ASUS P4T Mainboard Review
1. Mai 2001 - Dennis Bode

ASUS P4T Sockel 423 Mainboard Review

Nachdem Intel am 29. April die Preise für die Pentium IV-Prozessoren extrem gesenkt hat, wird auch dieser High-End-Prozessor langsam für die Masse attraktiv. Deshalb widmen wir uns jetzt auch Sockel 423-Mainboards - als erstes steht das ASUS P4T auf dem Prüfstand.

Für den Pentium IV kommt im Moment nur ein Chipsatz in Frage : Der Intel-eigene i850 ist der einzige am Markt erhältliche Chipsatz, den somit auch das ASUS P4T verwendet. Weitere Chipsätze sind zwar in der Entwicklung, sowohl von Intel ist der Brookdale mit SDRAM-Unterstützung in Sicht, als auch Firmen wie VIA und ATI sind mit der Entwicklung eigener Pentium IV-Chipsätze beschäftigt - bis diese auf den Markt kommen, muß sich der Käufer eines Pentium IVs mit den Eigenarten des i850 herumschlagen.

Hierzu gehört in erster Linie das Dual-Rambus-Interface, welches zwei identische Rimm-Module zwingend vorschreibt. Da Rambus-Speicher jedoch recht teuer ist, hat Intel leider das Problem, gegenüber AMD und SDRAM-Unterstützung immer noch etwas teuer für den Mainstream-Markt zu sein. Auch der i850-Chipsatz selber ist relativ teuer - deshalb kosten auch alle i850-Mainboards etwas mehr. Wer den Luxus liebt, der wird wohl allerdings diese Kosten nicht scheuen.

Werfen wir jedoch erst einmal einen Blick auf das ASUS P4T, dem wir dieses Review widmen wollen :

Das ASUS P4T bringt eine Reihe von Besonderheiten verglichen mit anderen Pentium IV-Mainboards mit. Sichtbar wird dies auch schon teilweise an der beiliegenden Ausstattung des Mainboards :

Wie immer finden wir bei ASUS die USB-Steckbrücke, die man bei vielen anderen Herstellern nachkaufen muß, wenn man die weiteren Onboard-USB-Steckplätze nutzen will. ASUS spart den Kunden diesen läßtigen Schritt. Weiterhin findet man eine besondere ATX-Blende : Diese ist notwendig, da ASUS die USB-Stecker nach unten verfrachtet - entgegen den ATX-Spezifikationen. Auch besondere Befestigungen für die Intel-Kühlkörper legt man bei - denn wie wir sehen werden wird auch das Verschrauben des Kühlkörpers etwas anders gelöst.

Normal hingegen sind die anderen Beigaben : Ein Floppy-Kabel und ein UltraATA-100-Kabel liegen bei, leider kommt wieder einmal nur ein UltraATA-66-Kabel dazu. Alle Mainboardhersteller müssen für i850-Mainboards noch die C-Rimm ("Continuity-Rimms") Module beilegen, die in die nicht verwendeten Rimm-Sockel gesteckt werden müssen.

Das ASUS Handbuch ist wie immer in einer hervorragenden Qualität geschrieben, auch die Treiber-CD enthält die neuesten Treiber und Fan-Material : Der ASUS-Sticker für das PC-Gehäuse ist auch wieder mit dabei.

Sinnvoll ist weiterhin der Warnhinweis bereits auf der Verpackung des P4T :

Zwei Rimm-Module mit gleicher Größe sowie ein ATX-Netzteil mit mindestens 230W (man empfiehlt 300W aufwärts) muß vorhanden sein, damit der PC nach der Installation überhaupt einen Ton von sich gibt. Wir sehen diese Warnung gerne, denn zu oft gibt es unbedachte Käufer, die mit einem Rimm-Modul den Laden verlassen oder versuchen, das alten Pentium MMX-Netzteil mit 180W Stärke weiter zu verwenden.

Warum liegen bei ASUS allerdings so viele besondere Befestigungsteile bei ? Der Grund liegt in einem besonderen Design des Mainboards, deshalb schauen wir uns das Mainboard erst einmal im Überblick an :

Seite 2 : Das Mainboard in der Übersicht - Besonderheiten des Designs

 

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ASUS P4T Mainboard Review
Seite 1 : Einführung ASUS P4T
Seite 3 : Das Mainboard in der Übersicht - Besonderheiten des Designs (Forts.)

Seite 6 : ASUS P4T : Features

Seite 7 : ASUS P4T : Features (Forts.)

Seite 8 : ASUS P4T : Features (Forts.)

Seite 9 : ASUS P4T : Features (Forts.)

Seite 10 : ASUS P4T : Features (Forts.)

Seite 11 : Das Bios - Einstellungen und Besonderheiten

Seite 12 : Overclocking und Stabilität - das Mainboard in Härtetest

Seite 13 : Das Testsystem

Seite 14 : Benchmarks : Quake 3 Arena und Unreal Tournament

Seite 15 : Benchmarks : MDK2 und Mercedes Benz Truck Racing

Seite 16 : Benchmarks : Flask Mpeg und Sisoft Sandra 2001 SE CPU

Seite 17 : Benchmarks : Sisoft Sandra SE MMX und Memory

Seite 18 : Benchmarks : 3DMark 2000 und 3DMark 2001

Seite 19 : Benchmarks : Aquanox und Vulpine GLMark

Seite 20 : Benchmarks : Fazit und Bewertung