> > > > Kurztest: Beacon Phoenix

Kurztest: Beacon Phoenix

DruckenE-Mail
Erstellt am: von

beacon-phoenix-logoSommer, Sonne, Strand ... spät aber heftig zeigte sich der Sommer. Wer viel unterwegs ist oder die Lieblingsmusik bzw. den Lieblingspodcast überall hören möchte, greift zum Kopfhörer seiner Wahl. Dies natürlich auch, um den Sitznachbarn und andere nicht mit den eigenen Vorlieben zu belästigen. Doch es gibt auch Gelegenheiten, bei denen ein kleiner mobiler Lautsprecher die richtige Wahl sein könnte. Entsprechende Produkte finden sich zahlreich, bis die eigenen Vorlieben alle erfüllt werden können, kann die Suche aber etwas dauern. Beacon Audio will mit dem Phoenix die bisher beste Lösung gefunden haben.

Beacon Audio dürfte den meisten hierzulande kein Begriff sein. Bislang beschränkt sich der Hersteller auch ausschließlich auf den Vertrieb in den USA. Dennoch hat man uns ein Exemplar des Phoenix überlassen und natürlich kann der geneigte Käufer entsprechende Produkte auch erwerben und sich nach Deutschland schicken lassen. Der Phoenix ist in den Farben Schwarz, Blau und Rot zum Preis von 99 US-Dollar zuzüglich Versandgebühren in Höhe von 23 US-Dollar erhältlich.

Viele technischen Daten zum Beacon Phoenix sind gar nicht aufzuführen. Der kleine Würfel misst 80 x 80 x 75 mm, läuft allerdings konisch nach unten hin zu und wiegt etwas weniger als 200 g. Im Lieferumfang befindet sich auch eine kleine Tasche, in der alle Kabel und die Lautsprecher als solches untergebracht werden können. Bei den Kabeln handelt es sich um ein Mini-USB-Kabel, um den Lithium-Ionen-Akku zu laden, und um ein 3,5-mm-Klinke-Kabel, über das neben der Bluetooth-Verbindung ebenfalls ein Audio-Signal an den Lautsprecher gebracht werden kann.

Beacon Phoenix
Beacon Phoenix

Der kleine Beacon Phoenix verbirgt seine Einfachheit nicht, das Design ist simpel, schlicht und elegant. Viel gibt es dazu aber auch nicht zu sagen, da auf aufwendige Design-Elemente schlichtweg verzichtet wird. Die Oberfläche der Seiten besteht aus einem griffigen Plastik, die restlichen Oberflächen sind mit einem Klavierlack überzogen.

Beacon Phoenix
Beacon Phoenix - Anschlüsse

Auf der Rückseite befinden sich die beiden Anschlüsse in Form von Mini-USB und Line-In. Hauptsächlich aber sollte der Beacon Phoenix seine Audio-Signale über die Bluetooth-Verbindung bekommen. Diese erreicht im Freien eine Reichweite von etwa 8-10 Metern, während es in geschlossenen Räumen durch Wände hinweg deutlich weniger ist.

Beacon Phoenix
Beacon Phoenix - Bedienfeld

Über das Bedienfeld erfolgt das Paring mit einem Bluetooth-Gerät sowie die eigentliche Steuerung. Neben der Lautstärke des Beacon Phoenix selbst, kann natürlich auch der Audio-Track gesteuert werden. Eine um das Bedienfeld angebrachte Leiste mit roten und blauen LEDs gibt Auskunft über das Paring, aber auch den Akkustand des Beacon Phoenix. Geht der Akku zu Neige, wird dies mit einem roten Blinken signalisiert. Ein erfolgreiches Paring resultiert in einem konstanten Leuchten in Blau.

Beacon Phoenix
Beacon Phoenix

Unter iOS ist bei bestehender Bluetooth-Verbindung eine einfache Auswahl der gewünschten Ausgabe möglich. Dies geschieht über das AirPlay-Menü, in dem alle Geräte auftauchen, die in der Lage sind, das Audio-Signal wiederzugeben.

