> > > > Spotify: Musikstreaming für Familien wird deutlich günstiger

Spotify: Musikstreaming für Familien wird deutlich günstiger

Veröffentlicht am: von

spotify 2013Der schwedische Musikstreaming-Dienst Spotify hat sein Abomodell für Familien überarbeitet und drastisch im Preis gesenkt. Musste eine Familie bislang 30 Euro im Monat für fünf Premium-Accounts bezahlen, gibt es Spotify Premium Family ab sofort schon für 14,99 Euro monatlich. Zudem können unter dem Abrechnungskonto nun bis zu sechs Personen Spotify Premium erhalten.

Wer bereits Family-Kunde ist, wird auch weiterhin wie gewohnt Musik streamen können, eigene Playlisten anlegen und Musik offline auf seinen Geräten abspeichern können, bezahlt ab dem nächsten Monat aber nur noch die Hälfte. Das zusätzliche Familienmitglied soll sich ab sofort ebenfalls ganz einfach dem Konto hinzufügen lassen.

Beim Familien-Angebot von Spotify haben alle Familienmitglieder einen eigenen Premium-Account, einzig die Abrechnung läuft vergünstigt über den Kontoinhaber. Der neue Familientarif ist laut Spotify weltweit verfügbar. Mit der Preissenkung reagiert Spotify vor allem auf das Familien-Abo von Apple Music. Hier gibt es ebenfalls für sechs Mitglieder Premium-Zugriff für 14,99 Euro.

spotify family k
Spotify hat sein Familien-Abo überarbeitet

Drei Monate für 0,99 Euro

Passend dazu hat der Musikstreamer eine weitere Promotion-Aktion gestartet und bietet seine Premium-Dienste ab sofort wieder drei Monate lang zum Ausprobieren für gerade einmal 0,99 Euro an. Damit bezahlt man für ein Vierteljahr Spotify Premium nicht ganz einen Euro. Danach werden allerdings regulär wieder 9,99 Euro pro Monat fällig. Das Angebot gilt allerdings nur bis zum 30. Juni 2016 und ist ausschließlich für Neukunden gedacht, die Spotify Premium bislang noch nicht ausprobiert haben. Auch Studenten erhalten einen Premium-Account vergünstigt und profitieren jeden Monat von 50 % Rabatt.

Spotify ist inzwischen in 59 Märkten aktiv, die Musikbibliothek umfasst mehr als 30 Millionen Songs. Weltweit sollen über 75 Millionen Nutzer den Dienst aktiv nutzen. 30 Millionen davon bezahlen für ihren Premium-Account, während der Rest über Werbung finanziert wird und Einschränkungen bei den Features erhält. Seit dem Start in Schweden 2008 will man mehr als drei Milliarden US-Dollar an Rechteinhaber ausgeschüttet haben.

Social Links

Kommentare (3)

#1
customavatars/avatar169480_1.gif
Registriert seit: 06.02.2012

Bootsmann
Beiträge: 575
Ok und was hindert mich daran sowas mit bis zu 6 Kumpels zusammen zu nutzen? Darf dann der gesamte Traffic des Familien-Accounts nur von einer IP-Adresse kommen? Bei mobilen Geräten wohl schwer machbar...
#2
Registriert seit: 23.06.2013

Hauptgefreiter
Beiträge: 189
diese Idee hatte ich auch schon, denke kaum dass das Probleme macht... Die mittlerweile verheiratete Schwester z.B. trägt ja auch nicht mehr unbedingt den gleichen Namen
#3
customavatars/avatar3061_1.gif
Registriert seit: 09.10.2002
Hessen
Admiral
Beiträge: 9244
ihr könnt die zusatz akounts auf eure freunde familie übertragen, jeder legt sich ein konto an, du brauchst nur als admin die email,
schon hat jeder premium und eigene listen....

habs bei mir alle vergeben. die IP spielt hier keine rolle. bestehende famielen akounts werden auf den neuen tarif umgewandelt.
Um Kommentare schreiben zu können, musst Du eingeloggt sein!

Das könnte Sie auch interessieren:

Über Spotify.me lässt sich nun das eigene Musikverhalten analysieren

Logo von IMAGES/STORIES/2017/SPOTIFY

Für manche Menschen ist der eigene Musikgeschmack etwas ganz Privates und gehört zur Intimsphäre. Andere Menschen lieben es hingegen, in die Welt hinaus zu posaunen, was sie gerade hören, wie viel sie hören und was sie eventuell länger schon nicht mehr gehört haben. Für solche Menschen... [mehr]

Spotify Premium Family: Streaming-Anbieter schaut bei Familien-Konten jetzt...

Logo von IMAGES/STORIES/2017/SPOTIFY

Die Praxis ist bekannt: Ein Kunde abonniert einen Streaming-Dienst wie Amazon Prime, Netflix oder auch Spotify und andere Personen nutzen das Abonnement dann mit. So vorgesehen ist das durch die Streaming-Anbieter natürlich nicht, wird in der Praxis aktuell aber zumeist geduldet. Ein Ende... [mehr]

IKEA Place: Schwedische Möbelhauskette veröffentlicht AR-App für iOS 11...

Logo von IMAGES/STORIES/2017/IKEA

Apple hat mit seiner neusten iOS-Version 11 auch das sogenannte Augmented-Reality-Kit - kurz ARKit - eingeführt. ARKit ermöglicht Entwicklern die einfache Integration von Augmented Reality, welche das Einrichtungshaus IKEA auch direkt für eine eigene App einsetzt. Mit der App IKEA Place... [mehr]

Kodi muss international verstärkt gegen Patent-Trolle vorgehen

Logo von IMAGES/STORIES/2017/KODI_LOGO

Kodi ist eine Open-Source-Software, die sich schon seit Jahren enormer Beliebtheit erfreut: Die Multimedia-Software ist extrem vielseitig, erweiterbar und kostenlos. Viele Anwender nutzen Kodi, um umfangreiche Musik- und Videosammlungen zu verwalten. Dabei müssen die Entwickler der freien... [mehr]

Filmstudios erwirken Einstellung umstrittener aber beliebter Add-Ons für Kodi

Logo von IMAGES/STORIES/2017/KODI_LOGO

Die Multimedia-Software Kodi ist bei vielen Nutzern beliebt: Sie steht für unzählige TV-Boxen wie die NVIDIA Shield Android TV zur Verfügung und erlaubt es, sowohl lokale Medienbibliotheken zu verwalten als auch mit der Cloud oder sogar externen Streaming-Angeboten zu arbeiten. Letzteres ist... [mehr]

Stabilitätstest: CPU-ID PowerMax lastet CPU und GPU vollständig aus

Logo von IMAGES/STORIES/2017/CPUID

Die Macher von CPU-Z, einer Software zur Anzeige aller wichtigen Informationen des Prozessors, haben ein Tool vorgestellt, welches dem Testen der Stabilität dienen soll. PowerMax wird für Windows in einer 32- und 64-Bit-Version angeboten und soll GPU und CPU gleichzeitig vollständig auslasten... [mehr]