Electronic Arts krempelt eigene Spiele-Plattform Origin um

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ea electronics artsEA arbeitet bereits seit einer Weile an einer Überarbeitung seiner PC-Spiele-Plattform Origin. Nun scheint die Zeit für tiefgreifende Veränderungen gekommen zu sein.

Auf Steam ist Origin bereits unter dem Namen EA Play an den Start gegangen. Des Weiteren kündigte der Spiele-Entwickler letzte Woche an, EA Play in den Xbox Game Pass zu integrieren, ohne zusätzliche Kosten. Gestern kam dann die neueste Änderung: Die Desktop-App Origin wird umbenannt. Der neue Name erscheint recht simpel und direkt: "EA desktop App". Hinter den ganzen Änderungen steckt jedoch mehr, als nur eine neue Namensgebung. So erklärte Mike Blank, Senior Vice President bei EA, man wolle insgesamt die eine "bessere Erfahrung" für Nutzer erreichen. Dies umfasst vor allem ein neues Design und eine Überarbeitung der Plattform-Zugehörigkeiten.

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Konkret will man in der neuen EA-Desktop-App eine bessere Navigation erreichen, das Update-Verhalten verbessern und die Spiele-Bibliothek soll ebenfalls verändert werden. Details nannte Blank nicht. Eine zentrale neue Ausrichtung des Konzerns sei es, dass Spieler in Zukunft verstärkt selber entscheiden sollen, auf welcher Plattform sie Spiele des Publishers spielen möchten. So sollen hauseigene Titel auch auf Steam, in Form von EA Play und im Microsoft-Store angeboten werden. Außerdem soll der Epic Games Store künftig mit EA-Spielen bestückt werden. So will man nach Blanks Angaben erreichen, dass jeder Spieler einen Login besitzt, mit dem er oder sie auf jeder Plattform Zugriff auf die eigenen Spiele bekommt. 

Dies sei jedoch noch mit technischen Herausforderungen verbunden. Durch die Möglichkeit des Crossplays wolle man die Communities der einzelnen Spiele vergrößern. Momentan gibt es immer wieder Unmut über fehlerhafte Updates in Origin oder Störungen, die das Spiel-Erlebnis negativ beeinflussen. Es bleibt abzuwarten, ob die vorgesehenen Veränderung Abhilfe schaffen können.