Beacon Phoenix
Beacon Phoenix

Ein portabler Lautsprecher ist aber sicherlich nicht nur für den Einsatz außerhalb der vier Wände sinnvoll. Er kann auch schlicht und einfach in die Küche getragen werden, um dort für die nötige Stimmung zu sorgen. Hier auch sehr schön zu sehen ist das Lochgitter auf der rechten Seite des Beacon Phoenix, hinter dem sich einer der beiden Lautsprecher verbirgt. Linksseitig ist dies ebenso vorhanden - einer Stereo-Ausgabe steht also nichts im Wege.

Beacon Phoenix
Beacon Phoenix

Auch das Bad ist ein mögliches Anwendungsgebiet. An dieser Stelle ist auch einmal die blaue LED-Leiste rund um das Bedienfeld gut zu erkennen.

Fazit:

Der Beacon Phoenix bietet, was er verspricht. Mobiler Sound in allen Lebenslagen. Leider macht Beacon nicht viele technische Angaben und somit fehlen z.B. Informationen über die verbauten Lautsprecher bzw. deren Leistung. Ohnehin spielt aber der subjektive Eindruck eine wichtige Rolle, denn professionelle Maßstäbe lassen sich an einen solchen Lautsprecher nicht anlegen. Wir waren mit dem Sound zufrieden. Sowohl Lautstärke wie auch Klangqualität liegen über dem Niveau des iPhone oder iPads. Eine Übersteuerung, auch bei voller Lautstärke, konnten wir nicht feststellen. Das Signal blieb im Verhältnis klar und deutlich, vielleicht etwas zu basslastig und damit etwas dumpf. Der Beacon Phoenix kann so den integrierten Lautsprecher von Bluetooth-Geräten mühelos ersetzen und dabei die Klangqualität ein Stück weit nach oben schrauben.

Das Paring auch mit mehreren Geräten machte keinerlei Probleme. Die Wiedergabe erfolgte ohne größere Schwierigkeiten. Mit einer Reichweite von 8-10 m außerhalb und 3-4 m innerhalb den eigenen vier Wänden waren wir zufrieden.

Beacon Phoenix
Beacon Phoenix

Bei angeschlossenem Line-In-Kabel reichte die Akkulaufzeit des Beacon Phoenix über mehrere Tage hinweg. Nach drei Tagen täglichem Gebrauch am Arbeitsplatz als Ersatz der sonst üblichen Audio-Ausgabe reicht uns dies aus. Auch dies ist sicherlich eine Anwendungsmöglichkeit des Lautsprechers. Über eine Bluetooth-Verbindung angeschlossen reicht der Akku dann nur noch 4,5-5 Stunden. Der sonntägliche Ausflug dürfte sich aber auch damit problemlos bestreiten lassen.

Der Beacon Phoenix fällt in eine Kategorie Produkte, die wir als "Gadget, die unser Leben leichter machen" bezeichnen möchten. Über die Notwendigkeit muss sich jeder selbst im Klaren sein. 99 US-Dollar plus Versandkosten klingen zunächst einmal viel. Günstigere Alternativen sind vorhanden, reichen in Sachen Qualität aber nicht immer an den Beacon Phoenix heran. Beacon Audio ist derzeit auch auf der Suche nach einem deutschen Distributor, sodass die Produkte vielleicht auch bald schon direkter und daher vielleicht günstiger zu beziehen sind.

Social Links

Kommentare (5)

