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Xbox Entlassungen

id Software, Obsidian und Zenimax verlieren zahlreiche Mitarbeiter

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id Software, Obsidian und Zenimax verlieren zahlreiche Mitarbeiter
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Nach der offiziell angekündigten Neuaufstellung der Xbox-Sparte mehren sich Berichte über signifikante Einschnitte bei mehreren Microsoft-Studios. Der frühere 3D-Realms-Mitgründer George Broussard, der in der Spielebranche gut vernetzt ist, schilderte etwa auf X ein deutlich angespannteres Bild, als es die formale Ankündigung zunächst vermuten ließ.

Xbox-Chefin Asha Sharma hatte zuvor bestätigt, dass Microsoft im Geschäftsjahr 2026/2027 rund 3.200 Stellen in der Xbox-Sparte abbauen will. Besonders stark soll wohl id Software getroffen worden sein. Laut Broussard verlor das Studio hinter Doom rund 95 Mitarbeiter und damit nahezu die Hälfte der Belegschaft. Unter Berufung auf Aussagen aus dem Umfeld des Studios schreibt er, dass vor allem Bereiche wie Tools, Programmierung, Qualitätssicherung und das Team hinter Quake Champions betroffen seien. Übrig geblieben seien demnach vorwiegend Führungskräfte sowie Teile der Art- und Designabteilungen.

Broussard zieht daraus den Schluss, dass id Software vorerst deutlich an Eigenständigkeit verlieren könnte. Nach seiner Einschätzung besteht sogar die Gefahr, dass das Studio künftig eher unterstützende Aufgaben für Bethesda oder andere Microsoft-Teams übernehmen muss. Auch die Zukunft der idTech-Engine sieht er dadurch gefährdet.

Ebenfalls Obsidian Entertainment soll von den Kürzungen erheblich betroffen sein. Broussard spricht von einem Abbau von nahezu einem Drittel der Belegschaft. Gegenüber Kotaku bestätigten Mitarbeiter des Studios, das zuletzt an Avowed und Grounded arbeitete, Entlassungen in einer Größenordnung von rund 60 bis 70 Stellen. Mehrere erfahrene Entwickler sollen unter den Betroffenen sein.

Auch bei Bethesda hinterlässt der angeordnete Sparkurs seine Spuren und führt zu zahlreichen Entlassungen. Das Team rund um das Online-Rollenspiel The Elder Scrolls Online soll etwa die Hälfte seiner Mitarbeiter eingebüßt haben. Unterdessen tritt mit der Bethesda Game Studios Union sogar die Gewerkschaft auf den Plan, die angekündigt hat, den betroffenen Mitarbeitern alle mögliche rechtliche Unterstützung zukommen zu lassen.

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