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Test: MSI Radeon HD 6870 Hawk - Overclocking

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Seite 18: Overclocking

Auch unsere Overclocking-Tests haben wir weiter ausgebaut. Neben zahlreichen Benchmark-Diagrammen, die den Leistungszuwachs durch das Übertakten aufzeigen, messen wir nun auch, ob sich in Sachen Leistungsaufnahme und Stromverbrauch etwas getan hat. Gerade bei modernen Grafikkarten lässt sich die Betriebsspannung um einiges erhöhen, was dem Stromverbrauch keineswegs zugutekommt. 

Für die MSI Radeon HD 6870 Hawk haben wir unsere Übertaktungsversuche zweigeteilt. Während wir im ersten Durchgang die Spannungen nicht anrührten und lediglich an den Takt-Reglern für Chip und Speicher drehten, setzten wir im zweiten Teil alle Spannungen auf Anschlag. Trotz der ohnehin schon leicht erhöhten Frequenzen konnten wir unser Testsample im ersten Teil bei einer Spannung von 1,184 Volt auf 969/2326 MHz beschleunigen. Vergleicht man diese Werte mit anderen Grafikkarten dieser Art, so hat MSIs neuester Hawk-Ableger schon jetzt einen kleinen Vorsprung in Sachen OC-Potential.

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Da wir bislang nur die Taktraten nach oben trieben und nicht an den Spannungen drehten, stiegen die Temperaturen, die Lautstärke und der Stromverbrauch nur geringfügig an. Während die MSI Radeon HD 6870 Hawk ab Werk einen Schallpegel von 43,8 dB(A) erzeugte, sind es mit 969 MHz 44,6 dB(A) geworden. Auch die Chip-Temperatur stieg von ehemals 57 auf 58 °C nur unwesentlich an. Bei der Leistungsaufnahme haben wir mit 251 Watt rund sechs Watt mehr gemessen.

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Leistungsmäßig hatte unser Overclocking wie folgt Auswirkung:

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Im zweiten Teil unserer Übertaktungsversuche gingen wir ans Maximum und setzten alle Spannungsregler ganz nach rechts. Dank Triple-Overvoltage konnten wir nicht nur die Chipspannung auf satte 1,300 Volt erhöhen, sondern auch Einfluss auf die Speicher- und PLL-Spannung nehmen. Hier erhöhten wir um 50 respektive 30 Prozent. Unterm Strich konnten wir damit natürlich noch ein bisschen mehr aus unserer MSI Radeon HD 6870 Hawk herausholen. Am Ende durchbrachen wir sogar die magische 1,00-GHz-Schallmauer und konnten unser Testmuster selbst mit 1051 MHz noch stabil betreiben. Auch der 1024 MB große GDDR5-Videospeicher zeigte sich mit erhöhter Spannung noch einmal etwas taktfreudiger und ermöglichte uns Frequenzen von 2450 MHz. Eine Steigerung von 13 Prozent. Keine andere AMD Radeon HD 6870 machte in unserer Redaktion noch mehr mit. Wir ziehen unseren Hut!

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Doch die hohen Taktraten abseits der 1,0-GHz-Marke zollen ihren Tribut. Während unser MSI-Sample mit Standard-Einstellungen noch rund 245 Watt aus der Steckdose zog, waren es mit 312 Watt schon deutlich mehr. Außerdem hatte der verbaute TwinFrozr-III-Kühler deutlich mehr zu tun und schaffte es unter Last die übertaktete Barts-GPU auf 67 °C herunter zu kühlen - zehn Grad mehr, als vorher. Insgesamt war mit unseren Extrem-Einstellungen die Grafikkarte mehr als deutlich aus dem geschlossenen Testsystem herauszuhören. Wir maßen 48,3 dB(A).

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Leistungsmäßig hatte unser Overclocking wie folgt Auswirkung:

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