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Xbox Game Pass

Wachstum eingebrochen, Abozahlen katastrophal

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Wachstum eingebrochen, Abozahlen katastrophal
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Microsofts Xbox Game Pass steht offenbar stärker unter Druck als bislang bekannt. Nach den vorliegenden Angaben ist die Zahl der Abonnenten seit 2024 um rund vier Millionen gesunken. Der Dienst kommt demnach aktuell nur auf etwa 30 Millionen Nutzer und liegt damit weit unter den internen Erwartungen des Konzerns.

Besonders deutlich wird die Lücke im Vergleich zu früheren Planungen: Während der Übernahme von Activision Blizzard soll Microsoft intern noch mit einem massiven Wachstum gerechnet haben. Laut einem Bericht des Wall Street Journal gingen damalige Prognosen von mehr als 100 Millionen Abonnenten bis 2030 aus. Für Mitte 2026 war demnach eine Marke von rund 77 Millionen Nutzern angepeilt.

Als ein wesentlicher Grund für den Rückgang gelten die jüngsten Preiserhöhungen. Vor dem Start von Call of Duty: Black Ops 7 hatte Microsoft den Preis der Ultimate-Stufe deutlich angehoben. Statt 17,99 Euro wurden monatlich 26,99 Euro fällig. Die Reaktion vieler Kunden fiel offenbar negativ aus. Sogar Matthew Ball, Chief Strategy Officer des Unternehmens, bestätigte, dass Microsoft dadurch Millionen Nutzer verloren habe.

Die schwache Entwicklung des Abodienstes soll auch eine wichtige Rolle bei der jüngst angekündigten Neuordnung der Xbox-Sparte spielen. Microsoft plant im Zuge des Umbaus den Abbau von rund 3.200 Stellen. Der Game Pass war über Jahre dabei ein zentraler Bestandteil der Xbox-Strategie, konnte aber offenbar nicht das Wachstum erzielen, das der Konzern nach hohen Investitionen und großen Studioübernahmen erwartet hatte.

Die Entwicklung wirft dabei auch Fragen zur langfristigen Rolle der Xbox-Hardware auf. Denn der frühere Xbox-Chef Phil Spencer hatte im Rahmen der Anhörungen vor der US-Handelsbehörde FTC erklärt, dass Microsoft das Konsolengeschäft infrage stellen könnte, sollte der Game Pass bis zum Geschäftsjahr 2027 nicht mehr als 40 Millionen Nutzer erreichen.

Einige Analysten sehen in der aktuellen Schwäche ein Anzeichen dafür, dass das Wachstumspotenzial des Dienstes durchaus begrenzt ist. Viele Spieler bevorzugen weiterhin den klassischen Kauf einzelner Titel, statt dauerhaft für ein Spieleabo zu zahlen. Für Microsoft bedeutet dies, dass der Game Pass zwar weiter ein wichtiger Baustein bleibt, aber offenbar nicht mehr allein als tragende Säule der Xbox-Strategie ausreicht.

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