Vista-Studie veröffentlicht

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Die International Data Corporation [url=http://www.idc.com](IDC)[/url], ein Anbieter für Marktbeobachtung und Beratung der IT-Industrie, hat am Donnerstag die Ergebnisse der Studie „The Economic impact of Microsoft Windows Vista“ vorgestellt. Zentrale Aussage des durch Microsoft finanzierten Projektes ist demnach, dass durch Vista in den nächsten Jahren mehr 50.000 neue Jobs in Europa entstehen werden. Die Studie ordnet sich dabei in eine ganze Reihe durch Microsoft finanzierter Projekte ein, welche die positiven Seiten des quasi Monopols der Redmonder im Bereich Betriebssysteme hervorheben sollen.
Im Rahmen des "white paper" wurden Deutschland, England, Frankreich, Dänemark, Polen und Spanien untersucht, die zusammen mehr als 65 Prozent des europäischen IT-Marktes ausmachen.IDC zufolge werden ab 2007 mehr als 400.000 Arbeitnehmer in den Bereichen Herstellung, Service, Beratung und Schulung um Vista zu tun haben. Weiter 650,000 Personen kommen im IT-Bereich von Firmen hinzu, die Microsoft Vista einsetzen wollen. Microsoft rechnet damit sein Betriebssystem innerhalb der ersten 12 Monate 30 Mio. mal in den untersuchten Ländern und 120 Mio. mal weltweit zu verkaufen.

Dass es dem Unternehmen durch die Softwareumstellung kurzfristig gelingen wird Job-Motor einer ganzen Branche zu sein ist sicherlich unumstritten. Abzuwarten bleibt hingegen, ob der Konzern auf diesem Wege zu einem besseren Image finden wird. Ähnliche Untersuchungen wurden von Microsoft in den letzten Jahren zumeist im Lichte vorangegangener Negativ-Schlagzeilen in Auftrag gegeben.