> > > > Freunde in der Nähe: Facebook teilt Freunden auf Wunsch den Standort mit

Freunde in der Nähe: Facebook teilt Freunden auf Wunsch den Standort mit

Veröffentlicht am: von

facebook 2015 2Facebook hat die „Nearby Friends“-Funktion nach anderthalb Jahren nun auch in Deutschland gestartet – zumindest wird diese derzeit in Wellen ausgerollt; nicht jeder Facebook-Nutzer kann sie schon jetzt nutzen. In den kommenden Wochen aber soll das Feature für alle deutschen Facebook-Nutzern einsehbar sein. Hierzulande heißt die Funktion passend übersetzt „Freunde in der Nähe“.

Damit können Nutzer der Plattform ihre Freunde und Bekannte finden, die sich in der Nähe des eigenen Standorts befinden. Zuvor muss das Feature allerdings aktiviert werden – nur wer seinen eigenen Standort preisgibt, kann den seiner Freunde einsehen. Dabei lässt sich auswählen, welche Freunde den eigenen Standort sehen können und welche nicht. Hierbei kann nicht nur aus den vorgefertigten Listen wie „Enge Freunde“ oder „Freunde“ ausgewählt werden, sondern auch aus eigens angefertigten Freundeslisten. Will man sich mit einem seiner Freunden treffen, kann man mit dieser Person den genauen Standort teilen und sogar eine kurze Notiz hinzufügen. Der Gegenüber bekommt dann gegebenenfalls eine Push-Benachrichtigung samt einer Karte mit den Positionsdaten auf seinem Smartphone angezeigt. Die Freigabe des eigenen Standorts lässt sich zeitlich einschränken. Außerdem können Push-Benachrichtigungen angezeigt werden, wenn sich Freunde in der Nähe befinden. Die Funktion kann jeder Zeit wieder komplett deaktiviert werden.

Diese Opt-in-Option ist im Übrigen nicht den hierzulande strengen Datenschutzrichtlinien geschuldet, sondern war auch bei der Einführung in den USA so gewählt. Zuletzt hatte ein belgisches Gericht das umstrittene „Datr“-Cookie verboten, welches auch Daten von Nicht-Mitgliedern sammelt. Facebook droht eine Geldstrafe in Höhe von 250.000 Euro pro Tag.

Social Links

Ihre Bewertung

Ø Bewertungen: 0

Tags

Kommentare (6)

#1
customavatars/avatar171162_1.gif
Registriert seit: 07.03.2012

Kapitänleutnant
Beiträge: 1888
*zetter*
#2
Registriert seit: 13.02.2006
Koblenz
Admiral
Beiträge: 10221
Immerhin ist es Opt-in nicht Opt-out...
#3
customavatars/avatar171162_1.gif
Registriert seit: 07.03.2012

Kapitänleutnant
Beiträge: 1888
Das interessiert mich nen Feuchten, da ich weder FB noch WA nutze. Also weder Opt-in noch Opt-out.

Die sollen erst mal meine ganzen personenbezogenen Daten löschen. Die Daten, die sie von meinen Bekannten abfischen. Frechheit!!!

Als nächstes kommt dann Zuckerberg MAP, für den Teil, der beim Opt-in nicht mitmacht. Oder Zuckerberg kauft sich gleich grad google. Das wär dann ideal. ;)
#4
Registriert seit: 13.02.2006
Koblenz
Admiral
Beiträge: 10221
Facebook Verweigerer sind so ein bisschen wie militante Veganer: Sie müssen jedem auf die Nase binden das a) Facebook Müll ist und b) das sie es deshalb nicht nutzen.

