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Aktuell ist der Einsatz von generativer KI in der Spieleentwicklung immer wieder ein heiß diskutiertes Thema. So hatten zuletzt sowohl Fortnite als auch Call of Duty mit dem Vorwurf zu kämpfen, KI ohne Kennzeichnung einzusetzen. Ein geplantes Spiel im Postal-Universum wurde ganz eingestellt, nachdem die Entwickler den Einsatz von KI zuerst geleugnet und dann doch zugegeben hatten. Ganz anders geht hier Codex Mortis vor.
Der Solo-Entwickler Grolaf gibt an, dass das Spiel zu 100 % von generativer KI geschaffen wurde. Entsprechend gibt auch die Steam-Offenlegung KI-generierter Inhalt an, dass der gesamte Code, alle Texte, Bilder, Sounds und Musikstücke komplett aus entsprechenden Anwendungen stammen. Das gesamte Spiel soll innerhalb von drei Monaten erstellt worden sein.
Spielerisch handelt es sich um ein Bullet-Hell im Stile von Vampire Survivors. Spieler steuern eine Figur durch Horden von Gegnern und feuern dabei automatisch um sich. Für Angriffe stehen fünf Magie-Schulen zur Wahl. Nekromantie, Beschwörung, Blutmagie, Seelenmagie und Flüche können kombiniert werden, um mächtige Angriffe zu erschaffen. Ausgerüstete Artefakte gewähren weitere Boni. Prozedural generierte Level sollen jeden Run einzigartig machen.
Insgesamt gibt es drei Spielmodi. Im Fluchtmodus kämpfen Spieler gegen die Uhr, bevor sie von einem unbesiegbaren Gegner gejagt werden. Im Herausforderungsmodus muss der eigene Charakter bestmöglich ausgebaut werden, bevor sich die Spieler dem Endboss stellen. Zuletzt gibt es noch den Ewigkeitsmodus, der kein Zeitlimit hat und den Spielern die Chance gibt, den ultimativen Helden zu bauen. Aktuell hat Codex Mortis noch kein festes Release-Datum. Es gibt aber bereits eine spielbare Demo, die kostenlos auf Steam heruntergeladen werden kann. Ob die angeblich komplett KI-generierten Inhalte die Spieler wirklich überzeugen können, muss sich noch zeigen.