ASUS A7A266 Mainboard Review
19. März 2001 - Dennis Bode

ASUS A7A266 Mainboard

Der ALi MAGiK-Chipsatz ist nun endlich auch in Deutschland auf einigen Mainboards zu finden - eines der ersten ist dabei das ASUS A7A266. Neben dem Einsatz von SDRAM und DDR-RAM erlaubt der ALi MAGiK Chipsatz 266 Mhz Front-Side-Bus für neue Athlons. Performancemäßig muß er sich in diesem Test gegen die KT133A-Konkurrenz sowie das bereits von uns getestete A7M266 aus dem gleichen Hause mit AMD 760 Chipsatz behaupten.

Das Mainboard mit Verpackungsinhalt :

In der Übersicht sind neben den 5 PCI, einem AGP Pro und einem AMR-Slot bereits die beiden verschiedenen Speicherinterfaces zu sehen. Der ALiMAGiK kann sowohl mit SDRAM, als auch mit neuem DDR-SDRAM umgehen. Der Einsatz beider Speicher gleichzeitig ist dabei nicht möglich - es kann immer nur alternativ DDR-SDRAM oder SDRAM eingesetzt werden. Unterstützt wird sowohl PC100 als auch PC133 bezw. PC200 und PC266. Durch die noch relativ hohen DDR-SDRAM-Preise ist also für Upgrader die Möglichkeit geschaffen, vorerst die "alten" SDRAM-Riegel weiter zu verwenden und erst bei einer Preissenkung auf DDR-SDRAM umzusteigen.

Das Mainboardhandbuch ist wie immer in englischer Sprache verfaßt, ausführlich und gut gegliedert und geht auf alle Funktionen des Mainboards ein. Bezüglich des Setups sollten sich Benutzer nicht schwer tun, wer sich in den englischen Beschreibungen zum Bios nicht zurechtfindet, der kann die Erläuterungen unserer Bios-Guide heranziehen.

Auch dem A7A266 legt ASUS nur ein UltraDMA/100 Kabel bei - das zweite ist ein UltraDMA/33 Kabel. Weiterhin findet man ein Floppy Kabel und ein paar Ersatzjumper in der Verpackung. Wer mehrere UltraATA/100 Festplatten anschließen will und auch den Secondary IDE für diese Geräte verwenden will, der kommt leider um den Kauf eines neuen Kabels nicht herum - während andere Hersteller wie Gigabyte gleich zwei UltraDMA/100 Kabel beilegen, ist ASUS hier etwas knauserig.

Gar nicht knauserig zeigt sich ASUS hingegen in anderen Dingen :

Der USB-Header ist wie immer vorhanden, dieses Slotblech wird für die internen Anschlüsse der USB-Steckplätze benötigt - diese werden so nach aussen geführt. Andere Hersteller legen dieses Slotblech oft nicht bei - da die Slotbleche nicht genormt sind, beginnt bei dem Käufer anschließend die Suche nach dem richtigen Slotblech, wenn er die zusätzlichen USB-Steckplätze verwenden will.

Wieder einmal ist auch ein Fan-Sticker von ASUS für das Gehäuse dabei und eine aktuelle Treiber-CD, die erstaunlich aktuelle Treiber beinhaltete.

Seite 2 : Mainboardrevision, fehlerhaftes Design

 

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ASUS A7A266 Mainboard Review
Seite 1 : Einführung ASUS A7A266
Seite 3 : Technisches : AliMAGiK M1647 Northbridge

Seite 6 : Spezifikationen : Award Bios, fehlender CMOS-Jumper, Anschlußmöglichkeiten, USB

Seite 7 : Spezifikationen : Onboard-Komponenten, Hardwaremonitoring, Kondensatoren

Seite 8 : Das Bios

Seite 9 : Overclocking, Stabilität und Probleme

Seite 10 : Das Testsytem

Seite 11 : Benchmarks : Quake III Arena, Unreal Tournament

Seite 12 : Benchmarks : 3DMark 2000, Content Creation Winstone

Seite 13 : Benchmarks : Sisoft Sandra 2001 Memory Performance

Seite 14 : Fazit und Bewertung