#1
customavatars/avatar107976_1.gif
Registriert seit: 04.02.2009
Hannover
Otaku :)
Beiträge: 2324
Perfektes Teil für Vatertagswanderungen usw, wenn der Sound annehmbar ist und laut genug um nen knarrenden Bollerwagen zu überschallen :)
#2
customavatars/avatar3377_1.gif
Registriert seit: 15.11.2002
www.twitter.com/aschilling
[printed]-Redakteur
Tweety
Beiträge: 28854
Dafür wird es nicht reichen. Am Tisch oder auf der Wiese eine Gruppe von 3-4 Leute beschallen schafft er, aber bei zu vielen Nebengeräuschen wird er klar übertönt.
#3
customavatars/avatar107976_1.gif
Registriert seit: 04.02.2009
Hannover
Otaku :)
Beiträge: 2324
Ok, das ist dann für den Einsatz doof :/ Danke für die Info!
#4
customavatars/avatar3377_1.gif
Registriert seit: 15.11.2002
www.twitter.com/aschilling
[printed]-Redakteur
Tweety
Beiträge: 28854
Etwas mehr Wumms hätte z.B. der Kollege hier: BRAVEN 650
#5
customavatars/avatar107976_1.gif
Registriert seit: 04.02.2009
Hannover
Otaku :)
Beiträge: 2324
Kostet dafür natürlich auch gleich mehr, wird wohl irgendwo zwischen 220 und 250€ rumpendeln denk ich mal ;) Ich glaub da bleib ich vorerst bei der 15€ Batterienbox ausm Aldi ^^

Dennoch danke :) Kannte die noch garnicht
Um Kommentare schreiben zu können, musst Du eingeloggt sein!

Das könnte Sie auch interessieren:

AVM FRITZ!Fon C5 im Test

Logo von IMAGES/STORIES/REVIEW_TEASER/AVM_C5_TEASER_KLEIN

Im Spätsommer 2015 zeigte AVM mit dem FRITZ!Fon C5 die Erweiterung der Festnetz-Familie, die bis dahin aus drei Modellen bestand. Nach längerem Test zeigt sich nun, dass bahnbrechende Veränderungen fehlen. Eine Enttäuschung ist das neue Telefon deshalb aber nicht, denn entscheidend sind die... [mehr]

Gelid ZenTree im Test

Logo von IMAGES/STORIES/REVIEW_TEASER/GELID_ZENTREE_TEASER_KLEIN

Wer mehr als nur Smartphone und Tablet per USB-Kabel aufladen muss, wird das Kabelwirrwarr kennen. Denn natürlich müssen meistens zwei oder mehr Geräte gleichzeitig geladen werden, was nicht selten in einer ganzen Ladegeräte-Batterie endet. Mit dem ZenTree will Gelid sich genau dieses Problems... [mehr]

HTC Vive in der Praxis: Aufbau und Funktionsweise

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/2016/HTC-VIVE/HTC-VIVE-LOGO2

2016 soll das Jahr der virtuellen Realität werden. Kaum ein Thema hat in den vergangenen Monaten für einen solchen Hype sorgen können. Dabei haben sich die Hersteller wirklich auf das Jahr 2016 konzentriert, denn angefangen bei der Consumer Electronics Show Anfang Januar, über den Mobile World... [mehr]

Logi ZeroTouch im Test - Wird wirklich aus jedem Auto ein Connected Car?

Logo von IMAGES/STORIES/REVIEW_TEASER/LOGI_ZEROTOUCH_TEASER_KLEIN

Das Smartphone ist eine der größten Gefahrenquellen im Auto. Schon das kurze Lesen einer neuen Nachricht reicht aus, um schwere Unfälle mit dramatischen Folgen zu verursachen. Dabei gibt es mittlerweile zahlreiche Mittel und Wege, um die Ablenkung zu minimieren. Alles zu aufwendig, dachte sich... [mehr]

Microsoft Band 2 mit neuer Optik und mehr Funktionen

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/NEWS/AKASPAR/MS_BAND_2_TEASER_2

Mit dem ersten Microsoft Band konnte der Konzern aus Redmond im letzten Jahr einen Überraschungserfolg erzielen. Über einen langen Zeitraum war es in den USA nicht möglich, den Fitness-Tracker zu bekommen. Nach Deutschland hat es die erste Band-Version nie geschafft. Um es vorweg zu nehmen: Ob... [mehr]

Programmierbare Apple SIM ab sofort verfügbar

Logo von APPLE_LOGO

Das kalifornische Unternehmen Apple bietet ab sofort eine eigene SIM-Karte an. Ziel sei es laut Apple, vor allem die Nutzung des mobilen Internets bequemer zu gestalten, denn die Käufer können durch wenige Schritte internationales Datenvolumen kaufen ohne für jedes Land ständig die SIM-Karte zu... [mehr]