Im Übrigen kannst du von Facebook (und jedem anderen Unternehmen) auf Grund von deutschen Gesetzen einmal pro Jahr verlangen, das sie deine personenbezogenen Daten herausgeben. Notfalls kannst du das sogar einklagen...
#5
customavatars/avatar171162_1.gif
Registriert seit: 07.03.2012

Kapitänleutnant
Beiträge: 1888
Militante Veganer können weitgehend für sich seber bestimmen, wieviel Schinken sie sich reinhauen.
#6
customavatars/avatar202850_1.gif
Registriert seit: 06.02.2014
Im sonnigen Süden
Admiral
Beiträge: 12438
Zitat Tzk;24040082
Im Übrigen kannst du von Facebook (und jedem anderen Unternehmen) auf Grund von deutschen Gesetzen einmal pro Jahr verlangen, das sie deine personenbezogenen Daten herausgeben. Notfalls kannst du das sogar einklagen...
Wenn ich mich nicht irre hat FB da ja extra eine automatische Funktion in ein Menü integriert weil einige dachten sie könnten FB ärgern indem sie massenhaft schriftliche Anfragen schicken.
Was man mit dem Resultat soll welches einem memmory-Dump ähnelt, ist mir aber recht schleierhaft...
Um Kommentare schreiben zu können, musst Du eingeloggt sein!

Das könnte Sie auch interessieren:

Filmstudios erwirken Einstellung umstrittener aber beliebter Add-Ons für Kodi

Logo von IMAGES/STORIES/2017/KODI_LOGO

Die Multimedia-Software Kodi ist bei vielen Nutzern beliebt: Sie steht für unzählige TV-Boxen wie die NVIDIA Shield Android TV zur Verfügung und erlaubt es, sowohl lokale Medienbibliotheken zu verwalten als auch mit der Cloud oder sogar externen Streaming-Angeboten zu arbeiten. Letzteres ist... [mehr]

Stabilitätstest: CPU-ID PowerMax lastet CPU und GPU vollständig aus

Logo von IMAGES/STORIES/2017/CPUID

Die Macher von CPU-Z, einer Software zur Anzeige aller wichtigen Informationen des Prozessors, haben ein Tool vorgestellt, welches dem Testen der Stabilität dienen soll. PowerMax wird für Windows in einer 32- und 64-Bit-Version angeboten und soll GPU und CPU gleichzeitig vollständig auslasten... [mehr]

Netflix: Neues Ultra-Abo für 19,99 Euro im Monat (Update)

Logo von IMAGES/STORIES/2017/NETFLIX_100

Kunden des Videostreaming-Dienstes Netflix können künftig wohl aus vier verschiedenen Abo-Modellen auswählen. Bislang standen mit „Basis“, „Standard“ und „Premium“ lediglich drei verschiedene Pakete zur Auswahl. Das neue „Ultra“-Paket wird vermutlich 19,99 Euro im Monat kosten... [mehr]

Unity 2018 skaliert von Low-End bis fotorealistisch

Logo von IMAGES/STORIES/2017/UNITY

Unity hat in der aktuellen Version der gleichnamigen Programmierplattform, der 2018.1 Public Beta, zahlreiche neue Funktionen eingeführt, welche in Unity programmierte Projekte auf der einen Seite leicht skalierbar und damit auch auf schwächeren Systemen und Plattformen lauffähig machen,... [mehr]

Fragmentierung: Steam verliert zunehmend große Blockbuster-Titel

Logo von IMAGES/STORIES/2017/STEAM

Lange Zeit war Steam die digitale Vertriebsplattform für PC-Spiele schlechthin, in der man als Kunde einen Großteil seiner gekauften Spieletitel zentral in einer einzigen Bibliothek aufbewahren und zu jeder Zeit erneut herunterladen konnte. Doch die Plattform kränkelt und scheint ihre einstige... [mehr]

Office 2019: Windows 10 wird vorausgesetzt

Logo von IMAGES/STORIES/2017/MICROSOFT_2

Microsoft hält sich mit Informationen rund um Office 2019 weiterhin sehr zurück. Jedoch gab der Softwareriese nun bekannt, dass für die Nutzung des kommenden Office-Pakets zwingend das hauseigene Betriebssystem Windows 10 vorausgesetzt wird. Somit werden Nutzer von Windows 8.1 und älter... [mehr]