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Firefox 148 kommt mit umfangreicher KI-Steuerung

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Firefox 148 kommt mit umfangreicher KI-Steuerung
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Mit der Veröffentlichung von Firefox 148 führt Mozilla eine zentrale Neuerung ein: einen globalen Schalter zur vollständigen Deaktivierung sämtlicher KI-Funktionen des Browsers. Parallel erscheinen die Version 140.8 ESR sowie ein letztes Extended-Support-Release 115.33.0 ESR für Systeme mit Windows 7 und Windows 8.1.

Der neue Kill-Switch ist in den Einstellungen unter dem Punkt KI-Einstellungen verankert. Standardmäßig bleibt er deaktiviert. Wird er aktiviert, blockiert der Browser alle aktuell integrierten sowie künftig implementierten KI-Funktionen. Bereits lokal gespeicherte große Sprachmodelle werden in diesem Fall entfernt. Weiterhin unterbindet die Funktion Hinweise oder Einblendungen, die auf neue KI-Features aufmerksam machen.

Firefox 148 erlaubt zudem eine differenzierte Steuerung einzelner Funktionen. Insgesamt lassen sich fünf KI-Module separat aktivieren oder deaktivieren. Technisch bündelt Mozilla erstmals sämtliche KI-bezogenen Komponenten in einem zentralen Kontrollbereich. Nutzer können mit wenigen Mausklicks entweder alle Funktionen global abschalten oder gezielt einzelne Module freigeben. Sofern die Telemetrie aktiviert ist, erfasst Mozilla anonymisiert, wie häufig der neue Schalter genutzt wird.

Im Bereich Datenschutz und Sicherheit ergänzt Firefox 148 die Optionen zur Datenerhebung. Anwender können nun Telemetrie und experimentelle Studien deaktivieren, gleichzeitig jedoch weiterhin sogenannte Fernverbesserungen beziehen. Diese Remote-Updates ermöglichen es Mozilla, Optimierungen an Funktionen, Performance und Stabilität unabhängig von regulären Versionsupdates im Hintergrund auszurollen. Die entsprechende Einstellung findet sich im Abschnitt "Datenerhebung durch Firefox und deren Verwendung".

Eine weitere Neuerung betrifft die Profilverwaltung. Unter "Allgemein" wurde eine eigene Sektion integriert, über die angelegte Profile verwaltet und kopiert werden können. Dies erleichtert insbesondere den parallelen Betrieb mehrerer Konfigurationen, etwa für getrennte Arbeits- und Privatumgebungen.

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