> > > > Cooltek W2 im Test - XL-ATX, kompakt und edel

Cooltek W2 im Test - XL-ATX, kompakt und edel

PDFDruckenE-Mail
Erstellt am: von

Seite 1: Cooltek W2 im Test - XL-ATX, kompakt und edel

Scythe_Gekko_logo

Dickwandiges Aluminium, ein geradliniges Design und trotz kompakter Außenmaße genug Platz für ein XL-ATX-System - so lässt sich Coolteks W2 zusammengefasst beschreiben. In unserem Test zum Gehäuselaunch werden wir das jüngste Ergebnis der Kooperation zwischen Cooltek und Jonsbo aber wesentlich ausführlicher vorstellen, untersuchen und bewerten. 

Schon mit dem W1 (zu unserem Test) konnten Cooltek und Jonsbo ein kantiges Gehäuse präsentieren, das auch für hochgezüchtete Mini-ITX-Systeme geeignet ist und gleichzeitig enorm edel wirkt. Mit dem W2 werden jetzt auch die Nutzer angesprochen, die ein größeres Mainboard (bis hin zum XL-ATX-Formfaktor) nutzen möchten. Dabei kombiniert auch das W2 ein robustes Stahlgerüst mit dickwandigen Aluminiumpanelen und zeigt sich in einem ganz ähnlichen, kantigen Design. 

Der Innenraum wurde aber komplett umstrukturiert und auf ein (XL-)ATX-System abgestimmt. Dabei sollte ein Gehäuse entwickelt werden, das trotz seiner Möglichkeiten möglichst kompakt wirkt. Erreicht wird dieses Ziel durch einen Zweikammeraufbau. Anders als bei einem typischen Midi-Tower sitzt das Netzteil im W2 nicht über oder unter, sondern hochkant hinter dem Mainboard. Es teilt sich den Platz hinter dem Mainboardtray mit zwei Laufwerkskäfigen. Die drei vormontierte Lüfter können ihren Luftstrom ungehindert auf die relevanten Komponenten im Mainboardsegment richten. Der Zweikammeraufbau stellt außerdem erfahrungsgemäß sicher, dass das Mainboardsegment sehr aufgeräumt wirkt. Viele Kabelstränge können einfach komplett oder zumindest zu großen Teilen unsichtbar hinter dem Tray verbleiben. 

Besonders praktisch ist das beim Kauf der Window-Variante. Sowohl das schwarze als auch das silberne Modell werden mit Window für 104,99 Euro angeboten. Wer auf das großzügige Fenster verzichtet, spart hingegen 5 Euro und zahlt noch 99,99 Euro. Laut PC-Cooling soll die erste Lieferung am 25. August 2014 eintreffen. 

Einen ersten Eindruck vom Gehäuse bietet das Ausgepackt & angefasst-Video. 

alles

Der Lieferumfang ist vergleichsweise umfangreich. Neben dem Montagematerial und dem mehrsprachigen Benutzerhandbuch liegen einige erfreulich lange Kabelbinder, ein System-Speaker und ein magnetischer Staubfilter bei. Am Aluminium haftet er zwar nicht ausreichend, dafür kann er aber einfach am Netzteil platziert werden und schützt es vor Staub. 

Bevor wir mit dem eigentlichen Test beginnen, hier die Eckdaten des Gehäuses in tabellarischer Form:

Eckdaten: Cooltek W2
Bezeichnung: Cooltek W2
Material: Aluminium (1,5 und 2 mm), interne Struktur aus Stahl (0,8 mm SGCC)
Maße: 278 x 385 x 395 mm (B x H x T)
Formfaktor: XL-ATX, ATX, Micro-ATX, Mini-ITX
Laufwerke: 1x optisches Laufwerk (extern, rückseitig), bis zu 3x 3,5 Zoll (intern), bis zu 4x 2,5 Zoll (intern)
Lüfter: 2x 140 mm (Front, vorinstalliert), 1x 80 mm (Front, optional), 1x 120 mm (Rückwand, vorinstalliert), 2x 120 mm (Boden, optional)
Gewicht: 6,2 kg
Preis: 99,99 Euro (ohne Window), 104,99 Euro (mit Window)
 

Social Links

Seitenübersicht

Ihre Bewertung

Ø Bewertungen: 5

Tags

Kommentare (16)

#7
customavatars/avatar51109_1.gif
Registriert seit: 08.11.2006
Hannover
Moderator
Beiträge: 28788
Zitat Jas0nGER;22552636
Mhh da fehlen aber zwei Negativpunkte ...

1. IO Panel rechts unten? Bei nem vollen ATX Tower, der bei den wenigsten auf dem Tisch steht.
2. Laufwerk nach hinten obwohl vorn genug Platz wäre.

