Microsoft gibt erste Informationen zu Office 2021 bekannt

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microsoft 2Microsoft hat jetzt mit Office 2021 die neue Version seiner Office-Suite angekündigt. Die aktualisierte Fassung des Softwarepaketes zur Text- und Datenverarbeitung wird in zwei Varianten erhältlich sein, wobei sich eine davon an Privatanwender und kleine Unternehmen richtet. Mit der zweiten Variante beabsichtigt der US-amerikanische Hersteller Datenschutzbedenken von großen Unternehmen zu beschwichtigen. Mit Office LTSC (Long Term Servicing Channel) sollen Spezialfälle abgedeckt werden. Ansonsten rät Microsoft zur Cloud-Variante 365 von Office.

Zwar spricht der internationale Hard- und Softwarehersteller lediglich von Spezialfällen, jedoch äußerte sich bereits im Jahr 2019 der hessische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit zum Einsatz von Microsoft Office 365 in Schulen und gab bekannt, dass die Nutzung datenschutzrechtlich nicht zulässig sei. Auch die Einwilligung der Betroffenen stelle keine Lösung dar. Laut Aussagen des Datenschutzbeauftragten ist die Sicherheit und Nachvollziehbarkeit der Datenverarbeitungsprozesse bei Office 365 nicht gewährleistet. Somit versucht Microsoft hier mit seinem neuen Offline-Paket gegenzusteuern, um Behörden und Schulen nicht von vornherein als Kunden ausschließen zu müssen. 

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Aktuell ist davon auszugehen, dass die LTSC-Version über den vollen Funktionsumfang der Cloud-Version verfügen wird. Eine ausführliche Vorstellung von Office 2021 soll allerdings erst im kommenden April erfolgen. Jedoch ist schon jetzt bekannt, dass die Lizenzkosten von der Professional-Plus- sowie der Standard-Variante und der einzelnen Programme um bis zu 10 % angehoben werden. 

Ebenfalls gibt es Einschnitte beim Support. Dieser wurde von sieben auf insgesamt fünf Jahre verkürzt. Zudem habe man bei Excel unter anderem Dynamic Arrays und XLOOKUP integriert.