euro-Klasse nun aber wirklich noch nicht denken.

Abstriche müssen, wie in dieser Preisklasse leider üblich, beim Display akzeptiert werden. So besitzt das 15 Zoll durchmessende Panel eine Auflösung von 1366 x 768 Bildpunkten, was unseres Erachtens bereits etwas zu grob auflösend für ein Display dieser Größenklasse ist – es wird recht wenig Platz auf dem Desktop, dafür aber eine umso größere Darstellung geboten. Acer verbaut solche Panels aber auch bei deutlich teureren Geräten wie die 5950G der Ethos-Serie mit der Begründung, dass dies so vom Markt gefordert werde. Wenig überraschend ist darüber hinaus, dass das Panel eine Glare-Type-Oberfläche besitzt und von einem LED-Backlight beleuchtet wird.

Nicht allzu üppig fällt auch der Stromspeicher aus. Dieser kann 4400 mAh respektive 48 Wh vorweisen. Zwar verbrauchen Sandy Bridge-4-Kerner deutlich weniger Strom als noch ihre 45-nm-Vorgänger, dennoch wird es interessant, wie lange das 5750G mit Hinblick auf den vergleichsweise kleinen Akku durchhält – man darf also gespannt sein.

Acer Aspire 5750G

Hardware  
Prozessor: Intel Core i5-2630QM
Prozessor - Takt:

Grundtakt: 2,0 GHz

Prozessor - Fertigung: 32 nm
Prozessor - Cache:

L3-Cache: 6 MB

Chipsatz: Intel HM57
Arbeitsspeicher: 8GB - DDR 3
Grafikkarte: NVIDIA GeForce GT 540M
Grafikkarte - Grafikspeicher: 1,5 GB V-Ram
Festplatte:

750 GB

Festplatte - Geschwindigkeit: 5400 rpm
Laufwerk: DVD-Brenner
Monitor  
Display - Diagonale: 15,6 Zoll
Display - Auflösung: 1366 x 768 Pixel
Display - 3D-fähig: nein
Display - Glare-Type: ja
Display - LED: ja
Eingabegeräte  
Tastatur - Tastengröße: 16 x 16 mm
Tastatur - Tastenabstand: 3 mm
Tastatur - Anzahl der Tasten: 104
Tastatur - Numblock: ja
Touchpad - Größe: 86 x 45
Touchpad - Multitouch: nein
Trackstick: nein
Tablet-PC: nein
Anschlüsse  
HDMI: 1
DVI: -
DisplayPort: -
VGA: 2

USB 2.0:

2
USB 3.0: 1
FireWire: -
eSATA: -
Audio: Line-in / Line-out
Gehäuse  
Akku: 4400 mAh / 48 Wh
Material: Kunststoff
Gewicht: 2,6 kg
Abmessungen:

281 x 253 x 34

Preis und Garantie  
Preis: ca 920 Euro
Garantie 24 Monate