Google setzt den Rotstift beim kostenlosen Online-Speicher an

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Die Nachricht, dass Onlinespeicher nicht gerade günstig ist, dürfte mittlerweile auch bei Google angekommen sein. Zwar besitzt der Suchmaschinenriese eine Vielzahl von Rechenzentren, allerdings scheint die Nutzerbasis der kostenlosen Dienste mittlerweile eine Größe erreicht zu haben, bei der auch Google nicht mehr tatenlos zusehen kann, wie die User immer größere Mengen an Speicher belegen. Nachdem der Betreiber der gleichnamigen Onlinesuche bereits ankündigte, den Papierkorb des Drive-Dienstes in Zukunft alle 30 Tage automatisch zu leeren, gehen die Aufräumarbeiten bei Google weiter. 

Wie jetzt bekannt wurde, erhalten die Nutzer zwar wie bisher auch 15 GB kostenlosen Speicherplatz, allerdings müssen die Accounts aktiv genutzt werden. Ansonsten kann es passieren, dass die in der Google-Cloud abgelegten Daten verschwinden. Dies gilt für Accounts, die eine Inaktivität von 24 Monaten zeigen. Google räumte jedoch ein, dass man die betroffenen User mehrfach über eine bevorstehende Löschung informieren würde.

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Es gilt zu beachten, dass sich die gezählten Zugriffe auf einzelne Dienste beschränken. Auch wenn man seinen Mail-Account regelmäßig nutzt, bedeutet dies nicht, dass auch der Drive-Account so stark frequentiert ist. Somit sollte man sich mindestens rund einmal pro Jahr bei allen genutzten Diensten einloggen. Optional kann natürlich zunächst auch auf eine entsprechende Meldung von Google gewartet werden. Die einzelnen Benachrichtigungen können im Kontoinaktivtätsmanger verwaltet werden. Wer hingegen auf Nummer sicher gehen will, sollte regelmäßig seine Accounts überprüfen. 

Offiziell starten die Aufräumarbeiten ab dem 1. Juni 2021. Somit bleibt noch genügend Zeit, um die genutzten Google-Dienste zu überprüfen und gegebenenfalls wichtige Daten zu sichern. Ob der Suchmaschinenriese die Frist bis zur Löschung weiter verkürzen wird bleibt abzuwarten.