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Activision erweitert Call of Duty: Warzone um einen neuen Spielmodus. Unter dem Namen Black Ops Royale wird ab dem 13. März 2026 eine neue Variante eingeführt, die sich konzeptionell am Blackout-Modus aus Call of Duty: Black Ops 4 orientiert.
Black Ops Royale soll dabei bewusst auf zentrale Mechaniken des aktuellen Warzone-Formats verzichten. Es gibt keine individuellen Loadouts, keinen Gulag-Respawn und keine Buy Stations. Stattdessen steht das klassische Battle-Royale-Prinzip im Vordergrund: Spieler landen per Wingsuit auf der Karte Avalon, durchsuchen die Umgebung nach Ausrüstung und treten gegen bis zu 24 gegnerische Squads an. Die großflächige Map ist auf hohe Spielerzahlen und weitläufige Gefechte ausgelegt.
Die Waffen stammen aus dem Arsenal von Call of Duty: Black Ops 7 und liegen als vordefinierte Archetypen vor. Individuelle Loadout-Konfigurationen entfallen. Stattdessen verfügen die Waffen über Upgrade-Pfade, die über Anbauteil-Kits gesteuert werden. Diese Attachments sind in Seltenheitsstufen kategorisiert und sollen je nach Qualität Werte wie Rückstoßkontrolle, Präzision, Feuerrate oder Zielerfassung verbessern. Das Fortschrittssystem setzt damit stärker auf das Einsammeln und Optimieren gefundener Ausrüstung als auf vorbereitete Klassen.
Auch das Ausrüstungssystem orientiert sich am ursprünglichen Blackout. Spieler können zwei Ausrüstungsgegenstände gleichzeitig tragen und kombinieren. Dazu zählen etwa ein Grapple Hook für schnelle Positionswechsel, ein Sensor Dart zur Gegneraufklärung oder ein Trauma Kit zur sofortigen Gesundheitsregeneration. Die taktische Flexibilität entsteht aus der freien Kombination dieser Werkzeuge.
Das Perk-System kehrt in überarbeiteter Form zurück. Statt fester Slots stehen fünf austauschbare und verbrauchbare Perk-Plätze zur Verfügung. Diese können situativ aktiviert und gewechselt werden, wodurch das System dynamischer gestaltet ist als in früheren Ablegern. Die Anpassung erfolgt direkt im Match und erfordert keine vorab definierte Klassenkonfiguration.
Technisch basiert der Modus weiterhin auf der Warzone-Infrastruktur mit serverseitiger Spielverwaltung, großskaligen Lobbys und kontinuierlicher Kartenverkleinerung. Die Reduktion auf Kernmechaniken ohne Loadouts oder Rückkehrmechaniken verändert jedoch das Tempo und die strategische Ausrichtung der Partien deutlich. Die Einführung des Modus deutet auf den Versuch hin, innerhalb des bestehenden Warzone-Ökosystems alternative Spielstile anzubieten und klassische Battle-Royale-Elemente neu zu interpretieren.