> > > > Siri bekommt Gesellschaft: Amazon bringt Alexa auf iPhone und iPad

Siri bekommt Gesellschaft: Amazon bringt Alexa auf iPhone und iPad

Veröffentlicht am: von

Seit rund fünf Jahren werden Apple-Nutzer von Siri begleitet und unterstützt. Galt die Assistentin, die ihr Debüt mit iOS 5 und dem iPhone 4s feierte und inzwischen auf auf Mac zum Einsatz kommt, als fortschrittlich, wirkt sie inzwischen fast schon antiquiert. Nicht zuletzt Alexa konnte ihr den Rang ablaufen. Das hat auch Amazon erkannt und bietet sein Siri-Pendant nun auch iOS-Nutzern an.

Aufgrund der Restriktionen von iOS weicht die Nutzung aber in einem wichtigen Punkt von Siri ab. Denn kann Apples Assistentin jederzeit durch einen Druck auf den Home-Button oder ein Sprachkommando gestartet werden, muss ist man bei Alexa auf die Amazon-Applikation beschränkt - nur hier steht die Alternative bereit.

Aktiviert wird sie durch einen Tap auf das Mikrofon-Symbol neben der Suchleiste. Anschließend können die bekannten Befehle gesprochen werden, beispielsweise um bestimmte Musiktitel abzuspielen, Antworten auf Fragen zu erhalten oder die anstehenden Termine vortragen zu lassen. Selbst die Steuerung von Alexa-kompatiblen Smart-Home-Komponenten soll möglich sein - Unterschiede zu Echo und Echo Dot gibt es den bisherigen Informationen zufolge nicht. Allerdings kann hierfür die zusätzliche Installation der Alexa-Applikation sowie die dortige Einrichtung der entsprechenden Skills notwendig werden.

Ob und wann Amazon seine Assistentin auch in anderen Sprachversionen seiner Applikation anbieten wird, ist noch völlig unklar. In den USA soll es bis Ende der kommenden Woche dauern, bis alle App-Nutzer Zugriff auf Alexa haben werden.

Für Amazon hat sich Alexa bislang als ein Glücksgriff entpuppt. Nach dem Start in den USA Mitte 2015 wuchs das Interesse schnell, inzwischen kann die Assistentin auch im Vereinigten Königreich sowie in Deutschland genutzt werden - vor allem in Form des smarten Lautsprechers Echo und seines kleineren Pendants Echo Dot. Seit Beginn des Jahres wurde zudem der Einsatz von Alexa in zahlreichen Drittanbieterprodukten angekündigt, darunter Lautsprecher von Lenovo, Infotainment-Systeme von Ford und Smartphones von Huawei.

Allerdings wächst auch die Konkurrenz. So bietet Google mit seinem Assistant sowie Google Home einen vergleichbaren Helfer respektive Lautsprecher und auch Microsoft arbeitet daran, Cortana in die verschiedensten Produkte zu integrieren - darunter auch ein Lautsprecher, den man gemeinsam mit harman/kardon entwickelt.

Social Links

Ihre Bewertung

Ø Bewertungen: 0

Tags

Kommentare (0)

Um Kommentare schreiben zu können, musst Du eingeloggt sein!

Das könnte Sie auch interessieren:

  • Netflix: Neues Ultra-Abo für 19,99 Euro im Monat (Update)

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/NETFLIX_100

    Kunden des Videostreaming-Dienstes Netflix können künftig wohl aus vier verschiedenen Abo-Modellen auswählen. Bislang standen mit „Basis“, „Standard“ und „Premium“ lediglich drei verschiedene Pakete zur Auswahl. Das neue „Ultra“-Paket wird vermutlich 19,99 Euro im Monat kosten... [mehr]

  • Fragmentierung: Steam verliert zunehmend große Blockbuster-Titel

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/STEAM

    Lange Zeit war Steam die digitale Vertriebsplattform für PC-Spiele schlechthin, in der man als Kunde einen Großteil seiner gekauften Spieletitel zentral in einer einzigen Bibliothek aufbewahren und zu jeder Zeit erneut herunterladen konnte. Doch die Plattform kränkelt und scheint ihre einstige... [mehr]

  • Client-Update: Steam überarbeitet den Chat

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/STEAM

    Nach der großen VAC-Bannwelle in der vergangenen Woche hat Valve ein neues Client-Update für Steam veröffentlicht, das umfangreiche Änderungen am Chat-System der Plattform vornimmt. Im Rahmen eines Open-Beta-Programms hatte Valve die neuen Funktionen seit dem 12. Juni ausführlich getestet, ab... [mehr]

  • NV Scanner API: Automatisches OC nun auch für Pascal-GPUs

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/NVIDIA-TITANXP

    Zusammen mit der Turing-Architektur hat NVIDIA eine neue NV Scanner API eingeführt, die ein effizientes und automatisches Overclocking ermöglichen soll. Neben der Tatsache, dass die Software dazu die Spannungs/Takt-Kurve abläuft, soll der neue OC Scanner vor allem durch den synthetischen... [mehr]

  • DRAM Calculator 1.5.0 für Ryzen-Prozessoren veröffentlicht (Update)

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/DRAM-CALCULATOR

    Yuri "1usmus" Bubliy hat den DRAM Calculator in der Version 1.5.0 veröffentlicht. Dieser richtet sich an alle Nutzer eines Ryzen-Prozessors von AMD. Die neueste Version gilt aufgrund des guten Vorgängers bereits als neue Referenz für das RAM-OC im Zusammenspiel mit den Ryzen-Prozessoren –... [mehr]

  • Power-Limit-Mods: NVFlash unterstützt nun auch die GeForce-RTX-Karten

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/GEFORCERTX2080

    NVIDIA hat für die neuen GeForce-RTX-Karten hinsichtlich der Spannungsversorgung sowie dem Overclocking einige Beschränkungen eingebaut. Die eigenen Founders Editions haben ein Power-Limit von 260 W (GeForce RTX 2080 Ti) und 225 W (GeForce RTX 2080). Per Regler kann dieses um 23 % auf 320 bzw.... [mehr]