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Die Spieleplattform Steam kann einen weiteren Meilenstein für sich verbuchen. Laut Daten von SteamDB überschritt der Dienst am 11.01.2026 um 14:00 Uhr UTC erstmals die Marke von 42 Millionen gleichzeitig aktiven Nutzern. Damit wurde der bisherige Rekord aus dem Oktober 2025, der bei rund 41,6 Millionen gleichzeitigen Anwendern lag, nochmals deutlich übertroffen. Der neue Höchstwert unterstreicht das anhaltende Wachstum der Plattform, die sich seit Jahren kontinuierlich weiterentwickelt.
Ein Blick auf die historischen Daten zeigt, dass Steam bereits lange vor der COVID-Pandemie stetig wuchs, damals allerdings noch mit moderatem Tempo. Zwischen 2017 und Anfang 2020 stieg die gleichzeitige Nutzerzahl von rund 17,6 auf 20 Millionen, was einer jährlichen Wachstumsrate von etwa 4,5 % entsprach. Mit Beginn der globalen Lockdowns im Jahr 2020 beschleunigte sich diese Entwicklung erheblich. Innerhalb eines Jahres legte Steam um mehr als 30 % zu und erreichte Anfang 2021 rund 26,3 Millionen gleichzeitige Nutzer.
Nach dieser Phase folgte zunächst eine Stabilisierung, ehe sich ab Ende 2022 eine neue Wachstumsdynamik einstellte. Seitdem stieg die Zahl der gleichzeitig aktiven Nutzer von etwa 30 Millionen auf nunmehr 42 Millionen. Das entspricht einem Zuwachs von rund 40 % innerhalb gut drei Jahren und einer jährlichen Wachstumsrate von etwa 12,6 %. Damit liegt Steam auch langfristig deutlich über dem Wachstumspfad aus der Zeit vor der Pandemie.
Bemerkenswert ist, dass sich dieses Nutzerwachstum auch wirtschaftlich niederschlägt. Während andere Plattformen zwar auch hohe Nutzerzahlen verzeichnen können, haben diese jedoch meist Schwierigkeiten ihre Umsätze mit Drittanbieterspielen zu steigern. Schätzungen von Alinea Analytics zufolge war der Dezember 2025 der umsatzstärkste Dezember in der Geschichte der Plattform. Demnach generierte Steam in diesem Monat einen Bruttoumsatz von über 1,6 Milliarden US-Dollar. Im Vergleich zum Dezember 2024 entspricht dies einem Anstieg von rund 22,7 %. Selbst das pandemiebedingt außergewöhnlich starke Weihnachtsgeschäft im Jahr 2020, das damals etwa 1,4 Milliarden US-Dollar einbrachte, wurde damit übertroffen.
Die Kombination aus wachsender Nutzerbasis, hoher gleichzeitiger Auslastung und steigenden Umsätzen zeigt, dass Steam seine Position als führende PC-Vertriebsplattform nicht nur behauptet, sondern weiter ausbaut. Insgesamt verdeutlichen die aktuellen Zahlen, dass Steam von einer reinen Spielebibliothek zu einer technisch skalierbaren Plattform mit globaler Reichweite geworden ist.