An sich schönes Gehäuse mit einigen Designfehlern

Das Laufwerk wird bei mir beispielsweise nicht mehr genutzt, ich habe es nur noch aus gewohnheit im Case. Da ich auf das W2 umsteigen werde, werde ich mir in diesem Zuge auch überlegen das optische Laufwerk ganz rauszuwerfen. Ich sehe es eher positiv, dass cooltek noch die option bietet relikte (optische laufwerke) zu verbauen, aber das muss/kann jeder für sich selbst beurteilen.
Das i/o Panel hätte ich mir auch oben gewünscht, aber nunja damit muss man dann leben ^^
#8
customavatars/avatar132192_1.gif
Registriert seit: 28.03.2010

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1287
Dachte XL ATX hat 9 Slot-Öffnungen, glaube kaum das eines rein passt
#9
Registriert seit: 26.01.2006

Stabsgefreiter
Beiträge: 279
Zitat Jas0nGER;22552636
Mhh da fehlen aber zwei Negativpunkte ...

1. IO Panel rechts unten? Bei nem vollen ATX Tower, der bei den wenigsten auf dem Tisch steht.


Das Gehäuse ist mal gerade ~15-20% größer als eins der beliebtesten M-ITX Gehäuse, dem Bitfenix Prodigy, was typischerweise immer auf dem Schreibtisch stehen darf. Daher darf das W2 bei dem meisten wohl auch auf den Schreibtisch ;)

Prodigy: (BxHxT) 250 x 404 x 359 mm - Volumen 36l
W2: (BxHxT) 278 x 385 x 395 mm - Volumen 42,27 l
#10
Registriert seit: 27.03.2008

Vizeadmiral
Beiträge: 6778
Mein Corsair 540 steht auch auf dem Schreibtisch, hat nichts auf dem Boden verloren, somit Aussage gegen Aussage... Also ehrlich, Designfehler sind das nicht, eher Designentscheidungen die für den einen passen, für andere wiederum nicht.

Mir wäre das I/O Panel z.B. auf der linken Seite lieber, dann könnte ich in den PC rein schauen, wann ich möchte und hätte alle wichtigen Tasten griffbereit. Sie werden es wohl aus Kostengründen rechts platziert haben, da sie ansonsten ein Kabelschacht hätten bauen müssen, damit die Hauptkammer "clean" bleibt, was teurer geworden wäre.

Ein optisches Laufwerk nutze ich ebenfalls nicht, ein Freund von mir hingegen schon, der schwört darauf. Unterschiedliche Ansprüche.
#11
customavatars/avatar63700_1.gif
Registriert seit: 10.05.2007
127.0.0.1
Modulator
Beiträge: 10573
Finde es auch zu groß für auf den Tisch und den I/O-Kram hätte man einfach nach vorne legen können. Trotzdem interessantes Gehäuse. Finde Jonsbo deutlich besser als Lian Li. Manchmal etwas zu experimentell.
:bigok:
#12
customavatars/avatar48807_1.gif
Registriert seit: 06.10.2006

Korvettenkapitän
Beiträge: 2151
Wenn man schon das Design vom NCASE übernimmt, dann hätte man auch die Features übernehmen können: I/O-Panel vorne und evtl. noch ein Slot-In nach oben öffnend.
#13
customavatars/avatar88884_1.gif
Registriert seit: 07.04.2008

Hardawreluxx Inforamtiker
Beiträge: 17663
wie sich der airflow wohl mit einem HR-22 und nem MK26 gestalten würde? :fresse:
#14
customavatars/avatar122977_1.gif
Registriert seit: 09.11.2009
(Nord-)Baden
Leutnant zur See
Beiträge: 1226
Ein echt tolles Case.
Könnte ich fast schwach werden, aber mein Lina Li V-750 reicht eigentlich nach wie vor.
Wenn man nicht zwei linke Hände hat kann man ein Slot-In Laufwerk sicherlich relativ leicht nachrüsten.
#15
customavatars/avatar22858_1.gif
Registriert seit: 14.05.2005
der 1000 Waküteile
Das Bastelorakel !
Beiträge: 40239
Top Case, gefällt mir gut !
#16
customavatars/avatar38708_1.gif
Registriert seit: 16.04.2006

Admiral
Beiträge: 13895
Ich verstehe aber nicht, wie man auf der einen Seite ein Fenster bringt und dann auf die andere Seite das I/O-Panel mit den Schaltern packt? Das ganze oben auf dem Gehäuse oder vorne, dann wäre es fast perfekt. Noch Platz für einen oder zwei Lüfter oben, dann wäre es nahezu perfekt, ein 140mm Lüfter hinten, dann wäre es zu 100% perfekt.
Um Kommentare schreiben zu können, musst Du eingeloggt sein!