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Malta kooperiert mit OpenAI für nationales KI-Programm

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Malta kooperiert mit OpenAI für nationales KI-Programm
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OpenAI und die Regierung von Malta haben eine weitreichende Kooperation angekündigt, die nach Angaben der Beteiligten weltweit erstmals allen Bürgern eines Landes Zugang zu ChatGPT Plus ermöglichen soll. Bestandteil des Programms ist ein landesweites Bildungsangebot rund um Künstliche Intelligenz.

Das Projekt läuft unter dem Namen "AI for All" und richtet sich an Menschen unterschiedlicher Alters- und Berufsgruppen. Entwickelt wurde der begleitende Kurs gemeinsam mit der University of Malta. Teilnehmer sollen grundlegende Kenntnisse über KI-Systeme erwerben und lernen, wie sich entsprechende Werkzeuge verantwortungsvoll im Alltag und im Berufsleben einsetzen lassen. Nach erfolgreichem Abschluss des Kurses erhalten Bürger ein Jahr kostenlosen Zugriff auf ChatGPT Plus.

Die erste Phase des Programms startet noch im Mai. Organisiert wird die Verteilung der Zugänge durch die Malta Digital Innovation Authority. Laut den Verantwortlichen soll das Angebot schrittweise erweitert werden, sobald weitere Bürger und im Ausland lebende Malteser den Kurs absolvieren.

Die Initiative ist Teil von OpenAIs internationalem Programm "OpenAI for Countries", mit dem Regierungen und öffentliche Institutionen bei der Einführung von KI-Technologien unterstützt werden sollen. Anders als bei standardisierten Lösungen setzt OpenAI dabei nach eigenen Angaben auf nationale Schwerpunkte und lokale Anforderungen. Dazu gehören etwa Bildungsprogramme, Unterstützung für den Arbeitsmarkt oder digitale Verwaltungsdienste.

OpenAI betrachtet Künstliche Intelligenz zunehmend als eine Art grundlegende Infrastruktur, die ähnlich wie Strom oder Internet breit verfügbar sein soll. Die Kooperation mit Malta gilt dabei als praktischer Testlauf für eine stärkere gesellschaftliche Verankerung solcher Systeme. Die maltesische Regierung sieht in dem Projekt vor allem eine Möglichkeit, digitale Kompetenzen in der Bevölkerung auszubauen.

Parallel dazu wächst international allerdings auch die Diskussion über die gesellschaftlichen Folgen solcher Kooperationen. Kritiker warnen davor, dass Staaten durch direkte Partnerschaften mit einzelnen KI-Anbietern neue technologische Abhängigkeiten schaffen könnten. Befürworter sehen dagegen Chancen, digitale Bildung schneller und breiter verfügbar zu machen. Malta nimmt mit dem landesweiten Zugang zu ChatGPT Plus nun eine Vorreiterrolle in Europa ein.

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