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Das TurtleBeach Z60 kurz ausprobiert

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turtle beachMit dem Z60 zeigt TurtleBeach ein Gaming-Headset der gehobenen Qualitätsklasse. Ob sich der Kauf dieses Headsets lohnt und wie es ansonsten so abschneidet, erfahrt ihr in unserem kurzen Test.

TurtleBeach hat mit Z60 ein klassisches OnEar-Headset im Programm, das sich vornehmlich an Gamer richtet und mit einem Surround-Modus aufwarten kann. Das Mikrofon ist einzeln ausgeführt und noch nicht mit den Kopfhörern verbunden. Zusätzlich dazu gibt es noch eine USB-Steuerung mit einem USB-Port auf der einen und einem 3,5-mm-Klinkensteckplatz auf der anderen Seite. Zusätzlich dazu gibt es noch drei verschiedene Modi, zwischen denen man mittels eines Knopfes wählen kann. Zu diesen gehören eine Game-Voreinstellung, eine Musik-Voreinstellung, eine Film-Voreinstellung sowie eine Neutralstellung. Je nachdem welchen Modus man auswählt, verändert sich der Klang.

TurtleBeach 3

Das Headset an sich ist ein sehr solides, qualitativ hochwertig gebautes Stück Technik. Der Bügel lässt sich relativ simpel und einfach der eigenen Kopfgröße und damit gut an die eigenen Bedürfnisse anpassen. Die Hörer selbst besitzen Ohrpolster aus Stoff. Auf den Lautsprechern selbst prangt das „Ear Force Z60“ Logo.

Das Mikrofon wird an den linken Ohrhörer gesteckt und ist frei beweglich. Damit lässt es sich perfekt nach eigenem Gusto vor dem Gesicht positionieren. Da das TurtleBeach Z60 ein in sich geschlossenes und ohrumschließendes Headset ist, werden Geräusche von außerhalb gut gedämpft. So kann man sich perfekt auf den jeweiligen Input, sei es nun ein Spiel, ein Film oder aber Musik, konzentrieren.

TurtleBeach 2

Insgesamt zeigt sich, dass TurtleBeach es hier schafft einen gerade noch ausgewogenen, wenn auch etwas basslastigen Klang zu generieren. Für Spiele eignet sich diese Abstimmung besonders gut. Beispielsweise ist bei Ego-Shootern jeder Schuss, der am digitalen Selbst vorbeirauscht, eindeutig auszumachen und auch die Richtung, aus die der Schuss kam, ist gut zu bestimmen. Das ist vor allem den Surround-Eigenschaften des Headsets zu verdanken. Dieses bietet nämlich 7.1 Surround-Sound mit DTS-Unterstützung mit dem man gezielt Schritte aus verschiedenen Richtungen wahrnehmen kann. So gelangt der Sound dann über 60-mm-Treiber über das abgeschlossene Kopfhörerdesign zum Ohr. Explosionen, Hauseinstürze wie sie beispielsweise bei Battlefield 4 zu finden sind machen so noch mehr Spaß. Das Mikrofon bietet einen für ein Headset sehr guten Klang und filtert Störgeräusche wie beispielsweise das Summen des PCs sehr gut heraus. Gespräche über VoIP-Dienste wie beispielsweise Skype konnten so problemlos geführt werden und beim Gegenüber war die Stimme sehr klar wahrzunehmen.

Der Kopfhörer deckt den Frequenzbereich von 20 Hz bis 20 kHz bei einer Impedanz von 32 Ohm ab.

TurtleBeach 1

Fazit

Wer für sich also ein gutes Headset primär für das Spielen von Computerspielen wie beispielsweise Ego-Shootern oder anderen Action-Spielen sucht, sollte das TurtleBeach Z60 in die engere Auswahl nehmen. Allerdings ist die Konkurrenz gerade in diesem Bereich groß, was die Entscheidung nicht unbedingt leichter macht.

Es lässt sich aber sagen, dass das Z60 ein sehr solides und qualitativ hochwertiges Headset darstellt und somit dem anspruchsvollen Spieler einen guten Dienst erweisen sollte. Erhältlich ist das Headset inkl. Mikrofon für etwa 99 Euro.

 

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Kommentare (1)

#1
customavatars/avatar33106_1.gif
Registriert seit: 09.01.2006

Admiral
Beiträge: 13728
7.1. aufm KH ist totaler Unsinn.
Stereo + virt. Dolby mit einer gescheiten Soundkarte ermöglicht eine viele bessere Ortung in Shootern, auch was die Höhenebene angeht.

Dann lieber ein gescheiter KH + ModMic oder so.
Besserer Sound für gleichen oder gar weniger Geld.

Schöner Test, wenn auch viel zu kurz und in Sachen Höreindruck einfach nichts-sagend. =/
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