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ASUS G71GX - NVIDIAs GTX 260 M durchleuchtet

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Seite 1: ASUS G71GX - NVIDIAs GTX 260 M durchleuchtet

asus_g71v_q9000ASUS‘ Republic-of-Gamers-Notebook G71 ist der Inbegriff des mobilen Gaming-Geschosses des asiatischen Elektronik-Multis – und ein alter Bekannter in unseren Testräumen. Die neueste Inkarnation, das ASUS G71GX ist das nunmehr vierte G71, das sich unseren Testläufen unterziehen muss. Ob sich das 1500 Euro teure G71GX, das mit NVIDIAs neuer GeForce GTX260 M daherkommt, an die stets hervorragenden Leistungen seiner Vorgänger anpasst, versuchen wir im Folgenden zu klären.

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ASUS gehört mit seiner Republic-of-Gamers-Reihe, die vielen sicherlich durch hochpreisige Mainboards oder Grafikkarten bekannt ist, zu den aktivsten Herstellern, wenn es um Gaming-Hardware geht. Manch einer wird sich nun fragen: „Ein und dasselbe Notebook zum vierten Mal?“ Das stimmt natürlich nur zum Teil. Dem Gehäuse des G71 ist ASUS treu geblieben, was nun wirklich alles andere als schlimm ist. Warum sollte man sich schließlich von einem schicken und durch und durch überzeugenden Body abwenden, der es in der Zwischenzeit zu einem gewissen Kultstatus gebracht hat. Während das 17-Zoll-Gehäuse, das mit rund 3,9 kg nicht gerade ein Leichtgewicht ist, gleich geblieben ist, hat ASUS jedoch kräftig am Innenleben gefeilt. Eine praktische Gaming-Maus, wie wir sie bereits bei manchem G71 gesehen haben, fehlt dieser Auflage jedoch.

Ein Blick auf die verbaute Hardware zeigt, dass ASUS auch bei unserem jüngsten G71 wieder auf hohe Frameraten abzielt. Als CPU kommt Intels bewährter Core2 Duo T9550 zum Einsatz, der mit 2x 2,66 GHz für hohe FPS-Werte sorgen soll und auch für die täglichen Office-Anwendungen mehr als genügend Leistung bereitstellt. Da es sich um die T-Version von Intels Mobile-CPUs handelt, kommt der Anwender zudem in den Genuss von 6 MB an L2-Cache. Als Chipsatz kommt, wie es seit dem Launch der Centrino2-Plattform üblich ist, Intels PM45 zum Einsatz. Unterstützt wird die CPU von insgesamt 6 GB an Arbeitsspeicher. Entsprechend legt ASUS eine 64-Bit-Version von Windows Vista bei. Als Laufwerk setzt ASUS  auf gleich zwei HDDs mit einer Kapazität von 320 GB. Leider verzichtet man aber darauf, die beiden Laufwerk mittels eines RAID-Verbunds zu beschleunigen.  Multimedial präsentiert sich das G71GX bei einem Blick aufs verbaute Laufwerk, denn ASUS spendiert einen Blu-ray-Player.

Das eigentliche Highlight unserer G71-Version ist aber die verbaute Grafikeinheit. Hier setzt ASUS auf die neue NVIDIA GeForce GTX260 M, die auf dem G92b-Kern basiert und in 55 nm gefertigt wird. Sie besitzt 112 Pipelines und arbeitet mit einem Kerntakt von 550 Mhz. Die Shaderprozessoren befeuert NVIDIA mit 1375 MHz. Dedizierte Grafikspeicher mit einer Kapazität von 512 MB wird mittels eines 256 Bit breiten Interfaces angebunden und arbeitet mit 950 MHz. Insgesamt kommen beim GeForce GTX260 M 754 Millionen Transistoren zum Einsatz. ASUS reagiert auf die gestiegene Leistung und verbaut in unserem Testmuster einen größeren Akku.

Bei der G71-Serie kommen zwei verschiedene Panel-Typen zum Einsatz, beide mit der aktuell sehr beliebten Glare-Type-Technik. Manche Modelle bieten ein Panel mit 1920 x 1200 Bildpunkten, was das G71 zusätzlich zum Multimedia-Experten prädestiniert. Die zweite Ausstattungsvariante bietet, genau wie unser Testmuster ein Display mit einer Auflösung von 1440 x 900 Bildpunkten, was in Anbetracht der nicht gerade kleinen Diagonale zu einer recht groben Darstellung führt. Somit möchte das verbaute Display nicht wirklich mit dem verbauten Blu-ray-Laufwerk harmonieren.

Da sich das G71 bereits häufiger im Test befand und sich das Case auch bei der GX-Version nicht verändert hat, haben wir den Gehäuse betreffenden Teil aus unseren bisherigen G71-Reviews übernommen!